Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Reiseführer, -Magazine, -Berichte und Fachinformationen

Moderator: Moderatoren

Kuno
Beiträge: 9586
Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
Kontaktdaten:

Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Kuno »

Bevor ich nun, wie an anderer Stelle in diesem Forum nahegelegt wurde, an irgendeine dubiose Organisation Ablasszahlungen fuer meine CO2 Produktion leiste, werde ich mir wohl das kuerzlich erschienene Buch von Fritz Vahrenholt und Sebastian Luening gruendlich durchlesen:

Die kalte Sonne: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet

Verlag: Hoffmann und Campe, 416 Seiten

Ich habe eben ein Interview mit Vahrenholt gelsen und das, was er sagt leuchtet mir absolut ein. Interessanterweise bezieht er sich auf dieselben Daten und Studied, wie die Klimaverschwoerer (wenn ich das mal so sagen darf), kommt aber dann zu einem anderen Schluss.

Nun koennte man annehmen, dass Vahrenholt ein Lobbyist eines Braunkohlekraftwerks ist und einfach fuer seinen Geldgeber daherschwafelt. Dem ist aber nicht so:

1984 Staatsrat der Hamburger Umweltbehoerde
1991-1997 Umweltsenator von Hamburg
Danach Vorstand der Deutschen Schell AG
2001-2007 Vorstandsvorsitzender Repower Systems (Windkraftanlagen)
Seit 2008 Geschaeftsfuehrer der RWE Innogy

...mehr ueber die im Buch aufgestellten Thesen findet man auch unter www.kaltesonne.de
Wolfgang16
Beiträge: 155
Registriert: Di 22. Jan 2008, 11:06

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Wolfgang16 »

In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich auch, mal den Film "Das Geheimnis der Wolken"



anzuschauen. Die folgenden 4 Teile sind da auch. Nicht so sehr, ob Svensmark (der ja auch einen Gastbeitrag in obigem Buch schreibt) recht hat (das wissen wir vermutlich ganz sicher erst in 100.000 Jahren 8) ), sondern um zu sehen, wie man mit Leuten umgeht, die nicht "auf Linie" liegen.
freewheel
Beiträge: 19
Registriert: Di 7. Feb 2012, 13:10
Wohnort: Potsdam

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von freewheel »

und ich dachte DAS hätte nun jeder mitbekommen was das für ein Quark ist...


http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1671285/

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft ... 12273.html

http://www.stern.de/wissen/natur/buch-d ... 84068.html
Nun koennte man annehmen, dass Vahrenholt ein Lobbyist eines Braunkohlekraftwerks ist und einfach fuer seinen Geldgeber daherschwafelt. Dem ist aber nicht so:
Nein? Viel Schlimmer!
Danach Vorstand der Deutschen Schell AG
2001-2007 Vorstandsvorsitzender Repower Systems (Windkraftanlagen)
Seit 2008 Geschaeftsfuehrer der RWE Innogy
...beim Versuch die Ruhe zu bewahren,
Jan
Christian Desertrider
Beiträge: 110
Registriert: Fr 21. Mär 2008, 18:40
Wohnort: BEO

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Christian Desertrider »

Nun koennte man annehmen, dass Vahrenholt ein Lobbyist eines Braunkohlekraftwerks ist und einfach fuer seinen Geldgeber daherschwafelt.
Exakt, schau dir mal die Stromkennzeichnung von RWE an:
http://www.rwe.com/web/cms/mediablob/de ... ternet.pdf
62.3 % Kohle
Kuno
Beiträge: 9586
Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
Kontaktdaten:

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Kuno »

Jan; du kannst ruhig bleiben. Deine Links sind ja der Stern und Focus ;-)

Den Artikel im Stern habe ich grad mal durchgelesen. Der Autor gefaellt mir gut, denn er macht genau das, was ich vorher im Interview mit Vahrenholt gelesen habe - nur merkt es der Autor offensichtlich nicht. Kann passieren.

