Flüchtlingswelle nach Europa

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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schnorr
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von schnorr »

Turi hat geschrieben: Frage mich, wo sind die Meinungen derer, die angeblich hinter dieser Politik stehen?
die lesen was sinnvolleres :mrgreen:
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
Damals

Re: Berlin - IS Anschlag auf Weihnachtsmarkt

Beitrag von Damals »

Hallo

Hab jetzt keine Ahnung wo ich das posten sollte. Ich machs mal hier. Kann gerne verschoben oder gelöscht werden.

WIE EUROPA NACH MACHTÜBERNAHME VON MOSLEMS REGIERT WERDEN SOLL :shock: :shock:

Krass was da so in arabischen Sendern diskutiert wird. (Falls die Übersetzung stimmt)

Aber auch krass ist die Webseite des Sendes. Kann ja jeder mal selber googlen "Memri TV"

Jetzt wundert mich gar nichts mehr im Zusammenhang mit Attentaten und Schutzsuchenden und überhaupt
Albatross
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Albatross »

Alexander hat geschrieben:Zwei Schlagwörter machen seit Sylverster die Rund: "Racial Profiling" und "Nafri".

...
Normalerweise finde ich Abkürzungen die zu Hauptwörtern werden doof...
aber über "Grüpri" musste ich grinsen
Gruß Albatross
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Damals

Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Damals »

Hallo

Im Focus zu lesen:

Ängste sind groß: Viele Frauen wollen nicht mehr auf deutschen Plätzen feiern


Das eigendlich Interressante am Artikel sind die Leser-Kommentare darunter.

Soweit ich das beim überfliegen (237) sehen konnte war kein einziger dabei der den momentanen Zustand gut heißt. Ganz im Gegenteil. Das Leben, wie es viele kannten ändert sich gerade massiv. Gut so! Um so früher die, die schon immer hier gewohnt haben aufwachen, desto besser.
Alexander
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Re: Berlin - IS Anschlag auf Weihnachtsmarkt

Beitrag von Alexander »

Damals hat geschrieben:Jetzt wundert mich gar nichts mehr im Zusammenhang mit Attentaten und Schutzsuchenden und überhaupt
Ich habe weniger Angst vor dem Geschwätz eines einzelnen Unterbelichteten, als vor denen, die an das auch noch glauben.

Und wenn ich dann noch die Kommentare zu diesem Video lese...
Mohammed war ein Leichenficker, Kamelficker, Kinderficker, Massenmörder, Vergewaltiger, Folterer und ein Anstifter zu Schwerverbrechen.
...dann weiß ich, welchem Klientel ich sie zuordnen muss. Einer Fliege würde ich einen höheren IQ zutrauen.

Grüsse
Alexander
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Christian S
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Christian S »

Hallo Allerseits,

passiv kenne ich das Forum schon lange. Nun habe ich eine Erinnerungsmail bekommen, ich solle doch mal wieder vorbei schauen.
Gelesen, getan, und überraschender Weise wird sich hier auch noch offen über aktuelle Themen ausgetauscht. In anderen Foren (z.B. http://www.gs-forum.eu ) wurden solche Beiträge schon im Oktober 2014 geschlossen. Vielen Dank für eure Mühe, solche Diskussionen zu ermöglichen.

Niemand hat eine Patentlösung, man weiß ohnehin bei fast keinem Politiker mehr, ob er das was er sagt wirklich selbst so sieht oder ob es nur um die richtige Meldung zum richtigen Zeitpunkt geht, um sich ins Gespräch zu bringen.

Langfristig gibt es aus meiner Sicht nur einen einzigen vernünftigen Lösungsansatz, und zwar Bildung, Bildung und dann nochmals Bildung.
Es gab 2000 mal einen Millenium-Gipfel mit einer Milleniumserklärung, siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Millenniu ... lungsziele

Unter anderem nahm man sich Folgendes vor:
Primärschulbildung für alle
Bis zum Jahr 2015 sicherstellen, dass Kinder in der ganzen Welt, Mädchen wie Jungen, eine Primärschulbildung vollständig abschließen.
Gleichstellung der Geschlechter / Stärkung der Rolle der Frauen
Das Geschlechtergefälle in der Primar- und Sekundarschulbildung beseitigen, möglichst bis 2005 und auf allen Bildungsebenen bis spätestens 2015.
Dem folgte kürzlich:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ziele_f%C ... ntwicklung

Klingholz und Lutz haben in ihrem Buch:
http://www.campus.de/buecher-campus-ver ... 10193.html
durch viele Beispiele belegt, dass alleine durch Bildung den großen Armutsprobleme (Kindersterblichkeit, Lebenserwartung, Bevölkerungswachstum, auch Gewaltbereitschaft usw.) gut entgegen gesteuert werden kann.

