zurück von Mittelmeerrundreise: wir geben Infos und Tipps
Moderator: Moderatoren
zurück von Mittelmeerrundreise: wir geben Infos und Tipps
hallo zusammen ! :D
wir sind soeben von unserer grossartigen Mittelmeerrundreise (ohne Algerien/Marokko) zurückgekehrt und können Interessierten evt Tipps und Infos geben. Zu unseren Fakten:
Wir sind per Allrad LKW (MAN mit GFK Aufbau von TARTARUGA), zusammen mit 4 Kindern und Hund gereist. Die Kinder haben wir von der Schule abgemeldet und selbst unterrichtet. Reisezeit ab anfangs Januar bis 25.04.07, also rund 4 Monate. Folgende Länder haben wir bereist (in chronologischer Reihenfolge):
ITALIEN (Fähre Palermo Tunis)
TUNESIEN (incl. Saharagebiete um Ksar Ghilane)
LIBYEN (gesamter Norden/Küste aber ohne Südsahara)
ÄGYPTEN (incl. schwarze und weisse Wüste, Niltal, rotes Meer mit Golf von Suez und Sinai mit Golf von Aqaba)
JORDANIEN (mit Fähre Nuweiba-Aqaba)
SYRIEN
TÜRKEI (Südküste)
GRIECHENLAND, ITALIEN (Fähre Igoumenitsa-Ancona), SCHWEIZ.
Wir sind mit RKH-Karten, Garmin GPS 278 mit digitalisierten Landeskarten sowie Handgerät für Motorrad gefahren. Insgesamt rund 15'000 KM, von vielen Camping- oder geeigneten Stellplätzen haben wir auf Wunsch die Koordinaten und/oder Bilder. Auch zu Zoll- und Einfuhrprozedere, Führer- oder Bewilligungspflichten etc. können wir Infos geben.
Statt einem grossen Bericht mit vielen ungewünschten Infos reinzustellen, habe ich gedacht, jede(r) Interessierte kann seine Fragen ja öffentlich reinstellen. Werde mich bemühen, innert nützlicher Frist zu antworten.
Liebe Grüsse von "the family on tour"
Yuma
wir sind soeben von unserer grossartigen Mittelmeerrundreise (ohne Algerien/Marokko) zurückgekehrt und können Interessierten evt Tipps und Infos geben. Zu unseren Fakten:
Wir sind per Allrad LKW (MAN mit GFK Aufbau von TARTARUGA), zusammen mit 4 Kindern und Hund gereist. Die Kinder haben wir von der Schule abgemeldet und selbst unterrichtet. Reisezeit ab anfangs Januar bis 25.04.07, also rund 4 Monate. Folgende Länder haben wir bereist (in chronologischer Reihenfolge):
ITALIEN (Fähre Palermo Tunis)
TUNESIEN (incl. Saharagebiete um Ksar Ghilane)
LIBYEN (gesamter Norden/Küste aber ohne Südsahara)
ÄGYPTEN (incl. schwarze und weisse Wüste, Niltal, rotes Meer mit Golf von Suez und Sinai mit Golf von Aqaba)
JORDANIEN (mit Fähre Nuweiba-Aqaba)
SYRIEN
TÜRKEI (Südküste)
GRIECHENLAND, ITALIEN (Fähre Igoumenitsa-Ancona), SCHWEIZ.
Wir sind mit RKH-Karten, Garmin GPS 278 mit digitalisierten Landeskarten sowie Handgerät für Motorrad gefahren. Insgesamt rund 15'000 KM, von vielen Camping- oder geeigneten Stellplätzen haben wir auf Wunsch die Koordinaten und/oder Bilder. Auch zu Zoll- und Einfuhrprozedere, Führer- oder Bewilligungspflichten etc. können wir Infos geben.
Statt einem grossen Bericht mit vielen ungewünschten Infos reinzustellen, habe ich gedacht, jede(r) Interessierte kann seine Fragen ja öffentlich reinstellen. Werde mich bemühen, innert nützlicher Frist zu antworten.
Liebe Grüsse von "the family on tour"
Yuma
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traub
Re: zurück von Mittelmeerrundreise: wir geben Infos und Tipps
Hallo Yuma,
haben ähnliche tour, aber in der anderen Richtung vor. Mich interessiert vorallem, wie man nach Lybien rein und durchkommt. Ist das individuell überhaupt möglich? Wie sind dort die Strassen und wie lange sollte man für eine Lybiendurchquerung von Ost nach West rechnen.
Vielen dank für deine umfangreichen Antworten
Frank
haben ähnliche tour, aber in der anderen Richtung vor. Mich interessiert vorallem, wie man nach Lybien rein und durchkommt. Ist das individuell überhaupt möglich? Wie sind dort die Strassen und wie lange sollte man für eine Lybiendurchquerung von Ost nach West rechnen.
Vielen dank für deine umfangreichen Antworten
Frank
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PeterLeusch
- Beiträge: 48
- Registriert: Fr 24. Nov 2006, 15:39
- Wohnort: Emmerich/NRW
Re: zurück von Mittelmeerrundreise: wir geben Infos und Tipps
Hallo Yuma, interessiert uns aber sehr die Tour. Wir haben sie andersherum vor zu fahren. Warum seid Ihr von West nach Ost gefahren ? Zufall, oder hattte es einen Sinn ? Wie waren die Grenzabfertigungen in Lybien und Ägypten ? Bitte schreibt doch einen ausführlichen Reisebericht !
Viele liebe Grüße
Marion und Peter mit Dusty ( Aussie Welpe )
Viele liebe Grüße
Marion und Peter mit Dusty ( Aussie Welpe )
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Frank der 4x4 sprinter
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- Registriert: Sa 5. Jan 2008, 16:46
Re: zurück von Mittelmeerrundreise: wir geben Infos und Tipps
hi,
das hört sich ja toll an. An welchen Grenzen gab es größere Problem wege des Hundes? Wäre auch wenn ihr vielleicht einige oder sogar alle Bilder hir zeigen könntet. Würde mich sehr freuen und andere bestimmt auch. :D
Gruß Kevin
das hört sich ja toll an. An welchen Grenzen gab es größere Problem wege des Hundes? Wäre auch wenn ihr vielleicht einige oder sogar alle Bilder hir zeigen könntet. Würde mich sehr freuen und andere bestimmt auch. :D
Gruß Kevin
Re: zurück von Mittelmeerrundreise: wir geben Infos und Tipps
Leider ist der Ursprung des Fadens schon zehn Monate alt, ich bezweifle, dass wir auf die jetzt gestellten Fragen Antwort bekommen ...
Das mit dem Hund würde mich auch interessieren, insbesondere bezüglich Jordanien und Syrien.
Marcus
Das mit dem Hund würde mich auch interessieren, insbesondere bezüglich Jordanien und Syrien.
Marcus
- Uwe Schmitz
- Moderator
- Beiträge: 2757
- Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
- Wohnort: Rhein-Main
Re: zurück von Mittelmeerrundreise: wir geben Infos und Tipps
hallo interessenten einer mittelmeer-ost-umrundung,
ich habe yuma per email darauf aufmerksam gemacht, dass es hier interessenten an seinen reise-erfahrungen gibt, vielleicht meldet er sich bald mal bei uns hier...