Ein kleines Zitat daraus:

Wenn also mit Vahrenholt der Chef der RWE-Konzerntochter Innogy ein Buch schreibt, das - wie in den USA zu beobachten - auf eine hemmungslose Politisierung von Wissenschaft und Forschung abzielt, dann lässt das Fragen nach der Seriosität von RWE aufkommen. Und es führt zu der Frage, wie glaubwürdig die Bekundungen des Unternehmens zum Klimaschutz sind. "Die Gestaltung der zukünftigen Energieversorgung ist eine große Herausforderung, die wir annehmen: Bis 2050 soll die Stromversorgung in Europa CO2-neutral sein." So steht es im Nachhaltigkeitsbericht des Konzerns. Zu der These einer fehlgeleiteten Klimaschutzpolitik passen solche Worte kaum.

Vahrenholt sagt (mindestens im Interview), dass der menschgemachte CO2 Ausstoss einen Einfluss auf die Klimaveraenderung hat. Warum man das jetzt in Abrede stellt, entzieht sich mir.

Ebenfalls entzieht sich mir, warum RWE sich unglaubwuerdig machen soll, nur weil sie die Zielsetzung haben, die Stromversorgung CO2-neutral zu machen.

Genau so, wie wir an anderer Stelle das Klischee vom "boesen Westen" jedesmal hervorziehen, muessen die grossen Konzerne halt immer grundboese sein. Das muss so sein und das lieben wir so :wink:
Christian Desertrider
Beiträge: 110
Registriert: Fr 21. Mär 2008, 18:40
Wohnort: BEO

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Christian Desertrider »

Hallo Kuno,

der (RWE-) Autor scheint auf die Sonnenaktivität heraus zu wollen?
Die scheint die paar letzten hundert Jahre in der Tat höher gewesen zu sein, aber die hat auch einen recht ausgeprägten kurzen Zyklus, ob der mit unseren Temperaturen korreliert?
Entscheidend muss ja letztendlich die ankommende Solarstrahlung sein (die zwar wohl auch mit der Aktivität zusammenhängt, aber wohl nicht so extrem).
Es gibt von einem Serben (Milankovitch) dazu auch eine klassische Theorie (nicht zur Aktivität, sondern zur Variation der Strahlung infolge diverser Bahnparametervariationen), die auch zur Begründung der Eiszeiten herangezogen wird (letztlich aber scheint das noch offen zu sein).

Grüsse

Christian
freewheel
Beiträge: 19
Registriert: Di 7. Feb 2012, 13:10
Wohnort: Potsdam

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von freewheel »

Hallo Kuno - ich geb dir recht ich bin auch kein Freund von Fokus/Spiegel/Stern und hätte natürlich auch auf die FAZ oder die Spektrum verlinken können, wollte aber keinen überfordern :)
Bis 2050 soll die Stromversorgung in Europa CO2-neutral sein.
man nennt das "greenwashing" - bei Wiki (ja auch dubios, aber ich muss wirklich nebenbei arbeiten und kann nicht nur Primärquellen suchen):
RWE, der Energieerzeuger mit Europas größtem CO2-Ausstoß zeigt sich in einem TV-Werbespot bildlich als grüner Energieriese, der mittels Wasserstrom einen positiven Beitrag für das Klima leistet und Windkraftanlagen wie Bäume pflanzt. Allerdings werden nur zwei Prozent des von RWE produzierten Stromes aus erneuerbaren Energien hergestellt (deutlich unter dem deutschen Durchschnitt im Strommix), die im Werbevideo gezeigten Gezeitenkraftwerke sind noch lange nicht im Großeinsatz. Der Energieversorger blockiert die Einspeisung von erneuerbarer Energie, da überfällige Investitionen in die Stromnetze seit Jahren unterblieben.[4]
Meine Ideen dazu:
Seid wann steht das bei RWE? Vor oder nach dem Beginn der Klimadebatte äh Verschwörung.
Was kostet es RWE das in ihren Nachhaltigkeitsbericht zu schreiben? Nix! Was bringt es ihnen...
Oder wollte uns da etwa jemand den massiven Ausbau von Atomstrom noch als etwas anderes verkaufen?

LG, Jan
Kuno
Beiträge: 9586
Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
Kontaktdaten:

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Kuno »

freewheel hat geschrieben:Hallo Kuno - ... wollte aber keinen überfordern :)
Eh, Jan, dann haettest du mir aber besser gleich einen BILD (oder als Schweizer BLICK) Artikel verlinkt.
freewheel
Beiträge: 19
Registriert: Di 7. Feb 2012, 13:10
Wohnort: Potsdam

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von freewheel »

Ich dachte das hättest du bereits getan:
Ich habe eben ein Interview mit Vahrenholt gelsen und das, was er sagt leuchtet mir absolut ein.

Ein paar abschließende/versöhnliche Überlegungen: Schon allein der Gedanke das wir mit unserem Verhalten etwas so fundamentales wie das KLIMA unseres Planeten verändern KÖNNTEN sollte uns dazu veranlassen die Notbremse zu ziehen.
Die Möglichkeit, dass die Sonne diesen Klimawandel abdämpft oder sogar überdeckt, sollte uns zur Freude gereichen und nicht als Ausrede gelten fröhlich weiterzumachen. Schließlich ist die Erwärmung nur EINE Folge von zu viel CO2 in der Atmosphäre bzw. in den Ozeanen...
Wolfgang16
Beiträge: 155
Registriert: Di 22. Jan 2008, 11:06

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Wolfgang16 »

Ich geb dir recht, der ungezügelte CO2 Ausstoß bleibt sicher nicht folgenlos; das CO2 Problem ist aber sehr komplex und wird vielfach nur vordergründig betrachtet. Neue Autos mit geringen CO2 Ausstoß werden zB gelobt, daß man aber zur Produktion auch CO2 erzeugt, und es deshalb günstiger sein kann, den alten Spritschlucker noch weiter zu fahren, wird ignoriert. Und so gibt es noch viel komplexere Zusammenhänge, die wir vielleicht noch garnicht alle kennen. Daher gefällt mir der Begriff "Notbremse" nicht so gut. Wir müssen mit Augenmaß vorgehen.

Ein wichtiger Faktor beim Klima ist die Wolkenbildung. Wenn es wärmer wird, dann verdunstet mehr Wasser aus den Ozeanen und die Atmosphäre wird feuchter. Wolken reflektieren die Sonnenstrahlung und sorgen für Abkühlung. Durch welche Prozesse Wolken entstehen, hat man aber noch nicht so gut verstanden und deshalb wird das in den Modellen vom Weltklimarat nur unzureichend berücksichtigt.
Guido3

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Guido3 »

Hallo,

Die Zeit begleitet Vahrenholts Buch seit 2 Monaten mit diversen Artikel, z.B.:
Skeptiker im Faktencheck
http://www.zeit.de/2012/07/Klimawandel-Fakten
http://www.zeit.de/suche/index?q=Vahrenholt

Ganz egal wie groß der Einfluss des Menschen auf den Klimawandel ist: Es kann nicht richtig sein, wenn wir innerhalb weniger Jahrzehnte fast alles in die Luft blasen, was die Natur über viele Millionen Jahre eingelagert hat. Es kann auch nicht richtig sein, wenn sich aktuelle Generation anmaßen, eine Reihe an Ressourcen zu erschöpfen.

Leider konzentrieren wir uns im Klimaschutz immer auf die ineffizientesten Maßnahmen. Es gibt jede Menge erprobte und rentable Alternativen für Heizungen. Es werden bei Neubauten oder Sanierungen aber weiter lustig Öl- oder Gasheizungen eingebaut. Und jede heute neue Öl- oder Gasheizung generiert wieder einen entsprechenden Öl- oder Gasbedarf und -verbrauch für gleich weitere 15-20 Jahre. Aber Öl- oder Gasheizung mal komplett verbieten? Nö. Lieber Flugzeug und Auto verteufeln, wo es an rentablen Alternativen leider mangelt. Und Milliarden in sinnfreie Industrien wie der Photovoltaik versenken. Maximale Kosten bei minimalem Umwelteffekt.

Beste Grüße

Guido
Benutzeravatar
Peter D
Beiträge: 779
Registriert: Mo 10. Dez 2007, 16:45
Kontaktdaten:

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Peter D »

Kuno hat geschrieben:Bevor ich nun, wie an anderer Stelle in diesem Forum nahegelegt wurde, an irgendeine dubiose Organisation Ablasszahlungen fuer meine CO2 Produktion leiste, werde ich mir wohl das kuerzlich erschienene Buch von Fritz Vahrenholt und Sebastian Luening gruendlich durchlesen:

Die kalte Sonne: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet

Verlag: Hoffmann und Campe, 416 Seiten

Ich habe eben ein Interview mit Vahrenholt gelsen und das, was er sagt leuchtet mir absolut ein. Interessanterweise bezieht er sich auf dieselben Daten und Studied, wie die Klimaverschwoerer (wenn ich das mal so sagen darf), kommt aber dann zu einem anderen Schluss.

Nun koennte man annehmen, dass Vahrenholt ein Lobbyist eines Braunkohlekraftwerks ist und einfach fuer seinen Geldgeber daherschwafelt. Dem ist aber nicht so:

1984 Staatsrat der Hamburger Umweltbehoerde
1991-1997 Umweltsenator von Hamburg
Danach Vorstand der Deutschen Schell AG
2001-2007 Vorstandsvorsitzender Repower Systems (Windkraftanlagen)
Seit 2008 Geschaeftsfuehrer der RWE Innogy

...mehr ueber die im Buch aufgestellten Thesen findet man auch unter http://www.kaltesonne.de

Es ist die Organisation "Atmosfair" die ich nahelegte, diese ist nicht dubios. Das ist unrichtig !
Vielmehr ist diese Non-Profit-Organisation vielfach ausgezeichnet worden.


Die Kritiken sehen in der Tat anders aus.
Kritik und Auszeichnungen:
In der Presse wird die Kompensation von klimarelevanten Emissionen diskutiert und teilweise als moderner Ablasshandel beschrieben.[9][10][11] In einem Bericht von Greenpeace, ein Spender von atmosfair, heißt es hingegen, dass atmosfair als seriös und einzig empfehlenswerter Anbieter zu bewerten sei.[12]

Eine Studie der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde hat deutschlandweit Kompensationsanbieter untersucht, wobei atmosfair als einziger Anbieter das Prädikat „sehr gut“ erhielt. atmosfair wurde in den Kategorien realitätsnahe Berechnung, Qualität der Kompensation und Verbraucherkommunikation mit „sehr gut“ ausgezeichnet.[13]

Die Klimaabteilung der amerikanischen Universität Tufts hat in einer Studie 13 Organisationen untersucht, die Kompensationen für CO2-Emissionen anbieten. Kriterien waren Transparenz, Genauigkeit der Emissionsberechnungen, Preis der Kompensationen und Verwaltungskosten. atmosfair war dabei einer von vier Anbietern, die die Note sehr gut erreichten.
quelle:wiki

Von Greenpeace:
Die zahlreichen von Vahrenholt und seinem Co-Autor Sebastian Lüning gesammelten Arbeiten und Thesen sind entweder umstritten, bereits widerlegt oder unbestätigte Thesen Einzelner. Dessen ungeachtet stellen die beiden auf dieser Basis eine gewagte Rechnung auf: Sie sagen eine Abkühlung bereits für die nächsten Jahre voraus. Die meisten seriösen Wissenschaftler erwarten dagegen, dass die Erwärmung in den nächsten Jahren umso schneller voranschreitet. Das ist die gute Nachricht: Wer recht hat, wird sich schon bald herausstellen.

Vahrenholt bestreitet übrigens die Klimawirkung von Kohlendioxid gar nicht. „Ich kann jetzt nicht genau sagen, ob der Anteil des CO2 an der Klimaerwärmung 40, 50 oder gar 60 Prozent ausmacht“, erklärt er in einem Interview mit der „Welt“. Da schon heute alljährlich Millionen Menschen durch die zunehmenden Wetterextreme sterben oder ihre Heimat verlieren, erscheint seine Absage der „Klimakatastrophe“ schlicht menschenverachtend.

PS: Ach ja, in dem Welt-Interview erklärt Vahrenholt, der noch vor kurzem ein „Verfechter der CO2-Theorie“ war, seinen plötzlichen Sinneswandel mit einem „Schlüsselerlebnis“: Er habe mitbekommen, dass bei einem IPCC-Report zu erneuerbaren Energien ein Greenpeace-Vertreter „die Endfassung redigieren“ durfte. Auch das ist Quatsch. Der Ökonom Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, der wegen der Mitarbeit des Greenpeace-Experten in seiner IPCC-Arbeitsgruppe in die Kritik geraten war, erklärt im Tagesspiegel, wie es wirklich war.
http://www.greenpeace-magazin.de/index. ... endetektor

Es ist immer ausschließlich die politisch rechtsorientierte Szene die auf NGO's unapetittlich losgeht. Ist schon ein alter Hut. Vahrenholt scheint da eine Affinität zu haben. Er agiert ja nachweislich menschenverachtend. Alles nichts neues und entbehrlich. Die rechten Kapitaleliten haben kein Interesse am CO2-Abschlag.
Ich fahr 12000 Fahrradkilometer im Jahr, habe kein Auto, und kann mich mit meinem ökologischen Fußabdruck ruhig schlafen legen. Voila :mrgreen:

Gruß Peter
Zuletzt geändert von Peter D am Do 1. Mär 2012, 07:21, insgesamt 2-mal geändert.
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
Stefanie
Beiträge: 1495
Registriert: So 17. Feb 2008, 10:12
Wohnort: Aegypten
Kontaktdaten:

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Stefanie »

Sorry,
aber es ist doch muessig, sich mit Presseartikeln und Zitaten aus Wiki und Geenpeace zuzubomben...
Wir sind alle keine Fachleute zum Thema, haben sicher eine Meinung, koennen sie auch diskutieren,, doch das blosse Herbeiziehen von irgendwelcher Quellen als Beweise fuer Thesen... :shake:
Ich denke, dass jeder fernuenftige Mensch klar sehen muss, dass es immer 2 Seiten und immer mindestens 2 Meinungen gibt.
Es schadet sicher nichts, wenn man - wie nun Kuno, indem er das Buch liest - sich auch mal die andere Seite anhoert. Erweitert den Horizont und bildet Meinung. Eine vorgefertigte Meinung zu haben ist einfach!
Gruesse aus Baharia
Stefanie

Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“
Walter
Beiträge: 271
Registriert: So 9. Mär 2008, 18:09
Wohnort: Öst

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Walter »

Hi all,

Es werden viele verbale Nebelbomben geworfen. Und jeder Autor ist seriös, zuhause, wenn er vor dem Rasierspiegel steht.

Interessant scheint mir hingegen folgendes:
die sogenannten Klimaskeptiker haben selbst eine Studie intiiert (http://www.orf.at/stories/2085696/), um wissenschaftlich nachzuweisen, dass es keine Klimaänderung gibt. Herausgekommen ist, dass die vom Menschen verursachte mittlere globale Temperaturänderung schon 1°C beträgt. Als gerade noch erträglich wird von den Klimatologen ein Anstieg von 2 °C gesehen.
Faktum ist auch, dass in einer Region Österreichs bereits einen Anstieg von 3,5° verzeichnet wird (durchgeführt von einem renommierten Uni-Institut).
Und wer Augen hat zu sehen und ein Hirn zu denken, wird registriert haben, wie sich in den vergangenen Jahrzehnten die Zahl und Heftigkeit der Stürme und Starkregen vergrößert haben und auch wie die Sommertemperaturen und die Trockenheiten zugenommen haben.

Gruß
Walter
Walter
Benutzeravatar
Peter D
Beiträge: 779
Registriert: Mo 10. Dez 2007, 16:45
Kontaktdaten:

Re: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet.

Beitrag von Peter D »

Stefanie hat geschrieben:Sorry,
aber es ist doch muessig, sich mit Presseartikeln und Zitaten aus Wiki und Geenpeace zuzubomben...
Wir sind alle keine Fachleute zum Thema, haben sicher eine Meinung, koennen sie auch diskutieren,, doch das blosse Herbeiziehen von irgendwelcher Quellen als Beweise fuer Thesen... :shake:
Ich denke, dass jeder fernuenftige Mensch klar sehen muss, dass es immer 2 Seiten und immer mindestens 2 Meinungen gibt.
Es schadet sicher nichts, wenn man - wie nun Kuno, indem er das Buch liest - sich auch mal die andere Seite anhoert. Erweitert den Horizont und bildet Meinung. Eine vorgefertigte Meinung zu haben ist einfach!
Ich bin aktiv bei Greenpeace tätig, und muß mir daher die Medien über CO2 nicht in ein Quirler stecken den Knopf drücken und darauf hoffen, das dabei eine eigene Meinung herrauskommt.
Wenn ich über Erdnußkulturausbeutung im Senegal reüssiere, dann hab ich dort vorher 5 Monate verbracht.
Gerade der Umstand das ich kein CO2-Experte bin, entfacht die gesunde Neugier überall reinzukriechen um festzustellen ob ich nicht verschaukelt werde. Und das werden wir, ganz ordentlich....
Gruß Peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
Antworten