Diff Locker im Sand sinnvoll? ...und welche?
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Fernweh-Dieter
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Diff Locker im Sand sinnvoll? ...und welche?
Hallo erstmal,
ich habe zwar seit 30 Jahren meine Michelin 153 unterm Kopfkissen, bin aber irgendwie niemals losgekommen...Jedenfalls nicht Richtung Afrika. Das soll sich jetzt aber ändern und ich überlege gerade, wie ich meinen Defender 110 Bj 2003 vorbereiten sollte. Jetzt bin ich gerade so weit, daß ich die erste Sperre für die HA (Qualfe Limited Slip) bekommen habe und durchdenke meine Konzept nochmals: Macht es eigentlich überhaupt Sinn, eine Achssperre einzubauen und wenn ja, welche. Noch kann ich die Quaife auch vorne verbauen und hinten eine 100% Sperre, aber eigentlich gefällt mir für ein Reisefahrzeug eher die Idee mit 2x Automatiksperren, weil die schon lange VOR dem Durchdrehen eines Rades das Drehmoment dezent verteilen.
Weiter würde mich die Wahl der Bereifung interessieren. Ich habe zwar seit 8 Jahren fast neue Michelin XS im Keller, aber die werden wohl auch nicht besser. Neukaufen ist ja wohl nicht mehr möglich und echte Sandreifen wie die XS gibts ja wohl nicht mehr, oder?
Bin für jeden Tip dankbar.
ich habe zwar seit 30 Jahren meine Michelin 153 unterm Kopfkissen, bin aber irgendwie niemals losgekommen...Jedenfalls nicht Richtung Afrika. Das soll sich jetzt aber ändern und ich überlege gerade, wie ich meinen Defender 110 Bj 2003 vorbereiten sollte. Jetzt bin ich gerade so weit, daß ich die erste Sperre für die HA (Qualfe Limited Slip) bekommen habe und durchdenke meine Konzept nochmals: Macht es eigentlich überhaupt Sinn, eine Achssperre einzubauen und wenn ja, welche. Noch kann ich die Quaife auch vorne verbauen und hinten eine 100% Sperre, aber eigentlich gefällt mir für ein Reisefahrzeug eher die Idee mit 2x Automatiksperren, weil die schon lange VOR dem Durchdrehen eines Rades das Drehmoment dezent verteilen.
Weiter würde mich die Wahl der Bereifung interessieren. Ich habe zwar seit 8 Jahren fast neue Michelin XS im Keller, aber die werden wohl auch nicht besser. Neukaufen ist ja wohl nicht mehr möglich und echte Sandreifen wie die XS gibts ja wohl nicht mehr, oder?
Bin für jeden Tip dankbar.
....man muss ja ab und zu mal an die frische Luft, oder?
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Wolfgang K
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Re: Diff Locker im Sand Sinnvoll? ...und welche?
Hallo Dieter,
Eine hintere Sperre ist "nice to have" aber extra einbauen würde ich sie nicht. Sie hilft eher bei befreien des Fahrzeugs. bein Dünenfahren stört sie eher, weil man weniger wendig ist. Mit automatischen Sperren habe ich selbst keine Erfahrung, aber wie gesagt: Extra einbauen würd ich nichts.
Die XS sind zwar sog. Sandreifen, aber moderne schlauchlose (!) AT oder MT Reifen sind die bessere Wahl. Für den Defender würde ich für den Sand den 265/75R16 BFG AT nehmen. Damit kommst du im Sand weiter als Du heutzutage noch fahren darfst
Grüße
Wolfgang
Eine hintere Sperre ist "nice to have" aber extra einbauen würde ich sie nicht. Sie hilft eher bei befreien des Fahrzeugs. bein Dünenfahren stört sie eher, weil man weniger wendig ist. Mit automatischen Sperren habe ich selbst keine Erfahrung, aber wie gesagt: Extra einbauen würd ich nichts.
Die XS sind zwar sog. Sandreifen, aber moderne schlauchlose (!) AT oder MT Reifen sind die bessere Wahl. Für den Defender würde ich für den Sand den 265/75R16 BFG AT nehmen. Damit kommst du im Sand weiter als Du heutzutage noch fahren darfst
Grüße
Wolfgang
Re: Diff Locker im Sand Sinnvoll? ...und welche?
Für und wieder der Sperren richtig erkannt: Im Sand komme ich durch den erhöhten Kurverwiderstand mit einer Sperre nicht ums Eck (in der Horizontalen, nach unen schon). Damit bräuchte ich entweder eine dritte HAnd oder einen guten Beifahrer, und wenn die Sperren nicht in Sekundenbruchteilen reingehen, hilft der auch nichts.