@traub:
über libyendurchquerungen kannst du über die suchfunktion einiges hier im forum finden, es ist individuell möglich, doch du musst eine libysche reiseagentur einschalten, die dir eine einladung schreibt und während deines aufenthaltes im land auch einen begleiter stellt. die strassen an der küste sind alle pkw-tauglich und problemlos zu fahren, zeitansatz mind. 3-4 tage, bei besichtigungen natürlich mehr.
@peterleusch:
ich bin dez04-märz05 in gleicher richtung wie yuma ums meer gefahren, und diese richtung aus folgendem grund:
schnell in wärmere gegend kommen also erst tunesien,
die fähre genua-tunis ist zu hause einfacher zu buchen und zahlen,
das libysche visum ist nur 45 tage ab ausstellung gültig und nur in D zu bekommen, also recht bald in libyen einreisen!
im märz ist das wetter im inneren der türkei etwas wärmer und evtl. schon schneefrei!
zu grenzabfertigungen auch mal die suche benutzen...
ich wünsche euch viel spass beim planen und schönes reisen, ihr werdet begeistert sein von ägypten und vom nahen osten.
uwe
p.s.: achtung: für ägypten ist das sehr kostenintensive carnet de passage nötig, infos gibts beim ADAC.
ich habe yuma per email darauf aufmerksam gemacht, dass es hier interessenten an seinen reise-erfahrungen gibt, vielleicht meldet er sich bald mal bei uns hier...
@traub:
über libyendurchquerungen kannst du über die suchfunktion einiges hier im forum finden, es ist individuell möglich, doch du musst eine libysche reiseagentur einschalten, die dir eine einladung schreibt und während deines aufenthaltes im land auch einen begleiter stellt. die strassen an der küste sind alle pkw-tauglich und problemlos zu fahren, zeitansatz mind. 3-4 tage, bei besichtigungen natürlich mehr.
@peterleusch:
ich bin dez04-märz05 in gleicher richtung wie yuma ums meer gefahren, und diese richtung aus folgendem grund:
schnell in wärmere gegend kommen also erst tunesien,
die fähre genua-tunis ist zu hause einfacher zu buchen und zahlen,
das libysche visum ist nur 45 tage ab ausstellung gültig und nur in D zu bekommen, also recht bald in libyen einreisen!
im märz ist das wetter im inneren der türkei etwas wärmer und evtl. schon schneefrei!
zu grenzabfertigungen auch mal die suche benutzen...
ich wünsche euch viel spass beim planen und schönes reisen, ihr werdet begeistert sein von ägypten und vom nahen osten.
uwe
p.s.: achtung: für ägypten ist das sehr kostenintensive carnet de passage nötig, infos gibts beim ADAC.
- Uwe Schmitz
- Moderator
- Beiträge: 2757
- Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
- Wohnort: Rhein-Main
Re: zurück von Mittelmeerrundreise: wir geben Infos und Tipps
ich habe heute eine kurze email von yuma erhalten, er ist bis zum nächsten wochenende in urlaub und meldet sich danach hier.
also noch etwas geduld bitte...
grüsse
uwe
also noch etwas geduld bitte...
grüsse
uwe
Re: zurück von Mittelmeerrundreise: wir geben Infos und Tipps
hallo zusammen und danke für euer interesse. kann euch mal folgende infos zu euren fragen weitergeben:
zu traub:
reinkommen von ägypten nach libyen (also in solum) ist grundsätzlich dasselbe prozedere wie von tunesien. entweder transitvisa direkt an der grenze machen, das wird aber nur für 72h ausgestellt und ich persönlich finde das eine raserei, völlig unsinnig, oder touristenvisa einholen. dazu wendest du dich an einen spezialisierten veranstalter (in der schweiz zb www.desert-team.ch) welche dir die formalitäten abnehmen. die preise schwanken sehr stark, aber günstiger ist wie meist im leben nicht besser. die veranstalter vermitteln über ein libysches touristenbüro/reiseagentur. in unserem falle war der lokale touroperator "safari tours" welchen wir als zuverlässig und fair empfehlen können. wir haben zb einen englisch sprachigen guide gewünscht und auch bekommen. darüber hinaus hat er auch noch etwas deutsch (!) gesprochen und war sehr freundlich und hilfsbereit. hier entscheidet eben qualität. die einen guides pennen den ganzen tag im auto
und andere lassen dich an ihren beziehungen zu land und leuten teilhaben. ich zahle lieber mehr und habe dann auch was davon.
betr. zeit: ich würde alleine für den norden (also die mittelmeerküste und angrenzende gebiete) mit ihren schönen ausgrabungsstätten und faszinierenden landschaften mindestens eine woche (besser 2) einrechnen. die strassen sind durchwegs gut, solange du dich auf den transitstrecken befindest. ohne guide ist es grundsätzlich (noch) nicht erlaubt, ist auch eher quatsch, da alles nur in arabisch ausgeschildert ist. du musst dann dauernd nach deinem navi fahren (wobei strassennavi gar nicht funktionieren), was dir wiederum viel aufmerksamkeit abnötigt, welche du besser der landschaft und den leuten schenkst. im grossen sandkasten (also im süden) ist das natürlich ganz anders.
hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen und wünsch dir gute reise !
yuma
zu traub:
reinkommen von ägypten nach libyen (also in solum) ist grundsätzlich dasselbe prozedere wie von tunesien. entweder transitvisa direkt an der grenze machen, das wird aber nur für 72h ausgestellt und ich persönlich finde das eine raserei, völlig unsinnig, oder touristenvisa einholen. dazu wendest du dich an einen spezialisierten veranstalter (in der schweiz zb www.desert-team.ch) welche dir die formalitäten abnehmen. die preise schwanken sehr stark, aber günstiger ist wie meist im leben nicht besser. die veranstalter vermitteln über ein libysches touristenbüro/reiseagentur. in unserem falle war der lokale touroperator "safari tours" welchen wir als zuverlässig und fair empfehlen können. wir haben zb einen englisch sprachigen guide gewünscht und auch bekommen. darüber hinaus hat er auch noch etwas deutsch (!) gesprochen und war sehr freundlich und hilfsbereit. hier entscheidet eben qualität. die einen guides pennen den ganzen tag im auto
betr. zeit: ich würde alleine für den norden (also die mittelmeerküste und angrenzende gebiete) mit ihren schönen ausgrabungsstätten und faszinierenden landschaften mindestens eine woche (besser 2) einrechnen. die strassen sind durchwegs gut, solange du dich auf den transitstrecken befindest. ohne guide ist es grundsätzlich (noch) nicht erlaubt, ist auch eher quatsch, da alles nur in arabisch ausgeschildert ist. du musst dann dauernd nach deinem navi fahren (wobei strassennavi gar nicht funktionieren), was dir wiederum viel aufmerksamkeit abnötigt, welche du besser der landschaft und den leuten schenkst. im grossen sandkasten (also im süden) ist das natürlich ganz anders.
hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen und wünsch dir gute reise !
