Seite 1 von 1
Tansania | Route Dar es Salaam - Kigoma - Mbeya
Verfasst: So 30. Aug 2009, 13:40
von christian aus Freiburg
Hallo!
Wir überlegen diese Route im November zu fahren. Hat das hier im Forum schon jemand gemacht? Gibt es gute Plätze am Tanganyika-See?
Gruß Christian
Naglwitz was there
Verfasst: So 30. Aug 2009, 14:25
von Naglwitz
Re: Tansania | Route Dar es Salaam - Kigoma - Mbeya
Verfasst: So 30. Aug 2009, 15:24
von christian aus Freiburg
Hallo Naglwitz!
Habe auf Eurer Homepage den Reisebericht gelesen. Aber wenn ich es richtig sehe, seid Ihr unsere geplante Strecke nicht gefahren. Diese führt von Kigoma nach Mbeya entlang des Tanganjika - Sees. Es soll sich um eine anspruchsvolle 4x4 Strecke handeln. Herausgefunden habe ich, das die Strecke in den nächsten Jahren zu einer Asphaltstraße ausgebaut werden soll.
Gruß Christian
Re: Tansania | Route Dar es Salaam - Kigoma - Mbeya
Verfasst: So 30. Aug 2009, 15:37
von Birgitt
Hi Christian,
da mich diese Strecke ebenfalls anlacht, habe ich auch schon einige Ideen dazu.
Der
Katavi-Nationalpark liegt z.B. auf dem Weg ... hört sich spannend an!
Gruß
Birgitt
very confused
Verfasst: So 30. Aug 2009, 16:51
von Naglwitz
:? Uuups, sorry, ich hab Kigoma mit irgendwas verwechselt, vielleicht mit Kikoboga?
Gruß
Naglwitz
Re: Tansania | Route Dar es Salaam - Kigoma - Mbeya
Verfasst: So 30. Aug 2009, 16:53
von Hans46
Hallo Birgitt und Christian, ihr sprecht wahrscheinlich nicht von der gleichen Strecke. Christian meint den Track entlang des Sees und Du, Birgitt, die Verbindungsstrasse Kigoma-Mpanda-Sumbawanga. An dieser Verbindungsstrasse liegt der erwähnte Nationalpark. Sie dürfte wohl kaum grössere Ansprüche ans Fahrzeug stellen. Gruss Hans
Re: Tansania | Route Dar es Salaam - Kigoma - Mbeya
Verfasst: So 30. Aug 2009, 17:00
von Birgitt
Hallo Hans,
bei genügend Zeit bietet sich sicherlich ein Ausflug vom Seeufer zum NP an
Gruß
Birgitt
Re: Tansania | Route Dar es Salaam - Kigoma - Mbeya
Verfasst: So 30. Aug 2009, 17:04
von christian aus Freiburg
Hallo Hans!
Ich würde natürlich gerne am See längs fahren, so es denn einen befahrbaren Weg gibt. Den Katavi würde ich aber in die gleiche Strecke einordnen. Einen Besuch werden wir wohl einplanen.
In der Nähe liegt auch diese Lodge, wo wir campieren möchten.
http://www.laketanganyikaadventuresafaris.com/
Gruß Christian
Re: Tansania | Route Dar es Salaam - Kigoma - Mbeya
Verfasst: Do 14. Jan 2010, 23:12
von Birgitt
Hallo Christian,
wie war eure Tour zum Tanganyika-See?
Seid ihr die geplante Strecke gefahren?
Habt ihr den Mahale Mountains NP besucht?
Wir hatten uns letztendlich für die Westseite des Lake Tankanyika entschieden, mehr dazu in meinem Reisebericht
DR Kongo | Mit dem Boot über den Lake Tanganyika
Neugierig auf deinen Bericht
Birgitt
Re: Tansania | Route Dar es Salaam - Kigoma - Mbeya
Verfasst: Fr 15. Jan 2010, 09:44
von christian aus Freiburg
Hallo Birgitt!
Da seit Ihr ja eine abenteuerliche Tour gefahren! Bin sehr gespannt auf einen genaueren Bericht.
Wir waren Ende Oktober am See. Eine tolle Tour, da die Regenzeit erst am Ende unserer Tour begann. Der Katavi ist ein Highligt zu dieser Zeit.
Es gab keine anderen Besucher im Park. Wir konnten stundenlang einem Löwenrudel bei der erfolgreichen Jagd zusehen.

Tausende von Hippos konzentrieren sich zu dieser Zeit in den verbleibenden Wasserlöchern.
