Offener Brief von Erika Därr über Reisewarnungen in Marokko
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Re: Offener Brief von Erika Därr über Reisewarnungen in Maro
Das ist ein Suchmaschinenbetreiber. Der will vielleicht nur Daten sammeln? Oder wissen wieviele Menschen sich für den URL intersessieren?
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Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: Offener Brief von Erika Därr über Reisewarnungen in Maro
Welche Daten möchte der sammeln wollen? Cookie auf den Rechner, in Datenbank merken, wer sich für welches Land interessierte, und dann?marylin hat geschrieben:Der will vielleicht nur Daten sammeln? Oder wissen wieviele Menschen sich für den URL intersessieren?
Ein paar Minuten Bingen später: hinter dieser Seite steckt Eventax(.com), ein Laden im Schwoabeländle, der sein Geld mit Werbung im Web verdient, insbesondere rund um Google. D.h. da liegt der Verdacht durchaus nahe, daß die oben beschrieben Art des Datensammelns an anderer Stelle ausgewertet und in Geld umgesetzt wird.
Hier zeigt sich wieder, daß diverse Web-Browser-Addons ihren Nutzen haben, z.B. AdBlock Plus, CookieCuller und Ghostery.
Gruß, Ralf
Re: Offener Brief von Erika Därr über Reisewarnungen in Maro
..bin verschnupft, der hat meine Länderlliste (die ich schon 2003 publiziert hatte) bis auf die französischen Quellen recyclet 
Die Linkliste zu den Ministerien können wir auch, der Rest ist verzichtbar (und wo ist bis auf die bunten Bilderchen aka Landkarten) der Witz an genannter Seite?
Grüsse
Peter
Die Linkliste zu den Ministerien können wir auch, der Rest ist verzichtbar (und wo ist bis auf die bunten Bilderchen aka Landkarten) der Witz an genannter Seite?
Grüsse
Peter
Re: Offener Brief von Erika Därr über Reisewarnungen in Maro
jetzt wirds ja ziemlich off topic.
generell finde ich einen solchen brief gut, wird aber keinen aa- mitarbeiter interessieren, da sie solche sachen wissen, aber sich absichern müssen durch die warnungen. was passieren wird, wenn keine warnung rausgeht und es geschieht was, kann sich ja jeder ausmalen.
generell finde ich einen solchen brief gut, wird aber keinen aa- mitarbeiter interessieren, da sie solche sachen wissen, aber sich absichern müssen durch die warnungen. was passieren wird, wenn keine warnung rausgeht und es geschieht was, kann sich ja jeder ausmalen.
Re: Offener Brief von Erika Därr über Reisewarnungen in Maro
Mit Namibia und Benin hatten wir dann doch zwei grüne Länder dabei - in Afrika
Diese Reisewarnungen sind doch eher für Pauschaltouristen gedacht - und nicht für den Reisenden der sich selber intensiv mit seinen Reisezielen auseinandersetzt...
Die Medien würden doch aufschreien wenn z.B. in Ägypten etwas mit Touristen passieren würde - aber da keine Reisewarnung bestanden hätte. Also wird lieber mal mit der grossen Kelle gewarnt.
Surfy
Diese Reisewarnungen sind doch eher für Pauschaltouristen gedacht - und nicht für den Reisenden der sich selber intensiv mit seinen Reisezielen auseinandersetzt...
Die Medien würden doch aufschreien wenn z.B. in Ägypten etwas mit Touristen passieren würde - aber da keine Reisewarnung bestanden hätte. Also wird lieber mal mit der grossen Kelle gewarnt.
Surfy
Re: Offener Brief von Erika Därr über Reisewarnungen in Maro
na ja, den einen oder anderen studienreisenden wirds auch von der reise abhalten. und es trifft dann den reiseveranstalter, der (oder die) sich dann über eine solche warnung ärgert, weil der umsatz wegbricht, obwohl es im land offensichtlich ruhig ist.Surfy hat geschrieben:M
Diese Reisewarnungen sind doch eher für Pauschaltouristen gedacht - und nicht für den Reisenden der sich selber intensiv mit seinen Reisezielen auseinandersetzt...
