Visum für Angola

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siggi
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Visum für Angola

Beitrag von siggi »

Hallo,

suchen fuer Visaantrag Angola noch ein Einladungsschreiben. Wer hat noch eine alte Kopie eines Standardeinladungsschreibens oder weiss wo man eins bekommt.

Danke: Siggi
Birgitt
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Visum für Angola

Beitrag von Birgitt »

Zukünftig besteht für namibianische und angolanische Staatsbürger beim Grenzübertritt von/nach Angola/Namibia keine Visumpflicht mehr. Dies soll u.a. auch die Handelsbeziehungen beider Länder verbessern und den Tourismus ankurbeln.

Quelle: allAfrica.com

Für deutsche Staatsbürger besteht jedoch (leider) weiterhin Visumpflicht bei der Einreise nach Angola.

Gruß
Birgitt
Birgitt
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Angola-Visum | Brazzaville stellt keine Visa für Deutsche aus

Beitrag von Birgitt »

Information für Trans-Afrika-Reisende:

Die Angolanische Botschaft in Brazzaville (Republik Kongo) stellt keine Visa für deutsche Staatsbürger aus. Somit bleibt nur die Möglichkeit des 5-tägigen Transitvisums, erhältlich an der Grenze in Matadi, zu verlängern in Luanda.

Brazzaville wäre eine interessante Alternative zur angolanischen Botschaft in Libreville (Gabun) gewesen, besonders vor dem Hintergrund, dass es in 2006 wiederholt zu Problemen bei der Visabeschaffung in Gabun kam (keine Visa-Erteilung aufgrund fehlender Visa-Sticker).

Gruß
Birgitt
christelle
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Angola-Visum | In Libreville/Gabun nur mit Glück

Beitrag von christelle »

Hallo allerseits,

immer noch gleiche Situation in Libreville, man bekommt nur mit aeusserstem Glueck ein Visum (Sticker sind zwar offiziell alle, aber anscheinend liegen noch ein paar rum in der Schublade, denn zwei Traveller haben es zwischendurch geschafft, dank angebrachter Bekanntschaft doch noch zwei Stueck zu erhaschen, im Gegensatz zu allen Anderen - "les mysteres d'Afrique", nennt man das, glaub ich). Das Problem ist, dass die Traveller dann nach Pointe Noire geschickt werden : "fahrt halt nach Pointe Noire, da bekommt ihr problemlos das Visum". Die letzten Durchreisenden haben aber hier in Pointe Noire kein Visum bekommen (und hingen also 3 Wochen lang hier rum - konnten dann wieder mal nur dank angebrachten Bekanntschaften ein Visum an der Grenze nach Cabinda bekommen, was ja normalerweise nicht geht), und die Vorigen nur mit groessten Schwierigkeiten...

Fazit: schwierig, zur Zeit ein Visum fuer Angola zu bekommen...

Der naechste Transanfrika-Reisende hat sich fuer Februar angemeldet - mal sehen, ob es neue Sticker gibt?!? Ich halte euch auf dem Laufenden!

Liebe Gruesse aus dem schwuelen Pointe Noire,
Christelle
Manfred Franz
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Angola | Hinweis des AA

Beitrag von Manfred Franz »

Hierzu als Hinweis ein Auszug der AA-Infos:

Landesspezifischer Hinweis
Der Bürgerkrieg in Angola ist beendet. Dennoch wirken in vielen Provinzen die Folgen des langjährigen Krieges (z.B. Minenfelder!) nach.

Nach den in der Vergangenheit geschehenen Auseinandersetzungen zwischen Armee und Separatisten im Inneren der angolanischen Exklavenprovinz Cabinda haben die Regierungskräfte die Kontrolle über das Gebiet. Dennoch wird angesichts der Aktivitäten separatistischer Gruppen vor Reisen in das Landesinnere der Provinz Cabinda gewarnt. Von dieser Warnung ausgenommen sind Flugreisen in die Provinzhauptstadt Cabinda, bei denen jedoch auch zu Vorsicht geraten wird.


Reisen über Land
Bei Reisen in die Diamantengebiete (besonders Provinzen Lunda Norte und Lunda Sul) wird zu Vorsicht geraten. Diese Reisen sollten nicht auf eigene Faust unternommen werden.

