Dokumentarfilm
Regie: Dario Aguirre
Deutschland 2025 - 98 min.
Kinostart: 22.01.2026
Eine Familie in Ecuador blickt stolz auf ihren deutschen Vorfahren, den Forscher Theodor Wolf. Noch heute tragen Straßen, Vulkane und eine Insel in Ecuador seinen Namen, sogar der kleinste Tintenfisch der Welt wurde nach ihm benannt: Octopus wolfi.
100 Jahre nach seinem Tod kommt ans Licht: Wolf hat seine Kinder in Ecuador in Deutschland nie erwähnt. Der weiße Fleck in der Familiengeschichte wirft Fragen auf und erschüttert die Identität der Nachfahren. War Wolf wirklich der Held, als der er erinnert wird? Und was bedeutet das für die Familie? Wolfs Ururenkel, der Filmemacher Darío Aguirre, begibt sich auf Spurensuche. Er folgt Wolfs Memoiren, entdeckt Fotos und Landkarten und trifft auf immer neue Verwandte in aller Welt. Allmählich entsteht ein neues Bild des Familienidols – und im Schatten davon das einer indigenen Ururgroßmutter, über die bis heute geschwiegen wird.
Mit erzählerischer Leichtigkeit widmet sich der Film komplexen Themen und universellen Sehnsüchten: Zugehörigkeit, Herkunft, Identität. Ein berührender Film über die hellen und dunklen Seiten einer Familie und eines Mannes, aber auch über eine koloniale Vergangenheit, die bis heute nachwirkt ... mehr
Gruß
Birgitt
FILM | Wir, die Wolfs
Moderator: Moderatoren
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35199
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
FILM | Wir, die Wolfs - Kritik + Trailer
... mehr bei perlentaucher.de... Dario Aguirre gelingt in Wir, die Wolfs das Kunststück, in einem formal klassischen Dokumentarfilm große Fragen aufzuwerfen und zu reflektieren, ohne die Zugewandtheit und Vertrautheit eines Films, der nicht zuletzt ein extrem ehrliches Familienporträt ist, zu erdrücken. "Wir, die Wolfs" ist ein Kleinod des Dokumentarfilms, den es sich lohnt, im Kino zu sehen ...
Gruß
Birgitt




