Regie: Hawa Essuman
Kenia / Deutschland 2010 - 60 min.
Kinostart: 02.12.2010
Der 14-jährige Abila lebt in Kibera, dem größten Slum von Nairobi. Als er seinen Vater völlig apathisch und verzweifelt vorfindet und dieser behauptet, ihm sei die Seele gestohlen worden, geht Abila mit seiner Freundin Shiku der Sache auf den Grund. Bei einer Geisterfrau, die für ihn bisher nur in Legenden existierte, findet er die Antwort auf seine Fragen. Um die Seele seines Vaters zu retten, muss er innerhalb eines Tages sieben Aufgaben meistern, muss er die Augen für Neues öffnen und erwachsen werden.
Einen Tag voller Abenteuer und neuer Erfahrungen in einem afrikanischen Slum erlebt der junge Titelheld eines beispielgebenden, von Tom Tykwer koproduzierten Filmprojekts. Didaktisches wird vom Drehbuch hier in einen märchenhaft-magischen Kontext eingebettet, getragen von zwei jungen Hauptdarstellern, die selbst aus Slums kommen und Natürlichkeit in den formal sehr kompetenten Film einbringen, der das Elend seines Schauplatzes nicht verbirgt, aber es nie zum Thema macht. Doch der Star von "Soul Boy" ist weder die Geschichte noch die Umsetzung, sondern das Projekt. Und wer auf den Abspann wartet, wird dazu schöne Bilder von gemeinsamer Arbeit und gemeinsamem Lachen sehen ... mehr
http://www.soulboy.x-verleih.de/

Dazu eine Filmkritik bei m&c vom 26.11.2010
Gruß
Birgitt




