Falsches Verhalten kann zu gefährlichen Situationen führen
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Falsches Verhalten kann zu gefährlichen Situationen führen
Eine Erfahrung, die ich vor ein paar Wochen im Norden Syriens machen musste, möchte ich interessierten Lesern nicht vorenthalten. Sie zeigt, dass falsches Verhalten zu gefährlichen Situationen führen kann.
Ich reiste Mitte April bei Al Qamishli mit meinem VW-Bus in Syrien ein. Wohl gab es bereits die ersten Unruhen im Süden des Landes, doch eine Reisewarnung hat das EDA noch nicht ausgesprochen.
Vor der Fahrt Richtung Damaskus, plante ich eine Tour im Jabal Abd al Aziz. Die vorgesehene Route hatte ich zu Hause auf GoogleEarth vorbereitet. Das Gebirge, oder besser der Hügelzug, ist nur dünn besiedelt. Die Vegetation besteht vor allem aus lockerem Busch. Bei der Burgruine ,Qala’at Sukkara‘ verbrachte ich die erste Nacht im ,Jabal‘. Am nächsten Morgen gings dann richtig los. Zuerst fuhr ich noch für einige Kilometern auf einem kleinen Asphaltsträsschen, dann wurde der Weg zu einer Piste, die manchmal nur mühsam zu erkennen war. Ich passierte ein kleines Dorf, das aus einigen Lehmhütten bestand. Der Track ging kurvig einen Hügelzug hinauf. Nach einer Biegung höre ich auf einmal Schreie. Ca. 100 m von der Piste entfernt stehen einige Männern . Sie riefen etwas auf arabisch und gestikulierten. In der Annahme, dass da wohl einer eine Mitfahrgelegenheit suchte, gab ich Gas. Ich wollte alleine sein. Einige Momente später entdeckte ich im Rückspiegel eine Horde (sorry, das ist aber wohl der richtige Ausdruck) von Motorradfahrern, die mir folgten. Also noch mehr Gas geben und sie abschütteln, dachte ich. Doch sie rückten immer näher, jetzt wild schreiend, gestikulierend, Fäuste ballend. Mir war nicht mehr wohl zu Mute. Ich glaubte, das wäre wohl ein Überfall, um meines Geldes habselig zu werden. Kurz darauf sah ich, dass etwa 200 m vor mir zwei Männer an einer engen Stelle mit ihren Motorrädern den Weg blockierten. Sie kannten sich in der Gegend aus und benutzen im Gelände offenbar eine Abkürzung, um mich zu überholen. Jetzt bekam ich es vollends mit der Angst zu tun. Klares Denken war offenbar nicht mehr möglich. Ich entschloss mich zu einem riskanten Wendemanöver. Der felsige Untergrund forderte seinen Tribut: ich riss den Auspuff los. Für kurze Zeit war der Bus umgeben von (vielleicht) fünf Motorrädern. Die Männer schrien auf mich ein und verhielten sich äusserst aggressiv. Erneut gab ich Vollgas. ‘‘Nur nicht hier anhalten – so schnell wie möglich zurück ins Dorf und, falls nötig, dann dort anhalten‘‘, das waren meine Gedanken. So halsbrecherisch wie ich, fuhren aber auch die Männer auf ihren Motorrädern. Ein oder zwei Motorräder waren jetzt immer auf der Höhe des Fahrers, andere folgten hinter mir. Als das Dorf in Sicht kam wurde ich etwas ruhiger. Aber nicht lange, denn offenbar hat ein Motorradfahrer eine Abkürzung genommen und das Dorf ,,mobilisiert‘‘. Als ich aus der Kurve heraus kam stand keine 20 m vom Bus entfernt ein Mann mit einem Gewehr im Anschlag und zielte auf das Auto und schon krachte es. Erster Gedanke: der hat abgedrückt. Glücklicherweise, war das nicht der Fall. Ein anderer Dorfbewohner wuchtete einen fast fussballgrossen Stein in die Seitenscheibe des Busses. Das Zersplittern der Scheibe hörte sich wie eine Gewehrsalve an. Reflexartig machte ich eine Vollbremsung (das war wohl die einzige richtige Handlung meinerseits in diesem Zwischenfall). Mein Beifahrer blutete im Gesicht und Armen. Die Glassplitter hatten ihn verletzt. Schon wurde ich vom Führersitz gezerrt und Fäuste prasselten auf mich nieder. Wie lange die ,,Behandlung‘‘ dauerte, weiss ich nicht mehr. Glücklicherweise hat sich ein junger Mann, ca. 18, für mich eingesetzt. Die Schläger liessen von mir ab. Noch immer aber fuchtelten sie mit ihren Händen wild um sich und ein verbaler Hagel ging auf uns beide nieder. Auch die Frauen kamen hinzu und beschimpften uns. Keiner sprach ein Wort Englisch und wir kein Wort Arabisch. Die Stimmung war