Buchtipp: "Incident at Jebel Sherif"
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mikepiller
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- Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
- Wohnort: Berlin
Re: Buchtipp: "Incident at Jebel Sherif"
Hi Kuno,
über unsere kleine Flachserei im Tibesti- Fred habe ich mich eben mal etwas tiefer mit Deinem Buch befasst.
Zunächst dachte ich daran, Dir gegen ein signiertes Gratisexemplar eine Rezension anzubieten- grins..
Aber anscheinend hast Du einen extrem mutigen Weg gewählt und bist ein beträchtliches Risiko eingegangen!
Ich sehe kein Verlag- also hast Du Dein Buch selbst verlegt und hast somit auch den kompletten Vertrieb und die Vermarktung an der Backe.
Du bist nicht den Weg über BOD gegangen- wo einzelne Bücher erst auf Anfrage gedruckt werden und ein Buch mit so vielen Farbseiten ein Vermögen gekostet hätte-
Du hast sie offenbar klassisch drucken lassen.
Das erzwingt eine hohe Auflage, die Du vorab finanzieren must.
Ein sehr hohes Risiko allein dafür, dass Deine Leser einen absolut korrekten Preis für eine zudem sehr gute Qualität erhalten.
Mein Interesse für Kriegsspielzeug hält sich bisher in Grenzen-
aber DIES ist nun wirklich eine Erwähnung wert und verdient absoluten Respekt!!
Zudem-
Nur mal so für Unwissende:
Das Werk eines unbekannten Autors- zudem ein Sachbuch- erfolgreich zu vermarkten ist nahezu unmöglich. Unbekannte Autoren werden von Verlagen und Verteilern bis hin zu den Buchläden nahezu immer abgelehnt- OHNE auch nur einen Blick auf das Werk zu werfen.
Unter diesen Umständen gilt ein Verkauf von über 100 Werken z.B. bei BOD Autoren als großer Erfolg!
Und die hattest Du sehr schnell erreicht.
Manchmal macht es Sinn, auch mal die technischen Seiten zu beleuchten!
Wenn die letzte Zeile geschrieben ist, meint ein Laie, die Arbeit wäre getan.
Gänzlich falsch.
Hier fängt die Arbeit und das Risiko für einen Jungautor OHNE Verleger erst richtig an!
Tiefen Respekt Kuno-
und herzliche Gratulation
Gruß
Micha
über unsere kleine Flachserei im Tibesti- Fred habe ich mich eben mal etwas tiefer mit Deinem Buch befasst.
Zunächst dachte ich daran, Dir gegen ein signiertes Gratisexemplar eine Rezension anzubieten- grins..
Aber anscheinend hast Du einen extrem mutigen Weg gewählt und bist ein beträchtliches Risiko eingegangen!
Ich sehe kein Verlag- also hast Du Dein Buch selbst verlegt und hast somit auch den kompletten Vertrieb und die Vermarktung an der Backe.
Du bist nicht den Weg über BOD gegangen- wo einzelne Bücher erst auf Anfrage gedruckt werden und ein Buch mit so vielen Farbseiten ein Vermögen gekostet hätte-
Du hast sie offenbar klassisch drucken lassen.
Das erzwingt eine hohe Auflage, die Du vorab finanzieren must.
Ein sehr hohes Risiko allein dafür, dass Deine Leser einen absolut korrekten Preis für eine zudem sehr gute Qualität erhalten.
Mein Interesse für Kriegsspielzeug hält sich bisher in Grenzen-
aber DIES ist nun wirklich eine Erwähnung wert und verdient absoluten Respekt!!
Zudem-
Nur mal so für Unwissende:
Das Werk eines unbekannten Autors- zudem ein Sachbuch- erfolgreich zu vermarkten ist nahezu unmöglich. Unbekannte Autoren werden von Verlagen und Verteilern bis hin zu den Buchläden nahezu immer abgelehnt- OHNE auch nur einen Blick auf das Werk zu werfen.