Re: Offener Brief von Erika Därr über Reisewarnungen in Maro
Hallo,
kurz zu meinen bisherigen Erfahrungen in Afrika: 2011 war ich in Marrakech auf dem Campingplatz, als die Bombe hochging. Im Oktober 2013 war ich gerade eine Woche wieder aus Tunesien zurück als sich der Selbstmordatentäter am tunesischen Strand (50 km südlich) in die Luft gejagt hat. Als wir in Mides (Tunesien, Grenze zu Algerien) ankamen, hörten wir von den Einheimischen, dass eine Woche davor ca. 5-6 tunesischen Grenzsoldaten von algerischen Schmugglern getötet worden sind. Nun, so etwas kann man so gut wie nicht verhindern. Trotz allem, beide Länder werde ich immer wieder bereisen. Die Wahrscheinlichkeit von einem Raser auf unseren Straßen umgefahren zu werden ist weitaus größer als in diesen Ländern durch einen terroristischen Akt zu Schaden zu kommen. Wenn man sich an die Regel hält: Menschenansammlungen und Touristenziele zu meiden, auch wenn es schwer fällt, und immer nett und freundlich ist, kommt man immer gut durch. Sich nicht lange an einem Ort aufzuhalten ist auch gesund. Immer auf der Durchreise ist ok. Eine Bitte an Alle: alle Campingplätze im Oktober 2013 waren fast leer bzw. teilweise sogar geschlossen. Wir fuhren im Oktober 2013 mit zwei Geländewagen, einem Wohnwagen und einem Wohnmobil hin. In die Oase Ksar Ghilane kamen wir mit dem Wohnmobil nicht rein, da die Zufahrt überschwemmt war, kein Witz, auf einer Länge von ca. 50m stand das Wasser bis zum Knie. Rechts und links der Straße fuhren sich die Autos reihenweise im Tiefsand fest, so dass wir immer im geholfen haben. Selbst unsere Kinder haben sich ohne aufgefordert zu werden von selbst an die Schaufel und an die Arbeit gemacht.Fahrt bitte hin, es ist ein schönes Land, günstig und die Menschen brauchen die Einnahmen aus dem Tourismus.
Jetzt feiert schön weiter.
Ein frohes Neues Jahr.
kurz zu meinen bisherigen Erfahrungen in Afrika: 2011 war ich in Marrakech auf dem Campingplatz, als die Bombe hochging. Im Oktober 2013 war ich gerade eine Woche wieder aus Tunesien zurück als sich der Selbstmordatentäter am tunesischen Strand (50 km südlich) in die Luft gejagt hat. Als wir in Mides (Tunesien, Grenze zu Algerien) ankamen, hörten wir von den Einheimischen, dass eine Woche davor ca. 5-6 tunesischen Grenzsoldaten von algerischen Schmugglern getötet worden sind. Nun, so etwas kann man so gut wie nicht verhindern. Trotz allem, beide Länder werde ich immer wieder bereisen. Die Wahrscheinlichkeit von einem Raser auf unseren Straßen umgefahren zu werden ist weitaus größer als in diesen Ländern durch einen terroristischen Akt zu Schaden zu kommen. Wenn man sich an die Regel hält: Menschenansammlungen und Touristenziele zu meiden, auch wenn es schwer fällt, und immer nett und freundlich ist, kommt man immer gut durch. Sich nicht lange an einem Ort aufzuhalten ist auch gesund. Immer auf der Durchreise ist ok. Eine Bitte an Alle: alle Campingplätze im Oktober 2013 waren fast leer bzw. teilweise sogar geschlossen. Wir fuhren im Oktober 2013 mit zwei Geländewagen, einem Wohnwagen und einem Wohnmobil hin. In die Oase Ksar Ghilane kamen wir mit dem Wohnmobil nicht rein, da die Zufahrt überschwemmt war, kein Witz, auf einer Länge von ca. 50m stand das Wasser bis zum Knie. Rechts und links der Straße fuhren sich die Autos reihenweise im Tiefsand fest, so dass wir immer im geholfen haben. Selbst unsere Kinder haben sich ohne aufgefordert zu werden von selbst an die Schaufel und an die Arbeit gemacht.Fahrt bitte hin, es ist ein schönes Land, günstig und die Menschen brauchen die Einnahmen aus dem Tourismus.