äusserst aggressiv. Sie zerrten am Auto, rissen Scheibenwischer ab, traten mit Füssen gegen die Carrosserie. Der Autoschlüssel wurde mir abgenommen und man verlangte offenbar ein Dokument. Erst zeigte ich die Wagenpapiere, dann den Pass. Den wollten sie haben. Jetzt zückte ein Mann, der Dorfchef wie sich später herausstellte, ein Handy und telefonierte. Das war ein Signal für mich. Ich suchte ebenfalls mein Handy und rief die Schweizer Botschaft in Damaskus an. Alle Achtung: der Herr am Telefon reagierte blitzschnell und im Nu war ein arabisch sprechender Botschaftsangestellter am Apparat. Ich drückte mein Handy dem Dorfchef ans Ohr. Es dauerte keine Minute und die Situation entschärfte sich. Ja, auf einmal behandelte man uns mit Respekt. Zwei Stühle wurden herbeigebracht und kühles Wasser wurde in Bechern gereicht. Wohl mussten wir die Ankunft der aus dem 60km entfernten Kassar herbeigerufenen Polizeipatroullie abwarten. Auch von ihnen sprach keiner ein Wort Englisch. Noch einmal bemühte ich die Schweizer Botschaft. Noch einmal erklärte der arabisch sprechende Botschaftsangestellte alle Details über unsere Person und warum wir uns in Syrien aufhielten. Dann hatten beide Seiten das richtige Bild von der Gegenpartei.
Wie sich herausstellte, wollte der Dorfchef bei unserer Durchfahrt unsere Identität überprüfen, denn in dieser Gegend verkehren sehr wenig Autos und noch viel weniger ausländische Vehikel. Er betrachtete mein Verhalten als einen Fluchtversuch (was es auch war). Flüchten würde aber nur Personen, die etwas im Schilde führten. Um so mehr muss man sie stoppen……. Kommt dazu, dass das syrische Radio seit Beginn der Unruhen zur Wachsamkeit aufruft, ausländische Agitatoren versuchten das Land zu destabilisieren. Dass unter diesen Umständen eine ,,einfache‘‘ Dorfbevölkerung zu den beschriebenen Reaktionen kommt, ist nicht verwunderlich.
Abgesehen von der zerschmetterten Seitenscheibe, einem abgebrochenen Scheibenwischer, einem losgerissenen Auspuff und einer Telefonrechnung von weit über 100 € bin ich glimpflich davon gekommen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der Abzug des Gewehres tatsächlich betätigt worden wäre.
Hans
Ich reiste Mitte April bei Al Qamishli mit meinem VW-Bus in Syrien ein. Wohl gab es bereits die ersten Unruhen im Süden des Landes, doch eine Reisewarnung hat das EDA noch nicht ausgesprochen.
Vor der Fahrt Richtung Damaskus, plante ich eine Tour im Jabal Abd al Aziz. Die vorgesehene Route hatte ich zu Hause auf GoogleEarth vorbereitet. Das Gebirge, oder besser der Hügelzug, ist nur dünn besiedelt. Die Vegetation besteht vor allem aus lockerem Busch. Bei der Burgruine ,Qala’at Sukkara‘ verbrachte ich die erste Nacht im ,Jabal‘. Am nächsten Morgen gings dann richtig los. Zuerst fuhr ich noch für einige Kilometern auf einem kleinen Asphaltsträsschen, dann wurde der Weg zu einer Piste, die manchmal nur mühsam zu erkennen war. Ich passierte ein kleines Dorf, das aus einigen Lehmhütten bestand. Der Track ging kurvig einen Hügelzug hinauf. Nach einer Biegung höre ich auf einmal Schreie. Ca. 100 m von der Piste entfernt stehen einige Männern . Sie riefen etwas auf arabisch und gestikulierten. In der Annahme, dass da wohl einer eine Mitfahrgelegenheit suchte, gab ich Gas. Ich wollte alleine sein. Einige Momente später entdeckte ich im Rückspiegel eine Horde (sorry, das ist aber wohl der richtige Ausdruck) von Motorradfahrern, die mir folgten. Also noch mehr Gas geben und sie abschütteln, dachte ich. Doch sie rückten immer näher, jetzt wild schreiend, gestikulierend, Fäuste ballend. Mir war nicht mehr wohl zu Mute. Ich glaubte, das wäre wohl ein Überfall, um meines Geldes habselig zu werden. Kurz darauf sah ich, dass etwa 200 m vor mir zwei Männer an einer engen Stelle mit ihren Motorrädern den Weg blockierten. Sie kannten sich in der Gegend aus und benutzen im Gelände offenbar eine Abkürzung, um mich zu überholen. Jetzt bekam ich es vollends mit der Angst zu tun. Klares Denken war offenbar nicht mehr möglich. Ich entschloss mich zu einem riskanten