Dritter Spielfilm des Regisseurs Mahamat-Saleh Haroun
Österreich / Belgien / Frankreich 2006
Kinostart: 13.09.2007
Die Dreharbeiten an dem politischen Drama fanden im vom Bürgerkrieg zerstörten Tschad unter schwersten Bedingungen statt.
Nach der Generalamnestie für Kriegsverbrecher im Tschad erhält ein Teenager vom Großvater eine Pistole, um den Tod seines Vaters zu rächen. Es gelingt dem jungen Mann, den Mörder zu finden und sich als Lehrling in dessen wirtschaftlich bedrohte Bäckerei einzuschleusen. Je besser er den Mann kennenlernt, umso schwerer wird ihm die Durchführung seiner Selbstjustiz.
Stilistisch konzentrierte, ganz von der Präsenz der Figuren getragene Tragödie, die die Notwendigkeit von Vergebung und Versöhnung nicht nur in dem vom Bürgerkrieg erschütterten afrikanischen Land aufzeigt. Sehenswert ab 12.
(Lobende Erwähnung der SIGNIS-Jury, Venedig 2006)
Filmkritik und weitere Info
Gruß
Birgitt



