Marokko | Leishmaniose Warnung für Zagora
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Marokko | Leishmaniose Warnung für Zagora
Hallo,
für den Großraum Zagora / Marokko gibt es ganz aktuell eine Leishmaniose Warnung:
http://www.barlamane.com/fr/zagora-plus ... e-cutanee/
Gruß
Rolf
für den Großraum Zagora / Marokko gibt es ganz aktuell eine Leishmaniose Warnung:
http://www.barlamane.com/fr/zagora-plus ... e-cutanee/
Gruß
Rolf
Re: Leishmaniose Warnung für Zagora Marokko
Auch als Orientbeule bekannt, die das Gesicht entstellt, na servas...
lg Peter
lg Peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
Re: Leishmaniose Warnung für Zagora Marokko
Diese cutane Form der L. tritt bereits seit über 10 Jahfren in Südmarokko auf.
Normalerweise heilt diese Infektion sehr langsam, aber von selbst, unter Narbenbildung aus.
Leichte Form kann mit Salbe aus 15% Paromomycin plus 12%Methylbenzathonium.
Innere Form wird durch Hunde übertragen. Leider hat Marokko die regelmässigen Hundetötungen abgeschafft.
Das gute Antiomon wirkt bei beiden Formen.
Normalerweise heilt diese Infektion sehr langsam, aber von selbst, unter Narbenbildung aus.
Leichte Form kann mit Salbe aus 15% Paromomycin plus 12%Methylbenzathonium.
Innere Form wird durch Hunde übertragen. Leider hat Marokko die regelmässigen Hundetötungen abgeschafft.
Das gute Antiomon wirkt bei beiden Formen.
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Barbara4x4
- Beiträge: 465
- Registriert: Fr 16. Nov 2007, 13:03
Re: Leishmaniose Warnung für Zagora Marokko
LM war schon zu Beginn der Kolonialzeit in MA weit verbreitet.
Es wird auch nicht durch Hunde, sondern durch Sandmücken übertragen. Nagetiere spielen bei der Verbreitung eine wichtige Rolle, weshalb jetzt großflächig Gift gestreut wird. http://mobile.menara.ma/fr/actualités/m ... atuit.html
Die Durchseuchung ist in Spanien und anderen Mittelmeeranrainern ein Vielfaches von der marokkanischen. Von einer Warnung kann da eher keine Rede sein. Warnt ja auch keiner vor Malle
Viele Grüße
Barbara
Es wird auch nicht durch Hunde, sondern durch Sandmücken übertragen. Nagetiere spielen bei der Verbreitung eine wichtige Rolle, weshalb jetzt großflächig Gift gestreut wird. http://mobile.menara.ma/fr/actualités/m ... atuit.html
Die Durchseuchung ist in Spanien und anderen Mittelmeeranrainern ein Vielfaches von der marokkanischen. Von einer Warnung kann da eher keine Rede sein. Warnt ja auch keiner vor Malle
Viele Grüße
Barbara
Re: Leishmaniose Warnung für Zagora Marokko
Die innere Form wird schon durch Hunde übertragen
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Barbara4x4
- Beiträge: 465
- Registriert: Fr 16. Nov 2007, 13:03
Re: Leishmaniose Warnung für Zagora Marokko
Direkt? Auf welchem Übertragungsweg?marylin hat geschrieben:Die innere Form wird schon durch Hunde übertragen
Viele Grüße
Barbara
Re: Leishmaniose Warnung für Zagora Marokko
Es geht in der Tat, aber um zwei Ecken:Barbara4x4 hat geschrieben:Direkt? Auf welchem Übertragungsweg?marylin hat geschrieben:Die innere Form wird schon durch Hunde übertragen
Viele Grüße
Barbara
http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/de ... 3&ID=19388
Im Mittelmeerraum konnten unter Hunden je nach Region sehr hohe Infektionsraten von beispielsweise 40 Prozent in Andalusien und bis zu 80 Prozent auf Sizilien ermittelt werden. Damit ist der Hund das bedeutsamste Erreger-Reservoir für die Leishmaniose beim Menschen. Die infizierten Hunde werden von Sandmücken gestochen, wodurch es zu einer zunehmenden Durchseuchung der Phlebotomen-Population kommt. Sticht dann eine infizierte Mücke einen anderen Hund oder einen Menschen, werden die Leishmanien auf diesem Weg weitergegeben
lg peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
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Christoph Hiluxchrigu
- Beiträge: 66
- Registriert: Fr 2. Sep 2005, 16:59
- Wohnort: CH-3044 Innerberg
Re: Leishmaniose Warnung für Zagora Marokko
Hallo Peter
Habe den Artikel gelesen, das tönt ja nicht gerade zuversichtlich für die Zukunft. Immerhin kommen da die pyrethroidhaltigen Spot-On-Präparate und Halsbänder für die Hunde als eine der prophylaktische Massnahmen vor, die Viecher lassen sich also zumindest etwas schützen.