Wendemanöver. Der felsige Untergrund forderte seinen Tribut: ich riss den Auspuff los. Für kurze Zeit war der Bus umgeben von (vielleicht) fünf Motorrädern. Die Männer schrien auf mich ein und verhielten sich äusserst aggressiv. Erneut gab ich Vollgas. ‘‘Nur nicht hier anhalten – so schnell wie möglich zurück ins Dorf und, falls nötig, dann dort anhalten‘‘, das waren meine Gedanken. So halsbrecherisch wie ich, fuhren aber auch die Männer auf ihren Motorrädern. Ein oder zwei Motorräder waren jetzt immer auf der Höhe des Fahrers, andere folgten hinter mir. Als das Dorf in Sicht kam wurde ich etwas ruhiger. Aber nicht lange, denn offenbar hat ein Motorradfahrer eine Abkürzung genommen und das Dorf ,,mobilisiert‘‘. Als ich aus der Kurve heraus kam stand keine 20 m vom Bus entfernt ein Mann mit einem Gewehr im Anschlag und zielte auf das Auto und schon krachte es. Erster Gedanke: der hat abgedrückt. Glücklicherweise, war das nicht der Fall. Ein anderer Dorfbewohner wuchtete einen fast fussballgrossen Stein in die Seitenscheibe des Busses. Das Zersplittern der Scheibe hörte sich wie eine Gewehrsalve an. Reflexartig machte ich eine Vollbremsung (das war wohl die einzige richtige Handlung meinerseits in diesem Zwischenfall). Mein Beifahrer blutete im Gesicht und Armen. Die Glassplitter hatten ihn verletzt. Schon wurde ich vom Führersitz gezerrt und Fäuste prasselten auf mich nieder. Wie lange die ,,Behandlung‘‘ dauerte, weiss ich nicht mehr. Glücklicherweise hat sich ein junger Mann, ca. 18, für mich eingesetzt. Die Schläger liessen von mir ab. Noch immer aber fuchtelten sie mit ihren Händen wild um sich und ein verbaler Hagel ging auf uns beide nieder. Auch die Frauen kamen hinzu und beschimpften uns. Keiner sprach ein Wort Englisch und wir kein Wort Arabisch. Die Stimmung war äusserst aggressiv. Sie zerrten am Auto, rissen Scheibenwischer ab, traten mit Füssen gegen die Carrosserie. Der Autoschlüssel wurde mir abgenommen und man verlangte offenbar ein Dokument. Erst zeigte ich die Wagenpapiere, dann den Pass. Den wollten sie haben. Jetzt zückte ein Mann, der Dorfchef wie sich später herausstellte, ein Handy und telefonierte. Das war ein Signal für mich. Ich suchte ebenfalls mein Handy und rief die Schweizer Botschaft in Damaskus an. Alle Achtung: der Herr am Telefon reagierte blitzschnell und im Nu war ein arabisch sprechender Botschaftsangestellter am Apparat. Ich drückte mein Handy dem Dorfchef ans Ohr. Es dauerte keine Minute und die Situation entschärfte sich. Ja, auf einmal behandelte man uns mit Respekt. Zwei Stühle wurden herbeigebracht und kühles Wasser wurde in Bechern gereicht. Wohl mussten wir die Ankunft der aus dem 60km entfernten Kassar herbeigerufenen Polizeipatroullie abwarten. Auch von ihnen sprach keiner ein Wort Englisch. Noch einmal bemühte ich die Schweizer Botschaft. Noch einmal erklärte der arabisch sprechende Botschaftsangestellte alle Details über unsere Person und warum wir uns in Syrien aufhielten. Dann hatten beide Seiten das richtige Bild von der Gegenpartei.
Wie sich herausstellte, wollte der Dorfchef bei unserer Durchfahrt unsere Identität überprüfen, denn in dieser Gegend verkehren sehr wenig Autos und noch viel weniger ausländische Vehikel. Er betrachtete mein Verhalten als einen Fluchtversuch (was es auch war). Flüchten würde aber nur Personen, die etwas im Schilde führten. Um so mehr muss man sie stoppen……. Kommt dazu, dass das syrische Radio seit Beginn der Unruhen zur Wachsamkeit aufruft, ausländische Agitatoren versuchten das Land zu destabilisieren. Dass unter diesen Umständen eine ,,einfache‘‘ Dorfbevölkerung zu den beschriebenen Reaktionen kommt, ist nicht verwunderlich.
Abgesehen von der zerschmetterten Seitenscheibe, einem abgebrochenen Scheibenwischer, einem losgerissenen Auspuff und einer Telefonrechnung von weit über 100 € bin ich glimpflich davon gekommen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der Abzug des Gewehres tatsächlich betätigt worden wäre.
Hans
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schu achbar ?
