Das richtige Fahrzeug für Zentralasien und darüber hinaus
Moderator: Moderatoren
Das richtige Fahrzeug für Zentralasien und darüber hinaus
Hallo,
ich hatte bereits in einem anderen Thread die Frage nach einem eigenen Fahrzeug oder der ÖPV Nutzung in asiatischen Ländern gestellt – unsere Entscheidung zu einem eigenen 4WD steht nun fest.
Wir planen nächstes Jahr eine langfristige Reise durch Zentralasien mit Ziel Australien und würden uns über Eure Unterstützung in der Kaufberatung zu einem passenden Fahrzeug freuen. Es gibt noch keine konkrete Route, da dies u.a. Fahrzeugabhängig sein wird, dennoch wollen wir definitiv folgende Länder bereisen: Mongolei, Kasachstan, Usbekistan, Kirgistan ... Tibet, Nepal, ... Malaysia ...
Ich habe ein wenig Schraubererfahrung (Nissan Patrol) und möchte diese vor der Reise definitiv noch vertiefen. Das gesuchte Fahrzeug sollte ein 4WD sein, da wir auch mal Piste, kleinere Geröllfelder und abgelegene Campingplätze auf unserer Reise an/fahren werden.
Unser Budget beträgt derzeit -max 7000€
Welches Fahrzeug würdet ihr uns in Anbetracht der Ersatzteilversorgung in den Zentralasiatischen Ländern empfehlen?
1. Wahl
- Toyota Landcruiser HJ61 mit Dachzelt
- Mitsubishi L300 4WD
was haltet ihr von dem Angebot: http://suchen.mobile.de/auto-inserat/mi ... ommend_DES
2. Wahl (Ersatzteilverfügbarkeit + Zuverlässigkeit?)
- VW LT
- Mercedes 210D (ggf. Diffsperre)
- T3 Syncro oder T4 -> wenn ich das Getriebe im vorhinein überholen lassen würde, würde ich das größte Manko bereits ausschließen oder?
… was haltet ihr von dem Angebot: http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s ... ref=search
Wenn Ihr Erfahrungen oder auch Fahrzeugalternativen habt, würden wir uns freuen von Euch zu hören. Sollte ich das falsche Forum/Unterforum gewählt haben gebt mir bitte einen kurzen Hinweis.
Vielen Dank und schöne Grüße
Sarah und Thomas
ich hatte bereits in einem anderen Thread die Frage nach einem eigenen Fahrzeug oder der ÖPV Nutzung in asiatischen Ländern gestellt – unsere Entscheidung zu einem eigenen 4WD steht nun fest.
Wir planen nächstes Jahr eine langfristige Reise durch Zentralasien mit Ziel Australien und würden uns über Eure Unterstützung in der Kaufberatung zu einem passenden Fahrzeug freuen. Es gibt noch keine konkrete Route, da dies u.a. Fahrzeugabhängig sein wird, dennoch wollen wir definitiv folgende Länder bereisen: Mongolei, Kasachstan, Usbekistan, Kirgistan ... Tibet, Nepal, ... Malaysia ...
Ich habe ein wenig Schraubererfahrung (Nissan Patrol) und möchte diese vor der Reise definitiv noch vertiefen. Das gesuchte Fahrzeug sollte ein 4WD sein, da wir auch mal Piste, kleinere Geröllfelder und abgelegene Campingplätze auf unserer Reise an/fahren werden.
Unser Budget beträgt derzeit -max 7000€
Welches Fahrzeug würdet ihr uns in Anbetracht der Ersatzteilversorgung in den Zentralasiatischen Ländern empfehlen?
1. Wahl
- Toyota Landcruiser HJ61 mit Dachzelt
- Mitsubishi L300 4WD
was haltet ihr von dem Angebot: http://suchen.mobile.de/auto-inserat/mi ... ommend_DES
2. Wahl (Ersatzteilverfügbarkeit + Zuverlässigkeit?)
- VW LT
- Mercedes 210D (ggf. Diffsperre)
- T3 Syncro oder T4 -> wenn ich das Getriebe im vorhinein überholen lassen würde, würde ich das größte Manko bereits ausschließen oder?
… was haltet ihr von dem Angebot: http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s ... ref=search
Wenn Ihr Erfahrungen oder auch Fahrzeugalternativen habt, würden wir uns freuen von Euch zu hören. Sollte ich das falsche Forum/Unterforum gewählt haben gebt mir bitte einen kurzen Hinweis.