yuma
Re: zurück von Mittelmeerrundreise: wir geben Infos und Tipps
zu peter leusch:
es hatte allerdings sinn, denn wir sind ja mit 4 kindern gefahren und wollten eben nicht primär nur fahren oder im fahrzeug sitzen. das wiederum heisst es sollte betr. temperaturen einigermassen erträglich sein. im januar startest du also am besten von italien, denn innert 24h (wenn du willst, mit der fähre ab genua) hast du schon ganz nette temperaturen, währenddem griechenland und die türkei noch ganz schön kalt waren.
die grenzabfertigung tunesien/libyen war völlig relaxt, da wir wie gesagt (siehe bemerkungen zu "traub") eine gute agentur hatten. wir waren selbst eine stunde zu spät an der grenze und der guide war schon mit allen papieren in warteposition um mit uns den abfertigungs-spiessrutenlauf zu machen. nach gut einer stunde waren wir schon durch, auch keine fahrzeugkontrolle (achtung wegen alkohol - das kann mächtig ärger geben).
abfertigung nach ägypten war dann auf libyscher seite wiederum kurz und "schmerzlos", aber auf ägyptischer seite ein drama
!!
hier ein (ausführlich wie du wolltest
) ausschnitt aus meinem privaten reisebericht:
... Ihr erinnert Euch ? Wir sind in die dunkle Nacht hinein Richtung ägyptischer Grenze gefahren. Nun, dunkel war es und sollte es bleiben. Nicht nur was die durch Abwesenheit glänzende Beleuchtung anbelangt (wenigstens konnte man hier keine Beleuchtung von der Decke holen ...), sondern auch was das Einreiseprozedere betrifft. Nach wenigen hundert Metern durch das dunkle Niemandsland sehen wir „am Horizont“ schwache Lichter und dunkle Gebäude erscheinen. Wir fahren darauf zu und schon ruft uns jemand lautstark aus dem Dunkel etwas zu, was ich trotz offenem Fenster nicht verstehen kann. Der junge Mann in schwarzem Pullover mit einem nichtssagenden Badge auf dem Ärmel deutet mir anzuhalten. Im Schlepptau hat er weitere drei Jungs, allesamt in Zivilkleidern. Er steigt zu mir hoch und will Pässe sehen und redet in sehr schlechtem Englisch etwas von bezahlen und „kostet“. Das interpretiere ich als Abzockversuch eines typischen „Grenz-Schmarotzers“ von denen es in afrikanischen Ländern viele gibt und sage ihm, dass ich meine Pässe nur „Officials“ geben und jetzt weiter fahren würde zu den Gebäuden dort, er könne ja folgen. Daraufhin springt er wieder ab und sie diskutieren lachend miteinander. Am nächsten Gebäude meint der Officer freundlich „welcome to egypt“ was wir noch hundertfach hören werden; offensichtlich auch eine Floskel, die hier wohl schon in der Grundschule gelernt wird, so meine ich zumindest. Der Grenzbeamte führt mich in ein dunkles, sehr schlecht beleuchtetes Gebäude. Er geht mit mir durch eine Türe am Ende des Gebäudes und ich wähne mich in einem Gang einer Katakombe ! Fahles Licht schimmert von den wenigen Deckenleuchten Typ „lampe nature“ die noch funktionieren und hinter jeder Ecke erwarte ich eine Gittertüre zum Verliess. Plötzlich hält er an und bedeutet mir zu warten. Er klopft derweil an der einen Türe und öffnet sie, dahinter erkenne ich einen schäbigen und schmutzigen Raum mit zwei Tischen aber niemand ist anwesend. Er versucht es bei der nächsten Türe: Hier herrscht totale Dunkelheit und als er das Licht anknipst, schreit einer los und fährt aus dem Bett hoch ! Mein Begleiter nimmt eine Art Achtungsstellung ein, grüsst militärisch und meldet sich sofort wieder ab, worauf sich der Geweckte wieder im Bett hinlegt, laut vor sich hin knurrend. So geht das eine Weile und dann führt er mich wieder raus (da wohl niemand zu finden ist, der sich mir annehmen will)in ein kleines Häuschen welches sogar beleuchtet ist. Der diensthabende Zöllner (ist er einer ?) meint mit breitem Grinsen „welcom to Egypt“, mehr englisch ist aber nicht drin. Ich versuche es mit französisch, italienisch, und spanisch, aber alles ruft nur Achselzucken hervor. Ich zeige meinen Schweizer Pass und deute ihm, ich hätte Familie mit Kindern im Auto und würde seine Hilfe begrüssen. Nun telefoniert er hecktisch mit verschiedenen Kollegen und schliesslich grinst er wieder ganz zufrieden, legt den Hörer auf und meint „welcome in Egypt“. Ja, danke, das freut mich, aber noch mehr freuen würde mich einer, der Englisch spricht!. Dieser erscheint kurz darauf und nimmt mich zur Passkontrolle in ein grosses Gebäude mit. Ich glaub, mich trifft der Schlag ! Hier stehen dutzende, wenn nicht hunderte von Afrikanern, die ihr gesamtes Hab und Gut auf dem Boden ausgelegt haben und penibel kontrolliert werden. Sogar durch eine Art „scanning machine“ müssen sie mit ihrer Ware durchgehen. Das Ganze sieht aus wie die Abflugshalle von Kairo Airport im Jahre 1920 ! Ich ahne fürchterliches, denn falls wir hier alles auslegen müssen, dann werden die meine Frau noch kennen lernen ...
So schlimm kommts aber nicht. Mein Begleiter führt mich vorbei an einer langen Kolonne von Afrikanern (Leute aus dem Sudan, Tschad, Äthiopien etc. wie ich an deren Pässe erkennen kann) und spricht den stempelnden Grenzbeamten direkt durch eine zweite Türe in seinem „Kabäuschen“ an. Der legt sofort alles zur Seite, sieht meine sechs roten Pässe und meint, „OK“ aber zuerst müssten wir „Marken“ holen. Na gut, mein Begleiter führt mich über’s Gelände zu einem vergitterten Tresen, wo die ominösen Marken verkauft werden. Der Mann hinter dem Schalter („welcome to egypt“ ...) will von mir 90 US$ für die Marken. Irgendwie kommen mir die Marken bekannt vor und ich zeige ihm meine Visastempel im Pass mit ähnlichen Marken. „Nein, nein, du brauchst diese Marken, 90US$“ meint er. Na gut, kaufen wir die. Mit meinem Begleiter kleben wir die Dinger in die Pässe rein und gehen zurück zur Passkontrolle. Der fängt gleich an, die Pässe zu studieren und haut einen Stempel rein, obwohl ich ihn nochmals auf unsere Visa hinweise. Dann blättert er in Majo's Pass, sieht das Visa und meint ganz entgeistert: „but you have Visa, you dont need Stamps“.