Re: Falsches Verhalten kann zu gefährlichen Situationen führen
Den wilden Westen gibts halt noch , incl. Sheriff und Deputies.
Er hat sich nur ein paar tausend Kilometer verlagert :D
Ich nehme, inzwischen schon unbewusst, zu jedem Kommunikationsversuch Stellung. Dh. nicht etwa bei jeder schlecht einschätzbaren Truppe gleich anzuhalten, sondern einfach nur ein kurzer Gruss, ev. auch mündlich , freundliches Gesicht, Hupen und weiter gehts. Das erspart schon mal die gröbsten Missverständnisse.
Vielleicht war es etwas unüberlegt gleich ohne das oben beschriebene sofort aufs Gas zu gehen, aber sei mal nicht allzu selbstkritisch.
Man hat halt nach viel Fahrerei auch nicht immer den Nerv für perfektes Verhalten.
Wie die Dörfler Euch zerlegt haben war auch nicht die feine Art.
Gabs wenigstens noch eine nette Geste zum Abschluss?
Manchmal kann man halt den Hai schlecht vom Delphin unterscheiden

Er hat sich nur ein paar tausend Kilometer verlagert :D
Ich nehme, inzwischen schon unbewusst, zu jedem Kommunikationsversuch Stellung. Dh. nicht etwa bei jeder schlecht einschätzbaren Truppe gleich anzuhalten, sondern einfach nur ein kurzer Gruss, ev. auch mündlich , freundliches Gesicht, Hupen und weiter gehts. Das erspart schon mal die gröbsten Missverständnisse.
Vielleicht war es etwas unüberlegt gleich ohne das oben beschriebene sofort aufs Gas zu gehen, aber sei mal nicht allzu selbstkritisch.
Man hat halt nach viel Fahrerei auch nicht immer den Nerv für perfektes Verhalten.
Wie die Dörfler Euch zerlegt haben war auch nicht die feine Art.
Gabs wenigstens noch eine nette Geste zum Abschluss?
Manchmal kann man halt den Hai schlecht vom Delphin unterscheiden

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Roger-Tecumseh
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- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Falsches Verhalten kann zu gefährlichen Situationen führen
Hallo @Hans46, Du bist da in Deiner Panikreaktion in einen recht bedrohlichen Wirbel geraten. Deine ehrliche Beschreibung verdient vollen Respekt und kann vielleicht andere Reisende vor grossem Schaden bewahren!
Re: Falsches Verhalten kann zu gefährlichen Situationen führen
Ich hätte mich nicht viel anders verhalten als Hans. Vielleicht am Anfang den etwas von der Piste entfernt stehenden Personen zugewinkt - das tun wir sehr häufig, und meistens wird es freudig erwidert. In Deiner Situation wäre es kaum freundlich erwidert worden und hätte wohl kaum zur Entspannung der Lage beigetragen.
Anhalten und mit den Leuten, die mutmasslich nur Arabisch sprechen, zu kommunizieren versuchen, ist zwar ein gutgemeinter Hinweis, aber in einer adrenalinhaltigen Situation nicht ganz einfach.
Mach Dir keine Vorwürfe, Hans: Ich denke, es gibt nur ganz wenige Reisende, die sich anders verhalten hätten. Seien wir froh, dass nicht mehr passiert ist.
Markus
Anhalten und mit den Leuten, die mutmasslich nur Arabisch sprechen, zu kommunizieren versuchen, ist zwar ein gutgemeinter Hinweis, aber in einer adrenalinhaltigen Situation nicht ganz einfach.
Mach Dir keine Vorwürfe, Hans: Ich denke, es gibt nur ganz wenige Reisende, die sich anders verhalten hätten. Seien wir froh, dass nicht mehr passiert ist.
Markus
- Achim Vogt
- Moderator
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- Wohnort: Kampala / Uganda
Re: Falsches Verhalten kann zu gefährlichen Situationen führen
Lieber Hans,
auch von mir alle Achtung und Respekt - und al hamdulillah, dass es so glimpflich ausgegangen ist.
Für mich macht Dein Erlebnis aber vor allem eines deutlich: Es geht immer gut, solange es gut geht. Wer in diesen Zeiten durch Syrien muss oder will und ohne Probleme durchkommt, darf das hinterher gebührend feiern! Aber zu sagen, dass alles nur Gerede und in Wirklichkeit alles völlig unproblematisch sei, lässt sich aus der eigenen Erfahrung eben nicht folgern. Sie kann beim nächsten schon wieder ganz anders sein ....
In diesem Sinn allzeit gute Fahrt in diesen teils schwierigen Reisezeiten!!
Achim
auch von mir alle Achtung und Respekt - und al hamdulillah, dass es so glimpflich ausgegangen ist.
