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Südafrika - Blütezeit im Namaqualand
Verfasst: So 4. Okt 2015, 10:38
von Birgitt
Eigentlich ist das Namaqualand in Südafrika kein schöner Ort: Im Sommer kann es 50 Grad heiß werden, im Winter bitterkalt. Doch einmal im Jahr blühen dort Millionen Pflanzen und die karge Landschaft verwandelt sich in ein kleines Paradies.
Das schönste Ende der Welt
04.10.2015 - tagesschau
Gruß
Birgitt
Re: Südafrika - Blütezeit im Namaqualand
Verfasst: So 4. Okt 2015, 12:13
von Turi
Hallo Birgitt hallo Wüschigemeinde
Wir hatten das Glück während unserer grossen Reise das Namaqualand und Richtersveld in voller Pracht erleben zu dürfen, ein Augenschmaus.
Gruss Turi

- Blüten im Namaqualand und richtersveld

- ein schöner Blick ins "Richtersveld"
Re: Südafrika - Blütezeit im Namaqualand
Verfasst: Di 28. Jun 2016, 21:19
von Effendi
Hallo und guten Tag Turi,
wunderschöne Bilder!
Wir planen z.Zt. 2. Hälfte Sept. 16 durch das Richtersveld dann Namaqualand und weiter Kgalagadi-Transfrontier.
Wir sind unterwegs mit einem Sprinter mit erstklassigen Geländereifen und ohne Angst im Gelände. Können wir durch das Richtersveld oder gibt es Pässe die wir unbedingt meiden sollten?
Übernachtungen sind in de Hoope und Kokerboom vorgesehen.
Hätte Du ggf. noch einen guten Tip?
Vielen Dank
Viele Grüße
F.-Peter
Re: Südafrika - Blütezeit im Namaqualand
Verfasst: Mi 29. Jun 2016, 15:52
von WolfgangT2b
Hallo F.-Peter,
wir waren vor ein paar Monaten im Richtersveld. Wir sind über die Fähre von Namibia aus gekommen.
Die Pisten sind meist ein wenig sandig und steinig, aber kein Problem (wir haben einen VW-Bus mit 50 PS, 2 Tonnen und ohne Allrad). Nur an zwei Pässen mussten wir ein bisschen aufpassen. Der Akkedis-Pass ist oben ziemlich schmal und felsig und der Domorogh-Pass hat eine kräftige Seitenneigung. Oder war's der Helskloof-Pass? Jedenfalls der Richtung Westausfahrt. Wegen unserer hohen Dachbeladung waren wir froh, ein präzises Klinometer zu haben. Wenn Ihr oben nicht viel Gewicht habt, dann ist es sicher unkritisch.
In De Hoop hatten sich zwei unvorsichtige Geländewagen eingegraben und mussten rausgeschleppt werden. Ansonsten ist das Fahren im Richtersveld aber kein großes Problem.
Wir sind von dort in den Kgalagadi weitergefahren und wollten zunächst unten herum Richtung Springbok. Der deutlich schnellere Weg führt jedoch zurück über die Fähre nach Namibia und dann rüber nach Osten. Die Gegend ist zuweilen ziemlich einsam und das Fahren macht Spaß. Das kann man zwar an einem Tag bis Kgalagadi schaffen, doch unterwegs gibt's viele nette Stopovers.
Schöne Grüße
Wolfgang
Re: Südafrika - Blütezeit im Namaqualand
Verfasst: Do 21. Jul 2016, 09:32
von Effendi
Hallo Wolfgang,
vielen Dank für Deinen Bericht. wir waren jetzt ein paar Tage an der Nordsee, daher melde ich mich erst später.
Unsere Tour soll etwa den gleichen Weg nehmen.
Ich bin doch etwas erleichtert, daß Ihr auch ohne Allrad gut gefahren seit. Unser Sprinter WoMo ist zwar sehr hoch (3,25) aber zum Glück gibt es keine niedrigen Brücken .
z.Zt. versuche ich für Kagaladi noch Campsites zu bekommen - ist etwas schwierig. Die Botswanische Seite meldet sich nicht.
Wir gehen mal mutig ran - oder hättet Ihr noch eine gute Idee für Übernachtungen im Kagaladi oder Manaqua?
Viele Grüße
Peter
Re: Südafrika - Blütezeit im Namaqualand
Verfasst: Do 21. Jul 2016, 11:03
von Turi
Hallo Peter
Wir haben nie eine Campsite resp. Nationalpark vorausgebucht und immer einen Platz bekommen.
Würde mir da nicht zu viele Gedanken machen, einfach an's Gate, die finden praktisch immer eine Möglichkeit.
Gruss Turi
Re: Südafrika - Blütezeit im Namaqualand
Verfasst: Fr 22. Jul 2016, 00:35
von WolfgangT2b
Hallo Peter,
Effendi hat geschrieben: Unser Sprinter WoMo ist zwar sehr hoch (3,25) aber zum Glück gibt es keine niedrigen Brücken .
Uiii, das ist wirklich 'ne hohe Fuhre. Ich glaub', mit dem würde ich den Pass Richtung Westausgang/Küste nicht angehen. Ich nehme an, Euer Fahrzeug ist auch ein wenig breiter als unsere 1,7 m, so dass es zusätzlich schwierig wird, eine "waagerechtere" Passage zu finden.
Der Ranger am Eingang wollte uns wegen "Nicht-Allrad" zunächst nicht hineinlassen, doch wir konnten ihn überzeugen, dass wir mit der Zentralkalahari, dem Moremi oder dem Turkana-See schon ein paar schwierigere Kaliber unter den Rädern hatten. Wir mussten ihm lediglich versprechen, keine großen Risiken einzugehen und notfalls umzukehren (was wir auch ohne seine Bitte getan hätten).
Es gibt zwar keine niedrigen Brücken, aber niedrige Bäume. Speziell das Camp in der Nähe des Eingang hatte einige von denen. Wir sind teilweise durch einen richtigen Grüntunnel gefahren. Doch an der Hauptstrecke kann ich mich an nichts Derartiges erinnern.
In den Kgalagadi-Camps hängt es sehr von der Saison ab. Wir haben schon mehrmals vor der Tür schlafen müssen. Speziell in Mata Mata wird es oft eng. Doch wir buchen ebenfalls nie vor.
Wenn Ihr von Twee Rivieren nach Namibia durchfahren wollt, müsst Ihr zwei Nächte im Park bleiben. Dann macht vorbuchen vielleicht Sinn.
Schöne Grüße
Wolfgang