Vielen Dank und schöne Grüße
Sarah und Thomas
Re: Das richtige fahrzeug für Zentralasien und darüber hinau
Hallo Sarah & Thomas !
In Zentralasien laufen sehr viele Toyota,je größer desto beliebter.Die haben Benzinmotoren,aber egal, Händler und Werkstätten sind also ebenfalls da.Land Rover -,Mercedes-,Mitsubishi- usw. Händler gibt es,aber nur in sehr großen Städten oder gleich ausschließlich in den Kapitalen.
Die Ersatzteilversorgung ist überall in Zentralasien für jedes Fahrzeug schlecht.Mancher Händler hat für die eigenen Marken nicht mal Filter.Alles wird erst gekauft wenn es gebraucht wird.Originalteile können Monate brauchen,schnell gibt´s nur "Made in China" und Aufarbeitung.
Bei 7000 Euro fallen gute Landys und Toyos weg,daß wisst Ihr sicher selbst.Ein älterer Mercedes oder VW wäre meiner Ansicht nach richtig.Verzichtet auf lange Extralisten.Aller Luxus der,wenn er nicht funktioniert das Fahrzeug zum Stillstand bringt,ist von Übel.
MfG Panjko
In Zentralasien laufen sehr viele Toyota,je größer desto beliebter.Die haben Benzinmotoren,aber egal, Händler und Werkstätten sind also ebenfalls da.Land Rover -,Mercedes-,Mitsubishi- usw. Händler gibt es,aber nur in sehr großen Städten oder gleich ausschließlich in den Kapitalen.
Die Ersatzteilversorgung ist überall in Zentralasien für jedes Fahrzeug schlecht.Mancher Händler hat für die eigenen Marken nicht mal Filter.Alles wird erst gekauft wenn es gebraucht wird.Originalteile können Monate brauchen,schnell gibt´s nur "Made in China" und Aufarbeitung.
Bei 7000 Euro fallen gute Landys und Toyos weg,daß wisst Ihr sicher selbst.Ein älterer Mercedes oder VW wäre meiner Ansicht nach richtig.Verzichtet auf lange Extralisten.Aller Luxus der,wenn er nicht funktioniert das Fahrzeug zum Stillstand bringt,ist von Übel.
MfG Panjko
Re: Das richtige fahrzeug für Zentralasien und darüber hinau
Hi,
zum L300. Ich fahre selbst seit Jahr und Tag den Pajero Sport und der hat bekannter Weise den gleichen technischen Aufbau wie der L300 und L200.
Einzige mir bekannte Schwachstelle ist das Getriebe. Das hats mir beim ersten Sport 2x zerlegt. Es gibt lt.Mitsubishi Werkstatt eine verstärkte Version die absolut problemlos läuft.
Jedenfalls würde ich das Getriebe extrem gut schützen. Die Getriebeglocke ist etwas stärker als Seidenpapier.
Etwas Augenmerk muss man auch auf den Zylinderkopf legen. Ich hatte einen defekten ohne angezeigter Überhitzung oder Überbelastung. Da muss man etwas Gefühl entwickeln.
Herzliche Grüße
Ricca
zum L300. Ich fahre selbst seit Jahr und Tag den Pajero Sport und der hat bekannter Weise den gleichen technischen Aufbau wie der L300 und L200.
Einzige mir bekannte Schwachstelle ist das Getriebe. Das hats mir beim ersten Sport 2x zerlegt. Es gibt lt.Mitsubishi Werkstatt eine verstärkte Version die absolut problemlos läuft.
Jedenfalls würde ich das Getriebe extrem gut schützen. Die Getriebeglocke ist etwas stärker als Seidenpapier.
Etwas Augenmerk muss man auch auf den Zylinderkopf legen. Ich hatte einen defekten ohne angezeigter Überhitzung oder Überbelastung. Da muss man etwas Gefühl entwickeln.
Herzliche Grüße
Ricca
Re: Das richtige fahrzeug für Zentralasien und darüber hinau
Hallo,
wir sind mit einem Pajero (L040 TDI, also der mit dem stabilen Getriebe) quer durch Zentralasien gefahren und ich würde es sofort wieder tun. Wir brauchten nur 2x Ersatzteile und die waren erstaunlich problemlos zu erhalten (in Osch Kohlen für den Anlasser, in Ulan Bator Radlager).
