Deutschland, Großbritannien 2005
Kinostart: 17.05.2007
Als 1994 Ruanda in einem Blutbad versank und die Hutu Angehörige der Tutsi-Minderheit förmlich abschlachteten, hielt sich die europäische und amerikanische Aufmerksamkeit für diesen afrikanischen Genozid in Grenzen. In einer Art nachgeholter Beschäftigung häufen sich in den vergangenen Jahren Filme zum Thema: Festivalbeiträge wie „Hotel Ruanda“ oder „Sometimes in April“, die sich in mal mehr, mal weniger gut gemeinter Beflissenheit mit dem Ungeheuerlichen beschäftigen. Den aktuellen Beitrag zu dieser cineastischen Aufarbeitung liefert Michael Caton-Jones mit „Shooting Dogs“, einem Film, der die historischen Ereignisse in der dramaturgischen Nussschale einer katholischen Schule in der Hauptstadt Kigali konzentriert. Dabei ist „Shooting Dogs“ in erster Linie kein Film über das afrikanische Trauma, sondern eine Geschichte über die Fassungslosigkeit der Europäer angesichts Macheten-schwingender Hutu-Horden ... mehr hier und hier
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Gruß
Birgitt




