Drama
Regie: Jafar Panahi
Iran, Frankreich 2025 - 101 min.
Kinostart: 08.01.2026
Was als kleiner Unfall beginnt, löst eine Reihe von eskalierenden Folgen aus.
Vahid, ein aserbaidschanischer Automechaniker, wurde einst vom iranischen Regime inhaftiert und dort immer wieder mit verbundenen Augen verhört. Eines Tages betritt ein Mann namens Eghbal seine Werkstatt. Das Quietschen seiner Beinprothese lässt Vahid glauben, in Eghbal einen seiner früheren Peiniger wiederzuerkennen.
Der iranische Meisterregisseur Jafar Panahi, Gewinner des Goldenen Bären (Taxi Teheran), des Goldenen Löwen (The Circle), wurde für "Ein einfacher Unfall" in Cannes 2025 mit der Goldenen Palme für den Besten Film ausgezeichnet. Trotz seines langjährigen Berufsverbots ist es Jafar Panahi erneut gelungen, einen Film zu schaffen, in dem Humor und Ernsthaftigkeit eine Geschichte über den heutigen Iran und über jene erzählen, die es wagen, Widerstand zu leisten ... mehr
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Birgitt
FILM | Ein einfacher Unfall
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Birgitt
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FILM | Ein einfacher Unfall - Kritik und Interview
... mehr bei kino-zeit.de... Jafar Panahis emotional aufwühlende Tour de force ist nicht mehr ausschließlich als Parabel auf die Zustände in seiner Heimat zu verstehen, sondern auch als Suche nach einem moralischen Kompass für die direkte Konfrontation mit den Autoritäten. Angesichts dessen, was ihm bereits jetzt widerfahren ist, und der Brutalität, mit der das Aufbegehren des eigenen Volkes immer noch niedergeschlagen wird, ist dieser Film ein beispielloses Fanal von ungeheurem Mut und Behauptungswillen eines Regisseurs, an dem sich viele anderen ein Beispiel nehmen sollten ...
Jafar Panahi dreht weiter – trotz Haft, Zensur und erneuter Verurteilung. Mit Ein einfacher Unfall legt der iranische Regisseur einen Film vor, der von den Nachwirkungen politischer Gewalt erzählt, ohne je plakativ zu werden. Panahi spricht im Interview über seinen neuen Film, über Trauma und Humor ...
„Das Kino ist nur ein Teil dieses Widerstands“
01.01.2026 - taz
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