Ein Drehmoment umverteilendes Schneckenraddifferential ist fü den Einsatz hingegen genial: Drehzahlausgleich bleibt erhalten, Moment ist dort, wo es übertragbar ist.
Die diversen US-"Locker", die eigentlich Überholfreiläufe sind, liegen dazwischen - der Kurvewiderstand bleibt erträglich, aber über die Geometrie der Kurve überträgt das innere Rad - punkt, aus.
Grüsse
Peter
Ein Drehmoment umverteilendes Schneckenraddifferential ist fü den Einsatz hingegen genial: Drehzahlausgleich bleibt erhalten, Moment ist dort, wo es übertragbar ist.
Die diversen US-"Locker", die eigentlich Überholfreiläufe sind, liegen dazwischen - der Kurvewiderstand bleibt erträglich, aber über die Geometrie der Kurve überträgt das innere Rad - punkt, aus.
Grüsse
Peter
Re: Diff Locker im Sand sinnvoll? ...und welche?
Hallo Dieter
Bei mir ist ein HA Sperre verbaut.
Hat mir im Sand immer da genutzt ,wo ich in leichter Schräglage, unter Zuhilfenahme der Sandbleche wieder rausfahren musste oder mich mal mal am Rand vom Chott, oder vor ein paar Tagen, am Plage Blage festgefahren habe.
Bei ungleichmässiger Belastung der Räder , ohne Sperre, dreht Dir das entlastet auf den Blechen durch.
Vorne würde ich beim Landy weglassen, die Halbwellen werden es Dir danken
Zu den Reifen, das spielt im Prinzip keine Rolle ob AT, MT oder sogar Winterreifen.
Sie sollten einfach nicht zu alt sein, da durch das luftablasen im Sand die Seitenwände dann reissen können.
Zu der Grösse, in Marokko oder Tunesien bekommst Du alle Grössen, wenn Du eine gewisse Wartezeit in Kauf nehmen kannst, weiter unten würde ich auf 235/85-16 oder 285/75-16 gehen. Wir sind mit 255/85-16 MT's unterwegs, für die bekommt man hier auch Ersatz, man muss aber eben eine Warte/Lieferzeit in Kauf nehmen.
Grüsse aus Dakhla
Turi
Bei mir ist ein HA Sperre verbaut.
Hat mir im Sand immer da genutzt ,wo ich in leichter Schräglage, unter Zuhilfenahme der Sandbleche wieder rausfahren musste oder mich mal mal am Rand vom Chott, oder vor ein paar Tagen, am Plage Blage festgefahren habe.
Bei ungleichmässiger Belastung der Räder , ohne Sperre, dreht Dir das entlastet auf den Blechen durch.
Vorne würde ich beim Landy weglassen, die Halbwellen werden es Dir danken
Zu den Reifen, das spielt im Prinzip keine Rolle ob AT, MT oder sogar Winterreifen.
Sie sollten einfach nicht zu alt sein, da durch das luftablasen im Sand die Seitenwände dann reissen können.
Zu der Grösse, in Marokko oder Tunesien bekommst Du alle Grössen, wenn Du eine gewisse Wartezeit in Kauf nehmen kannst, weiter unten würde ich auf 235/85-16 oder 285/75-16 gehen. Wir sind mit 255/85-16 MT's unterwegs, für die bekommt man hier auch Ersatz, man muss aber eben eine Warte/Lieferzeit in Kauf nehmen.
Grüsse aus Dakhla
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Diff Locker im Sand sinnvoll? ...und welche?
hat sich das so gravierend geändert?ich hab vor zwei jahren xy reifenbuden abgegrast auf der suche nach einem 255/85r16
da war nix zu kriegen einige meinten zwar könnten sie besorgen aber 14 tage wartezeit auf einen reifen....im urlaub..
der 235er war wirklich an jeder reifenbude stapelweise auf lager.wenns danach geht würde ich am landy den 235er wählen.
ich hab zumindest seit der erfahrung den 235er drauf.
da war nix zu kriegen einige meinten zwar könnten sie besorgen aber 14 tage wartezeit auf einen reifen....im urlaub..
der 235er war wirklich an jeder reifenbude stapelweise auf lager.wenns danach geht würde ich am landy den 235er wählen.
ich hab zumindest seit der erfahrung den 235er drauf.
