Vorstellung / Reiseblog "Mueckeoverland"

Linksammlungen von Travellern unterwegs. Aktuelles und Informatives von unseren Reisendenden "on the road".

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hzjdaniel
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Vorstellung / Reiseblog "Mueckeoverland"

Beitrag von hzjdaniel »

Hallo liebe Wüstenschiff Gemeinde,
ich oute mich hier als heimlicher Mitleser. Ich heiße Daniel und bin vom Reisevirus befallen. Daher hab ich ein altes Buschtaxi umgebaut um mit meiner Freundin Afrika zu befahren. Aktuell sitzen wir in Dakar und warten auf Visa :lol: .
Wenn jemand Lust hat uns zu folgen hier der Link:

https://mueckeoverland.wordpress.com/


schöne Grüße

Daniel und Jennifer
hzjdaniel
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Re: Vorstellung / Reiseblog

Beitrag von hzjdaniel »

Hi, ich melde mal wieder mit einen Stand (der gleiche wie im Buschtaxi Forum :) )
Wir haben es erfolgreich durch den Senegal nach Guinea geschafft. Wenngleich wir doch viel in den Mangroven schaufeln mussten.

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Hier gibt es die Möglichkeit wunderschöne Berge mit dem Landcruiser zu erklimmen. Wenn jemand schöne Trackdaten durch Guinea sucht - einfach anschreiben.

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Nachdem uns am Ende doch noch die Regenzeit erreicht hat sind wir weiter durch den Matsch in Richtung der Elfenbeinküste geschlittert. Jede Menge Erholung am Strand gebührt natürlich nur dem der auch schwierige Straßen meistert.

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Aktuell bekommen wir einen super Eindruck in die Lebensart in Ghana und schaffen es hoffentlich noch lokale Hilfsprojeke zu unterstützen.

Wir fürchten dass wir uns nicht trauen werden die ganze Strecke bis Namibia zurück zu legen. Dabei geht es uns weniger um Nigeria als vielmehr um den Grenzübergang zu Kamerun. Die englischen Reisewarnungen sind hier sehr viel strikter als die deutschen und kein Einheimischer würde hier aktuell freiwillig durchfahren. Ganz davon abgesehen wie lange im Kongo bezüglich Ebola noch Fremde einreisen dürfen.
Wahrscheinlich wird also aus unserer transafrika eine westafrika tour. :-)

Mehr Bilder gibt es natürlich in unserem Blog

schöne grüße daniel
hzjdaniel
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Re: Vorstellung / Reiseblog

Beitrag von hzjdaniel »

Hallo,
ein kurzes Update.
Unsere Befürchtungen zum Grenzübergang von Nigeria in den Kamerun haben sich bestätigt. Aktuell wissen wir von einem Schweizer dem die Einreise am Grenzübergang Ekang Aufgrund eines zu hohen Sicherheitsrisikos verweigert wurde. Außerdem gibt es Motorrad Fahrer die ebenfalls nicht reinkommen und stattdessen verschiffen. Falls jemand in naher Zukunft dahin will sollte er sich sehr genau über den aktuellen Stand in der Facebook Gruppe: "overlanding africa" informieren.
Wir sind nach Togo und Benin hoch nach Burkina Faso gefahren. Wir werden also wieder zurück fahren statt nach Südafrika.

mfg
daniel
skrewdriver
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Re: Vorstellung / Reiseblog