Denn man bekommt niemand mehr dumm.

Mit totaler Abgrenzung zu den Problemzonen er Welt wird das mit der Bildung nicht klappen.
Mit Bildungsvermittlung (nur bei uns) bei uns natürlich auch nicht.
Vor Ort muss was getan werden. Hunderttausenden Flüchtlingskindern hätte in den letzten Jahren in syriennahen Flüchtlingslagern eine Primärschulbindung ermöglicht werden können, stattdessen überlässt man dies caritativen Einrichtungen:
http://www.caritas-international.de/hil ... ge-libanon
Um Flüchtlingskindern in Beirut und dem Libanongebirge eine bessere Perspektive in ihrem Leben zu bieten, finanziert Caritas international für ein Jahr die Schulbildung. 400 von ihnen lernen dadurch etwa Lesen und Schreiben, Englisch und Arabisch
Stattdessen hat man schon 2014 die Unterstützungen aus staatlichen Mitteln gekürzt:
http://www.sueddeutsche.de/politik/welt ... -1.2172709
Auch Deutschland hat sich damals nicht mit Ruhm bekleckert:
Das Auswärtige Amt hat zwar wie im Vorjahr 55 Millionen Euro für humanitäre Hilfe speziell für die Syrienhilfe bereitgestellt. Anders als im vergangenen Jahr aber müssten diese Mittel nun auf fünf große Krisenherde - Zentralafrika, Südsudan, den Nordirak und den Kampf gegen Ebola in Westafrika - verteilt werden, so Ralf Südhoff vom WFP. Hoffnung mache zwar, dass die Budgets des Auswärtigen Amtes und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) angehoben worden seien. Für 2015 fürchtet das WFP allerdings, dass das Budget des Auswärtigen Amtes für humanitäre Hilfe um die Hälfte gekürzt werden soll.
Ich weiß, dass man die Zahlen so nicht vergleichen kann, aber von 55 Mio / Jahr redet heute keiner mehr:
https://www.google.de/webhp?sourceid=ch ... and%202016
globenomaden
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von globenomaden »

Christian S hat geschrieben: Langfristig gibt es aus meiner Sicht nur einen einzigen vernünftigen Lösungsansatz, und zwar Bildung, Bildung und dann nochmals Bildung.
Leider löst Bildung das Problem überhaupt nicht, ganz im Gegenteil.

Das größte Problem ist das enorme Bevölkerungswachstum z.B. in Afrika, ausgelöst durch eine geringere Kindersterblichkeit durch bessere medizinische Versorgung (z.b. bessere und gratis Malaria Medikamente).

Diese vielen jungen Menschen haben jedoch keine Perspektive wie sie zu bescheidenen Wohlstand kommen können. Je höher die Bildung, desto größer ist dann auch noch die Unzufriedenheit und Perspektivlosigkeit. Das war auch der Auslöser des arabischen Frühlings in Tunesien. Studenten arbeitslos, ohne Persepktive auf einen vernünftigen Job und Wohlstand.
Die Formel ist leider einfach: Mehr Bildung = mehr Unzufriedenheit. Ein einfacher Bauer auf dem Land ist nicht der Migrant der nach Europa möchte.
Ohne Reduktion des Bevölkerungswachstums in der "dritten Welt (z.B. Afrika)" und entsprechendes Wirschaftswachstum in diesen Ländern wird die Migrationswelle ungebrochen weiter Richtung Europa schwappen.

Ciao
Eva&Alfred
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Albatross
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Albatross »

globenomaden hat geschrieben:
Leider löst Bildung das Problem überhaupt nicht, ganz im Gegenteil.

Das größte Problem ist das enorme Bevölkerungswachstum z.B. in Afrika, ausgelöst durch eine geringere Kindersterblichkeit durch bessere medizinische Versorgung (z.b. bessere und gratis Malaria Medikamente).