Den Mahale haben wir nicht direkt besucht, sind aber offroad bis an die Parkgrenze gefahren...leider werden die verbliebenen Wälder immer mehr zu Agrarflächen, die Parks werden zu Inseln.
Vorgestern sind wir von einer weiteren Tansaniatour zurückgekommen.
Wir haben die Migration im Ostteil der Serengeti beobachtet. Es war einer unser abenteuerlichsten Touren. Die Regenzeit hat eine mehr als 3 Jährige trockenzeit im Rift Valley beendet. Teilweise waren die Wege komplett weggespült.
Belohnt wurden wir von einer wunderschön grünen Landschaft und abertausenden von Tieren. Selbst in der Nähe des Lake Natron beim MT. Kitoumbeine haben wir eine Elandherde

mit mehr als 30 Tieren gesehen.
Diesmal haben wir auch bekanntschaft mit Speikobras gehabt, dazu mache ich noch einen Thread auf. Wie war es denn bei Euch mit dem Regen?
Gruss Christian
Re: Tansania | Route Dar es Salaam - Kigoma - Mbeya
Verfasst: Sa 16. Jan 2010, 12:46
von Birgitt
Hallo Christian,
das hört sich ja wirklich klasse an.
Gab es nun eigentlich eine fahrbare Piste direkt am Seeufer entlang?
Wie waren die Übernachtungsmöglichkeiten? Gab es schöne Camps dort? Und war auch wild campen möglich?
Du hast doch sicherlich Fotos von den Touren gemacht -
ich würde mich freuen, wenn du uns ein paar zeigst.
christian aus Freiburg hat geschrieben:Wie war es denn bei Euch mit dem Regen?
Der Regen hatte die Region in den letzten Wochen wirklich voll im Griff - die Afrikaner schieben es auf El Niño. Was sie in den letzten drei Jahren zu wenig an Regen hatten, das haben sie in den letzten Wochen zu viel.
Mitte Dezember hatte es in der Nähe von Iringa so dermaßen geschüttet, dass wir ernsthaft überlegt hatten, ob es Sinn macht, weiter Richtung Südwesten und damit noch tiefer in den Regen zu fahren, oder ob wir Richtung Dodoma und damit Norden abdrehen sollen. Aber erstaunlicherweise war es in Nord-Sambia und auch an der Westseite des Lake Tanganyika noch relativ trocken - bis auf einzelne kräftige Gewitter.
Regen hatten wir im nördlichen Bereich (Ruanda, Uganda, Kenia) deutlich mehr. Die Dörfer in den Senken zwischen Nakuru und Naivasha in Kenia standen vergangene Woche allesamt unter Wasser, und auch in Nairobi hat es letztes Wochenende ausgiebig geregnet (für alle die Chris' Camp JJ in Nairobi kennen: die Wiese war letzte Woche eine einzige sumpfige Seenplatte).
Bei Reuters lese ich gerade einen diesbezüglichen Artikel
http://www.reuters.com/article/idUSTRE60D4IP20100114
Auf deinen Speikobra-Thread bin ich schon sehr gespannt!
Gruß
Birgitt
Re: Tansania | Route Dar es Salaam - Kigoma - Mbeya
Verfasst: So 24. Jan 2010, 17:27
von christian aus Freiburg
Hallo!
Komme jetzt erst zum Antworten....
Zu den Campsites: Die schönste und eigentlich auch einzige Campsite findet man in Kipili. Siehe Link weiter oben im Thread. Ein junges paar aus Südafrika hat da eine richtige Lodge mit Campsite errichtet.
Wirklich lohnenswert. Wir haben einige Tage dort verbracht. Mein Tipp,eine Kajak-und Schnorcheltour zu einer kleinen Insel. Mit Glück lassen sich Wasserkobras entdecken.
Schön ist auch das Dinner am Strand:
In der Nähe gibt es eine große verlassene Abtei, evtl eine Gründung der White Fathers?:
Wild gezeltet haben wir auch, leider ist die Besiedlung in diesem Gebiet inzwischen sehr hoch.
Es gibt nur Stichstrassen zum See, eine Uferstrasse gibt es nicht Trotzdem haben wir es bis zum Mahale Nationalpark an das Seeufer geschafft. Eine abenteuerliche Fahrt. Die Wälder werden immer weiter dezimiert, auch durch Flüchtlingsansiedlungen(aus Burundi und Kongo). Das Bild zeigt den Weg kurz vor erreichen des Sees. In dieser Gegend haben wir auch wild gezeltet. Die Menschen sind freundlich und nicht aufdringlich. Kisuaheli wurde nicht gesprochen.
Gruß Christian