Mitsus und Gallopers sind nach Toyos die häufigsten 4x4, abgesehen von Uaz o.ä.
Grüße
sven
wir sind mit einem Pajero (L040 TDI, also der mit dem stabilen Getriebe) quer durch Zentralasien gefahren und ich würde es sofort wieder tun. Wir brauchten nur 2x Ersatzteile und die waren erstaunlich problemlos zu erhalten (in Osch Kohlen für den Anlasser, in Ulan Bator Radlager).
Mitsus und Gallopers sind nach Toyos die häufigsten 4x4, abgesehen von Uaz o.ä.
Grüße
sven
Re: Das richtige fahrzeug für Zentralasien und darüber hinau
Vielen Dank für die Antworten.
Wenn ich das so rauslese liege ich mit einem Toyo zB. HJ61 - habe da ein Angebot UNTER 7000€ und einem L300 am sichersten.
Der T3 wurde bisweilen noch nicht empfohlen, vermute aber mal, obwohl das Raumangebot größer ist als beim L300, dass der L300 eindeutig im Gelände besser (habe schon viel gutes gehört und in diversen Blogs gelesen) und weniger reparaturanfällig zu sein scheint. Ist dem so?
Mutmaße jetzt einfach, dass beim T3 auch der Erfahrungsschatz der Werkstätten in der Reparatur sehr gering ist.
Wenn ich das so rauslese liege ich mit einem Toyo zB. HJ61 - habe da ein Angebot UNTER 7000€ und einem L300 am sichersten.
Der T3 wurde bisweilen noch nicht empfohlen, vermute aber mal, obwohl das Raumangebot größer ist als beim L300, dass der L300 eindeutig im Gelände besser (habe schon viel gutes gehört und in diversen Blogs gelesen) und weniger reparaturanfällig zu sein scheint. Ist dem so?
Mutmaße jetzt einfach, dass beim T3 auch der Erfahrungsschatz der Werkstätten in der Reparatur sehr gering ist.
-
landcruiser.
- Beiträge: 874
- Registriert: Mi 9. Okt 2013, 13:08
- Kontaktdaten:
Re: Das richtige fahrzeug für Zentralasien und darüber hinau
Mit deinen Angaben kann man die Frage meiner Meinung nach nicht ernsthaft beantworten.
Entscheidend ist die Beladung des Fahrzeuges und das Streckenprofil.
Fährst du fast nur Straße/gute Piste tut es fast schon ein Golf 1, willst/musst du offroad gut beladen durch schwieriges Gelände (Sand?), sieht die Sache ganz anders aus.
Ein HJ61 ist zunächst grundsätzlich eine gute Wahl, genau wie ein HZJ75 oder HZJ 78 oder ein 260er Patrol.
Mit einem 61er für 7.000 € würde ich mich nicht auf den Weg machen, da bei dem altersgemäß mit einem gewissen Instandsetzungsstau zu rechnen ist. Und bevor du über Toyota nachdenkst, schau dir deren Ersatzteilpreise an.
Für 7.000 € bekommst du aus meiner Sicht kein offroad-fernreisetaugliches Auto.
Und selbst eine Minimalausstattung mit Ersatzrad, Reifendecke, Kompressor, Sandblechen, etc. pp. ist nicht für Dünnes zu haben.
Ich würde mir also zunächst mal über die Route und meine eigenen Ansprüche Gedanken machen und dann die Frage nach dem geeigneten Auto stellen.
Ev. doch besser nur auf der Straße und dafür etwas größeres mit mehr Platz drinnen (schlechtes Wetter?) und etwas mehr Komfort?
Wenns denn Richtung Land Cruiser laufen sollte, findest du hier http://forum.buschtaxi.org/ Infos zu den Autos.
Entscheidend ist die Beladung des Fahrzeuges und das Streckenprofil.
Fährst du fast nur Straße/gute Piste tut es fast schon ein Golf 1, willst/musst du offroad gut beladen durch schwieriges Gelände (Sand?), sieht die Sache ganz anders aus.
Ein HJ61 ist zunächst grundsätzlich eine gute Wahl, genau wie ein HZJ75 oder HZJ 78 oder ein 260er Patrol.
