«Je jünger, desto besser»
Von Alfred Hackensberger
Von 2010 an erwartet Marokko jedes Jahr zehn Millionen TouristInnen. Viele von ihnen suchen in Marrakesch oder Agadir den schnellen, billigen Sex.
In einem luxuriösen Appartement in Marrakesch tanzen nackte Mädchen bis in den frühen Morgen. Danach wälzen sie sich zum Amüsement ihrer Kunden über den Fussboden, auf dem Geldscheine ausgestreut sind. Was an den verschwitzten Körpern der Frauen hängen bleibt, ist ihr Lohn für die Nacht, die nun erst richtig beginnt. «Dann kommt der Sex, oft Gruppensex», sagt Fatima, eine 21-jährige Prostituierte, die sich zusammen mit ihrer Freundin Naima auf Kunden aus den arabischen Ländern am Golf spezialisiert hat. «Das ist zwar manchmal wie Sklaverei, dafür zahlen sie aber wesentlich besser als andere Ausländer.»
Bitte weiter lesen:
http://www.woz.ch/artikel/2009/nr16/leben/17766.html
Aus der WOZ, Ausgabe vom 16. April 2009
Sextourismus ist die Schattenseite einer Entwicklung, die Marrakesch binnen weniger Jahre zur Touristenmetropole machte, mit rund zwei Millionen BesucherInnen jährlich. Ein Preis, den auch andere internationale Ferienziele, etwa in Asien oder der Karibik, bezahlen mussten.
Muss das sein???
Hans Peter