Inlandsflüge und Eisenbahnfahrten sind angesichts unregelmäßiger Wartung mit Risiken verbunden. Überlandfahrten mit dem PKW sind auf immer mehr Strecken möglich, wegen des oft schlechten Straßenzustands aber mühsam, langwierig und teilweise wegen der Minengefahr gefährlich. Vor Fahrtantritt sollten Erkundigungen bei Ortskundigen eingeholt und die Geländegängigkeit des Fahrzeugs überprüft werden. Außerdem sollten Fahrten nur im Konvoi (mindestens zwei Fahrzeuge) vorgenommen werden.

Vor Antritt von Reisen nach Angola und innerhalb des Landes wird eine Kontaktaufnahme mit der Botschaft in Luanda empfohlen.
Birgitt
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Durchquerung Angola

Beitrag von Birgitt »

Hallo Manfred,

wir sind im November/Dezember 2006 quer durch Angola gereist und haben das Land als sehr gastfreundlich und landschaftlich sehr schön empfunden.

Unsere Reise ging von Ruacana (Grenze Namibia) nach Cahama, dann weiter bis Lubango. Von Lubango nach Benguela durch die Berge, weiter über Lobito nach Luanda. Von dort sind wir über Nzeto und Mbanza Congo nach Kinshasa, DRC, weitergereist, Grenzübergang Luvo.

Polizeicheckpoints waren im Süden vielleicht 3 Stück, niemand hat uns angehalten sondern wir wurden mit einem freundlichen "Bom Dia" durchgewunken. Im Norden - und zwar kurz vor der Grenze zum Kongo - war ein Militärcheckpoint, der auch die Daten der Reisepässe säuberlich in sein "dickes Buch" eingetragen hat. Der einzige Checkpoint dieser Art auf unserer Strecke. Und auch hier wieder freundlich und zuvorkommend.

Übernachtet haben wir, wie meist auf unserer Reise, im "Buschcamp" oder am Beach (bis auf Lubango und Luanda). Die Minensituation sollte man jedoch nicht verkennen und äußerste Vorsicht betr. Landminen walten lassen, daher auch mein diesbezüglicher Eintrag im Forum.

Angola ist aufgrund fehlender Infrastruktur noch kein ideales Reiseland. Mit fehlender Infrastruktur meine ich zum einen die Nationalparks bzw. Naturparks, die (noch) nicht besucht werden können, da das Militär dort teilweise noch seine Camps eingerichtet hat. Zum anderen die Straßenverhältnisse, die nach dem langen Krieg größtenteils katastrophal sind (bis auf die Strecke zwischen Lobito und Luanda an der Küste entlang) und nur eine max. Geschwindigkeit von 15-20 km/h zulassen. Allerdings stehen die Straßenbaufirmen in den Startlöchern und ich denke in einigen Jahren sieht die Sache anders aus.

Ein weiteres Problem der Infrastruktur sind die hygienischen Verhältnisse. Benguela, Lobito und Luanda versinken im Müll, von der Wasserver- und Abwasserentsorgung ganz zu schweigen. Die zurzeit dort herrschende Cholera-Epidemie ist nicht verwunderlich und als Reisender sollte ich mich entsprechend darauf vorbereiten. In Luanda kommt dann noch ein verkehrstechnisches Problem hinzu, die Stadt droht aufgrund des Verkehrs zu kollabieren.

Noch ein kleiner Hinweis: vor unserer Reise hatten wir einige Informationen, "dass es in ganz Angola nichts zu essen gäbe". Wir sind satt geworden. Die Bäckereien und Kaffeehäuser z.B. in Lubango haben frische Brötchen (knackig wie bei uns in D), Croissants, Berliner, Puddingteilchen bzw. Pastel de Nata, Latte Macchiato .... in Luanda z.B. gibt es Shoprite-Supermarkt mit einem akzeptablen Angebot zu akzeptablen Preisen, es gibt in den größeren Städten Hamburger bei Wimpy :lol: und es gibt überall die kleinen einheimischen Restaurants, die sich freuen, einem etwas leckeres kochen zu dürfen. Und bei aller gesundheitlichen Vorsicht: gegen etwas gebratenes spricht doch nichts .... wir haben es jedenfalls überlebt :wink: ... und überall auf dem Land das übliche saisonabhängige Angebot an Mango, Tomaten etc.

Gruß
Birgitt
Manfred Franz
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Re: Visum für Angola

Beitrag von Manfred Franz »

Ja Birgitt, ich kann hier nur die Infos des AA weitergeben ...
Andreas Neuburger
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Angola-Visum | In Berlin nur mit Einladung

Beitrag von Andreas Neuburger »

Genau so wie Birgitt es schildert haben wir Angola auch erlebt.
Die Visum Problematik ist ohne Libreville schwer zu erledigen.In Berlin werden Visa nur mit Einladung erstellt,uns gelang es von Cabinda mit der klapperigen AN 12 nach Luanda zu fliegen.600 Euro,zwei Personen und drei Tonnen Toyota.