Re: Diff Locker im Sand sinnvoll? ...und welche?
Hallo liphip
Wie ich geschrieben habe, muss man, ausser für die 235er, eine Wartezeit in Kauf nehmen.
Ein Freund von mir , vor ein paar Wochen, hat in Marrakech 3 Wochen auf eine "Sondergrösse " gewartet.
Auf Reisen bekommt man eben einen anderen Zeitbegriff, Mamma Afrika
Ich würde für den Urlaub eher auf 235er gehen.
Gruss Turi
Wie ich geschrieben habe, muss man, ausser für die 235er, eine Wartezeit in Kauf nehmen.
Ein Freund von mir , vor ein paar Wochen, hat in Marrakech 3 Wochen auf eine "Sondergrösse " gewartet.
Auf Reisen bekommt man eben einen anderen Zeitbegriff, Mamma Afrika
Ich würde für den Urlaub eher auf 235er gehen.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Fernweh-Dieter
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Re: Diff Locker im Sand sinnvoll? ...und welche?
Na vielen Dank erstmal für die Hinweise. BFG MT habe ich schon mal als Empfehlung gehört aber dann auch genau das Gegenteil, die Dinger bloß nicht einzusetzen! Geht mir jetzt nur ganz generell, welche beim Fahren eher voreilig sind und welche Profile eher nachteilig. Was wäre denn sozusagen das "Optimum", falls es sowas überhaupt geben kann. Eher etwas feiner profiliert, oder eher etwas gröber. Wenn ich mal den alten XS nehme, der hätte ja schon ne recht deutliche Ähnlichkeit mit dem BFG MT.
Zum Limited Slip von Quaife: Die Dinger werden ja auch als "Torque Biasing" Diffs bezeichet, aber das erzeugt ja wahrscheinlich auch Wärme. Wieviel weiss ich net. Deshalb würde ich natürliuch nur zu gerne mal was hören, von einem der sowas schon mal im Einsatz hatte.
Gruß, Dieter
Zum Limited Slip von Quaife: Die Dinger werden ja auch als "Torque Biasing" Diffs bezeichet, aber das erzeugt ja wahrscheinlich auch Wärme. Wieviel weiss ich net. Deshalb würde ich natürliuch nur zu gerne mal was hören, von einem der sowas schon mal im Einsatz hatte.
Gruß, Dieter
....man muss ja ab und zu mal an die frische Luft, oder?
Re: Diff Locker im Sand sinnvoll? ...und welche?
Ja das würde ich auch gerne.
Ich habe zwar Quaife auf beiden Achsen meines Bremach aber ich merke nichts davon. So soll es auch sein wird mancher vielleicht sagen. Und Sand oder diffizile Offroadeinsätze hatte ich bisher nicht. Ich kann also nichts sagen über Quaife.
Deshalb auch mein Interesse an dieser Fragestellung. Damit ich in Zukunft antworten kann, wenn mich jemand fragt, warum ich die drin hab.
Sepp
Ich habe zwar Quaife auf beiden Achsen meines Bremach aber ich merke nichts davon. So soll es auch sein wird mancher vielleicht sagen. Und Sand oder diffizile Offroadeinsätze hatte ich bisher nicht. Ich kann also nichts sagen über Quaife.
Deshalb auch mein Interesse an dieser Fragestellung. Damit ich in Zukunft antworten kann, wenn mich jemand fragt, warum ich die drin hab.
Sepp
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Fernweh-Dieter
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Re: Diff Locker im Sand sinnvoll? ...und welche?
Die Frage nach "den besten Reifen" nehme ich hiermit zurück! Ich habe gerade mal in nem Toyota Forum geschaut und dort löste diese Frage Religionskriege aus. Ich les` da mal, was Sache ist.
Bleibt also noch die Quaife-Frage!
Bleibt also noch die Quaife-Frage!
....man muss ja ab und zu mal an die frische Luft, oder?
Re: Diff Locker im Sand sinnvoll? ...und welche?
Ein kleines Infofragment zu Quaife noch:
Vor 1-2 Jahren hat ein Bremachfahrer auf einer geführten Tour in Tunesien, ich glaube auf dem Weg zum See eines oder beide Achsdifferentiale geschrottet indem er mit voller Power und durchdrehendem Rad zu lange auf dem Gas stand. Ich habe in der Werkstatt von Erich Christ die Zahnradteile liegen sehen incl. Kommentar von Erich.
Diesen Schaden kann man aber vermutlich mit jedem Fahrzeug provozieren, ist also kein bremachspezifisches Problem.