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Alexander
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Re: Offener Brief von Erika Därr über Reisewarnungen in Maro
Hallo Oyntzen,
Grüsse
Alexander
Das kommt darauf an. Wenn ich vorsichtig bin und vorausschaue, mit der Dummheit der Anderen rechne, dann tendiert auch die Möglichkeit gegen Null, im Heimatland von einem Raser umgenietet zu werden. Das Gleiche gilt für Reisen in Afrika. Wenn ich mich in kritischen Gebieten nicht längere Zeit aufhalte und schon gar nicht längere Zeit im gleichen Hotel übernachte, mich nicht exponiere, meine Übernachtungsplätze und auch meine Reiseroute entsprechend wähle und Menschenansammlungen meide, kann ich auch auf meinen Reisen das Risiko für einen terroristischen Angriff minimieren. Jeder, der dann bereit ist, das Restrisko auf sich zunehmen, ist auch dafür letztendlich verantwortlich. Jeder sollte sich darüber im Klaren sein und optimistische Rückmeldungen von Reisenden entsprechend neutral bewerten.Oyntzen hat geschrieben:Die Wahrscheinlichkeit von einem Raser auf unseren Straßen umgefahren zu werden ist weitaus größer als in diesen Ländern durch einen terroristischen Akt zu Schaden zu kommen.
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Kuno
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Re: Offener Brief von Erika Därr über Reisewarnungen in Maro
Nun, es ist halt nicht so einfach Touristenziele zu meiden und dann trotzdem auf Campingplaetze und nach Ksar Ghilane zu gehen. Geh' einfach mal davon aus, dass wenn jemand Allradtouristen abgreiffen moechte, weil er zum Beispiel auch an deren Fahrzeugen interessiert ist, er schon an der richtigen Stelle vorbeikommt und nicht auf Djerba danach sucht.Oyntzen hat geschrieben:Wenn man sich an die Regel hält: Menschenansammlungen und Touristenziele zu meiden, .... Eine Bitte an Alle: alle Campingplätze im Oktober 2013 waren fast leer bzw. teilweise sogar geschlossen. ....In die Oase Ksar Ghilane kamen wir mit dem Wohnmobil nicht rein, da die Zufahrt überschwemmt war,
Den mit den Menschenansammlungen liest man immer wieder... fein. Dass ein Tourist sich in eine aufgebrachte Menge, die gerade mit einer "antiwestlichen Demonstration" beschaeftigt ist, ist eh recht unrealistisch. Aber es ist sehr gut moeglich, dass du eine Stadt durchfahren willst und dann in eine Demo hineingeraetst, ohne dass dir Zeit und Gelegenheit bleibt, um deinen 4x4 oder gar Lastwagen zu meiden. Und: Wer ginge als Tourist nicht einen Markt in einer Oasenstadt besuchen? Oder denke mal an den Flugplatz - da hast du immer eine Menschenansammlung. Der mit den "Menschenansammlungen meiden" ist eine Art Haftungsausschluss fuer die Aussenministerien.
Ansonsten bin ich natuerlich mit dir einig: Ich wuerde gerade Morgen nach Tunesien aufbrechen, wenn sich die Gelegenheit ergaebe. Und die Zufahrt nach KG war bedingt durch einen Leitungsbruch heftig unter Wasser gesetzt. Wir standen damals mit unserem alten Ford A auch eine zeitlang vor der Pfuetze...