Andreas
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Uwe Schmitz
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Re: Visum für Angola

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo andreas,
willkommen im wüstenschiff.
ich hoffe, hier noch mehr von dir und deinen erfahrungen von eurer afrikatour zu lesen.
viele grüsse
uwe, der mit der roten afrika-ente
siggi
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Re: Visum für Angola

Beitrag von siggi »

Hallo andreas,
auch von mir ein ein herzliches wilkommen und viele gruesse aus douala.sind in den startvorbereitungen(visaantraege)fuer die rueckreise entlang der kueste und hoffen auf ein angolavisa in libreville fuer cabinda und hoffentlich auch flug nach luanda.
Hab uebrigens grade mit intresse neue info ueber grimaldiverbindung von und nach douala gelesen(hin 23tage,zurueck 5Tage?) was kostet denn sowas fuer 2Pers. und auto?

Gruss an alle

Siggi
Andreas Neuburger
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Re: Visum für Angola

Beitrag von Andreas Neuburger »

Danke für die freundliche Begrüssung,

Natürlich werden wir alle uns bekannten Infos bei konkreter Anfrage zur Verfügung stellen.
@ Siggi Der Militärflughafen ist links neben dem Zivilflughafen.Nicht vorher bezahlen,auch keine Anzahlung.Eine Übernachtungsmöglichkeit ist bei der kath.Mission auf der rechten Seite vor dem Flughafen.Ich wünsch Dir noch eine schöne Reise

Andreas
Birgitt
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Verschiffung Douala (Kamerun) - Europa

Beitrag von Birgitt »

Hallo Siggi,

wenn ich die Preisliste von Grimaldi richtig verstehe, dann kostet die einfache Fahrt ab Hamburg oder Amsterdam nach Douala (bzw. umgekehrt) ca. 1.000 € pro Person Vollpension. Es ist ein ca-Preis weil je nach Kabinenlage (z.b. innen/außen) der Preis variiert. Das Fahrzeug kostet bis 5,00 m Länge und bis 1,90 m Höhe 600 € und bis 8,50 Länge und 3,40 m Höhe 1.200 €.

Reisedauer ca. 14-16 Tage.

Gruß nach Douala
Birgitt
Birgitt
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Angola-Visum | In Libreville nur mit Einladung

Beitrag von Birgitt »

Information für Trans-Afrika-Reisende, Stand 29.01.2007

Die Angolanische Botschaft in Libreville stellt Touristen-Visa zurzeit nur mit Einladungsschreiben aus (gleiche Regelung wie bei der Angolanischen Botschaft in Berlin). Bearbeitungsdauer: 1 Woche, Kosten: 60.000 CFA.

Libreville verweist darauf, dass auch in Point Noire keine Visa für Angola erteilt werden, jedoch die Möglichkeit besteht, an der Grenze zu Cabinda ein Visum zu erhalten.

Gruß
Birgitt
christelle
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Angola-Visum | In Abuja/Nigeria problemlos erhältlich

Beitrag von christelle »

Hallo allerseits,

habe gerade diese Info bekommen: das Angola-Visum gibt's gerade problemlos in Abuja.
Kommen gerade von der Angola-Botschaft zurueck! 2 Bilder, 2 Formulare (selber kopieren in der Nachbarschaft), Kopie vom Pass und 60 US Dollar (unbedingt drauf achten dass nur neue Scheine abgegeben werden, das auch bestaetigen lassen!!! Ansonsten wird behauptet das man altes geld abgegeben hat und man muss tauschen.....)

3 Stunden draussen warten (ach ja, man kommt nicht rein...) und dann hat man das Transit-Visa im Pass! 60 Tage bis zur Einreise, double-entry und 30 Tage im Land.
Gruss,
Christelle
pmohnkern
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Re: Visum für Angola

Beitrag von pmohnkern »

Hallo christelle,

das klingt ja so als ob Du die selbe Quelle hast wie ich :)
So das visum fuer Angola haben wir im Pass.... Kostet60 Us dollar in neuen Scheinen 2 Bilder 2 Formulare (selber kopiert!) und eine Kopie vom Pass! Ach ja 60 tage bis zur einreise 30 Tage im Land und double -entry
3Stunden warten und dann iss gut!
Sonnige gruesse aus Abuja Werner+Claudia
Gruß aus Oberbayern

Peter
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