Da muss ich jetzt doch noch mal mitmachen:
abacus hat geschrieben:Hauptsache du fährst los, womit ist zweitrangig.
also das unterschreibe ich!!!
abacus hat geschrieben:In Kasachstan (in den anderen Ländern eh) dürfte zwischenzeitlich alles geteert sein.
In Kazachstan ist in der Tat viel geteert, dennoch oft in sehr schlechtem Zustand. In Kirgisien ist es schon besser, aber in Tajikistan und Uzbekistan kommt man (und will es vielleicht auch gar nicht) um sehr viele Pistenkilometer nicht herum, wenn man nicht einfach die Hauptroute durchbrettern will.
abacus hat geschrieben:Bleibt nur noch bissl Piste in der Mongolei übrig. Die Hauptpisten sind einigermaßen gut in Schuss, denn auch der Mongole fährt nur selten einen HZJ
Viele HZJ sieht man wirklich nicht, sind aber auch nicht die einzigen robusten Geländewagen. Ein "bißchen" Piste halte ich für untertrieben, in der Mongolei gibt es glaube ich gerade mal 1500km Teerstrasse. Die Hauptpisten sind mit Nichten in gutem Zustand und abgesehen davon besteht die Mongolei eben nicht nur aus Hauptpisten. Die Mongolen fahren sehr robuste Fahrzeuge und sind echt gute Mechaniker und Improviseure - weit besser als ich es einer bin!!! Ist aber auch nötig, die Fahrzeuge fallen nämlich auch an jeder Ecke auseinander.
So, der langen Rede schwacher Sinn, ich finde es nicht notwendig und vor allem nicht Zielführend durch übertriebene Coolheit Unvorsicht zu schüren.
Man muss wirklich nicht mit einem Panzer losfahren, ein hoher und robuster 4x4 ist aber aus meiner Sicht Pflicht! Klar kann man auch auf direktem Weg (dann auch gut und gemütlich in 6 Wochen) von D nach Vladivostok fahren, ich denke aber das ist nicht die Art der Reise die Tom & Sarah planen. Wenn man die Länder wirklich kennen lernen möchte, die unglaubliche Landschaft und Weite genießen möchte und sich auch mal auf ungeplantes einlassen will dann braucht man ein zuverlässiges, robustes Fahrzeug oder eben viel Zeit und gute Schrauberqualitäten.
Es ist was anderes ob einem in den Vogesen oder gar in irgendeiner Kiesgrube die Achse bricht oder ob man alleine mitten in der Gobi oder auf 4000m im Pair steht und die nächste Jurte ist 3-5 Tagesmärsche entfernt. Da kommt der ADAC trotz Goldkarte nicht! Auch für ein gutes Urlaubsgefühl lohnt es in ein vertrauenswürdiges Fahrzeug zu investieren. Man sitzt am Abend nicht besonders entspannt am Lagerfeuer, wenn man täglich irgendwelche technischen Probleme erwartet. Wir trafen viele Reisende, die, die "Reisemüde" waren hatten eigentlich alle dauernd technische Probleme (allerdings selten mit alten billigen Autos, eher mit riesigen, teuren...)
Oh, schon wieder eine lange Rede, keine Ahnung was mit mir los ist?!
Die Fahrzeugmarke halte ich für völlig nebensächlich, schaut halt nach was robustem, die Ersatzteilversorgung spielt auch keine Rolle, ob man am Nissan, am Toyo oder am Jitsu was zusammenbrutzeln muss ist egal, das Originalteil wir man eh nur in den Metropolen finden, und dann für Alle.
So long Theo