Unter diesen Umständen gilt ein Verkauf von über 100 Werken z.B. bei BOD Autoren als großer Erfolg!
Und die hattest Du sehr schnell erreicht.
Manchmal macht es Sinn, auch mal die technischen Seiten zu beleuchten!
Wenn die letzte Zeile geschrieben ist, meint ein Laie, die Arbeit wäre getan.
Gänzlich falsch.
Hier fängt die Arbeit und das Risiko für einen Jungautor OHNE Verleger erst richtig an!
Tiefen Respekt Kuno-
und herzliche Gratulation
Gruß
Micha
Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Windmühlen,
die anderen bauen Mauern.
(chin. Sprichwort)
bauen die einen Windmühlen,
die anderen bauen Mauern.
(chin. Sprichwort)
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Kuno
- Beiträge: 9586
- Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
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Re: Buchtipp: "Incident at Jebel Sherif"
Danke fuer's Kompliment, Mike!
Es ist genau so, wie du oben schreibst. Am 'Besten' waere es gewesen, ueber BoD, Schwarz/Weiss und mit Softcover zu produzieren.
Oder ueber einen Verlag.
Aber wie du schon schreibst, bedienen solche Buecher tatsaechlich nur einen sehr limitierten Nischenmarkt und werden oft nur in wenigen hundert Exemplaren gedruckt.
Da steht man dann, hat schon viel Arbeit investiert und ist voller Enthusiasmus. Und dann muss man sich ploetzlich entscheiden, was man spaeter einmal physisch in den Haenden halten will. Natuerlich NUR DAS BESTE!.
Gut. Man logt sich bei BoD ein, definiert dort das Projekt und kommt dann gleich mal heftig ins Schlucken. Vollfarbig, Hardcover und A4 geht richtig ins Geld und der minimale Verkaufspreis (BoD ist ja auch keine Sozialinstitution
) wird so hoch, dass man gleich die Finger davon lassen will.
Einen normalen Verleger koente man auch noch Anfragen. Aber 'dank' der sogenannten Finanzkrise habe ich davon schon im Voraus abgelassen.
Also; es bleibt nur noch der Weg, das ganze 'selber' zu machen... dann steht man aber gleich schon mal beim Layout an. Natuerlich kann man sich etwas selber zusammenfrickeln. Man kann sich auch die entsprechende Software zulegen - aber die macht's auch nicht von alleine. Und wegen einem einmaligen Projekt.... besser nicht. Also habe ich einen Profi fuer das Layout engagiert (hat mich dann aber immer noch viel Nerv gekostet, bis der endlich machte, was ich wollte!)
Dann die Druckerei. Die wollen am liebsten grosse Auflage drucken. Klar. Da mir aber bewusst war, dass die Verkaufszahlen nicht denen einer Tageszeitung entsprechen werden, tendierte ich lieber auf 500 Stueck. Kein Problem fuer die Druckerei. Nur muss man halt dann die 'Allgemeinkosten' der Druckerei und vom Layout auf 500 Kopien verteilen. Das hat zur Folge das der Verkaufspreis wieder hoch wird.
Der Kompromiss kam dann bei 1'000 Kopien. Die sind insgesamt nicht soooo viel teurer als 500 Kopien. Aber es ist trozdem eine ganze Stange Geld. Man ueberlegt es sich schon mehr als nur einmal bevor man sich dann entscheidet.
Aber was soll's. Die "Profibanker" hatten mir in der selben Zeit auch einen ganzen Haufen angelegtes Geld vernichtet. Die Kohle war weg. Und obwohl es MEIN Geld war hatten nur SIE ihren Spass damit. Da dachte ich halt, dass wenn das Geld schon weg "muss", dann wenigstens so, das ich was davon habe. Man legt es sich halt irgendwie zurecht....