Wie steht's aber mit mir Mensch? Muss ich jetzt auch mit so einem pyrethroidalen Hundehalsband auf die andere Seite der Alpen oder warte ich einfach auf die Beule und die zurückbleibende Narbe ... wobei ... was mache ich mir Gedanken ... in meinem Alter spielt eine Narbe mehr oder weniger eigentlich auch keine Rolle mehr
E Gruess
Chrigu
Habe den Artikel gelesen, das tönt ja nicht gerade zuversichtlich für die Zukunft. Immerhin kommen da die pyrethroidhaltigen Spot-On-Präparate und Halsbänder für die Hunde als eine der prophylaktische Massnahmen vor, die Viecher lassen sich also zumindest etwas schützen.
Wie steht's aber mit mir Mensch? Muss ich jetzt auch mit so einem pyrethroidalen Hundehalsband auf die andere Seite der Alpen oder warte ich einfach auf die Beule und die zurückbleibende Narbe ... wobei ... was mache ich mir Gedanken ... in meinem Alter spielt eine Narbe mehr oder weniger eigentlich auch keine Rolle mehr
E Gruess
Chrigu
Re: Leishmaniose Warnung für Zagora Marokko
Hab bei meinem Vater einiges gelernt.. (war Tierarzt, leider schon verstorben, geh ja auch schon auf die 70 zu..) das sollte ich eigentlich wissen.Christoph Hiluxchrigu hat geschrieben:Hallo Peter
....Wie steht's aber mit mir Mensch? Muss ich jetzt auch mit so einem pyrethroidalen Hundehalsband auf die andere Seite der Alpen oder warte ich einfach auf die Beule und die zurückbleibende Narbe ... wobei ... was mache ich mir Gedanken ... in meinem Alter spielt eine Narbe mehr oder weniger eigentlich auch keine Rolle mehr
E Gruess
Chrigu
Hilfreich ist schon mal, wenn man schwitzt, nie im Gesicht mit den Händen rumpuhlen, niemals aufziehen - immer 100% schneutzen, vorm futtern oder in andern sensiblen Bereichen entweder die Händer immer mit expliziter Fingernägelreinigung waschen oder Desinfektionstücher nehmen (oh wie ich diese Tücher hasse..)
Gesichtshaut immer mit Cremes elastisch halten, Micro-Hautrisse damit vermeiden. Risse beim fingernägelansatz vermeiden.
Pyrethroide/Pyrethrine sind toxisch, ein Insektizit das Insekten tötet, macht Menschen krank.
Zu den potenteren Pyrethroiden gehört der Typ II, der Stoff gelangt durch passive Penetration in den Körper und verteilt sich fächerartig, eben im ganzen Körper.
Für Insekten besonders fatal, da sie über Dracheensysteme atmen.
Durch die passive Penetraion gelangen lipophile Pyretrine und Pyrethroide durch die Cuticula, verteilen sich und hemmen die Inaktivierung neuronaler Na°-Kanäle, so daß die Öffnungszeit der Kanäle verlängert wird und der anhaltende Na°-Strom zur Dauerdepolarisation führt.
Dieser Wirkungsmechanismus erklärt die charakteristischen Erregungszustände (Hyperlokomotion) infolge anfänglicher spontaner Depolarisation der Zellmembran, folgen Koordinationsstörungen (KnockDownEffekt) und nach genügend langer einwirkungszeit Lähmungserscheinungen...
Natürlich geht der Wirkstoff bei menschlicher Haut bei weitem nicht so stark rein wie bei Dracheen, aber das Halsband würde ich schon überdenken
lg Peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen




