Südafrika | Tipp für den Krüger Nationalpark
Moderator: Moderatoren
Südafrika | Tipp für den Krüger Nationalpark
Hallo zusammen,
wer beim Krüger Geld sparen möchte, kann ganz offiziell folgendermaßen vorgehen:
Eintritt als Day Visitor bezahlen (304 ZARand pP),
an Wunschcamp anfragen, ob noch Platz ist. Das sollte als Camper immer möglich sein, da wir sogar am komplett ausgebuchten Osterwochenende kein Problem hatten, einen Platz zu finden.
Man zahlt die Camping-Fee vor Ort (308 ZARand pro site). Nun kann man am Folgetag ohne weitere Kosten bis zur Schließung der Tore im Park bleiben (in unserem Fall Phabeni Gate).
Unsere zweite (und auch dritte Nacht, weil der Platz eine traumhafte Oase ist...) haben wir außerhalb des Parks verbracht (in Hazyview, Kiaat Campsite bei Familie Kuschke, 250 ZARand).
Morgen geht es wieder in den Park als Day Visitor und das Spiel beginnt von vorn. Dadurch sparen wir am Ende ca. 80 Euro Parkgebühren, da wir nur zwei Tage zahlen müssen, aber vier im Park waren. Abgesehen davon ist die Campsite außerhalb vermutlich überall preiswerter.
Grüßle aus der Oase,
Birte
wer beim Krüger Geld sparen möchte, kann ganz offiziell folgendermaßen vorgehen:
Eintritt als Day Visitor bezahlen (304 ZARand pP),
an Wunschcamp anfragen, ob noch Platz ist. Das sollte als Camper immer möglich sein, da wir sogar am komplett ausgebuchten Osterwochenende kein Problem hatten, einen Platz zu finden.
Man zahlt die Camping-Fee vor Ort (308 ZARand pro site). Nun kann man am Folgetag ohne weitere Kosten bis zur Schließung der Tore im Park bleiben (in unserem Fall Phabeni Gate).
Unsere zweite (und auch dritte Nacht, weil der Platz eine traumhafte Oase ist...) haben wir außerhalb des Parks verbracht (in Hazyview, Kiaat Campsite bei Familie Kuschke, 250 ZARand).
Morgen geht es wieder in den Park als Day Visitor und das Spiel beginnt von vorn. Dadurch sparen wir am Ende ca. 80 Euro Parkgebühren, da wir nur zwei Tage zahlen müssen, aber vier im Park waren. Abgesehen davon ist die Campsite außerhalb vermutlich überall preiswerter.
Grüßle aus der Oase,
Birte
Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!
Und der Traum wird wahr!
DEFO-X-plorer.over-blog.com
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-
wickychicky
- Beiträge: 30
- Registriert: Mi 20. Jul 2016, 21:30
Re: Tipp für den Krüger Nationalpark
Super Tipps, danke Birte! Werden die hoffentlich in 2 oder 3 Wochen einsetzen.
- Uwe Schmitz
- Moderator
- Beiträge: 2778
- Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
- Wohnort: Rhein-Main
Re: Tipp für den Krüger Nationalpark
hallo birte,
danke für den hinweis.
wir werden ihn aber erst im nächsten jahr umsetzen können, erst ist ZIM-ZAM-nordNAM dran...
euch weiterhin eine tolle reise
uwe
danke für den hinweis.
wir werden ihn aber erst im nächsten jahr umsetzen können, erst ist ZIM-ZAM-nordNAM dran...
euch weiterhin eine tolle reise
uwe
- Achim Vogt
- Moderator
- Beiträge: 2864
- Registriert: Fr 2. Jan 2009, 19:32
- Wohnort: Kampala / Uganda
Re: Tipp für den Krüger Nationalpark
Hallo an alle Expert*innen,
Wir planen, im kommenden Jahr den Krüger Park mit dem eigenen Fahrzeug zu besuchen. Bei der bisherigen Recherche ist die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau ergebnislos geblieben: Im Süden scheint es eine höhere Tierdichte zu geben, die aber mit einer höheren Dichte von Touristen samt ihren Fahrzeugen verknüpft ist. Im Norden scheint es genau umgekehrt zu sein: weniger Touris, weniger Tiere.
Was also tun?? Derzeit tendiere ich zur goldenen Mitte, das heißt Einreise bei Phalaborwa und Weiterreise nach Mosambik in Giriyondo. Was meint Ihr? Und habt Ihr Tipps für Übernachtungsplätze in dieser Gegend (eigenes Zelt oder Zelt / Hütte des Camps, im Auto nur im Notfall)?