Also. Irgendwann kamen dann fast zwei Tonnen Papier & Karton bei mir an. Da alle Rechnungen bezahlt waren, waren auch alle happy. Natuerlich hatte ich nicht damit gerechnet, dass ich unserem lieben Staat auch noch was abzudruecken hatte - MEHRWERTSTEUER nennt sich das (mir ist nicht klar, warum die Buecher mehr wert sein sollen, nur weil sie zu mir nach Hause geliefert wurden).
So, jetzt muss man die Buecher ja noch verkaufen. Am einfachten geht's ueber den Buchhandel bzw. natuerlich ueber spezialisierte Buchlaeden. Toll; wer auch immer behaelt sich den sogenanten 'Buchhandelsrabat' vor. Noch toller - dieser "Rabat" ist je nach dem 45 bis 50% vom tatsaechlichen Verkaufspreis.
Jetzt steht man da. Der kalkuierte Verkaufspreis deckt die Kosten. Eigentlich nicht mal das, denn ich und die Mitautoren haben uns keinen 'Lohn' eingerechnet. Und man hat nur zwei Moeglichkeiten: Entweder man verdoppelt den Verkaufspreis oder man legt definitiv Geld drauf, nur dass ein Buchhaendler, der keine Anstrengung unternehmen muss und dir nur das Abkauft, was er auch losbringt sein Einkommen hat.
Denn Verkaufspreis verdoppeln wollte ich nicht - denn dann haette ich ja gleich zu BoD gehen koennen. Den Buchaendler subventionieren kam aber ganz sicher auch nicht in Frage! Also blieb nur noch die Version, dass man das Buch auch noch selber vertreibt...
Man geht also zur Post und fragt, was das Porto so kostet - und fasst gleich den naechsten Schock. Dank dem harten Umschlag und dem hochwertigen Papier (plus der Verpackung) wiegt ein Buch natuerlich mehr als ein Kilo. Und da greift die Post dann gleich richtig voll zu. Mir wurde fast schwindlig.
Da die Schweiz nicht in der EU ist kostet es gleich noch einmal mehr, wenn man ausser Landes verschicken will. Da wollte ich nun superschlau sein, und mindestens fuer die EU aus Deutschland verschicken. Supergelegenheit, da wir ja gleich an der Grenze wohnen. Haben wir dann trotzdem nicht gemacht weil A) schon wieder Mehrwertsteuer faellig geworden waere und B) weil nach mehreren Gespraechen die Schweizer Post doch noch einen guten Tarif gefunden hatte. Die sind jetzt sogar guenstiger als die Versendung von Deutschland in ein anderes EU Land. Cool.
Kommerziell ein Fiasko. Klar. Aber eine hochinteressante und einmalige Erfahrung und ein Buch, das wirklich was hergibt. Also nichts, was ich bereuen wuerde (mindestens sage ich mir das immer wieder...)
Interessant auch, wie viele Leute meinen, dass man ihnen ein Gratisexemplar schicken solle, damit sie dann eine Review schreiben koennen. Journalisten zum Beispiel - und die Review soll dann in einer praktisch ausschliesslich in Australien vertriebenen Zeitschrift fuer funkgesteuerte Flugzeugmodelle erscheinen (ist wahr!).
Es gab bis jetzt eine einzige negative Reaktion: Eine Firma hat mir eine gute Anzahl von Buechern abgnommen und sie dann an Mitarbeiter, die mit ihren LY Projekten arbeiteten verschenkt. Einer hat gemeckert und sich beschwert; er haette lieber ein paar Kaesten Bier gehabt. Ansonsten nur sehr positives Feedback. Das tut richtig gut. Vor allem, wenn es von Leuten kommt, die irgendwie mit der LRDG zu tun hatten oder von deren Nachkommen. Man weiss dann einfach, dass man keinen Scheiss gemacht hat.
Aber eben. 1'000 Stueck sind halt nicht gerade wenige. Und ich bin ja auch nicht mehr der Juengste. Der Tag, wo sich die Nachbarn beim Hauseigentuemer ueber den seltsam penetranten Geruch aus meiner Wohnung beschweren werden rueckt unerbittlich naeher.