Das sollte mit Quaife nicht so leicht möglich sein weshalb seit dieser Zeit die neuen Trex nur noch mit Quaife ausgeliefert werden sollten. ( Aber der Kunde entscheidet wohl ).
Sepp
Vor 1-2 Jahren hat ein Bremachfahrer auf einer geführten Tour in Tunesien, ich glaube auf dem Weg zum See eines oder beide Achsdifferentiale geschrottet indem er mit voller Power und durchdrehendem Rad zu lange auf dem Gas stand. Ich habe in der Werkstatt von Erich Christ die Zahnradteile liegen sehen incl. Kommentar von Erich.
Diesen Schaden kann man aber vermutlich mit jedem Fahrzeug provozieren, ist also kein bremachspezifisches Problem.
Das sollte mit Quaife nicht so leicht möglich sein weshalb seit dieser Zeit die neuen Trex nur noch mit Quaife ausgeliefert werden sollten. ( Aber der Kunde entscheidet wohl ).
Sepp
Re: Diff Locker im Sand sinnvoll? ...und welche?
Hallo Dieter
Wir sind mit BFG MTs unterwegs, früher mit dem alten Modell, nun mit dem MK2.
Für überwiegend Strasse zu laut und zu schnell abgefahren, im Sand absolut nicht nötig.
Die machen nur Sinn, dort wo Gripp benötigt wird, also im Schlamm.
Der Vorteil am Neuen ist, dass die Profilblöcke weit in die Seitenwand reichen.
Man kann mit sehr wenig Luft und trotzdem noch auf genügend Profil fahren, Vorteil vor allen Dingen auf steinigen Pisten.
Unsere sind jetzt 16 000 km drauf, haben zwar keine Schäden, sind aber zu mind. 60% runter, obwohl ich die Gummis 2 Jahre gelagert hatte.
Mit Neuen frisch ab Presse mache ich höchstens 40 000 km, dann sind es Sliks.
Ich würde für den normalen Einsatz 235er AT's montieren, welche von den bekannte Marken ist ziemlich egal, die sind leiser, der Verbrauch ist geringer und sie halten länger, ausserdem lassen sie sich im Notfall auch im Winter einsetzen was bei einem BFG MT schon in einer Schlittenfahrt ausartet.
Aber eben, die Marke ist eine Glaubensfrage nicht eine Qualitätsfrage, ich kenne Wüstenfahrer, die nehmen immer die abgefahrenen Winterreifen und keiner hatte bisher mehr Schäden damit als ich mit den MT's.
Hallo Sepp
Betreffend des Bremach in Tunesien, wir waren da auch unten und die Geschichte ist an anderem Ort abgehandelt worden.
Ein Bremach mit 4 oder 5 to ist halt kein Toyo mit 2 to und wenn man meint, man muss mithalten (gilt allgemein, nicht auf den Bremach bezogen), dann leidet das Material.
Wir waren bisher immer mit 2,5 to unterwegs, nun sind es 3,7 to und unsere Reisegeschwindigkeit hat sich sicher um 1/3 verringert, und die Dünen werden nicht mehr alle gefahren, alles eine Frage der Vernunft, ich musste auch Lehrgeld bezahlen
Zu den Sperren;
Ist doch optimal, wenn Du von den Sperren nichts merkst, wenn sie dann im Notfall ohne Dein zutun einsetzen.
Denke, für den nicht ständigen Extremoffroadfahrer machen solche auch mehr Sinn und sind nicht so materialtötend.
100 % Sperren, mechanisch, sind im Gebrauch eher heikel und verzeihen selten einen Fehler, dafür sind sie aber auch, wenn gesperrt, zu 100% einsetzbar, eher was für den Profi im Trialbereich.
Gruss Turi
Wir sind mit BFG MTs unterwegs, früher mit dem alten Modell, nun mit dem MK2.
Für überwiegend Strasse zu laut und zu schnell abgefahren, im Sand absolut nicht nötig.
Die machen nur Sinn, dort wo Gripp benötigt wird, also im Schlamm.
Der Vorteil am Neuen ist, dass die Profilblöcke weit in die Seitenwand reichen.
Man kann mit sehr wenig Luft und trotzdem noch auf genügend Profil fahren, Vorteil vor allen Dingen auf steinigen Pisten.
Unsere sind jetzt 16 000 km drauf, haben zwar keine Schäden, sind aber zu mind. 60% runter, obwohl ich die Gummis 2 Jahre gelagert hatte.