Für mich macht Dein Erlebnis aber vor allem eines deutlich: Es geht immer gut, solange es gut geht. Wer in diesen Zeiten durch Syrien muss oder will und ohne Probleme durchkommt, darf das hinterher gebührend feiern! Aber zu sagen, dass alles nur Gerede und in Wirklichkeit alles völlig unproblematisch sei, lässt sich aus der eigenen Erfahrung eben nicht folgern. Sie kann beim nächsten schon wieder ganz anders sein ....
In diesem Sinn allzeit gute Fahrt in diesen teils schwierigen Reisezeiten!!
Achim
- Uwe Schmitz
- Moderator
- Beiträge: 2758
- Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
- Wohnort: Rhein-Main
Re: Falsches Verhalten kann zu gefährlichen Situationen führen
hallo hans,
wie oben bereits gesagt denke auch ich, dass es mir und vielen anderen hätte ähnlich ergehen können.
zum glück wurde niemand (auch von den locals) ernsthaft verletzt, dann wäre sicher noch schlimmeres gefolgt.
doch eines finde ich erstaunlich:
hattest du in dem ganzen durcheinander tatsächlich die nummer der botschaft griffbereit?
oder doch noch soviel ruhe, sie im reiseführerbuch zu suchen?
in der situation wäre ich vielleicht dazu nicht in der lage gewesen...
und ich glaube auch arabisch zu sprechen wäre wegen der aufregung gescheitert.
was können wir daraus für uns lernen:
doch besser keine flucht, nicht wehren, sondern alles wertvolle MÖGLICHST IMMER versteckt halten, um evtlem überfall ein wenig vorzubeugen
auch schwierig und einschränkend
hoffen, dass einem selbst das nicht passiert ...
insh'allah
sorgenfreies reisen wünscht
uwe
wie oben bereits gesagt denke auch ich, dass es mir und vielen anderen hätte ähnlich ergehen können.
zum glück wurde niemand (auch von den locals) ernsthaft verletzt, dann wäre sicher noch schlimmeres gefolgt.
doch eines finde ich erstaunlich:
hattest du in dem ganzen durcheinander tatsächlich die nummer der botschaft griffbereit?
oder doch noch soviel ruhe, sie im reiseführerbuch zu suchen?
in der situation wäre ich vielleicht dazu nicht in der lage gewesen...
und ich glaube auch arabisch zu sprechen wäre wegen der aufregung gescheitert.
was können wir daraus für uns lernen:
doch besser keine flucht, nicht wehren, sondern alles wertvolle MÖGLICHST IMMER versteckt halten, um evtlem überfall ein wenig vorzubeugen
auch schwierig und einschränkend
hoffen, dass einem selbst das nicht passiert ...
sorgenfreies reisen wünscht
uwe
Re: Falsches Verhalten kann zu gefährlichen Situationen führen
Vorerst ein recht herzliches ,,Dankeschön‘‘ an alle, die auf meinen Beitrag reagiert haben. Ich ziehe aus der gemachten Erfahrung für mich zwei Lehren:
1. In einer mir brenzlig erscheinenden Situation ist Flucht (meistens) die falsche Reaktion. In der Regel sitze ich da am kürzeren Hebel. Kommunikation – wie auch immer – ist der bessere Helfer
2. Stelle sicher, dass du wichtige Telefonnummer stets zur Verfügung hast.
@ schu achbar
….. Gabs wenigstens noch eine nette Geste zum Abschluss? ……
Ja, die gab es durchaus: nach dem sich Situation beruhigt hatte, streckte ich dem Dorfchef mit ernster Mine meine Hand entgegen. Er nahm sie ohne zu zögern – ohne Lächeln – umarmte mich und küsste mich zweimal. Eine Stunde später sassen wir alle in seiner Hütte am Boden um eine reich gedeckte Tafel (Tomaten, Gurken, Joghurt, Rührei, Hammelfleisch, frisch gebackenes Fladenbrot). Ich bin überzeugt, dass es dem Dorfchef leid tat, was vorgefallen war.
@ Uwe
….. hattest du in dem ganzen durcheinander tatsächlich die nummer der botschaft griffbereit?.....
Nein, hatte ich nicht! Mit der Kurzwahltaste auf meinem Handy rief ich meine Frau in der Schweiz an und bat sie, mir die Nummer der CH-Botschaft duchzugeben. In der Aufregung bekam ich von ihr aber die Nummer der deutschen Botschaft. Das bemerkte ich erst, als ich meine ,,Geschichte‘‘ (wahrscheinlich sehr aufgeregt) ins Handy sprach. Die Dame am anderen Ende machte mich darauf aufmerksam, dass ich mit der deutschen Botschaft spreche und gab mir umgehend die Nummer der CH-Botschaft durch.