Beim Raeumen der Wohnung findet man dann hunderte von Buechern. Und ich wette, dass einer der Arbeiter zu seinem Kollegen sagt:" Das Buch ist ja nicht schlecht. Aber der spinnerte Alte haette es doch einfach mehrfach lesen koennen anstatt sich zig Kopien davon zu kaufen!"
Stand zur Zeit: Wir haben etwas mehr als 400 Kopien verschickt. Nicht schelcht fuer die kurze Zeit. Aber man muss beruecksichtigen, dass obenerwaehnte Firma einige Kopien genommen hat und dass die "LRDG Cracks" wohl mittlerweile ihr Exemplar in Haenden halten.
Also: Wer eine Kopie will - es hat noch!
Und wer ebenfalls mit dem Gedanken spielt ein Buch zu veroeffentlichen, dem stehe ich fuer Auskunft gerne zur Verfuegung.
Es ist genau so, wie du oben schreibst. Am 'Besten' waere es gewesen, ueber BoD, Schwarz/Weiss und mit Softcover zu produzieren.
Oder ueber einen Verlag.
Aber wie du schon schreibst, bedienen solche Buecher tatsaechlich nur einen sehr limitierten Nischenmarkt und werden oft nur in wenigen hundert Exemplaren gedruckt.
Da steht man dann, hat schon viel Arbeit investiert und ist voller Enthusiasmus. Und dann muss man sich ploetzlich entscheiden, was man spaeter einmal physisch in den Haenden halten will. Natuerlich NUR DAS BESTE!.
Gut. Man logt sich bei BoD ein, definiert dort das Projekt und kommt dann gleich mal heftig ins Schlucken. Vollfarbig, Hardcover und A4 geht richtig ins Geld und der minimale Verkaufspreis (BoD ist ja auch keine Sozialinstitution
Einen normalen Verleger koente man auch noch Anfragen. Aber 'dank' der sogenannten Finanzkrise habe ich davon schon im Voraus abgelassen.
Also; es bleibt nur noch der Weg, das ganze 'selber' zu machen... dann steht man aber gleich schon mal beim Layout an. Natuerlich kann man sich etwas selber zusammenfrickeln. Man kann sich auch die entsprechende Software zulegen - aber die macht's auch nicht von alleine. Und wegen einem einmaligen Projekt.... besser nicht. Also habe ich einen Profi fuer das Layout engagiert (hat mich dann aber immer noch viel Nerv gekostet, bis der endlich machte, was ich wollte!)
Dann die Druckerei. Die wollen am liebsten grosse Auflage drucken. Klar. Da mir aber bewusst war, dass die Verkaufszahlen nicht denen einer Tageszeitung entsprechen werden, tendierte ich lieber auf 500 Stueck. Kein Problem fuer die Druckerei. Nur muss man halt dann die 'Allgemeinkosten' der Druckerei und vom Layout auf 500 Kopien verteilen. Das hat zur Folge das der Verkaufspreis wieder hoch wird.
Der Kompromiss kam dann bei 1'000 Kopien. Die sind insgesamt nicht soooo viel teurer als 500 Kopien. Aber es ist trozdem eine ganze Stange Geld. Man ueberlegt es sich schon mehr als nur einmal bevor man sich dann entscheidet.
Aber was soll's. Die "Profibanker" hatten mir in der selben Zeit auch einen ganzen Haufen angelegtes Geld vernichtet. Die Kohle war weg. Und obwohl es MEIN Geld war hatten nur SIE ihren Spass damit. Da dachte ich halt, dass wenn das Geld schon weg "muss", dann wenigstens so, das ich was davon habe. Man legt es sich halt irgendwie zurecht....
