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Verdurstet in der Sahara
Verfasst: Di 31. Jul 2012, 21:41
von Kuno
Ich bin aktuell auf der Suche nach Berichten von Leuten, die in der Wueste verdurstet sind - und natuerlich auch von solchen, die beinahe verdurstet sind. Waere froh um entsprechende Hinweise auf Buecher oder Erlebnissberichte.
Re: Verdurstet in der Sahara
Verfasst: Di 31. Jul 2012, 22:53
von Uwe Schmitz
hallo kuno,
ich meine mich zu erinnern, dass antoine s.exupery und auch ladislaus almasy beide in einem ihrer bücher berichten, wie sie beinahe einmal verdurstet wären,...
aber das weisst du bestimmt!
ansonsten müsste ich mal in den büchern nach der stelle, an der ich gelesen habe, suchen.
grüsse bis zum voodootreff
uwe
Re: Verdurstet in der Sahara
Verfasst: Di 31. Jul 2012, 23:10
von Kuno
Stimmt, da ist die Beschreibung von Almasy - als er mit dem Schweizer im Gilf Kebir unterwegs war und irgendwie das Auto nicht kam...
Re: Verdurstet in der Sahara
Verfasst: Di 31. Jul 2012, 23:55
von Guido3
Hallo Kuno,
Geht es um Verdursten in Wüsten oder nur in der Sahara?
Beste Grüße
Guido
Re: Verdurstet in der Sahara
Verfasst: Mi 1. Aug 2012, 00:02
von Kuno
Wueste.
Re: Verdurstet in der Sahara
Verfasst: Mi 1. Aug 2012, 09:57
von Guido3
Hallo Kuno,
Ich weiß nicht zu welchem Zweck und mit welcher Detailtiefe Du das brauchst, aber vielleicht hilft das hier:
http://www.az.com.na/politik/tourist-ve ... t.5168.php
http://www.pinaki.info/om_umm_shadow.htm
Beste Grüße
Guido
Re: Verdurstet in der Sahara
Verfasst: Mi 1. Aug 2012, 10:10
von Jürgen Kempe
Kuno,
kennst Du die Geschichte des LKW-Fahrers, der sich kurz vor seinem Ende der Unmengen Öl in seinem Truck-Motor erinnert, und nach Umfüllen der grössten Menge in den Tank, heftig qualmend, damit eine Stelle erreichte, wo er und sein Beifahrer gefunden und gerettet wurden?
Wo stand's geschrieben??
Gruss Jürgen Kempe
Re: Verdurstet in der Sahara
Verfasst: Mi 1. Aug 2012, 10:25
von Jürgen Kempe
...und dann war da noch die furchtbare Geschichte von der Familie, die mit Sohn und Hund von Tam(?) per Leihwagen aufbrach und in der Wüste liegenblieb. Erst wurde der Hund getötet, dann der Junge von seinen Leiden erlöst. Schliesslich öffnete der Mann die Pulsadern, damit die Frau sein Blut trinken konnte. Die Frau führte bis zu ihrem Ende Tagebuch und schwärmte zuletzt von der Schönheit der Wüste. Das Tagebuch soll sich noch vor Ort befinden. (Gelesen in GG's altem DZ- oder Sahara-Guide?)
Jürgen Kempe
Ach, in meiner Motoröl-Story wurde -ich glaube dort- auch erwähnt, dass "viele" Opfer daran zugrunde gehen, dass sie Sprit, Öl und Batterie-Säure trinken...
Re: Verdurstet in der Sahara
Verfasst: Mi 1. Aug 2012, 12:25
von ursula
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13493250.html
und jetzt teilst du uns dann mit, dass du nur welche aus Ägypten und Libyen suchst

Re: Verdurstet in der Sahara
Verfasst: Mi 1. Aug 2012, 12:30
von Kuno
Nein, Ursula, es gibt keine laenderspezifische Beschraenkung - es geht mir vor allem um Schilderungen zum "Erlebnis Verdursten", wenn ich das mal so ausdruecken darf.
Re: Verdurstet in der Sahara
Verfasst: Mi 1. Aug 2012, 12:42
von Ralf Kiefer
Jürgen Kempe hat geschrieben:
Ach, in meiner Motoröl-Story wurde -ich glaube dort- auch erwähnt, dass "viele" Opfer daran zugrunde gehen, dass sie Sprit, Öl und Batterie-Säure trinken...