Gruss
Hans
1. In einer mir brenzlig erscheinenden Situation ist Flucht (meistens) die falsche Reaktion. In der Regel sitze ich da am kürzeren Hebel. Kommunikation – wie auch immer – ist der bessere Helfer
2. Stelle sicher, dass du wichtige Telefonnummer stets zur Verfügung hast.
@ schu achbar
….. Gabs wenigstens noch eine nette Geste zum Abschluss? ……
Ja, die gab es durchaus: nach dem sich Situation beruhigt hatte, streckte ich dem Dorfchef mit ernster Mine meine Hand entgegen. Er nahm sie ohne zu zögern – ohne Lächeln – umarmte mich und küsste mich zweimal. Eine Stunde später sassen wir alle in seiner Hütte am Boden um eine reich gedeckte Tafel (Tomaten, Gurken, Joghurt, Rührei, Hammelfleisch, frisch gebackenes Fladenbrot). Ich bin überzeugt, dass es dem Dorfchef leid tat, was vorgefallen war.
@ Uwe
….. hattest du in dem ganzen durcheinander tatsächlich die nummer der botschaft griffbereit?.....
Nein, hatte ich nicht! Mit der Kurzwahltaste auf meinem Handy rief ich meine Frau in der Schweiz an und bat sie, mir die Nummer der CH-Botschaft duchzugeben. In der Aufregung bekam ich von ihr aber die Nummer der deutschen Botschaft. Das bemerkte ich erst, als ich meine ,,Geschichte‘‘ (wahrscheinlich sehr aufgeregt) ins Handy sprach. Die Dame am anderen Ende machte mich darauf aufmerksam, dass ich mit der deutschen Botschaft spreche und gab mir umgehend die Nummer der CH-Botschaft durch.
Gruss
Hans
Re: Falsches Verhalten kann zu gefährlichen Situationen führen
Hallo Hans,
.. beim Lesen des Berichts habe feuchte Hände und ein Kribbeln in der Magengegend gehabt - die Situation kann man gut nachvollziehen und deine Reaktion auch.
Ich hätte kein Gas gegeben ! Warum ?
Weil das bei meinem Fahrzeug kaum Wirkung zeigt und „Davonfahren“ demzufolge so wie so keinen Sinn macht, denn jeder gut geführte Ochsenkarren würde mich einholen.
Mir bleibt als Reaktion also nur die Möglichkeit langsamer zu fahren, und ich glaube mittlerweile, das ist nicht die schlechteste Variante.
Langsam fahrende Fahrzeuge provozieren weniger Gegenreaktion, vermitteln Kommunikationsbereitschaft und Respekt, lassen einem selbst Zeit zum Nachdenken und zum Gesichterstudieren - und das nicht nur mir, sondern auch den anderen.
Sie wollen nämlich sehen, wer bei ihnen vorbei fährt. Am besten sogar Sonnenbrille runter und honigsüsses Sonntagslächeln rauf.
Ich will nicht behaupten, dass dieses immer die beste Variante ist, aber für mich die einzige.
Wenn ich wirklich mal hätte „Abhauen“ müssen, hätte ich dann wohl keine Gelegenheit mehr über andere Varianten nachzudenken.
Gruss
Lothar
.. beim Lesen des Berichts habe feuchte Hände und ein Kribbeln in der Magengegend gehabt - die Situation kann man gut nachvollziehen und deine Reaktion auch.
Ich hätte kein Gas gegeben ! Warum ?
Weil das bei meinem Fahrzeug kaum Wirkung zeigt und „Davonfahren“ demzufolge so wie so keinen Sinn macht, denn jeder gut geführte Ochsenkarren würde mich einholen.
Mir bleibt als Reaktion also nur die Möglichkeit langsamer zu fahren, und ich glaube mittlerweile, das ist nicht die schlechteste Variante.
Langsam fahrende Fahrzeuge provozieren weniger Gegenreaktion, vermitteln Kommunikationsbereitschaft und Respekt, lassen einem selbst Zeit zum Nachdenken und zum Gesichterstudieren - und das nicht nur mir, sondern auch den anderen.
Sie wollen nämlich sehen, wer bei ihnen vorbei fährt. Am besten sogar Sonnenbrille runter und honigsüsses Sonntagslächeln rauf.
Ich will nicht behaupten, dass dieses immer die beste Variante ist, aber für mich die einzige.
Wenn ich wirklich mal hätte „Abhauen“ müssen, hätte ich dann wohl keine Gelegenheit mehr über andere Varianten nachzudenken.
Gruss
Lothar
Zuletzt geändert von Lothar am Mi 22. Jun 2011, 18:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Falsches Verhalten kann zu gefährlichen Situationen führen
Lothar hat geschrieben:
Ich hätte kein Gas gegeben ! Warum ?
Mir bleibt als Reaktion also nur die Möglichkeit, langsamer zu fahren, und ich glaube mittlerweile, das ist nicht die schlechteste Variante.
Langsam fahrende Fahrzeuge provozieren weniger Gegenreaktion, vermitteln Kommunikationsbereitschaft und Respekt, lassen einem selbst Zeit zum Nachdenken und zum Gesichterstudieren - und das nicht nur mir, sondern auch den anderen.