Mit einem 61er für 7.000 € würde ich mich nicht auf den Weg machen, da bei dem altersgemäß mit einem gewissen Instandsetzungsstau zu rechnen ist. Und bevor du über Toyota nachdenkst, schau dir deren Ersatzteilpreise an.
Für 7.000 € bekommst du aus meiner Sicht kein offroad-fernreisetaugliches Auto.
Und selbst eine Minimalausstattung mit Ersatzrad, Reifendecke, Kompressor, Sandblechen, etc. pp. ist nicht für Dünnes zu haben.
Ich würde mir also zunächst mal über die Route und meine eigenen Ansprüche Gedanken machen und dann die Frage nach dem geeigneten Auto stellen.
Ev. doch besser nur auf der Straße und dafür etwas größeres mit mehr Platz drinnen (schlechtes Wetter?) und etwas mehr Komfort?
Wenns denn Richtung Land Cruiser laufen sollte, findest du hier http://forum.buschtaxi.org/ Infos zu den Autos.
Re: Das richtige fahrzeug für Zentralasien und darüber hinau
Da magst du recht haben, meine Ausführungen könnten event. zu oberflächlich gewesen sein.
Wie ihr schon anhand der Karte und Fotos dort sehen könnt, möchten auch wir hauptsächlich im leichten als auch harten Gelände fahren und uns absolut nicht an die Teerstraße heften. Da wären sonst die Alternativfahrzeuge relativ leicht zu ermitteln. Grundsätzlich haben wir bislang nicht viele Overlander-blogs gefunden welche die Strecke mit einem L300 oder auch mit einem HJ61 + Dachzelt unternommen haben - deshalb ja unsere Frage nach EURER Meinung.
Über Ersatzteilpreise sind wir uns im Klaren, in erster Linie gehts aber um die Verfügbarkeit in Asien. Uns ist ebenfalls bewußt dass bei einem Preis von 7t€ noch zusätzliche Arbeiten anstehen, obwohl ich da bei den Verkäufern (HJ61 & L300) optimistisch bin.
Ich dachte mir, ich müsste nicht unbedingt zu detailreich meine Route skizzieren. Damit Ihr Euch dennoch ein besseres Bild machen könnt würde ich sehr gerne auf unseren persönlichen Lieblingsblog zurückgreifen. Die beiden haben sich in etwa die gleiche Streckenführung herausgesucht, wobei wir dann über Tibet weiterreisen werden: http://elefantltours.jimdo.com/unsere-g ... /mongolei/Das gesuchte Fahrzeug sollte ein 4WD sein, da wir auch mal Piste, kleinere Geröllfelder und abgelegene Campingplätze auf unserer Reise an/fahren werden.
Wie ihr schon anhand der Karte und Fotos dort sehen könnt, möchten auch wir hauptsächlich im leichten als auch harten Gelände fahren und uns absolut nicht an die Teerstraße heften. Da wären sonst die Alternativfahrzeuge relativ leicht zu ermitteln. Grundsätzlich haben wir bislang nicht viele Overlander-blogs gefunden welche die Strecke mit einem L300 oder auch mit einem HJ61 + Dachzelt unternommen haben - deshalb ja unsere Frage nach EURER Meinung.
Über Ersatzteilpreise sind wir uns im Klaren, in erster Linie gehts aber um die Verfügbarkeit in Asien. Uns ist ebenfalls bewußt dass bei einem Preis von 7t€ noch zusätzliche Arbeiten anstehen, obwohl ich da bei den Verkäufern (HJ61 & L300) optimistisch bin.
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landcruiser.
- Beiträge: 874
- Registriert: Mi 9. Okt 2013, 13:08
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Re: Das richtige fahrzeug für Zentralasien und darüber hinau
Einen für den Zweck brauchbaren HJ61 bekommst du für den Preis nur, wenn dabei der Blindenhund des Verkäufers bellt.
Schau mal im buschtaxi, denke da bekommst du von der 6er Fraktion mehr Infos.
Schau mal im buschtaxi, denke da bekommst du von der 6er Fraktion mehr Infos.
Re: Das richtige fahrzeug für Zentralasien und darüber hinau
warum nicht mit einem patrol fahren?
den kennst du schon und er ist für kleines budget zu haben.
den kennst du schon und er ist für kleines budget zu haben.