Beitrag von skrewdriver »

hallo daniel
wir sind vor drei jahren auch diese strecke gefahren.
wir hatten probleme ein visum für nigeria in deutschland in berlin zu bekommen.
mit einem besuchervisum hat es dann geklappt.
auch uns kam in mali zwei fahrzeuge entgegen.ein österreicher und ein schweizer hatten es mehrmals versucht von nigeria über die brücke nach kamerun reinzukommen.
kamerun verweigerte die einreise wegen der sicherheit bezüglich boko haram und wegen ebola.
einen monat später waren wir dort.
die einreise von benin nach nigeria,auf einem kleiner grenzübergang,war kein grösseres problem. etwas grössere grenzkontrollen und auch kurz nach der grenze in nigeria war etwas nervig.das verlor sich aber um so weiter wir ins land kamen.
die polizeikontrollen im land waren kein problem.alles ging friedlich und vernünftig zu,ohne schmiergelder wie uns angekündigt worden ist.lagos wurde gross umfahren und nach ca. 5 tagen gings dann richtung ekang.
auf der nigeriaseite normale kontrollen an der grenze.
auf der kamerunseite sehr aufwendige sicherheitskontrollen wegen boko haram.auch nach der grenze, richtung mamfe ,folgten weiter kontrollen.nach mamfe war schluss mit zusätzlichen kontrollen.
was wir gelernt haben auf unserer reise war sich selbst vor ort ein bild machen.wenn wir nach dem uns ausgerichtet hätten was alle unsere bekannten uns vor unserer reise uns mitteilten wären wir nicht losgefahren.
in afrika gibt es immer eine lösung.
wir sind froh das wir es "gewagt" haben und sind im augenblick mit unserem auto in sambia.
alle die "gefürchteten länder",nigeria,kongo und angola,erwiesen sich vor ort,für uns als normales afrika.
in namibia hatten wir wieder sehnsucht nach normalen afrika.
die grossen hauptstädte ,sowie lagos und kinshasa, haben wir gemieden .kinshasa auf jeden fall über die berge,boka heisst das dorf,umfahren.sehr schöne strecke,nur regnen darf es nicht.
man muss sich selbst ein bild vor ort machen.und dieses bild ist vor ort bei uns ganz anders, wie in den medien geschildert.und wir haben bis jetzt afrika auf unserer reise nichts gefährliches erlebt,sondern eigendlich nur freundliche menschen und das gilt auch für militär,zollbeamte und polizei.
vielleicht kommte es auch mit darauf an wie man selbst vor ort persönlich auftritt und sich gibt.
aber das muss jeder selbst erleben und rausfinden und nicht von berichten anderer.
gruss matthias
hzjdaniel
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Re: Vorstellung / Reiseblog

Beitrag von hzjdaniel »

Hallo Matthias,
danke für deine Antwort. Ich teile deine Meinung des "selbst-erfahrens". Für uns schloss sich die Weiterfahrt auch noch wegen einem begrenzten Budget und anderer Faktoren aus. Ich wollte die Nachricht der geschlossenen Grenze (für Touristen) im Kamerun nur im Forum kundtun.
Ich denke auch dass es immer auf den Grenzbeamten und das Auftreten ankommt. Besonders in Ekok scheint es von steigendem Interesse zu sein ob man anfängt englisch oder französisch zu reden.
Wie auch immer - aktuell sind ca. 11 Overlander betroffen denen vor Ort dazu geraten wird einen nördlicheren Grenzübergang zu nehmen. Ob man in Nigeria noch so viel weiter in den Norden fahren will oder nicht sei jedem selber überlassen. Von Calabar aus eine Fähre zu organisieren ist auch nicht so lustig.

Wir haben grade selber mit der anstehenden Durchfahrt Malis zu kämpfen. Ende Juli gibt es Wahlen in Mali und viele Leute raten uns davon ab jetzt nach Mali zu fahren. Die Malische Botschaft sieht natürlich überhaupt kein Problem. Mali zu umfahren (von Burkina Faso aus gesehen) wird aktuell auch schwierig, da in Guinea einige Brücken nicht befahrbar sind.... Wir werden sehen

mfg daniel
skrewdriver
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Re: Vorstellung / Reiseblog