Sie wollen nämlich sehen, wer bei ihnen vorbei fährt. Am besten sogar Sonnenbrille runter und honigsüsses Sonntagslächeln rauf.
Gruss
Lothar
Kann ich nur unterschreiben!! Mit dieser "Methode" habe ich bisher etliche Situationen entschaerfen koennen, deren Ausgang sonst vielleicht fuer alle Seiten schmerzhaft gewesen waere.
Geschwindigkeit wird von Beobachtern oft als potentielle Bedrohung empfunden, oder auch als Flucht nach boeser Tat!
Das gilt auch besonders (wie hier in einem anderen Thread gerade gefragt) fuer die bekannten Zonen der Steinwerfer. Eine dieser allseits bekannten "Etappen" ist ja z.B. Hassi Khalifa, kurz vor El Oued: Aus dem Augenwinkel sah ich; wie ein Halbwuechsiger in einer Gruppe sich bueckte und einen recht beachtlichen Stein flugfertig machte. (Unter den wohlwollenden Blicken der Erwachsenen, uebrigens!) Ich hielt an, stieg aus und ging auf die Leute zu. Die Steine fielen auf den Boden und ich fragte froehlich, wo ich Brot kaufen koenne.
Das Ergebnis war nicht gerade "Verbruederung", aber doch die Rueckkehr zivilisierten Verhaltens!
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Kuno
- Beiträge: 9586
- Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
- Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
- Kontaktdaten:
Re: Falsches Verhalten kann zu gefährlichen Situationen führen
Du fährst doch auch einen Landrover, oder? Damit kann man gar nicht schnell fahren, selbst, wenn man das wollteRoger-Tecumseh hat geschrieben:[Kann ich nur unterschreiben!! Mit dieser "Methode" habe ich bisher etliche Situationen entschaerfen koennen, deren Ausgang sonst vielleicht fuer alle Seiten schmerzhaft gewesen waere.
Re: Falsches Verhalten kann zu gefährlichen Situationen führen
Austeigen und seine „Harmlosigkeit“ demonstrieren - wohlmöglich noch Hilfsbereitschaft abverlangen - ist wahrlich eine sehr wirkungsvolle Methode Situationen zu entschärfen, aber leider nicht immer praktikabel; durch Äthiopien hiesse das z.B., hunderte Kilometer neben dem Fahrzeug herzulaufen. Soooo langsam ist es nun auch nicht.RT hat geschrieben:Ich hielt an, stieg aus und ging auf die Leute zu. Die Steine fielen auf den Boden und ich fragte froehlich, wo ich Brot kaufen koenne.
Lothar
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Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Falsches Verhalten kann zu gefährlichen Situationen führen
Lothar hat geschrieben:Austeigen und seine „Harmlosigkeit“ demonstrieren - wohlmöglich noch Hilfsbereitschaft abverlangen - ist wahrlich eine sehr wirkungsvolle Methode Situationen zu entschärfen, aber leider nicht immer praktikabel; durch Äthiopien hiesse das z.B., hunderte Kilometer neben dem Fahrzeug herzulaufen. Soooo langsam ist es nun auch nicht.RT hat geschrieben:Ich hielt an, stieg aus und ging auf die Leute zu. Die Steine fielen auf den Boden und ich fragte froehlich, wo ich Brot kaufen koenne.
Lothar
:D
Nein, ueberall geht es wirklich nicht! Es war nur ein Beispiel fuer einen Ort, wo - wie allgemein bekannt und gefuerchtet - zwar sehr haeufig Steine flogen, man sich aber trotzdem unter dem Sand noch auf Verbindendes (z.B. gemeinsam erlittene Geschichte und sprachliche Verstaendigung) verlassen kann.
Ausserdem man mag es drehen wie man will - grosse Armut angesichts offensichtlichen Reichtums des Travelers, Diktaturen und Buergerkriegserfahrungen, verbunden mit Rassismus in beide Richtungen, koennen Situationen schnell hochschaukeln!
-
gelöscht
Re: Falsches Verhalten kann zu gefährlichen Situationen führen
Ich bin Anfang des Jahres zum zweiten Mal durch Äthiopien gefahren - und ich weiß nicht was ich falsch mache - ich wurde nicht mit Steinen beworfen.Lothar hat geschrieben: Austeigen und seine „Harmlosigkeit“ demonstrieren - wohlmöglich noch Hilfsbereitschaft abverlangen - ist wahrlich eine sehr wirkungsvolle Methode Situationen zu entschärfen, aber leider nicht immer praktikabel; durch Äthiopien hiesse das z.B., hunderte Kilometer neben dem Fahrzeug herzulaufen. Soooo langsam ist es nun auch nicht.
Lothar
Einige Bilder der "bösen Buben" die man so am Straßenrand trifft.
