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DRC/Matadi von/nach Gabun Umfahrung von Cabinda??

Verfasst: So 13. Jun 2010, 18:49
von EdgarS
DRC/Matardi von/nach Gabun Umfahrung von Cabinda?? Ist der Grenzübertritt von DRC nach Kongo Brazzaville direkt möglich um Cabinda zu umgehen und direkt Richtung Gabun (Lambarene>Libreville) zu fahren (oder eben andersrum)??
Danke für jeden Hinweis :shock:

edafric

Re: DRC/Matadi von/nach Gabun Umfahrung von Cabinda??

Verfasst: So 13. Jun 2010, 22:40
von ta-rider
Hi,

Ich beschäftige mich auch gerade mit diesem Thema *lach* Der Grenzübergang von DRC nach Rep Kongo ist die Fähre Brazaville / Kinshasa.

Meinen Recherchen zur Folge fahren Leute durch Cabinda um die Rebellengegend und die schlechte Strecke zwischen Mindouli und Kinkala zu umfahren. Eine tolle Streckenbeschreibung findest du unter

http://www.pistenkuh.de/1/reise-infos/trans-afrika-/

Dort steht auch eine Empfehlung über Francewille nach Rep Kongo ein zu reisen da man dann von Oyo bis Brazaville Asphalt fahren kann. War jemand schonmal dort?

LG, Tobi

Re: DRC/Matadi von/nach Gabun Umfahrung von Cabinda??

Verfasst: So 13. Jun 2010, 23:00
von jonas
Hoi zäme

Ja, ich war schon dort:

Wir sind im April 2009 von Franceville über Oyo nach Brazzaville gefahren.
- Franceville - Leconi - Grenze: war schon asphaltiert.
- Grenze - kurz vor Oyo: grosse Baustelle, ev. nun schon asphaltiert
- Oyo - Brazzaville: asphaltiert

Ich würde auf jeden Fall wieder diese Strecke benutzen.

In Brazzaville kann man beim Restaurant "L'Hippocampe" gut stehen, Olivier ist Franzose und seine Frau Vietnamesin (die sogar etwas deutsch spricht). Sie sind auch Traveller und haben immer ein offenes Ohr für jegliche Anliegen und sind sehr hilfsbereit.

In Kinshasa standen wir ein paar Tage in der Priesterschule der Baptisten, war wie Ferien auf dem Bauernhof.

Gruss und viel Spass dort
jonas

Matardi über cabinda gen point noire

Verfasst: Mo 14. Jun 2010, 09:59
von EdgarS
Matardi über cabinda gen point noire, die strecke sind wir 2007 gefahren. ist machbar. lediglich das Stück Boma>Muanda haben wir dank 12 Jungs gemeistert die unseren Cruiser durch Schlamm und Sand geschoben haben dafür auf Dach mitfahren durften gemeistert.
Die Grenze DRC-Cabinda war bissl agressiv. unbedingt doubleentry VISA angola im Pass haben (damals bei Botschaft Berlin/Capetown/Windhuk unmöglich zu bekommen) sonst kein Einlass Cabinda (VISA sofortservice in matardi möglich) und auf die Feiertage in beiden Ländern achten (haben damals 5 Tage gewartet da Feiertage sich überschnitten und dann gerne mal geschlossen ist :lol:
Suche jetzt direkte Strecke von Matardi gen Norden auf die "N3" (Highway :roll: ) gen Gabun >Lambarene>Libreville.
gruss edafric

Re: Matardi über cabinda gen point noire

Verfasst: Mo 14. Jun 2010, 17:36
von ta-rider
edgar schmidt vongroeling hat geschrieben: Suche jetzt direkte Strecke von Matardi gen Norden auf die "N3" (Highway :roll: ) gen Gabun >Lambarene>Libreville.
gruss edafric
Fast jeder fährt über Libreville wohl wegen dem Visum für Kamerun. Währe die Route um Gabun herum von Oyo nach Ouesso (Ketta) und die Einreise bei Souanke nicht auch machbar, oder sind die Pisten zu schlecht oder die Spritversorgung zu löchrig?

Gespannte Grüsse, Tobi

Re: DRC/Matadi von/nach Gabun Umfahrung von Cabinda??