Na danke, das mein ich doch ! Jetzt geht er hin, lässt alles andere liegen und ruft seinen Kollegen zu Hilfe. Dieser lässt ebenfalls alles liegen und die Sudanesen in der Warteschlange verstehen die Welt nicht mehr, denn beide Grenzbeamten sind jetzt damit beschäftigt, unsere säuberlich fein eingeklebten Marken wieder heraus zu kratzen. Alles andere kann warten. Als alle Marken wieder herausgetrennt sind, gehen wir wieder zum „Markenschalter“ und tauschen die 10 noch brauchbaren Marken (sie werden wieder schön geglättet ins Markenbuch gelegt) gegen 75US$. Die restlichen 2 für 15$ waren wegen des Stempels nicht mehr zu gebrauchen, was alle Beteiligten mit grossem „very sorry Sir“ :( bedauern.
Nach diesem Meisterstück gehen wir wieder zum Fahrzeug und die Grenzer wollen gerne mal reinsehen. Auf diesen Moment habe ich mich vorbereitet mit Plan E: Ich ziehe die Treppe raus und gehe voraus. Beim Eingang ziehe ich die Schuhe aus und bitte den Zöllner doch ebenfalls die Schuhe auszuziehen, da dies ja unser Haus sei. Das versteht er zwar sofort, als aber nach der Aufforderung seine Kollegen laut lachen, hat er dann aber kein dringendes Bedürfnis mehr, ins Fahrzeug reinzukommen. Er schaut noch von der Türe um die Ecke und meint, „OK, everything OK, you can close the door“. Plan E hat also funktioniert. Dann zum nächsten Kontrollposten; dazu müssen wir unser Fahrzeug zu den nächsten Gebäuden verschieben. Hier will wieder einer reinschauen, Plan E wirkt auch hier, aber er sieht unsere Ruby (Huskyhündin) unter dem Tisch und ist offensichtlich kein Hundefreund. Etwas unwirsch fragt er, ob wir Papiere hätten. Natürlich haben wir alle Papiere, sogar eine arabische Übersetzung haben wir uns in Tunesien besorgt. Das scheint ihn nicht sonderlich zu beeindrucken, eher das Gegenteil. Er nimmt mich mit und wir gehen wieder durch die Katakomben. Er spricht verschiedene Leute an (scheinbar auf das Thema „Hund“) und schliesslich landen wir bei einer Art „Chefbüro“. Der dortige „Chef“ meint wohl achselzuckend (nachdem er die arabische Übersetzung gelesen hat), da wäre nicht viel zu machen. Wir laufen wieder durch hundert Gänge und enden im Büro welches ich schon von aussen kenne, dort wo ich die Marken gekauft habe. Ich hoffe, hier gute Karten zu haben, denn der Chef dort hat ja noch ein schlechtes Gewissen wegen der letzten Geschichte. Und tatsächlich: Er begrüsst mich freudestrahlend und entschuldigt sich sofort wieder für die alte Geschichte. Mein „hundefeindlicher“ Begleiter nimmt einen letzten Anlauf und versucht ihn auf seine Seite zu ziehen. Aber das ist nichts zu machen. Der „Marken-Chef“ übersetzt mir folgendes: Mein Kollege hat Recht, eigentlich dürfen Sie keinen Hund nach Ägypten einführen. Aber wir machen eine Ausnahme, wir haben nichts gesehen, vergessen wir die Geschichte“. Ich verstehe zwar nur „Bahnhof“, habe ich doch alle Dokumente, aber was soll’s, die Sache ist erledigt und das zählt. Jetzt habe ich die Stempel im Pass, den Hund eingeführt und keiner wollte das Fahrzeug detailliert prüfen, wie es in allen Reiseberichten „angedroht“ wird. Also, wir habens geschafft; oder doch nicht ? Nun schickt mich der Zöllner zum nächsten Büro, samt Fahrzeug, ich bräuchte noch eine Versicherung und könne dort das Carnet abstempeln lassen. Das sei eine kleine Sache. Denkste !! Jetzt geht’s schon wieder los: Ich fahre um die Ecke und stoppe ordnungsgemäss vor dem angegebenen Gebäude. Draussen lauern schon die typischen „Schmarotzer“. Einer davon nimmt mich ins Visier und meint „welcome to egypt, I will finish you“, was ich frei mit „ich werde sie fertigmachen“ übersetze ...
Die Geschichte die hier ihren Lauf nimmt, würde die nächsten zehn Seiten füllen und ist ein Paradestück der ägyptischen Bürokratie ! Ich will sie nur stichwortartig wiedergeben. Zuerst überprüft er meine Carnets (internat. Zollpapiere für Fahrzeuge) und will die Chassis-Nummern sowie die Motornummern sowohl vom MAN wie auch vom Motorrad sehen. Dazu soll ich das Fahrerhaus vorkippen, was ich standhaft verweigere. Er gibt sich dann mit dem zufrieden, was ich ihm zeige. Nur beim Motorrad bleibt er hart. Er will die eingeschlagene Chassis Nr sehen und nicht die Plakette welche Original unterhalb des Lenkers angebracht ist. Nachdem wir im Regen über eine halbe Stunde nach der dämlichen Nummer gesucht haben, versuche ich Diego anzurufen und habe Glück, das Handy funktioniert, er nimmt ab und weiss Bescheid. Die Stelle ist aber sehr schlecht zugänglich und deshalb soll ich den Scheinwerfer und die Verkleidung demontieren. Nachdem wir bereits den Sattel unnötigerweise demontiert hatten, weigere ich mich, weitere Teile im Regen weg zu schrauben. Sein Helfer macht das dann selbst, schreibt die Nummer ab und montiert wieder alles. Wir laufen über das ganze Gelände, zurück zu den Katakomben, suchen den „Carnet-Chef“ und ich bin wieder einmal frustriert: Der sieht sich ausser Stande, zwei Fahrzeuge (Carnets) auf EINEN Besitzer zu stempeln, das widerspreche ägyptischem Recht. Nun reisst mir langsam der Ersatznerv und ich verlange nach dem Chef. Ich solle auf dem Gelände übernachten und morgen nochmals kommen, dann wäre der Chef hier. Jetzt ist wirklich Ende mit meiner Geduld. Ich teile ihm mit, dass ich jetzt den „Ambassador“ anrufen werde, und mich morgen auch an höchster Stelle im Tourismusministerium beschwerden werde. Um dieser Aussage nachdruck zu verleihen greife ich zum Handy und führe ein (fiktives) energisches Gespräch. Das scheint zu wirken und der „Carnet-Chef“ befiehlt uns, ihm zu folgen. Wir finden nun den Chef in der grossen Halle wo alle ihre Auslegeordnung haben, inmitten des Getümmels von Leuten. Ich sage ihm, dass wir in freundlicher und friedlicher Absicht als Touristen nach Ägypten gekommen seien und eigentlich nichts als ein paar Devisen ins Land bringen wollen, den Rest würden wir wieder weiternehmen nach Jordanien. Nach einer freundlichen aber längeren Diskussion sieht auch er sich nicht im Stande, die Papiere zu stempeln, würde aber versuchen, den Zollchef zuhause zu erreichen, für Touristen würde man ja alles versuchen. Wir stehen irgendwann etwa zu sechst wieder im „Marken-Chef-Büro“ und das Telefon verläuft gut. Wir bekommen die Genehmigung, zwei Fahrzeuge einzuführen ! Wow ! Zuerst den Hund, dann zwei Fahrzeuge auf einmal, das ist ja ein dicker Hund für die ägyptische Bürokratie ...