Also. Irgendwann kamen dann fast zwei Tonnen Papier & Karton bei mir an. Da alle Rechnungen bezahlt waren, waren auch alle happy. Natuerlich hatte ich nicht damit gerechnet, dass ich unserem lieben Staat auch noch was abzudruecken hatte - MEHRWERTSTEUER nennt sich das (mir ist nicht klar, warum die Buecher mehr wert sein sollen, nur weil sie zu mir nach Hause geliefert wurden).
So, jetzt muss man die Buecher ja noch verkaufen. Am einfachten geht's ueber den Buchhandel bzw. natuerlich ueber spezialisierte Buchlaeden. Toll; wer auch immer behaelt sich den sogenanten 'Buchhandelsrabat' vor. Noch toller - dieser "Rabat" ist je nach dem 45 bis 50% vom tatsaechlichen Verkaufspreis.
Jetzt steht man da. Der kalkuierte Verkaufspreis deckt die Kosten. Eigentlich nicht mal das, denn ich und die Mitautoren haben uns keinen 'Lohn' eingerechnet. Und man hat nur zwei Moeglichkeiten: Entweder man verdoppelt den Verkaufspreis oder man legt definitiv Geld drauf, nur dass ein Buchhaendler, der keine Anstrengung unternehmen muss und dir nur das Abkauft, was er auch losbringt sein Einkommen hat.
Denn Verkaufspreis verdoppeln wollte ich nicht - denn dann haette ich ja gleich zu BoD gehen koennen. Den Buchaendler subventionieren kam aber ganz sicher auch nicht in Frage! Also blieb nur noch die Version, dass man das Buch auch noch selber vertreibt...
Man geht also zur Post und fragt, was das Porto so kostet - und fasst gleich den naechsten Schock. Dank dem harten Umschlag und dem hochwertigen Papier (plus der Verpackung) wiegt ein Buch natuerlich mehr als ein Kilo. Und da greift die Post dann gleich richtig voll zu. Mir wurde fast schwindlig.
Da die Schweiz nicht in der EU ist kostet es gleich noch einmal mehr, wenn man ausser Landes verschicken will. Da wollte ich nun superschlau sein, und mindestens fuer die EU aus Deutschland verschicken. Supergelegenheit, da wir ja gleich an der Grenze wohnen. Haben wir dann trotzdem nicht gemacht weil A) schon wieder Mehrwertsteuer faellig geworden waere und B) weil nach mehreren Gespraechen die Schweizer Post doch noch einen guten Tarif gefunden hatte. Die sind jetzt sogar guenstiger als die Versendung von Deutschland in ein anderes EU Land. Cool.
Kommerziell ein Fiasko. Klar. Aber eine hochinteressante und einmalige Erfahrung und ein Buch, das wirklich was hergibt. Also nichts, was ich bereuen wuerde (mindestens sage ich mir das immer wieder...)
Interessant auch, wie viele Leute meinen, dass man ihnen ein Gratisexemplar schicken solle, damit sie dann eine Review schreiben koennen. Journalisten zum Beispiel - und die Review soll dann in einer praktisch ausschliesslich in Australien vertriebenen Zeitschrift fuer funkgesteuerte Flugzeugmodelle erscheinen (ist wahr!).
Es gab bis jetzt eine einzige negative Reaktion: Eine Firma hat mir eine gute Anzahl von Buechern abgnommen und sie dann an Mitarbeiter, die mit ihren LY Projekten arbeiteten verschenkt. Einer hat gemeckert und sich beschwert; er haette lieber ein paar Kaesten Bier gehabt. Ansonsten nur sehr positives Feedback. Das tut richtig gut. Vor allem, wenn es von Leuten kommt, die irgendwie mit der LRDG zu tun hatten oder von deren Nachkommen. Man weiss dann einfach, dass man keinen Scheiss gemacht hat.
Aber eben. 1'000 Stueck sind halt nicht gerade wenige. Und ich bin ja auch nicht mehr der Juengste. Der Tag, wo sich die Nachbarn beim Hauseigentuemer ueber den seltsam penetranten Geruch aus meiner Wohnung beschweren werden rueckt unerbittlich naeher.