Re: Das richtige fahrzeug für Zentralasien und darüber hinau
Die Anfahrt im genannten Bolg erfolgt komplett über Teer. In der Mongolei gibts Pisten, der Mongole fährt Isch oder UAZ und kommt auch überall hin, wo eine Ziege hinkommt. Wenn man vor Wasserdurchfahrten das Hirn einschaltet, bleibt man auch nicht stecken, ein 4x4 ist für die Mongolei dennoch anzuraten. Klar, wenn man sucht, findet man Matschlöcher die ein Ural gegraben hat in denen alles versinkt.
Ich halte den Toyo der beiden im Blog für überladen, das mindert die Geländegängigkeit extrem. Wir waren einen halben Tag in der Mongolei mit 2 weiteren Autos Reisender unterwegs die wir zufällig getroffen hatten, ein überladener Iveco, ein HZJ mit Kabine. An einer Wasserdurchfahrt bei der vorsorglich ich den allrad eingelegt habe, aber sonst nicht weiter drüber nachdenken mußte, haben sich die beiden hoffnungslos festgefahren, da half nur noch der Traktor.
Keine Ahnung, was die Leute immer dabei haben, wir hatten einen normalen Geländewagen (Pajero), in dem wir auch geschlafen haben. Gepäck für 3 Monate, Ersatzteile, 4 Kameras, x Objektive, alles hat da problemlos reingepaßt. Von einem Dachzelt würde ich dringendst abraten, in Zentralasien herrschen häufig sehr starke Winde.
Für 7000 kriegst du einen fast neuen Pajero. Der Mitsu ist halt der Toyota des armen Mannes, auch dort. Nissan scheint auf dem Markt dort nicht präsent, daher würde ich vom Patrol abraten.
Ich halte den Toyo der beiden im Blog für überladen, das mindert die Geländegängigkeit extrem. Wir waren einen halben Tag in der Mongolei mit 2 weiteren Autos Reisender unterwegs die wir zufällig getroffen hatten, ein überladener Iveco, ein HZJ mit Kabine. An einer Wasserdurchfahrt bei der vorsorglich ich den allrad eingelegt habe, aber sonst nicht weiter drüber nachdenken mußte, haben sich die beiden hoffnungslos festgefahren, da half nur noch der Traktor.
Keine Ahnung, was die Leute immer dabei haben, wir hatten einen normalen Geländewagen (Pajero), in dem wir auch geschlafen haben. Gepäck für 3 Monate, Ersatzteile, 4 Kameras, x Objektive, alles hat da problemlos reingepaßt. Von einem Dachzelt würde ich dringendst abraten, in Zentralasien herrschen häufig sehr starke Winde.
Für 7000 kriegst du einen fast neuen Pajero. Der Mitsu ist halt der Toyota des armen Mannes, auch dort. Nissan scheint auf dem Markt dort nicht präsent, daher würde ich vom Patrol abraten.
Re: Das richtige fahrzeug für Zentralasien und darüber hinau
Die Fahrzeugwahl ist und bleibt ein schwieriges Thema.
Theoretisch will man eine Reise von 20`000-30`000 km machen - was jedes gut gewartete Fahrzeug ohne Pannen überstehen sollte. Ist das Auto älter können je nach Altlasten natürlich Reperaturen anfallen.
Richtige "Showstopper" und bekannte Schwachstellen kann man gegebenenfalls vorher austauschen lassen, wenn man möglichst pannenfrei Reisen möchte.
Wichtig ist dass man möglichst nicht überladen losfährt, und dass das Fahrwerk auf das Reisegewicht hin ausgerichtet ist.
Ersatzteile kann man notfalls auch einfliegen lassen, wenn nichts Vor-Ort imporvisiert werden kann.
Ob mit oder ohne 4x4, Differentialsperren, Seilwinde, Schnorchel - es muss jeder selber wissen was er unterwegs fahren möchte... Vieles geht heute auch ohne harten Geländeeinsatz. Wer Offroad liebt, wird es auch unterwegs nicht lassen können.
Es gibt durchaus einige Beispiele wo auch anfälliges Material bewegt wird:
Hybrid-Fahrzeuge auf der Seidenstrasse oder Hymer und Detlef Wohnmobile in der Mongolei
Das ist jetzt kein Rat und etwas überspitzt - aber ich denke die Fahrzeugwahl ist nicht so entscheidend - hauptsache man fährt auch los.