Verfasst: Mo 14. Jun 2010, 18:26
von EdgarS
hallo Tobi,

über deinen streckenvorschlag weiß ich leider nix :cry: Die reise soll von lusaka (da steht mein wagen) nach libreville (da soll er stehen bleiben) gehen. ich möchte einen relativ direkten weg wählen, da wir diesmal nur 3 wochen zeit habe. einen teil der strecke kenne ich, also würde ich gerne über die zwischenstücke erfahren um nicht in eine sackgasse zu geraten :? und um nicht unbedingt wieder dieselbe strecke zu fahren.

so weit zum hintergrund

edafric

Re: DRC/Matadi von/nach Gabun Umfahrung von Cabinda??

Verfasst: Mo 14. Jun 2010, 22:50
von ta-rider
Hi,
EdgarS hat geschrieben:hallo Tobi,

über deinen streckenvorschlag weiß ich leider nix :cry:

edafric
Tja vielleicht erfahren wir ja trotzdem noch etwas darüber. Ich plane derzeit mein Motorrad von Südafrika zurück nach europa zu fahren. Zeit habe ich, unnötig riskannte Geländeetappen möchte ich als Alleinfahrer jedoch vermeiden.

LG, Tobi

Re: Matardi über cabinda gen point noire

Verfasst: Mo 14. Jun 2010, 23:34
von Birgitt
ta-rider hat geschrieben:Währe die Route um Gabun herum von Oyo nach Ouesso (Ketta) und die Einreise bei Souanke nicht auch machbar, oder sind die Pisten zu schlecht oder die Spritversorgung zu löchrig?
Wir haben diese Strecke (Brazza - Ouesso - Kamerun) Ende 2006 in Angriff genommen und sind am Wasser bzw. an fehlenden Brücken gescheitert, obwohl uns in Brazza jeder gesagt hat "pas de problèmes" ;-) Mit dem Motorrad oder Fahrrad geht immer alles irgendwie, man kann ein Moped zur Not auf eine Piroge verfrachten, bei einem Auto sieht das anders aus.

Ich glaube die letzten, die diese Strecke gefahren sind (allerdings Nord-Süd), waren Jolanda und Ingo Hoffmann, sehr eindrucksvoll beschrieben in ihrem Buch :arrow: "Erfahrung Afrika". Sie haben für 70 km knappe 30 Tage gebraucht ...

Bis Oyo war Ende 2006 perfekter Asphalt, weiter bis Makoua fahrbare Piste. In Makoua war seinerzeit lt. Auskunft der Lokals die letzte intakte und gleichzeitig brandneue Brücke - denn die wichtige Brücke bei Yengo über den Lekoli war immer noch zerstört (wir hatten in dem alten "Durch Afrika" bereits von der zerstörten Brücke gelesen, aber gehofft, dass sie nach all den Jahren wieder instand gesetzt sei).

Von Makoua hatten wir dann versucht über Etoumbi Richtung Gabun zu kommen. Da wir auch alleine unterwegs waren, mussten wir aber kurz vor Etoumbi umdrehen, da die Piste eingebrochen war. Wir sind bis Obouya zurück, und dann über Boundji und Ewo nach Etoumbi. Über Mbomo und Ekata sind wir dann nach Gabun eingereist.

Hier die von uns gefahrene Route:

Bild

Sprit gabs damals unterwegs in Oyo aus Fässern und dann erst wieder in Gabun, aber auch erst ziemlich spät. Wir hatten gehofft in Mekambo oder spätestens in Makokou - dem ersten größeren Ort - eine Tankstelle zu finden, aber es gab Sprit nur in Literflaschen und nach einigem hin- und hergefrage im Ort ließ sich noch etwas aus Kanistern auftreiben. Eine Tankstelle kam erst als wir den Asphalt erreichten. Möglicherweise ist die Situation dort heute eine andere als vor 4 Jahren, aber ich würde in jedem Fall überall wo ich Sprit bekomme auftanken! Für Motorradfahrer ist das Spritproblem sicherlich dramatischer als für Autofahrer, denn wir können Reserven mitnehmen.

Gruß
Birgitt