Bis dann auch noch die Versicherung gelöst ist, der Tarif dazu (für zwei Fahrzeuge !!) gefunden ist, die Schilder besorgt sind und die Fotokopien bezahlt sind (ca. 15 CHF in bar und ohne Quittung für den „Kopiererbediener“ für ca. 20 Fotokopien !), bis die Schilder montiert sind und die ägyptischen „license cards“ ausgestellt sind, vergehen nochmals rund anderthalb Stunden. Als alles erledigt ist, meint der „Schmarotzer“ (also der Führer welcher einem von Amt zu Amt führt) ganz glücklich: „I promised you, I will finish you“ ! Recht hat er, ich bin fix und fertig und die Familie hat insgesamt rund fünf (5 !!) Stunden im Y.S. gewartet. Nun gilt es noch den Tarif für meinen „Führer“ auszuhandeln und dann geht es los. Bei der Ausfahrt weise ich dann alle Papiere (und das ist eine Menge !!) ordnungsgemäss vor und ... NEIIIIIN, es geht nochmals los, eine der license cards scheint fehlerhaft ausgestellt !! Gleichzeitig will mein „Führer“ in einem Auto das Gelände verlassen. Ich erkenne ihn und schnappe ihn mir gleich wieder. Er hat ein Einsehen und kehrt mit uns zusammen wieder zurück. Er regelt die Sache auch korrekt, das muss ich sagen. Wir nehmen ihn dafür in die nächste Stadt mit, worauf er sich wiederum mit einem guten Wort bei der Police für uns einsetzt und wir können, mittlerweile 02.30h am Morgen, todmüde aber bürokratisch richtig „finished“ und ordnungsgemäss parkiert, ins Bett gehen ...
ich hoffe deinem wunsch entsprochen und einen genug ausführlichen
reisebericht erstellt zu haben ...
salam a leikum !
yuma
es hatte allerdings sinn, denn wir sind ja mit 4 kindern gefahren und wollten eben nicht primär nur fahren oder im fahrzeug sitzen. das wiederum heisst es sollte betr. temperaturen einigermassen erträglich sein. im januar startest du also am besten von italien, denn innert 24h (wenn du willst, mit der fähre ab genua) hast du schon ganz nette temperaturen, währenddem griechenland und die türkei noch ganz schön kalt waren.
die grenzabfertigung tunesien/libyen war völlig relaxt, da wir wie gesagt (siehe bemerkungen zu "traub") eine gute agentur hatten. wir waren selbst eine stunde zu spät an der grenze und der guide war schon mit allen papieren in warteposition um mit uns den abfertigungs-spiessrutenlauf zu machen. nach gut einer stunde waren wir schon durch, auch keine fahrzeugkontrolle (achtung wegen alkohol - das kann mächtig ärger geben).
abfertigung nach ägypten war dann auf libyscher seite wiederum kurz und "schmerzlos", aber auf ägyptischer seite ein drama
hier ein (ausführlich wie du wolltest
... Ihr erinnert Euch ? Wir sind in die dunkle Nacht hinein Richtung ägyptischer Grenze gefahren. Nun, dunkel war es und sollte es bleiben. Nicht nur was die durch Abwesenheit glänzende Beleuchtung anbelangt (wenigstens konnte man hier keine Beleuchtung von der Decke holen ...), sondern auch was das Einreiseprozedere betrifft. Nach wenigen hundert Metern durch das dunkle Niemandsland sehen wir „am Horizont“ schwache Lichter und dunkle Gebäude erscheinen. Wir fahren darauf zu und schon ruft uns jemand lautstark aus dem Dunkel etwas zu, was ich trotz offenem Fenster nicht verstehen kann. Der junge Mann in schwarzem Pullover mit einem nichtssagenden Badge auf dem Ärmel deutet mir anzuhalten. Im Schlepptau hat er weitere drei Jungs, allesamt in Zivilkleidern. Er steigt zu mir hoch und will Pässe sehen und redet in sehr schlechtem Englisch etwas von bezahlen und „kostet“. Das interpretiere ich als Abzockversuch eines typischen „Grenz-Schmarotzers“ von denen es in afrikanischen Ländern viele gibt und sage ihm, dass ich meine Pässe nur „Officials“ geben und jetzt weiter fahren würde zu den Gebäuden dort, er könne ja folgen. Daraufhin springt er wieder ab und sie diskutieren lachend miteinander. Am nächsten Gebäude meint der Officer freundlich „welcome to egypt“ was wir noch hundertfach hören werden; offensichtlich auch eine Floskel, die hier wohl schon in der Grundschule gelernt wird, so meine ich zumindest. Der Grenzbeamte führt mich in ein dunkles, sehr schlecht beleuchtetes Gebäude. Er geht mit mir durch eine Türe am Ende des Gebäudes und ich wähne mich in einem Gang einer Katakombe ! Fahles Licht schimmert von den wenigen Deckenleuchten Typ „lampe nature“ die noch funktionieren und hinter jeder Ecke erwarte ich eine Gittertüre zum Verliess. Plötzlich hält er an und bedeutet mir zu warten. Er klopft derweil an der einen Türe und öffnet sie, dahinter erkenne ich einen schäbigen und schmutzigen Raum mit zwei Tischen aber niemand ist anwesend. Er versucht es bei der nächsten Türe: Hier herrscht totale Dunkelheit und als er das Licht anknipst, schreit einer los und fährt aus dem Bett hoch ! Mein Begleiter nimmt eine Art Achtungsstellung ein, grüsst militärisch und meldet sich sofort wieder ab, worauf sich der Geweckte wieder im Bett hinlegt, laut vor sich hin knurrend. So geht das eine Weile und dann führt er mich wieder raus (da wohl niemand zu finden ist, der sich mir annehmen will)in ein kleines Häuschen welches sogar beleuchtet ist. Der diensthabende Zöllner (ist er einer ?) meint mit breitem Grinsen „welcom to Egypt“, mehr englisch ist aber nicht drin. Ich versuche es mit französisch, italienisch, und spanisch, aber alles ruft nur Achselzucken hervor. Ich zeige meinen Schweizer Pass und deute ihm, ich hätte Familie mit Kindern im Auto und würde seine Hilfe begrüssen. Nun telefoniert er hecktisch mit verschiedenen Kollegen und schliesslich grinst er wieder ganz zufrieden, legt den Hörer auf und meint „welcome in Egypt“. Ja, danke, das freut mich, aber noch mehr freuen würde mich einer, der Englisch spricht!. Dieser erscheint kurz darauf und nimmt mich zur Passkontrolle in ein grosses Gebäude mit. Ich glaub, mich trifft der Schlag ! Hier stehen dutzende, wenn nicht hunderte von Afrikanern, die ihr gesamtes Hab und Gut auf dem Boden ausgelegt haben und penibel kontrolliert werden. Sogar durch eine Art „scanning machine“ müssen sie mit ihrer Ware durchgehen. Das Ganze sieht aus wie die Abflugshalle von Kairo Airport im Jahre 1920 ! Ich ahne fürchterliches, denn falls wir hier alles auslegen müssen, dann werden die meine Frau noch kennen lernen ...