Beitrag von skrewdriver »

hallo daniel
war schon öfters in länderen wo wahlen anstanden oder gerade waren und auch kurz danach.
ich glaube nicht das diese thema touristen betrifft ,wenn sie sich richtig verhalten.
wichtig ist ,aus allem raushalten,
menschenansammlungen und grosstädte meiden.
das mit nigeria verstehe ich immer noch nicht.
ist das problem nigeria,der grenzort in nigeria oder liegt es an kamerun.
ich habe gelesen das es gerade auch in kamerun im gebiet wo englisch gesprochen wird unruhen gibt.und das ist ja im grenzgebiet zu nigeria.
gruss matthias
Turi
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Re: Vorstellung / Reiseblog

Beitrag von Turi »

hallo Daniel

Afrika ist und bleibt ein Abenteuer, wenn auch vieles einfacher wurde, in den letzen Jahren.
Was du mitbringen musst ist Zeit, das wichtigste von allem, aussitzen kann man fast alles :wink:
Wenn du auf die Leute hörst, die zu Hause sind, wird dir jeder von allem abraten.
Rede mit Leuten, die Afrika erlebt haben und noch erleben, die werden dir vermutlich anderes sagen.
Es bleibt immer ein Restrisiko, wie im übrigen auch zu Hause.
Schlussendlich muss man auf sein Bauchgefühl hören, ist einem Unwohl, dann lässt man es.
Mali ist mM nach im Westen kein grosses Problem, nicht grösser als Gambia oder Senegal, östlich von Mopti wäre mir heute auch nicht wohl.

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
hzjdaniel
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Re: Vorstellung / Reiseblog

Beitrag von hzjdaniel »

skrewdriver hat geschrieben:hallo daniel
das mit nigeria verstehe ich immer noch nicht.
ist das problem nigeria,der grenzort in nigeria oder liegt es an kamerun.
ich habe gelesen das es gerade auch in kamerun im gebiet wo englisch gesprochen wird Unruhen gibt.und das ist ja im grenzgebiet zu nigeria.
gruss matthias
hallo,
entschuldigt wenn ich mich unklar ausgedrückt habe:
Das Problem ist das englisch sprachige Grenzgebiet des Kamerun. Hier kommt es vermehrt zu übergriffen, primär auf Militärs und Polizisten von seiten der englischsprachigen Seperatisten. Im Frühjahr hat es wohl eine vermeintliche Entführung von Touristen zwischen Ekok und Mamfe gegeben. Seit dem wurde zu erhöhter Wachsamkeit in der Region geraten. Seit dem Frühjahr wurden daher auch in Calabar keine Visa mehr für Kamerun ausgestellt (Also nur noch in den Botschaften).
Seit vergangener Woche scheint die lokale Polizei wohl die Verantwortung der Einreise von Touristen (mit eigenem Auto/Motorrad) nicht mehr tragen zu wollen und verweigert daher die Einreise bzw. die Weiterfahrt auf der einzigen Straße nach Mamfe.

Danke für eure Einschätzungen, wir werden denke ich Mali über Bobo Sikasso Bamako Kita Kayes in den Senegal durchqueren. Wir werden nur durch Bamako durchfahren und vorher/nachher übernachten.

mfg daniel
skrewdriver
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Re: Vorstellung / Reiseblog

Beitrag von skrewdriver »

hallo
ich habe mich damals vor ort in bamako ausgiebig erkundigt,im sleeping camel camp.
dort gehen die blauhelme und sonstige sicherheitsleute aus und ein und übernachten dort.
das camp ist aber im zentrum direkt angrenzend an die deutsche botschaft.
ich bin damals nicht weiter hoch bis mopti und rein ins dogontal.dort war ich damals fast 14 tage und habe das tal rauf und runter komplett abgefahren.aber nimm genügend lebensmittel und wasser mit,die dogonleute haben nichts.
es war ein unbeschreibliches erlebnis.du kannst auch von der seite rein ins tal von bokina faso her und dann weiter nach bamoko.
gruss matthias
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