Re: Falsches Verhalten kann zu gefährlichen Situationen führen
Hallo Peter,
Aber Traveller, die auf der Hauptstrecke durch Äthiopien fahren, machen da sehr unterschiedliche und eben auch sehr schlechte Erfahrungen.
- Biker, die im Krankenhaus landen.
- beschädigte Fahrzeuge etc.
dazu gab es auch schon einen Thread im Forum.
Wir hatten auch keine echten Probleme auf der Strecke, mussten aber viel dafür tun:
Langsam, staubfrei an Personen heranfahren. Winkend und grüssend in Dörfer hineinfahren (eine "Laola-Welle" auslösen) - und Gesicht mit guter Laune zeigen. Aber so ganz "easy going" war das nicht.

Nachtrag: Damit keine Missverständnisse entstehen:
Der geschichtsträchtige, deutschfreundliche Gruss der Kleinen auf dem Bild war keine Grusserwiderung :D
-------------
Schön, wenn du es auch ohne Schwierigkeiten gemeistert hast. Hast du auch einen Tipp oder eine Erklärung, welche Strecke bist du gefahren ?
Vielleicht hat sich die Lage ja auch entspannt, die Route fährt ja z.Zt. kaum jemand.
Äthiopien hat uns übrigens gut gefallen, auch die Menschen dort.
Etwas gewöhnungsbedürft war allerdings die Anhänglichkeit der Leute, selbst da, wo der "Kaiser zu Fuss hingeht".
Gruss
Lothar
... so ganz ernst gemeint war der Beitrag nicht.durch Äthiopien hiesse das z.B., hunderte Kilometer neben dem Fahrzeug herzulaufen. Soooo langsam ist es nun auch nicht
Aber Traveller, die auf der Hauptstrecke durch Äthiopien fahren, machen da sehr unterschiedliche und eben auch sehr schlechte Erfahrungen.
- Biker, die im Krankenhaus landen.
- beschädigte Fahrzeuge etc.
dazu gab es auch schon einen Thread im Forum.
Wir hatten auch keine echten Probleme auf der Strecke, mussten aber viel dafür tun:
Langsam, staubfrei an Personen heranfahren. Winkend und grüssend in Dörfer hineinfahren (eine "Laola-Welle" auslösen) - und Gesicht mit guter Laune zeigen. Aber so ganz "easy going" war das nicht.

Nachtrag: Damit keine Missverständnisse entstehen:
Der geschichtsträchtige, deutschfreundliche Gruss der Kleinen auf dem Bild war keine Grusserwiderung :D
-------------
Schön, wenn du es auch ohne Schwierigkeiten gemeistert hast. Hast du auch einen Tipp oder eine Erklärung, welche Strecke bist du gefahren ?
Vielleicht hat sich die Lage ja auch entspannt, die Route fährt ja z.Zt. kaum jemand.
Äthiopien hat uns übrigens gut gefallen, auch die Menschen dort.
Etwas gewöhnungsbedürft war allerdings die Anhänglichkeit der Leute, selbst da, wo der "Kaiser zu Fuss hingeht".
Gruss
Lothar
Zuletzt geändert von Lothar am Fr 24. Jun 2011, 10:15, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Falsches Verhalten kann zu gefährlichen Situationen führen
na ja- also da du ja schreibst "ich wollte allein sein" hast du dich schon etwas als typischer turi geoutet-
ich entschärfte bisher alle vermeintlich "gefährlichen" situationen durch offensives langsam fahren in ortschaften, anhalten und nachfragen etc. pp. durch zurechtlegen passender antworten und -besonders- fragen .
oftmals denken die einheimischen ja nur an unsere sicherheit- wenn sie dann merken kein greenhorn vor sich zu haben ändert sich oft die wahrnehmung.
aber: im wilden osten (sprich ex-ddr) half mir das nichts mehr, und ich wurde tatsächlich 2 mal überfallen- natürlich von glatzen.
daher: innerhalb europas reagiere ich wie du,
ausserhalb vetrraue ich auf die geringe gewaltbereitschaft traditioneller gesellschaften- sofern man die spielregelen kennt
ich entschärfte bisher alle vermeintlich "gefährlichen" situationen durch offensives langsam fahren in ortschaften, anhalten und nachfragen etc. pp. durch zurechtlegen passender antworten und -besonders- fragen .
oftmals denken die einheimischen ja nur an unsere sicherheit- wenn sie dann merken kein greenhorn vor sich zu haben ändert sich oft die wahrnehmung.
aber: im wilden osten (sprich ex-ddr) half mir das nichts mehr, und ich wurde tatsächlich 2 mal überfallen- natürlich von glatzen.
daher: innerhalb europas reagiere ich wie du,
ausserhalb vetrraue ich auf die geringe gewaltbereitschaft traditioneller gesellschaften- sofern man die spielregelen kennt