Danke für alle Tipps und viele Grüße aus Beirut
Achim
Wir planen, im kommenden Jahr den Krüger Park mit dem eigenen Fahrzeug zu besuchen. Bei der bisherigen Recherche ist die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau ergebnislos geblieben: Im Süden scheint es eine höhere Tierdichte zu geben, die aber mit einer höheren Dichte von Touristen samt ihren Fahrzeugen verknüpft ist. Im Norden scheint es genau umgekehrt zu sein: weniger Touris, weniger Tiere.
Was also tun?? Derzeit tendiere ich zur goldenen Mitte, das heißt Einreise bei Phalaborwa und Weiterreise nach Mosambik in Giriyondo. Was meint Ihr? Und habt Ihr Tipps für Übernachtungsplätze in dieser Gegend (eigenes Zelt oder Zelt / Hütte des Camps, im Auto nur im Notfall)?
Danke für alle Tipps und viele Grüße aus Beirut
Achim
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Angelika Baumann
- Beiträge: 406
- Registriert: So 31. Jul 2005, 21:48
- Wohnort: Rhein-Main-Gebiet
Re: Tipp für den Krüger Nationalpark
Hallo Achim,
uns hat es im Norden besser gefallen, als im Süden. Die Landschaft ist abwechslungsreicher. Die Fieberbäume gefallen mir besonders gut. Die Erde ist roter als weiter im Süden. Zum Teil wirkt alles wie "verwunschen". Dann gibt es die schönen Nyalas (Antilopenart). Die männlichen sehen aus, als hätten sie bunte Strümpfe an
Insgesamt konnten wir uns über einen Mangel an Tiersichtungen nicht beschweren.
Man kann bis zum Mündungsgebiet des Luvuvhu in den Limpopo fahren (Crooks Corner).
Das Maincamp "Punda Maria" ist nicht sehr groß. Es stehen viele Bäume auf dem Gelände (Schatten!). Außerdem gibt's ein Wasserloch mit Hide. Hier finden sich immer Tiere ein. Büffel- und Elefanten-Garantie! Wenn's dunkel wird kommen schon mal Hyänen an den Zaun. Löwen wurden hier auch schon gesichtet.
Von Punda Maria kann man prima über das Pafuri Gate nach Mozambik ausreisen. Sehr nette Grenzbeamte - auch auf der mosampikanischen Seite. Ging alles sehr schnell und unproblematisch. Die weitere Strecke in Mosambik führt immer mehr oder weniger nah am Limpopo entlang. Man kommt durch kleine Dörfer. Auch hier wieder wunderschöne Fieberbaumwälder.
Übernachtungsmöglichkeiten in Moz:
- 10-20 km hinter der Grenze ist ein Safari Camp ausgeschildert. Leider fällt mit der Nahme grade nicht ein, wir waren auch nicht dort.
- ca. 90 km hinter der Grenze, Campingplatz "Nhampfule" im Nationalpark im Wald, 1 km hinter dem NP-Gate, basic aber mit fließendem Wasser, Duschen und Toiletten. Der Ranger am Gate kann perfekt Portugisisch
Zurück zum Krüger-Park:
Außerdem waren wir in Shingwedzi. Von hier aus kann man schöne Rundtouren unternehmen und an den Flüssen entlang fahren. Diese Campsite ist deutlich größer als Punda Maria. Nachst hört man die Hippos. Da das Camp direkt am Fluss liegt, gibt es hier kein Wasserloch.
Je weiter man nach Süden kommt, sieht man vor allem Mopane, Mopane, Mopane... Hier ist aber die Wahrscheinlichkeit höher, Katzen zu sehen. Owohl wir auch Geparden in der Nähe von Shingwedzi beobachten konnten. Und Löwen haben wir auch gesehen. Es gehört halt auch ein Wenig Glück dazu, die Tiere zu finden. Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Und der liegt nicht unbedingt an einer der weniger befahrenen Nebenstrecken, sonder schon mal direkt auf der Teerstraße (Rhinos, Geparden, Leoparden, Löwen, Hyänen und und und...)
Wer im Krügerpark überhaupt keine Tiere findet, hat den Tag verschlafen
Wenn mir noch was einfällt, melde ich mich nochmal.
Liebe Grüße - auch an June
Geli und Uwe
uns hat es im Norden besser gefallen, als im Süden. Die Landschaft ist abwechslungsreicher. Die Fieberbäume gefallen mir besonders gut. Die Erde ist roter als weiter im Süden. Zum Teil wirkt alles wie "verwunschen". Dann gibt es die schönen Nyalas (Antilopenart). Die männlichen sehen aus, als hätten sie bunte Strümpfe an
Man kann bis zum Mündungsgebiet des Luvuvhu in den Limpopo fahren (Crooks Corner).
Das Maincamp "Punda Maria" ist nicht sehr groß. Es stehen viele Bäume auf dem Gelände (Schatten!). Außerdem gibt's ein Wasserloch mit Hide. Hier finden sich immer Tiere ein. Büffel- und Elefanten-Garantie! Wenn's dunkel wird kommen schon mal Hyänen an den Zaun. Löwen wurden hier auch schon gesichtet.