Mit Neuen frisch ab Presse mache ich höchstens 40 000 km, dann sind es Sliks.
Ich würde für den normalen Einsatz 235er AT's montieren, welche von den bekannte Marken ist ziemlich egal, die sind leiser, der Verbrauch ist geringer und sie halten länger, ausserdem lassen sie sich im Notfall auch im Winter einsetzen was bei einem BFG MT schon in einer Schlittenfahrt ausartet.
Aber eben, die Marke ist eine Glaubensfrage nicht eine Qualitätsfrage, ich kenne Wüstenfahrer, die nehmen immer die abgefahrenen Winterreifen und keiner hatte bisher mehr Schäden damit als ich mit den MT's.
Hallo Sepp
Betreffend des Bremach in Tunesien, wir waren da auch unten und die Geschichte ist an anderem Ort abgehandelt worden.
Ein Bremach mit 4 oder 5 to ist halt kein Toyo mit 2 to und wenn man meint, man muss mithalten (gilt allgemein, nicht auf den Bremach bezogen), dann leidet das Material.
Wir waren bisher immer mit 2,5 to unterwegs, nun sind es 3,7 to und unsere Reisegeschwindigkeit hat sich sicher um 1/3 verringert, und die Dünen werden nicht mehr alle gefahren, alles eine Frage der Vernunft, ich musste auch Lehrgeld bezahlen
Zu den Sperren;
Ist doch optimal, wenn Du von den Sperren nichts merkst, wenn sie dann im Notfall ohne Dein zutun einsetzen.
Denke, für den nicht ständigen Extremoffroadfahrer machen solche auch mehr Sinn und sind nicht so materialtötend.
100 % Sperren, mechanisch, sind im Gebrauch eher heikel und verzeihen selten einen Fehler, dafür sind sie aber auch, wenn gesperrt, zu 100% einsetzbar, eher was für den Profi im Trialbereich.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Diff Locker im Sand sinnvoll? ...und welche?
Hallo,
hier mal meine Erfahrungen:
Ich bin mit Mercedes G, 2 manuellen 100% Sperren, Bereifung 235/85 16 von BFG AT, MT und Michelin Winterreifen sowie mit altem Range Rover, erst ohne, dann mit Quaife Sperre hinten und Bereifung 235/85 16 von Cooper, BFG AT sowie 265/75 16 BFG AT im Gelände und Wüste/Sand gefahren.
Meiner Meinung nach tun sich unter Reise- und nicht Wettbewerbsbedingungen die verschiedenen Reifenhersteller und Profile nicht viel, außer daß die MT´s auf der Straße unnötig laut sind.
Eklatant war allerdings der Unterschied zwischen den 235/85 16 BFG AT und den 265/75 16 BFG AT auf dem Range.
Der breitere aber gleich hohe 275er brachte keine Vorteile, aber sowohl auf der Straße als auch im Gelände Nachteile durch den höheren Rollwiderstand.
Das ganze Auto wurde träger, ging im Sand aber nicht besser.
Ich denke für die Leistungs- und Gewichtsklasse von Land Rover, Mercedes G, u.ä. ist das Format 235/85 16 oder ähnlich in Zoll gut geeignet, Hersteller und Profil eher nebensächlich.
Die Quaife Sperre in der Hinterachse ist ein nice to have beim spielen im Gelände, da merkt man sie auch, beim Reisen und Dünensurfen merkt man sie nicht, ginge auch ohne.
Die Quaife arbeitet übrigens nicht, wenn ein Rad in der Luft hängt oder nur ganz wenig Widerstand hat.
Dann kann man mit viel Gas und einem durchdrehenden Rad die Sperre auch schrotten.
Wärme sollte die Sperre nicht erzeugen, beim Drehmoment-Verteilen wälzen sich Stirn- und Schneckenräder ganz langsam gegeneinander ab, da wird nix zusätzlich warm.
Gruß Oliver
hier mal meine Erfahrungen:
Ich bin mit Mercedes G, 2 manuellen 100% Sperren, Bereifung 235/85 16 von BFG AT, MT und Michelin Winterreifen sowie mit altem Range Rover, erst ohne, dann mit Quaife Sperre hinten und Bereifung 235/85 16 von Cooper, BFG AT sowie 265/75 16 BFG AT im Gelände und Wüste/Sand gefahren.
Meiner Meinung nach tun sich unter Reise- und nicht Wettbewerbsbedingungen die verschiedenen Reifenhersteller und Profile nicht viel, außer daß die MT´s auf der Straße unnötig laut sind.