Zuerst das Kühlwasser.
So kenne ich eine Geschichte, die vermutlich im Sommer 1989 stattfand. Es kam eine Meldung in deutschen Nachrichten, daß (AFAIR) auf der Tanezrouft-Piste einige junge Deutsche erst vermißt, dann tot aufgefunden wurden. Die hatten zuletzt das Kühlwasser ihrer PKW getrunken.
Weswegen ich mich daran erinnere? Zur selben Zeit waren ein paar Freunde ebenso in der Gegend unterwegs, um ein paar 504er nach Niger zum Verkaufen zu bringen (studentischer Sommerurlaub

). In den Meldungen hierzulande war die Rede von den Verdursteten aus Kaiserslautern. Meine Freunde waren aus Karlsruhe. Kein großer Unterschied bei den Kfz-Kennzeichen. Ein paar Wochen später kamen meine Freunde wie geplant mit dem Flugzeug zurück. Es traf andere :-(
Gruß, Ralf
Edit: habe gerade die alte Spiegel-Meldung gelesen. Genau da wird's erwähnt.
Re: Verdurstet in der Sahara
Verfasst: Do 2. Aug 2012, 11:01
von Gerhard Göttler
Hallo Kuno,
dass Du den erschütternden Bericht (das Tagebuch der Sterbenden) der Besatzung der "Lady Be Good" kennst, davon darf ich wohl ausgehen.
Der Gerhard
Re: Verdurstet in der Sahara
Verfasst: Do 2. Aug 2012, 14:54
von Jochen Baumann
Hallo Kuno,
wer kennt nicht das Buch von
Birger Sechtig "Manche freilich müssen drunten sterben...". Dort wird von zwei solchen tragischen Vorfällen berichtet. Auch der Autor selbst wäre beinahe betroffen gewesen.
Helfried Weyer berichtet in seinem Buch „Ténéré. Das Land dort draußen“ von mehreren Todesfällen in der Tenere.
Und wer kennt die "erste Blechhütte" auf dem Weg von Bordj Omar Driss zum Gara Khranfoussa?
Dort habe ich vor einigen Jahren mit großem Schrecken einen Toten gefunden, war er/sie verdurstet? Nur ca. 20-30 km von Bordj Omar Driss entfernt?
Sind darüber nähere Einzelheiten bekannt?
http://www.jochen-baumann.homepage.t-on ... huette.jpg
Jochen
Re: Verdurstet in der Sahara
Verfasst: Do 2. Aug 2012, 19:19
von Tarek el-Mahdy
Hallo Kuno,
weiss nicht was du genau suchst. Aber kenne jemand wer nach 4 Tagen in der wueste fast verdurstet war. Amr Shannon, ein Buch ueber sein Leben ist dieses Jahr erschienen. zur zeit nur in franzoesisch erhaeltlich. Da er aber unter den noch lebenden herrscht koennte er dir ja vielleicht persoenlich weiterhelfen.
Ansonsten gibt es in der Literatur genug kurze Artikel dazu wo schon die meisten erwaehnt wurden. In der literatur ueber den Afrika feldzug und den Sondereinheiten gibt es noch einzelene Vorfaelle. Aber da das dein Gebiet ist brauche ich dies bestimmt nicht erwaehnen. Da du bestimmt etwas ganz besonderes suchst.
gruesse aus Kairo
Tarek
Re: Verdurstet in der Sahara
Verfasst: Mi 7. Nov 2012, 22:22
von Kuno
Mauritz «Mo» Pieterse war kein Anfänger und doch ist er am Montag auf sehr tragische Weise in der Simpson-Wüste im australischen Queensland verstorben. Mo Pieterse ist verdurstet. Der 25-jährige Australier war ein erfahrener Naturforscher. Zusammen mit seinem 30 Jahre alten Kollegen Josh Hayes war er am frühen Morgen auf eine Routine-Tour zu einer Wasserquelle nahe einer Viehfarm unterwegs, als der Geländewagen in eine Sanddüne geriet und feststeckte. Trinkwasser und Kommunikationsmittel hatten die erfahreren Wildhüter nicht dabei. Ebenso wenig eine Notfall-Ausrüstung.
Von hier:
http://www.20min.ch/panorama/news/story ... t-14372183