So schlimm kommts aber nicht. Mein Begleiter führt mich vorbei an einer langen Kolonne von Afrikanern (Leute aus dem Sudan, Tschad, Äthiopien etc. wie ich an deren Pässe erkennen kann) und spricht den stempelnden Grenzbeamten direkt durch eine zweite Türe in seinem „Kabäuschen“ an. Der legt sofort alles zur Seite, sieht meine sechs roten Pässe und meint, „OK“ aber zuerst müssten wir „Marken“ holen. Na gut, mein Begleiter führt mich über’s Gelände zu einem vergitterten Tresen, wo die ominösen Marken verkauft werden. Der Mann hinter dem Schalter („welcome to egypt“ ...) will von mir 90 US$ für die Marken. Irgendwie kommen mir die Marken bekannt vor und ich zeige ihm meine Visastempel im Pass mit ähnlichen Marken. „Nein, nein, du brauchst diese Marken, 90US$“ meint er. Na gut, kaufen wir die. Mit meinem Begleiter kleben wir die Dinger in die Pässe rein und gehen zurück zur Passkontrolle. Der fängt gleich an, die Pässe zu studieren und haut einen Stempel rein, obwohl ich ihn nochmals auf unsere Visa hinweise. Dann blättert er in Majo's Pass, sieht das Visa und meint ganz entgeistert: „but you have Visa, you dont need Stamps“.
Nach diesem Meisterstück gehen wir wieder zum Fahrzeug und die Grenzer wollen gerne mal reinsehen. Auf diesen Moment habe ich mich vorbereitet mit Plan E: Ich ziehe die Treppe raus und gehe voraus. Beim Eingang ziehe ich die Schuhe aus und bitte den Zöllner doch ebenfalls die Schuhe auszuziehen, da dies ja unser Haus sei. Das versteht er zwar sofort, als aber nach der Aufforderung seine Kollegen laut lachen, hat er dann aber kein dringendes Bedürfnis mehr, ins Fahrzeug reinzukommen. Er schaut noch von der Türe um die Ecke und meint, „OK, everything OK, you can close the door“. Plan E hat also funktioniert. Dann zum nächsten Kontrollposten; dazu müssen wir unser Fahrzeug zu den nächsten Gebäuden verschieben. Hier will wieder einer reinschauen, Plan E wirkt auch hier, aber er sieht unsere Ruby (Huskyhündin) unter dem Tisch und ist offensichtlich kein Hundefreund. Etwas unwirsch fragt er, ob wir Papiere hätten. Natürlich haben wir alle Papiere, sogar eine arabische Übersetzung haben wir uns in Tunesien besorgt. Das scheint ihn nicht sonderlich zu beeindrucken, eher das Gegenteil. Er nimmt mich mit und wir gehen wieder durch die Katakomben. Er spricht verschiedene Leute an (scheinbar auf das Thema „Hund“) und schliesslich landen wir bei einer Art „Chefbüro“. Der dortige „Chef“ meint wohl achselzuckend (nachdem er die arabische Übersetzung gelesen hat), da wäre nicht viel zu machen. Wir laufen wieder durch hundert Gänge und enden im Büro welches ich schon von aussen kenne, dort wo ich die Marken gekauft habe. Ich hoffe, hier gute Karten zu haben, denn der Chef dort hat ja noch ein schlechtes Gewissen wegen der letzten Geschichte. Und tatsächlich: Er begrüsst mich freudestrahlend und entschuldigt sich sofort wieder für die alte Geschichte. Mein „hundefeindlicher“ Begleiter nimmt einen letzten Anlauf und versucht ihn auf seine Seite zu ziehen. Aber das ist nichts zu machen. Der „Marken-Chef“ übersetzt mir folgendes: Mein Kollege hat Recht, eigentlich dürfen Sie keinen Hund nach Ägypten einführen. Aber wir machen eine Ausnahme, wir haben nichts gesehen, vergessen wir die Geschichte“. Ich verstehe zwar nur „Bahnhof“, habe ich doch alle Dokumente, aber was soll’s, die Sache ist erledigt und das zählt. Jetzt habe ich die Stempel im Pass, den Hund eingeführt und keiner wollte das Fahrzeug detailliert prüfen, wie es in allen Reiseberichten „angedroht“ wird. Also, wir habens geschafft; oder doch nicht ? Nun schickt mich der Zöllner zum nächsten Büro, samt Fahrzeug, ich bräuchte noch eine Versicherung und könne dort das Carnet abstempeln lassen. Das sei eine kleine Sache. Denkste !! Jetzt geht’s schon wieder los: Ich fahre um die Ecke und stoppe ordnungsgemäss vor dem angegebenen Gebäude. Draussen lauern schon die typischen „Schmarotzer“. Einer davon nimmt mich ins Visier und meint „welcome to egypt, I will finish you“, was ich frei mit „ich werde sie fertigmachen“ übersetze ...
Bis dann auch noch die Versicherung gelöst ist, der Tarif dazu (für zwei Fahrzeuge !!) gefunden ist, die Schilder besorgt sind und die Fotokopien bezahlt sind (ca. 15 CHF in bar und ohne Quittung für den „Kopiererbediener“ für ca. 20 Fotokopien !), bis die Schilder montiert sind und die ägyptischen „license cards“ ausgestellt sind, vergehen nochmals rund anderthalb Stunden. Als alles erledigt ist, meint der „Schmarotzer“ (also der Führer welcher einem von Amt zu Amt führt) ganz glücklich: „I promised you, I will finish you“ ! Recht hat er, ich bin fix und fertig und die Familie hat insgesamt rund fünf (5 !!) Stunden im Y.S. gewartet. Nun gilt es noch den Tarif für meinen „Führer“ auszuhandeln und dann geht es los. Bei der Ausfahrt weise ich dann alle Papiere (und das ist eine Menge !!) ordnungsgemäss vor und ... NEIIIIIN, es geht nochmals los, eine der license cards scheint fehlerhaft ausgestellt !! Gleichzeitig will mein „Führer“ in einem Auto das Gelände verlassen. Ich erkenne ihn und schnappe ihn mir gleich wieder. Er hat ein Einsehen und kehrt mit uns zusammen wieder zurück. Er regelt die Sache auch korrekt, das muss ich sagen. Wir nehmen ihn dafür in die nächste Stadt mit, worauf er sich wiederum mit einem guten Wort bei der Police für uns einsetzt und wir können, mittlerweile 02.30h am Morgen, todmüde aber bürokratisch richtig „finished“ und ordnungsgemäss parkiert, ins Bett gehen ...
ich hoffe deinem wunsch entsprochen und einen genug ausführlichen
salam a leikum !