Beim Raeumen der Wohnung findet man dann hunderte von Buechern. Und ich wette, dass einer der Arbeiter zu seinem Kollegen sagt:" Das Buch ist ja nicht schlecht. Aber der spinnerte Alte haette es doch einfach mehrfach lesen koennen anstatt sich zig Kopien davon zu kaufen!"
Stand zur Zeit: Wir haben etwas mehr als 400 Kopien verschickt. Nicht schelcht fuer die kurze Zeit. Aber man muss beruecksichtigen, dass obenerwaehnte Firma einige Kopien genommen hat und dass die "LRDG Cracks" wohl mittlerweile ihr Exemplar in Haenden halten.
Also: Wer eine Kopie will - es hat noch!
Und wer ebenfalls mit dem Gedanken spielt ein Buch zu veroeffentlichen, dem stehe ich fuer Auskunft gerne zur Verfuegung.
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mikepiller
- Beiträge: 952
- Registriert: Sa 13. Mai 2006, 20:59
- Wohnort: Berlin
Re: Buchtipp: "Incident at Jebel Sherif"
Hi Kuno,Beim Raeumen der Wohnung findet man dann hunderte von Buechern.
die wenigen Autoren, die den Mut haben, Deinen Weg einzuschlagen, kann man ja fast an einer Hand abzählen.
Sie stapeln ihre Bücher fast immer unter dem Bett- sie liegen dann fast immer auf der Höhe ihres Ruhmes- kurz unter der Decke!
Du hast bei 400 verkauften Exemplaren fast den halben Abstieg hinter Dir!
Die Gosse naht!
Spass beiseite- ich fand es mehr als erwähnenswert, mal DIESE Seite zu beleuchten, der "Gemeine Leser" denkt ja immer an die Millionen, die ein Autor verdient.
Ich wollte einfach mal deutlich machen, dass jemand wie Du nicht mal annähernd die Unkosten einfahren wird
(um sich die Situation wenigstens irgendwie schön zu reden, vergessen Autoren wie Du ja gerne die Recherchekosten, Benzin, Hardware, Software, Druck- Papierkosten der Vorabmanuskripte, Telefon, Porto und und und...)
Künstler sind fast immer lausige Kaufleute!
Und trotzdem hast Du das volle Risiko geschultert, um die beste Qualität zum absolut günstigsten Preis zu bieten. Und das ist einfach mal ein Weg, den fast niemand mehr geht!
Inzwischen nähere ich mich dem Punkt, Dein Buch zu bestellen- ich interessiere mich immer noch nicht für das Thema, aber irgendwie reizt es mich immer mehr, das Werk eines solchen Mannes im Regal stehn zu haben- bekomme ich eine Signatur?
Und jetzt sei mal Marketingprofi und lass mein Posting hier unbeantwortet!
Wenn da Kuno steht- was denken die Leser: Ach, der Kuno macht wieder Werbung, brauchen wir gar nicht reinschauen.
Aber mikepiller- da kommen sie angerannt und schauen, was der wieder für wortreichen Müll produziert!
Hoffe ich jedenfalls, lach!
Gruß
Micha
Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Windmühlen,
die anderen bauen Mauern.
(chin. Sprichwort)
bauen die einen Windmühlen,
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(chin. Sprichwort)
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Alexander
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- Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
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Re: Buchtipp: "Incident at Jebel Sherif"
Hallo Kuno,
würde es Sinn machen, die Bücher z.B. über Amazon zu vertreiben?
Grüsse
Alexander
würde es Sinn machen, die Bücher z.B. über Amazon zu vertreiben?
Grüsse
Alexander
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Kuno
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Re: Buchtipp: "Incident at Jebel Sherif"
Ich glaube nicht, denn da hat man doch das gleiche Problem: "Buchhandelsrabatt" :?