Von Punda Maria kann man prima über das Pafuri Gate nach Mozambik ausreisen. Sehr nette Grenzbeamte - auch auf der mosampikanischen Seite. Ging alles sehr schnell und unproblematisch. Die weitere Strecke in Mosambik führt immer mehr oder weniger nah am Limpopo entlang. Man kommt durch kleine Dörfer. Auch hier wieder wunderschöne Fieberbaumwälder.
Übernachtungsmöglichkeiten in Moz:
- 10-20 km hinter der Grenze ist ein Safari Camp ausgeschildert. Leider fällt mit der Nahme grade nicht ein, wir waren auch nicht dort.
- ca. 90 km hinter der Grenze, Campingplatz "Nhampfule" im Nationalpark im Wald, 1 km hinter dem NP-Gate, basic aber mit fließendem Wasser, Duschen und Toiletten. Der Ranger am Gate kann perfekt Portugisisch
Zurück zum Krüger-Park:
Außerdem waren wir in Shingwedzi. Von hier aus kann man schöne Rundtouren unternehmen und an den Flüssen entlang fahren. Diese Campsite ist deutlich größer als Punda Maria. Nachst hört man die Hippos. Da das Camp direkt am Fluss liegt, gibt es hier kein Wasserloch.
Je weiter man nach Süden kommt, sieht man vor allem Mopane, Mopane, Mopane... Hier ist aber die Wahrscheinlichkeit höher, Katzen zu sehen. Owohl wir auch Geparden in der Nähe von Shingwedzi beobachten konnten. Und Löwen haben wir auch gesehen. Es gehört halt auch ein Wenig Glück dazu, die Tiere zu finden. Man muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Und der liegt nicht unbedingt an einer der weniger befahrenen Nebenstrecken, sonder schon mal direkt auf der Teerstraße (Rhinos, Geparden, Leoparden, Löwen, Hyänen und und und...)
Wer im Krügerpark überhaupt keine Tiere findet, hat den Tag verschlafen
Wenn mir noch was einfällt, melde ich mich nochmal.
Liebe Grüße - auch an June
Geli und Uwe
"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche sich die Welt nie angeschaut haben."
Alexander von Humboldt
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-
Angelika Baumann
- Beiträge: 406
- Registriert: So 31. Jul 2005, 21:48
- Wohnort: Rhein-Main-Gebiet
Re: Tipp für den Krüger Nationalpark
Hallo nochmal,
hier gibt's alle offiziellen Infos zum Krugerpark. Du kannst hier auch direkt buchen. Aber vielleicht hast du die Seite ja auch schon gefunden.
https://www.sanparks.org/parks/kruger/
Nochmal liebe Grüße
GEli
hier gibt's alle offiziellen Infos zum Krugerpark. Du kannst hier auch direkt buchen. Aber vielleicht hast du die Seite ja auch schon gefunden.
https://www.sanparks.org/parks/kruger/
Nochmal liebe Grüße
GEli
"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche sich die Welt nie angeschaut haben."
Alexander von Humboldt
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Angelika Baumann
- Beiträge: 406
- Registriert: So 31. Jul 2005, 21:48
- Wohnort: Rhein-Main-Gebiet
Re: Tipp für den Krüger Nationalpark
Nachtrag:
Hier der Link zu "Dumela Wilderness Safaris", dem Camp, dessen Name mir gestern nicht einfallen wollte...
https://pafurimoz.co.za/
Viele Grüße
Geli
Hier der Link zu "Dumela Wilderness Safaris", dem Camp, dessen Name mir gestern nicht einfallen wollte...
https://pafurimoz.co.za/
Viele Grüße
Geli
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Alexander von Humboldt
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- Achim Vogt
- Moderator
- Beiträge: 2864
- Registriert: Fr 2. Jan 2009, 19:32
- Wohnort: Kampala / Uganda
Re: Tipp für den Krüger Nationalpark
Liebe Geli,
super, ganz herzlichen Dank! Da sind schon mehr als nur ein paar wertvolle Tipps dabei. Eure Bilder sind ja spitze und die Berichte, auch und gerade den aus 2017, habe ich schon ordentlich durchgepflügt.
Bin gespannt, ob noch andere Wüstenschiffer*innen gute Tipps beisteuern können
Viele Grüße aus Beirut
Achim
super, ganz herzlichen Dank! Da sind schon mehr als nur ein paar wertvolle Tipps dabei. Eure Bilder sind ja spitze und die Berichte, auch und gerade den aus 2017, habe ich schon ordentlich durchgepflügt.
Bin gespannt, ob noch andere Wüstenschiffer*innen gute Tipps beisteuern können
Viele Grüße aus Beirut
Achim