yuma
Re: zurück von Mittelmeerrundreise: wir geben Infos und Tipps
zu frank:
wegen hund, siehe beitrag zu peter leusch. . was du einfach wissen musst: die araber empfinden einen hund als "schmutzig" und haben keinen bezug zu diesem tier. es kann deshalb öfters vorkommen, dass kleinere kinder aber auch erwachsene versuchen, deinen hund zu "ärgern" resp. zu necken, was aus ihrem verständnis nicht mal böse gemeint ist, uns aber ganz schön provozieren kann. weiterer nachteil: aufgrund der verschiedenen krankheiten (urbane tollwut, leishmaniose etc.) kannst du den hund nur selten frei laufen lassen (ausser im sand natürlich). zudem haben wie gesagt viele leute angst vor dem hund (bei unserem husky dachten sie immer es sei ein wolf
). in urbane/städtische gegenden den hund mitzunehmen ist demzufolge stress für mensch und tier. leinenzwang hast du sowieso überall (nicht gesetzlich sondern aufgrund der geschilderten umstände) und alleine zurücklassen kannst du den hund auch kaum, zumindest nicht wenn er irgendwie sichtbar ist für andere, sonst läufst du gefahr dass er provoziert wird.
insgesamt gab es ansonsten mit dem hund aber eigentlich nie probleme, wenn man diese massnahmen berücksichtigt. ein grosser vorteil: da unser husky eine stattliche erscheinung ist und immer brav in der wohnkabine sitzend auf hereinkommende "gewartet" hat, wollte nie jemand näher ins fahrzeug schauen
, es sei denn, wir wollten es ebenfalls ... (was wir am zoll aber eigentlich nie wollten
)
zu bilder: vielleicht erklärt mir mal einer wie das geht, ich krieg keine rein, vielleicht sind sie auch zu gross. ansonsten mailadresse via persönliche nachricht übermitteln, dann sende ich ein paar bilder.
have a wonderful journey ! :D
yuma
wegen hund, siehe beitrag zu peter leusch. . was du einfach wissen musst: die araber empfinden einen hund als "schmutzig" und haben keinen bezug zu diesem tier. es kann deshalb öfters vorkommen, dass kleinere kinder aber auch erwachsene versuchen, deinen hund zu "ärgern" resp. zu necken, was aus ihrem verständnis nicht mal böse gemeint ist, uns aber ganz schön provozieren kann. weiterer nachteil: aufgrund der verschiedenen krankheiten (urbane tollwut, leishmaniose etc.) kannst du den hund nur selten frei laufen lassen (ausser im sand natürlich). zudem haben wie gesagt viele leute angst vor dem hund (bei unserem husky dachten sie immer es sei ein wolf
insgesamt gab es ansonsten mit dem hund aber eigentlich nie probleme, wenn man diese massnahmen berücksichtigt. ein grosser vorteil: da unser husky eine stattliche erscheinung ist und immer brav in der wohnkabine sitzend auf hereinkommende "gewartet" hat, wollte nie jemand näher ins fahrzeug schauen
zu bilder: vielleicht erklärt mir mal einer wie das geht, ich krieg keine rein, vielleicht sind sie auch zu gross. ansonsten mailadresse via persönliche nachricht übermitteln, dann sende ich ein paar bilder.
have a wonderful journey ! :D
yuma
Re: zurück von Mittelmeerrundreise: wir geben Infos und Tipps
zu marcush:
es geschehen noch zeichen und wunder; auch nach zehn monaten antworten wir braven schweizer noch (präzise wie eine schweizer uhr - als sie noch präzise waren
)
ergänzung zu jordanien/syrien: in jordanien bedeutend weniger "kontakt-probleme" mit dem hund, da die jordanier aus westlicher sicht aufgeschlossenere araber sind und ab und zu auch schon mal hunde haben, resp. in städten viele westliche gastarbeiter wohnen.
syrien wie im beschrieb "frank", sonst aber völlig problemlos, auch grenzübergang. beide länder wollten keinen internationalen tierpass sehen.
WICHTIG für die rückreise: tollwut titter (nachweis über genügend antikörper im blut des hundes) MUSS bei der wiedereinfuhr ins heimatland vorgewiesen werden (können). bei uns hat keiner gefragt weil sie den hund nicht gesehen haben im grossen fahrzeug. habe aber schon von grossem ärger (teuer und mehrwöchige quarantäne
) gehört, wenn dieses papier fehlt.
falls für dich noch fragen zu hund oder so übrigbleiben, schreib nochmals konkret was du wissen möchtest.
good luck !
yuma
es geschehen noch zeichen und wunder; auch nach zehn monaten antworten wir braven schweizer noch (präzise wie eine schweizer uhr - als sie noch präzise waren
ergänzung zu jordanien/syrien: in jordanien bedeutend weniger "kontakt-probleme" mit dem hund, da die jordanier aus westlicher sicht aufgeschlossenere araber sind und ab und zu auch schon mal hunde haben, resp. in städten viele westliche gastarbeiter wohnen.
syrien wie im beschrieb "frank", sonst aber völlig problemlos, auch grenzübergang. beide länder wollten keinen internationalen tierpass sehen.
WICHTIG für die rückreise: tollwut titter (nachweis über genügend antikörper im blut des hundes) MUSS bei der wiedereinfuhr ins heimatland vorgewiesen werden (können). bei uns hat keiner gefragt weil sie den hund nicht gesehen haben im grossen fahrzeug. habe aber schon von grossem ärger (teuer und mehrwöchige quarantäne
falls für dich noch fragen zu hund oder so übrigbleiben, schreib nochmals konkret was du wissen möchtest.
good luck !
yuma
-
Hans Kuehn
- Beiträge: 33
- Registriert: So 17. Jun 2007, 20:16
- Wohnort: 15837 Baruth
Re: zurück von Mittelmeerrundreise: wir geben Infos und Tipps
Hallo, Du fährst ja auch einen Lkw als Wohnmobile umgebaut, steht in deinen Papieren LKW oder Sonder Kfz Wohnmobile. Mein 310 D Mercedes ist ein LKW laut Papiere, ist aber umgebaut als Wohnmobile. Die Dieselsteuer ist ja bei der Einreise nach Ägypten unterschiedlich.
Muß ich was beachten.
Danke schon im voraus für deine Antwort Hans
Muß ich was beachten.
Danke schon im voraus für deine Antwort Hans
Re: zurück von Mittelmeerrundreise: wir geben Infos und Tipps
hallo hans
in meinen papieren steht zwar bei fahrzeugart "wohnwagen" (was beamtendeutsch für wohnmobil ist in der schweiz !), aber die ägypter können das eh nicht lesen und schauen einfach dein fahrzeug nach grösse an. da wir einen 12to MAN gefahren sind, war es halt ein LKW, bei deinem 310er dürftest du als lieferwagen oder pkw durchkommen, aber garantiert ist da sowieso nichts, das hängt auch vom papier ausstellenden beamten ab, resp. dessen wissen oder tageslaune
abgesehen davon fährst du die erhobene steuer locker mehr als rein, bei den tiefen preisen dort.