Surfy
Theoretisch will man eine Reise von 20`000-30`000 km machen - was jedes gut gewartete Fahrzeug ohne Pannen überstehen sollte. Ist das Auto älter können je nach Altlasten natürlich Reperaturen anfallen.
Richtige "Showstopper" und bekannte Schwachstellen kann man gegebenenfalls vorher austauschen lassen, wenn man möglichst pannenfrei Reisen möchte.
Wichtig ist dass man möglichst nicht überladen losfährt, und dass das Fahrwerk auf das Reisegewicht hin ausgerichtet ist.
Ersatzteile kann man notfalls auch einfliegen lassen, wenn nichts Vor-Ort imporvisiert werden kann.
Ob mit oder ohne 4x4, Differentialsperren, Seilwinde, Schnorchel - es muss jeder selber wissen was er unterwegs fahren möchte... Vieles geht heute auch ohne harten Geländeeinsatz. Wer Offroad liebt, wird es auch unterwegs nicht lassen können.
Es gibt durchaus einige Beispiele wo auch anfälliges Material bewegt wird:
Hybrid-Fahrzeuge auf der Seidenstrasse oder Hymer und Detlef Wohnmobile in der Mongolei
Das ist jetzt kein Rat und etwas überspitzt - aber ich denke die Fahrzeugwahl ist nicht so entscheidend - hauptsache man fährt auch los.
Surfy
Re: Das richtige fahrzeug für Zentralasien und darüber hinau
Hallo Thomas
Wir fuhren vor 4 Jahren in etwa eure Route. Ehrlich gesagt geht das auch mit einem Golf,
die Einheimischen sind auch so unterwegs.
http://www.globotrip.ch/reise08/Ostreise/Ostreise.html
Meine Einschätzung:
Mit dem Preisbuget von EUR 7000.- würde ich einen Toyota Hilux bis Modell 1997 empfehlen,
dafür aber in einem guten Zustand.
Begründung zum Jahrgang BIS 1997:
- In Russland und Zentralasien ist der 4Runner privat sehr verbietet. Teile findet man wirklich und neu.
Viele Firmen fahren Hilux, natürlich eher neuer, aber viele Teile sind verwendbar. Es finden sich gute
Mechaniker.
- In Pakistan sind die älteren Hilux sehr verbreitet, im Prinzip gilt er als der Nachfolger vom VW-Bus Typ 2.
Viele Teile kommen aus Afghanistan (geschlachtete Entwicklungshelferfahrzeuge). Die Pakts sind sehr
gute Mechaniker (natürlich nicht alle)
- In Südostasien wurden die Hilux produziert
- In Australien ist der Hilux ebenfalls weit verbreitert.
Viele Grüsse
dakla
Wir fuhren vor 4 Jahren in etwa eure Route. Ehrlich gesagt geht das auch mit einem Golf,
die Einheimischen sind auch so unterwegs.
http://www.globotrip.ch/reise08/Ostreise/Ostreise.html
Meine Einschätzung:
Mit dem Preisbuget von EUR 7000.- würde ich einen Toyota Hilux bis Modell 1997 empfehlen,
dafür aber in einem guten Zustand.
Begründung zum Jahrgang BIS 1997:
- In Russland und Zentralasien ist der 4Runner privat sehr verbietet. Teile findet man wirklich und neu.
Viele Firmen fahren Hilux, natürlich eher neuer, aber viele Teile sind verwendbar. Es finden sich gute
Mechaniker.
- In Pakistan sind die älteren Hilux sehr verbreitet, im Prinzip gilt er als der Nachfolger vom VW-Bus Typ 2.
Viele Teile kommen aus Afghanistan (geschlachtete Entwicklungshelferfahrzeuge). Die Pakts sind sehr
gute Mechaniker (natürlich nicht alle)
- In Südostasien wurden die Hilux produziert
- In Australien ist der Hilux ebenfalls weit verbreitert.
Viele Grüsse
dakla
www.globotrip.ch / unterwegs mit Toyota Hilux 1991 Benzin
Re: Das richtige fahrzeug für Zentralasien und darüber hinau
Hallo!