----
Vor zwei Wochen ist der Sohn von Ronald Moore (der, der nach dem Verlust des fahrbahren Untersatzes fast 400km durch die Wueste gelaufen ist) auf das Buch aufmerksam geworden - das erste Mal, dass er Fotos gesehen hat, welche die Erzaehlungen seines Vaters dokumentierten. Und fuer uns Autoren auch sehr interessant: Er hat bestaetigt, dass die Vermutungen, die wir aufstellten und welche nicht mit der "offiziellen Heldengeschichte" uebereinstimmen auch mit den Ansichten seines Vater uebereinstimmten.
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Vor zwei Wochen ist der Sohn von Ronald Moore (der, der nach dem Verlust des fahrbahren Untersatzes fast 400km durch die Wueste gelaufen ist) auf das Buch aufmerksam geworden - das erste Mal, dass er Fotos gesehen hat, welche die Erzaehlungen seines Vaters dokumentierten. Und fuer uns Autoren auch sehr interessant: Er hat bestaetigt, dass die Vermutungen, die wir aufstellten und welche nicht mit der "offiziellen Heldengeschichte" uebereinstimmen auch mit den Ansichten seines Vater uebereinstimmten.
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Wolfgang K
- Beiträge: 2195
- Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
- Wohnort: bei Mainz
Re: Buchtipp: "Incident at Jebel Sherif"
Hallo Kuno!
Das Buch ist schon letzte Woche angekommen, aber erst heute Abend hab ich mal etwas mehr Zeit gefunden, als nur ein wenig zu blättern. Das wird eine lange Lesenacht. Ich bin wirklich begeistert!
Mach Dir mal keine Sorgen, dass Du mit Deinen restlichen Büchern begraben wirst. Es ist nicht nur was für LRDG interessierte, sondern es ist vor allem auch ein Buch über die Sahara und die Saharafahrerei. Und davon gibt es nicht viele wirklich gute. Du bekommst in meinem Bücherregal einen Ehrenplatz bei Nöther und Sechtig in der Kategorie „von Freaks für Freaks“.
Herzliche Grüße
Wolfgang
Das Buch ist schon letzte Woche angekommen, aber erst heute Abend hab ich mal etwas mehr Zeit gefunden, als nur ein wenig zu blättern. Das wird eine lange Lesenacht. Ich bin wirklich begeistert!
Mach Dir mal keine Sorgen, dass Du mit Deinen restlichen Büchern begraben wirst. Es ist nicht nur was für LRDG interessierte, sondern es ist vor allem auch ein Buch über die Sahara und die Saharafahrerei. Und davon gibt es nicht viele wirklich gute. Du bekommst in meinem Bücherregal einen Ehrenplatz bei Nöther und Sechtig in der Kategorie „von Freaks für Freaks“.
Herzliche Grüße
Wolfgang
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Kuno
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Re: Buchtipp: "Incident at Jebel Sherif"
Sowas lese ich natuerlich ausgesprochen gerne! Und gerade eben ist die Kopie 555/1000 weggegangen. Das freut mich ebenfalls!!Wolfgang K hat geschrieben:Ehrenplatz bei Nöther und Sechtig
-
Alexander
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- Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
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Re: Buchtipp: "Incident at Jebel Sherif"
D.h. es sind immer noch 445 Bücher übrig, für diejenigen, die noch kein Weihnachtsgeschenk haben
Bücher kann man auch verschenken
Grüsse
Alexander
Bücher kann man auch verschenken
Grüsse
Alexander
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Kuno
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Re: Buchtipp: "Incident at Jebel Sherif"
Mittlerweile sind einige mehr verteilt. Da ich aber Platz fuer ein neues Projekt brauche, muessten es noch mehr sein...
Und heute, am 31 Jannuar, jaehrt sich das Ereignis bereits zum 69. mal!
Und heute, am 31 Jannuar, jaehrt sich das Ereignis bereits zum 69. mal!
