In diesem Bereich findest du aktuelle Hinweise zu Epidemien und gesundheitliche Risiken im Reiseland und wie man sich davor schützt bzw. vorbeugt, Informationen zur Gesundheitsversorgung, Ärzte und Krankenhäuser.
Ja, darauf hoffe ich auch. Vorallem in der "einsamen Zeit"
Denn in der Wüste ganz alleine zu schlafen kann einem schon mal etwas schaudern verursachen
Es erstaunt mich wirklich, dass jeder zweite, sei es in der Apotheke oder in der Drogerie, der mich zu einem Produkt berät, nach etwas Unterhaltung begeistert von seiner eigenen Afrika-Erfahrung berichtet. Ich dachte immer, es sind immer nur Pauschaltouristen die nach Afrika Reisen und eben ganzu wenige "Verrückte" (verzeiht) die solch eine Reise unternehmen.
...nochmal zurück zum thema:
es ist kein fehler, medikamente für alle möglichen fälle mitzunehmen (es gibt zwar in jeder stadt 'ne apotheke, die die medikamente gegen alle dort üblichen krankheiten hat), aber was ist, wenn du mit fieber und krämpfen oder durchfall irgendwo im abseits sitzt/liegst?
ein einfacher landarzt ist vielleicht noch zu finden, aber ob der auch die jetzt gerade benötigten medikamente hat?
es sind immer eher leute mit ahnung aber ohne medikamentenvorrat zu finden (unterversorgte krankenhäuser, krankenstationen etc.) als umgekehrt, daher pack' ein, was der platz erlaubt und was günstig zu kriegen ist (frag' deinen hausarzt mal nach kostenlosen mustern!).
in diesem sinne dir alles gute, gerhardd,
wünscht
uwe
Hallo Uwe,
stimmt, was ich nicht benötigt habe, kann ich ja bei Rückkehr in einem Krankenhaus lassen. Schließlich würden sie mir in Deutschland sicher nicht viel bringen.
Vielen Dank Uwe, deine Wünsche werden sich hoffentlich erfüllen
in Simbabwe hat meine Schwester die Daumenkuppe mit ne Schere abgeschitten. Da weit und breit kein normaler Arzt in Sicht war, sind wir zu einen Tierarzt gefahren. Der hat die Wunde verlötet.
Im Notfall muß es nicht immer die Humanmedizin, die Hilfe leistet.
Zu Schlangen. Im südlichen Raum kann man schon auf Schlangen treffen. Die meisten flüchten ja lieber.
Unfälle finden nur statt, wenn die Schlange überrascht wird, man also quasi in ihren Defensivkreis eindringt.
Ausnahmen gibt es allerdings. Puffotter. Dat sind diese fetten, trägen Tiere, die sich gerne auf Trampelpfade aufhalten um sich zu sonnen. Obwohl Puffotter auch recht schnell sein können, sind sie (ich würde es Faulheit nennen!) nicht so schnell auf der Flucht wie andere Schlangen.
Eine Studie zufolge, gehen über 70% der Schlangenunfälle in Sambia, Simbabwe, Malawi usw. auf das Konto dieser Tiere.
Man tritt drauf und Zack!
Dem kann man entgehen indem man wirklich im Busch die Augen aufhält.
Wer wirklich mutig ist, kann feststellen, dass Otter nicht aus jeder xbeliebigen Haltung zuschlagen können. Sie müssen sich erst in Position bringen. Ein Schritt nach links oder rechts und sie müssen sich neu positionieren.
Das gleiche gilt für solche, die sich aufrichten - Mambas, Kobras usw. (Speikobras natürlich ausgenommen). Diese Drohgebärden sagen auch, so hoch wie ich mich aufrichte, soweit kann ich schlagen.
Natürlich sollte man es wirklich nicht darauf ankommen lassen aber ich denke, dass Wissen über ihr Verhalten hilft auch ein wenig.
Augen auf im Busch. Niemal auf Steine sitzen ohne sich vorher zu vergewissern, wer oder was sich darunter befindet. Stein so anheben, dass die Sicht vom Körper wegzeigt. So haben die Viecher die Möglichkeit zu flüchten. Schuhe ausschütteln wurde schon erwähnt.
Immer Vorsicht vor Spalten und Risse. Alte Termitenhügel sind auch gerne Aufenhaltsplätze für Schlangen und Skorpione.
Wer die Buschtoilette aufsuchen will sollte vorher genug Krach machen um die Tiere zu verscheuchen. Ich nehme mir immer ein Stock mit.
Neben einem Fieberthermometer fehlt noch ein weiteres wichtiges Utensil: eine Zeckenzange.
In der Kalahari z.B. ist man froh, dieses Teil dabei zu haben.
Tick Bite Fever ist nämlich nicht so prickelnd .....
Gruß
Birgitt
P.S. Tipps zur Reiseapotheke wurden am 27.06.2008 auch hier veröffentlicht.
mit den Zeckenzangen ist das so eine Sache. Sie sind aus Kunststoff und an den Enden (mit denen man die Zecke packt) oft zu dick. Sie sind einfach zu groß für die doch kleinen Tiere. So bekommt man die Zecke nicht direkt hinter dem Kopf zu packen sondern drückt den Körper platt und transportiert so die Krankheitserreger aus der Zecke in den Menschen. Besser sind filigrane Pinzetten, mit denen man die Zecke direkt hinter den Kopf - ohne den Körper der Zecke zu quetschen - grade herauszieht (nicht drehen - eine Zecke hat kein Gewinde!). Außerdem ist es wichtig, nicht ruckartig zu ziehen, ansonsten gesteht die Gefahr, die Zecke zu zerreißen. Also schön ruhig, langsam und mit stetigem Zug ziehen. Auf keine Fall irgendeine Flüssigkeit auf die Zecke tupfen (Öl etc.), das führt dazu, dass die Zecke "Panik bekommt" und viel Sekret in die Wunde befördert. Je früher man die Zecke entfernt, desto geringer ist das Infektionsrisiko.
all die guten ratschläge zu zecken kenne ich zu genüge nur das große ABER
meine erfahrungen mit den tieren sind andere.
ich habe hunde zur zeit nur noch einen aber da hat man viel ,wenn man wie gern und viel im wald ist,sehr viel mit zecken zu tun.
ich komme eigentlich auch bestens mit den plastik zeckenzangen zurecht.
entgegen allen ratschlägen habe ich aber beste erfahrung gemacht die zecke etwas zu drehen.nicht weil sie ein gewinde hat sondern einfach weil sie sich besser löst.so hole ich sie seit jahren bei mir, meinem hund und meiner freundin raus.
bisher noch keine borreliose gehabt.gegen fsme sind wir geimpft.
und zeckenzangen wie fieberthermometer immer in mehrfacher ausführung einstecken eins geht immer verloren;-))
Reiseapotheke: Diese Pillen gehören ins Gepäck 15.06.2011 - Stiftung Warentest
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