Ich möchte die oben schon gestellte Frage noch einmal wiederholen: Da du schon einen Patrol hattest - was spricht deiner Meinung nach gegen ihn? Hintergrund meiner Frage:Ichh abe eine Ptrol und plane einen Trip in eben diese Gegend
Gottfried
Ich möchte die oben schon gestellte Frage noch einmal wiederholen: Da du schon einen Patrol hattest - was spricht deiner Meinung nach gegen ihn? Hintergrund meiner Frage:Ichh abe eine Ptrol und plane einen Trip in eben diese Gegend
Gottfried
Re: Das richtige fahrzeug für Zentralasien und darüber hinau
@Gobra: Grundsätzlich würde ich natürlich den Nissan Patrol bevorzugen, da ich den GQ 4.2 als Benziner bereits 1 Jahr in Australien gefahren bin und lieben gelernt habe. Schöne einfache Technik und kein Schnickschnack, vergleichbar mit dem HJ61. Leider ist das Fahrzeug in Europa nicht zu finden und gemäß einiger Aussagen hier im Forum auch für die Region Zentralasien/Südostasien nicht zu empfehlen (Ersatzteile?). Bislang kenne ich auch nur die SIMO Truppe welche mit dem fast identischen Fahrzeug diese Route gefahren sind. Lasse mich aber sehr gerne von dem Gegenteil überzeugen!!!
@Dakla93: Der HiLux ist sicher in Ordnung aber wenn ich für das gleiche Geld einen HJ61 bekomme wüßte ich keine überzeugenenden Vorzüge des Fahrzeugs. Einen erschwinglichen, guten Umbau (im Preisrahmen) des HiLux habe ich bis dato auch noch nciht gefunden. In Australien durfte ich nebenbei jeeede menge Leute kennenleren welche durchweg ständig Probleme mit dem 4Runner hatten, da bin ich ein wenig vorgeschädigt
@Abacus: Ich hatte anfangs die gleichen Gedanken zu dem (überladenen) Fahrzeug, dennoch bin ich gleichzeitig schwer beeindruckt wie weit die Beiden gekommen sind - ohne Probleme - und was trotz schwerer kabine alles möglich ist. Ich würde soetwas überhaupt nicht in Erwägung ziehen, aber wollte mit dem Blog ja auch nur meine Route ein wenig vorstellen. Nebenbei ein sehr schöner Blog - wo die Begeisterung für diese gegend auf mich übergesprungen ist.
Nun ja, also ich denke meine Auswahl wird sich wohl auf den HJ61 oder L300 4WD beschränken. Ich bin einfach ratlos welche Alternativen es noch geben sollte
@Dakla93: Der HiLux ist sicher in Ordnung aber wenn ich für das gleiche Geld einen HJ61 bekomme wüßte ich keine überzeugenenden Vorzüge des Fahrzeugs. Einen erschwinglichen, guten Umbau (im Preisrahmen) des HiLux habe ich bis dato auch noch nciht gefunden. In Australien durfte ich nebenbei jeeede menge Leute kennenleren welche durchweg ständig Probleme mit dem 4Runner hatten, da bin ich ein wenig vorgeschädigt
@Abacus: Ich hatte anfangs die gleichen Gedanken zu dem (überladenen) Fahrzeug, dennoch bin ich gleichzeitig schwer beeindruckt wie weit die Beiden gekommen sind - ohne Probleme - und was trotz schwerer kabine alles möglich ist. Ich würde soetwas überhaupt nicht in Erwägung ziehen, aber wollte mit dem Blog ja auch nur meine Route ein wenig vorstellen. Nebenbei ein sehr schöner Blog - wo die Begeisterung für diese gegend auf mich übergesprungen ist.
Nun ja, also ich denke meine Auswahl wird sich wohl auf den HJ61 oder L300 4WD beschränken. Ich bin einfach ratlos welche Alternativen es noch geben sollte
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Bäärti
- Beiträge: 1569
- Registriert: Mo 1. Aug 2005, 20:23
- Wohnort: südlich von Luzern... im Herzen der Schweiz, da wos am schönsten ist.
- Kontaktdaten:
Re: Das richtige fahrzeug für Zentralasien und darüber hinau
... vielleicht da richtige Fahrzeug für Zentralasien und darüber hinaus. Jedenfalls ist ein Geländewagen dafür eher unnütz.Dakla93 hat geschrieben:Ehrlich gesagt geht das auch mit einem Golf ...
Wir reisten meist mit unserem Magirus R81 - problemlos!
Gruss Bäärti
.
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.