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Maultasche
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- Registriert: So 18. Okt 2009, 19:15
Re: Buchtipp: "Incident at Jebel Sherif"
muss Kuno jetzt verhungernAlexander hat geschrieben:D.h. es sind immer noch 445 Bücher übrig, für diejenigen, die noch kein Weihnachtsgeschenk haben![]()
Bücher kann man auch verschenken![]()
Grüsse
Alexander
-
schu achbar ?
Re: Buchtipp: "Incident at Jebel Sherif"
Nein.
Zur Not füttere ich ihn mit durch.
Zur Not füttere ich ihn mit durch.
-
Kuno
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Re: Buchtipp: "Incident at Jebel Sherif"
Bitte nicht weiter fuettern, ich werde langsam sowieso zu fett. Da es bei mir bis auf weiteres keine kraeftezehrenden Wuestenreisen mehr gibt, werden die muehsam aufgebauten koerperfettreserven leider auch nicht mehr abgebaut :?
Was mich hingegen sehr freut ist, dass unser Buch bereits in verschiedenen Bibliotheken in den Bestand integriert worden ist. Gibt einem halt irgendwie das gute Gefuehl, dass man ernst genommen wird :D
So zum Beispiel hier:
http://librarydata.christchurch.org.nz/ ... ex=default
Was mich hingegen sehr freut ist, dass unser Buch bereits in verschiedenen Bibliotheken in den Bestand integriert worden ist. Gibt einem halt irgendwie das gute Gefuehl, dass man ernst genommen wird :D
So zum Beispiel hier:
http://librarydata.christchurch.org.nz/ ... ex=default
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Maultasche
- Beiträge: 111
- Registriert: So 18. Okt 2009, 19:15
Re: Buchtipp: "Incident at Jebel Sherif"
Hi Kuno,
iss einfach ein bisschen weniger und mach ein bisschen sport.
Und Landies werden nicht alt, nur rostiger.
iss einfach ein bisschen weniger und mach ein bisschen sport.
Und Landies werden nicht alt, nur rostiger.
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Kuno
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- Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
- Kontaktdaten:
Re: Buchtipp: "Incident at Jebel Sherif"
@ Maultasche;
Ich habe deinen Ratschlag ernst genommen. Gestern war ich nach 12 Jahren zum ersten Mal wieder in Laufschuhen unterwegs - sogar noch vor dem Fruehstueck.
Die Korrosion bei meinem Landrover kann ich leider nicht mehr weiter beobachten. Der passte leider bei der Ausreise aus meinem langjaehrigen Gastland nicht ins Handgepaeck. Somit habe ich ihn also faktisch nicht mehr....
...hingegen stapeln sich noch einige Kopien meiner Buecher bei mir zu hause. Wer also noch keines hat, kann es immer noch bestellen. Oder in Alexander's Routenwettbewerb gewinnen
Ich habe deinen Ratschlag ernst genommen. Gestern war ich nach 12 Jahren zum ersten Mal wieder in Laufschuhen unterwegs - sogar noch vor dem Fruehstueck.
Die Korrosion bei meinem Landrover kann ich leider nicht mehr weiter beobachten. Der passte leider bei der Ausreise aus meinem langjaehrigen Gastland nicht ins Handgepaeck. Somit habe ich ihn also faktisch nicht mehr....
...hingegen stapeln sich noch einige Kopien meiner Buecher bei mir zu hause. Wer also noch keines hat, kann es immer noch bestellen. Oder in Alexander's Routenwettbewerb gewinnen
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Maultasche
- Beiträge: 111
- Registriert: So 18. Okt 2009, 19:15
Re: Buchtipp: "Incident at Jebel Sherif"
und...abgenommen?
Schade um den Landrover...aber es wird schon...auch mit dem Gewicht.
Gruß Maultasche
Schade um den Landrover...aber es wird schon...auch mit dem Gewicht.
Gruß Maultasche




