Hallo Forum...
Ich beabsichtige diesen Oktober die obererwähnte Strecke zu fahren. Hierzu habe ich ein paar Fragen:
1.) Ist die Strecke in einem Tag machbar? (Strassen- Pistenverhältnisse)
2.) Gibt es Uebernachtungsmöglichkeiten unterwegs...oder einfach frei Campieren?
3.) Muss man Gezeiten berücksichtigen?
4.) Kann die Strecke mit einem Fahrzeug gemacht werden oder empfiehlt es sich zu zweit zu fahren?
5.) Ist ein Permit notwendig?
Vielen Dank für Eure Erfahrungen!
Reini Graf
Namibia / Swakopmund - Torrabaai - Palmwag
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Reinhard Graf
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christian aus Freiburg
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Re: Swakopmund - Torrabaai - Palmwag
Hallo!
Es lässt sich an einem Tag fahren, allerdings wird es ein langer Fahrtag. Gezeiten müssen nicht beachtet werden. Die Küstenstraße ist eine Salzstraße, schmierig bei Nebel, deshalb kann insbesondere in den Morgenstunden nur langsam gefahren werden. Permit gibt es bei der Einfahrt in den Skelletküstenpark. Die Strecke kann ohne Probs mit einem Fahrzeug gefahren werden.
Ihr solltet sehr früh starten, sicherlich möchtet Ihr Euch die Attraktionen auf dem Weg ansehen, zum Beispiel die Robbenkolonie oder ein Schiffswrack.
Beste Grüße
Christian
Es lässt sich an einem Tag fahren, allerdings wird es ein langer Fahrtag. Gezeiten müssen nicht beachtet werden. Die Küstenstraße ist eine Salzstraße, schmierig bei Nebel, deshalb kann insbesondere in den Morgenstunden nur langsam gefahren werden. Permit gibt es bei der Einfahrt in den Skelletküstenpark. Die Strecke kann ohne Probs mit einem Fahrzeug gefahren werden.
Ihr solltet sehr früh starten, sicherlich möchtet Ihr Euch die Attraktionen auf dem Weg ansehen, zum Beispiel die Robbenkolonie oder ein Schiffswrack.
Beste Grüße
Christian
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Guido3
Re: Namibia / Swakopmund - Torrabaai - Palmwag
Hallo,
das ist gut an einem Tag zu schaffen. Bei trockenem Wetter 6-7 Stunden reine Fahrzeit. Wie Christian schrieb besteht die Küstenstraße zum Teil aus Salz und wird bei feuchtem Wetter teils zu tückischer Schmierseife. Du fährst ab dem Ugab bis Sprinbokwater durch den Skeleton Coast Park, wofür Gebühren fällig werden (Müssten 10 N$ pro Auto und 80 N$ pro Nase sein). Im Abschnitt zwischen Springbokwater und Palmwag ist der Schotter recht grob und spitz. Es gibt da relativ häufig Reifenschäden.
Frei campieren ist eher schwierig. Vor dem Park gibt es ein paar Camping-Optionen. Die Campsite in Torra Bay wird meines Wissens nur im Dezember/Januar betrieben. In Springbokwater kannst Du nahe beim Gate stehen. Aufgrund des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche wird an den Vetgates (z.B. Palmwag) derzeit wohl streng kontrolliert. Das ist aber nur wichtig, wenn ihr von Norden wieder zurück kommt.
Beste Grüße
Guido
das ist gut an einem Tag zu schaffen. Bei trockenem Wetter 6-7 Stunden reine Fahrzeit. Wie Christian schrieb besteht die Küstenstraße zum Teil aus Salz und wird bei feuchtem Wetter teils zu tückischer Schmierseife. Du fährst ab dem Ugab bis Sprinbokwater durch den Skeleton Coast Park, wofür Gebühren fällig werden (Müssten 10 N$ pro Auto und 80 N$ pro Nase sein). Im Abschnitt zwischen Springbokwater und Palmwag ist der Schotter recht grob und spitz. Es gibt da relativ häufig Reifenschäden.
Frei campieren ist eher schwierig. Vor dem Park gibt es ein paar Camping-Optionen. Die Campsite in Torra Bay wird meines Wissens nur im Dezember/Januar betrieben. In Springbokwater kannst Du nahe beim Gate stehen. Aufgrund des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche wird an den Vetgates (z.B. Palmwag) derzeit wohl streng kontrolliert. Das ist aber nur wichtig, wenn ihr von Norden wieder zurück kommt.