Eklatant war allerdings der Unterschied zwischen den 235/85 16 BFG AT und den 265/75 16 BFG AT auf dem Range.
Der breitere aber gleich hohe 275er brachte keine Vorteile, aber sowohl auf der Straße als auch im Gelände Nachteile durch den höheren Rollwiderstand.
Das ganze Auto wurde träger, ging im Sand aber nicht besser.
Ich denke für die Leistungs- und Gewichtsklasse von Land Rover, Mercedes G, u.ä. ist das Format 235/85 16 oder ähnlich in Zoll gut geeignet, Hersteller und Profil eher nebensächlich.
Die Quaife Sperre in der Hinterachse ist ein nice to have beim spielen im Gelände, da merkt man sie auch, beim Reisen und Dünensurfen merkt man sie nicht, ginge auch ohne.
Die Quaife arbeitet übrigens nicht, wenn ein Rad in der Luft hängt oder nur ganz wenig Widerstand hat.
Dann kann man mit viel Gas und einem durchdrehenden Rad die Sperre auch schrotten.
Wärme sollte die Sperre nicht erzeugen, beim Drehmoment-Verteilen wälzen sich Stirn- und Schneckenräder ganz langsam gegeneinander ab, da wird nix zusätzlich warm.
Gruß Oliver
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Fernweh-Dieter
- Beiträge: 7
- Registriert: So 6. Jun 2010, 11:41
- Wohnort: Hamburg
Re: Diff Locker im Sand sinnvoll? ...und welche?
Hi Oliver,Oliver hat geschrieben: Die Quaife arbeitet übrigens nicht, wenn ein Rad in der Luft hängt oder nur ganz wenig Widerstand hat.
Dann kann man mit viel Gas und einem durchdrehenden Rad die Sperre auch schrotten.
Wärme sollte die Sperre nicht erzeugen, beim Drehmoment-Verteilen wälzen sich Stirn- und Schneckenräder ganz langsam gegeneinander ab, da wird nix zusätzlich warm.
Gruß Oliver
hab die Quaife noch nicht drin, höre aber das das durchdrehende Rad über etc abgebremst wird und dann arbeitet die Quaife. Wäre also ne Ergänzung oder Erweiterung der bestehenden Fähigkeiten.
Verschrotten des Getriebes, der Wellen oder der Sperren selber sollen die Quaife ja eben gerade verhindern.
So wie ich das kapiere, zwingen sich die Schneckenräder gegenseitig und zwar über Reibung. Sonst könnte man ja auch gleich Kegelräder nehmen. Wenn das so ist, würde beim Eingriff der Schnecken Energie verballert und das geht ja nur über Wärme.
....man muss ja ab und zu mal an die frische Luft, oder?
Re: Diff Locker im Sand sinnvoll? ...und welche?
Nö, die Schneckenräder sind in eine Richtung selbstsperrend. Theoretisch damit verschleißfrei, praktisch "beinahe". Bekannt sind Schäden aus den Audi-Torsens bei dauerndem Abbiegen im Stadtverkehr. Quaife hat nicht kreuzende, sondern achsparallele Schnecken, die vertargen noch etin bißchen mehr.
ETC und Quaife sind eine geniale Kombination, für offene Bremsen gibt's eine ganz leichte "Vorspannung" durch Bremspakete an den Halbweillen wir bei der guten alten, Salisbury-Differentialbremde. Die können warm werden und verschleißen, dann gibt es eben kein "Grundmoment", sondern bei Rad in der Luft nichts. Aber Sand hat mit Rockcrawling ohnehin nichts gemein, kannst sie bedenkenlos einbauen.
Grüsse
Peter
Nachsatz zum Reifenprofil: MT's graben ein wenig mehr, aber sind auch im Sand besser als ihnen die Theorie zuschreiben würde. AT's tun es wohl auch
ETC und Quaife sind eine geniale Kombination, für offene Bremsen gibt's eine ganz leichte "Vorspannung" durch Bremspakete an den Halbweillen wir bei der guten alten, Salisbury-Differentialbremde. Die können warm werden und verschleißen, dann gibt es eben kein "Grundmoment", sondern bei Rad in der Luft nichts. Aber Sand hat mit Rockcrawling ohnehin nichts gemein, kannst sie bedenkenlos einbauen.
Grüsse
Peter
Nachsatz zum Reifenprofil: MT's graben ein wenig mehr, aber sind auch im Sand besser als ihnen die Theorie zuschreiben würde. AT's tun es wohl auch