was ich dir aber sehr ans herzen legen würde, ist dafür zu sorgen, dass sowohl chassis-nummer als auch motornummer gut erreichbar und ablesbar sind, da die jungs dort papierstreifen auf die nummer legen und mit einem stift die nummer "durchpausen" wollen
wünsche gute fahrt und viel spass
yuma
in meinen papieren steht zwar bei fahrzeugart "wohnwagen" (was beamtendeutsch für wohnmobil ist in der schweiz !), aber die ägypter können das eh nicht lesen und schauen einfach dein fahrzeug nach grösse an. da wir einen 12to MAN gefahren sind, war es halt ein LKW, bei deinem 310er dürftest du als lieferwagen oder pkw durchkommen, aber garantiert ist da sowieso nichts, das hängt auch vom papier ausstellenden beamten ab, resp. dessen wissen oder tageslaune
abgesehen davon fährst du die erhobene steuer locker mehr als rein, bei den tiefen preisen dort.
was ich dir aber sehr ans herzen legen würde, ist dafür zu sorgen, dass sowohl chassis-nummer als auch motornummer gut erreichbar und ablesbar sind, da die jungs dort papierstreifen auf die nummer legen und mit einem stift die nummer "durchpausen" wollen
wünsche gute fahrt und viel spass
yuma
Re: zurück von Mittelmeerrundreise: wir geben Infos und Tipps
Grüezi Yuma
Da wir Gleiches vorhaben, hänge ich zwei Zusatzfragen ein:
Wie geht das mit dem Abklatschen der Motornummer? Macht das der Grenzer, oder muss ich das vor Ort selber machen? Die Chassis-Nr. ist kein Problem, aber die Motornummer ist ein unsägliches Gefummel. Ich hab mir so gedacht, ich würde eine Durchpause vorgängig in der Werkstatt machen, wenn das Fahrzeug auf der Hebebühne steht und der Motorschutz ausgebaut ist. Man kann die Nummer von oben zwar knapp sehen, das Abrubbeln geht aber nur von unten. Jetzt leuchtet mir natürlich die lange Wartezeit ein: Der Grenzer lässt wohl erst den Motor abkühlen – er will sich doch nicht die Finger verbrennen...
)
Und zu Ägypten: Muss man einen fixen Routenplan vorlegen? Oder reicht die Angabe von ein paar simplen Orten? Wir werden nicht in die süd-westliche Wüste fahren. Und wir haben – inch Allah – Visas für Syrien im Pass...
Danke für deine Hinweise!
Hei
Da wir Gleiches vorhaben, hänge ich zwei Zusatzfragen ein:
Wie geht das mit dem Abklatschen der Motornummer? Macht das der Grenzer, oder muss ich das vor Ort selber machen? Die Chassis-Nr. ist kein Problem, aber die Motornummer ist ein unsägliches Gefummel. Ich hab mir so gedacht, ich würde eine Durchpause vorgängig in der Werkstatt machen, wenn das Fahrzeug auf der Hebebühne steht und der Motorschutz ausgebaut ist. Man kann die Nummer von oben zwar knapp sehen, das Abrubbeln geht aber nur von unten. Jetzt leuchtet mir natürlich die lange Wartezeit ein: Der Grenzer lässt wohl erst den Motor abkühlen – er will sich doch nicht die Finger verbrennen...
Und zu Ägypten: Muss man einen fixen Routenplan vorlegen? Oder reicht die Angabe von ein paar simplen Orten? Wir werden nicht in die süd-westliche Wüste fahren. Und wir haben – inch Allah – Visas für Syrien im Pass...
Danke für deine Hinweise!
Hei
Re: zurück von Mittelmeerrundreise: wir geben Infos und Tipps
grüezi zurück
ja, eigentlich macht das mit der nummer abklatschen ein "offizieller" oder auch mal ein handlanger des offiziellen. du kannst das auch selbst machen, aber nur wenn er dir zusehen und die nummer überprüfen kann. das mit dem zuhause gemachten zettel wird kaum funktionieren, es sei denn er kann die nummer lesen und sein gehilfe kann auf deinem zettel kontrollieren ob sie passt ! da beim MAN doppelkabiner die sache mit der motornummer auch ein gefummel ist und wir zudem noch gerümpel von 6 leuten im fahrerhaus hatten (man stelle sich das chaos beim vorkippen der kabine vor ...), wollte ich dies auch vermeiden. ich habe mir deshalb im werk bei MAN eine offizielle plakette mit "engine no" besorgt und diese einfach beim türfalz, nahe der aufgeklebten chassis-nr aufgenietet. das war zwar "offiziell" genug, aber er konnte seinen zettel nicht drüberhalten und abkopieren, da die ziffern nicht eingraviert waren
nach langen diskussionen hat er mir dann aber geglaubt, dass es einfach keine andere motornummer gibt an diesem fahrzeug
(wehe wenn bei dem mal einer bei einem gleichen fahrzeug die richtige motornummer auf dem motorblock zeigt, dann bin ich bei der nächsten kontrolle fällig ..
).
beim motorrad auf der bühne am heck hab ich dann aber pech gehabt, hier wusste er, dass es eine eingestanzte gibt und wollte partout die karre vom lift runterholen. dann mussten wir noch die halbe verkleidung und frontlampe demontieren und ihm eine taschenlampe hinhalten, damit er seinen zettel "erstellen" konnte
wegen routenplan: wie meinst du das ? an der grenze interessiert sich kein mensch für deine nächsten ziele. oder meinst du bei checkpoints oder bezgl. konvoipflicht ?
übrigens visa für syrien schon im pass zu haben ist ein schlauer plan ! das erspart dir viel wartezeiten (teilweise mehr als 24 stunden !!) oder gar eine einreiseverweigerung.
gruss
yuma
ja, eigentlich macht das mit der nummer abklatschen ein "offizieller" oder auch mal ein handlanger des offiziellen. du kannst das auch selbst machen, aber nur wenn er dir zusehen und die nummer überprüfen kann. das mit dem zuhause gemachten zettel wird kaum funktionieren, es sei denn er kann die nummer lesen und sein gehilfe kann auf deinem zettel kontrollieren ob sie passt ! da beim MAN doppelkabiner die sache mit der motornummer auch ein gefummel ist und wir zudem noch gerümpel von 6 leuten im fahrerhaus hatten (man stelle sich das chaos beim vorkippen der kabine vor ...), wollte ich dies auch vermeiden. ich habe mir deshalb im werk bei MAN eine offizielle plakette mit "engine no" besorgt und diese einfach beim türfalz, nahe der aufgeklebten chassis-nr aufgenietet. das war zwar "offiziell" genug, aber er konnte seinen zettel nicht drüberhalten und abkopieren, da die ziffern nicht eingraviert waren
beim motorrad auf der bühne am heck hab ich dann aber pech gehabt, hier wusste er, dass es eine eingestanzte gibt und wollte partout die karre vom lift runterholen. dann mussten wir noch die halbe verkleidung und frontlampe demontieren und ihm eine taschenlampe hinhalten, damit er seinen zettel "erstellen" konnte
wegen routenplan: wie meinst du das ? an der grenze interessiert sich kein mensch für deine nächsten ziele. oder meinst du bei checkpoints oder bezgl. konvoipflicht ?
übrigens visa für syrien schon im pass zu haben ist ein schlauer plan ! das erspart dir viel wartezeiten (teilweise mehr als 24 stunden !!) oder gar eine einreiseverweigerung.
gruss
yuma