Beste Grüße
Guido
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der andere Hans
- Beiträge: 294
- Registriert: Di 13. Nov 2007, 21:35
Re: Namibia / Swakopmund - Torrabaai - Palmwag
Ich bin im Juni 2014 von der Spitzkoppe via Hentisbaai bis zum Camp bei Mile 108 (S21°26.593’, E13°49.080') an einem Tag gefahren, um am nächsten Morgen möglichst früh am Tor zum Skeleton Coast NP zu sein (das Ugab Gate öffnet bei Sonnenaufgang). Im Camp Mile 108 steht man direkt am Meer, es ist also windig. Infrastruktur ist außerhalb der Saison rudimentär, sanitäre Anlagen haben funktioniert. Außer mir war nur noch ein anderes Auto abgestellt.
Die Einfahrt in den Nationalpark ist problemlos und hat (mich) nichts gekostet außer die 10 Minuten Zeit für die Anmeldung. Im RKH Reiseführer wird von ca. 2 EUR geschrieben. Falls man gefragt wird, muss man halt sagen, dass man die Transitstrecke fahren will.
Am Wrack der Benguela Eagle hatte ich eine interessante Begegnung mit einer Gruppe Schakale, die gerade auf der Suche nach Frühstück waren:
Mehr Bilder von der Reise hier.
Im Park bin ich dann bis Torra Bay gefahren und habe Pause gemacht. Der einsame Campingplatzwächter hat sich gefreut, Besuch und einen Gesprächspartner zu bekommen. Ich bin dann das Stück zurück zur C39 und am späten Nachmittag an der Palmwag Lodge angekommen.
Wer bis dahin noch keine Welwitschia gesehen hat, kann das auf dem Teil der C39 im Park nachholen. Die Piste im Park ist ( zum Teil) Salzpiste und lässt sich gut befahren, wenn sie trocken ist.
Gezeiten sind für das Fahren irrelevant, die Piste läuft nur selten direkt am Wasser. Die meiste Zeit fährt man einige hundert Meter vom Wasser entfernt so dass man das Meer nicht immer sieht. Es gibt jedoch ab und an Abzweige zum Wasser. Gut für eine Pause.
Die Strecke bin ich allein gefahren, das ist nicht abenteuerlicher oder gefährlicher als jede andere Piste in Namibia. Da man sich ja am Tor an- bzw. abmelden muss (da gibt’s das Permit), wissen die Ranger genau, wer noch im Park ist aber vielleicht nicht mehr drin sein sollte. Viel Verkehr war damals nicht, auf der ganzen Strecke durch den NP habe ich nicht einmal ein halbes Dutzend Fahrzeuge gesehen.
Gruß, Hans
Die Einfahrt in den Nationalpark ist problemlos und hat (mich) nichts gekostet außer die 10 Minuten Zeit für die Anmeldung. Im RKH Reiseführer wird von ca. 2 EUR geschrieben. Falls man gefragt wird, muss man halt sagen, dass man die Transitstrecke fahren will.
Am Wrack der Benguela Eagle hatte ich eine interessante Begegnung mit einer Gruppe Schakale, die gerade auf der Suche nach Frühstück waren:
Mehr Bilder von der Reise hier.
Im Park bin ich dann bis Torra Bay gefahren und habe Pause gemacht. Der einsame Campingplatzwächter hat sich gefreut, Besuch und einen Gesprächspartner zu bekommen. Ich bin dann das Stück zurück zur C39 und am späten Nachmittag an der Palmwag Lodge angekommen.
Wer bis dahin noch keine Welwitschia gesehen hat, kann das auf dem Teil der C39 im Park nachholen. Die Piste im Park ist ( zum Teil) Salzpiste und lässt sich gut befahren, wenn sie trocken ist.
Gezeiten sind für das Fahren irrelevant, die Piste läuft nur selten direkt am Wasser. Die meiste Zeit fährt man einige hundert Meter vom Wasser entfernt so dass man das Meer nicht immer sieht. Es gibt jedoch ab und an Abzweige zum Wasser. Gut für eine Pause.
Die Strecke bin ich allein gefahren, das ist nicht abenteuerlicher oder gefährlicher als jede andere Piste in Namibia. Da man sich ja am Tor an- bzw. abmelden muss (da gibt’s das Permit), wissen die Ranger genau, wer noch im Park ist aber vielleicht nicht mehr drin sein sollte. Viel Verkehr war damals nicht, auf der ganzen Strecke durch den NP habe ich nicht einmal ein halbes Dutzend Fahrzeuge gesehen.
Gruß, Hans