Diese vielen jungen Menschen haben jedoch keine Perspektive wie sie zu bescheidenen Wohlstand kommen können. Je höher die Bildung, desto größer ist dann auch noch die Unzufriedenheit und Perspektivlosigkeit....
Diese Meinung teile ich nicht. Vielleicht teilweise für junge Männer. Sonst zu pauschal.
Höhere Bildung für Frauen reduziert die Geburtenrate?
Gruß Albatross
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Turi
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Turi »

Hallo Wüschigemeinde

Grundsätzlich wäre schon Bildung der richtige Weg, dem steht jedoch entgegen, dass ein Grossteil der afrikanischen Staaten bis ins Mark korrupt sind und das Geld das in Bildung/Erziehung, Beschaffung von Arbeitsplätzen etc. und eine relative soziale Struktur eingesetzt zu werden sollte , sich die Machthaber und deren Clans die Taschen bis ins unermessliche füllen.
Das nicht nur mit den Geldern die im jeweiligen Land erwirtschaftet werden, sondern auch mit den Hilfsgeldern.

Darum hat es grundsätzlich auch keinen Sinn Gelder in diese Länder zu pumpen.
Wieso beginnt, zB. Europa nicht endlich damit in diesen Ländern, Dinge wie Bildung etc. mit den Entwicklungshilfegeldern konsequent selbst zu organisieren und zu verwalten?
Höre ich da schon wieder "Kolonie"?
Es hat sich doch in Jahrzehnten herausgestellt, dass der Grossteil der Gelder versickert und dass die Machthaber Hilfe , nur in sehr beschränktem Umfang zulassen, geschweige denn eine Kontrolle.

Darum nochmal, helfen ja, aber vor Ort und unter strikter Kontrolle, wird die nicht zugelassen, gibt es keine Hilfsgelder mehr, Punkt.

Abgesehen davon, heute sendet man wieder Hilsflieferungsen nach Simbabwe :bang:
und das nicht erst seit heute.

https://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q= ... kpigxl5XIw

Hätten die Leute aber Hunger wehrten sie sich eher gegen ein Regime, dass dem Land den Ruin gebracht hat,
das wäre Realpolitik und nicht das was von Europa betrieben wird.

Da wird dann auch noch aufgefordert zu spenden, was für ein Affront.

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
lehencountry
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von lehencountry »

kurze Anmerkung zur Lösung "Bildung".
Ich denke auch, Bildung allein reicht nicht. Das sah und sieht man immer noch am Beispiel der südeuropäischen Staaten. Weil diese wirtschaftlich nichts auf die Füße brachten, musste die Jugend dieser Länder in die nördliche EU "flüchten".
Sobald es in einem afrik. Land einigermaßen läuft (Tourismus, Bodenschätze), keine Stammeskämpfe angezettelt werden und die Korruption im Rahmen bleibt, dann sieht man von diesen Ländern i.d.R. keine Flüchtlinge in Europa. Beispiele wären da Namibia, Südafrika, Botswana, Sambia, Tansania plus evtl. noch einige.
Die extreme Korruption dürfte der größte Hemmschuh für Wohlstand in Afrika sein, und da machen auch jene wenigen mit, die es Dank ihrer Ausbildung in die Politik schafften.
Turi
Beiträge: 2261
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Turi »

Die extreme Korruption dürfte der größte Hemmschuh für Wohlstand in Afrika sein, und da machen auch jene wenigen mit, die es Dank ihrer Ausbildung in die Politik schafften.
Die machen nicht mit, die sind die Hauptakteure in dem Scheiss Spiel.

José Eduardo dos Santos, der angolanische Präsident , oder Zuma/Südafrika, oder Jammeh Gamia, oder Kenyata/Kenia, oder der Milliardär vom Kongo Kabila, ok der hat nicht studiert, der stiehlt auch so, usw., die Liste liesse sich noch beliebig fortsetzen, fast alles studierte Leute, die in die Politik gingen und eine Ausbildung, meist im Westen genossen haben und trotzdem wieder in die alten Strukturen zurückfallen.

Geld stinkt nicht,ausser vielleicht die Dollarnoten :wink: , Macht sowieso nicht.

Ich sehe einfach nicht wie man dem Sumpf beikommen könnte, also was bleibt uns übrig?

Entweder machen wie die Amis und Franzosen etc. und finanzieren die Opositionen und beliefern sie mit Waffen,
oder schotten uns ab, oder??
Macht doch mal einen schlauen Vorschlag, bitte aber nicht den, auch noch die andere Wange hinhalten.

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Christian S
Beiträge: 3
Registriert: Mi 5. Okt 2011, 17:12

Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Christian S »

Hallo,
natürlich ist es schwierig, Bildung an den Mächten in den einzelnen Ländern vorbei an die Bevölkerung zu bekommen, ohne dass ein Großteil des finanziellen Aufwandes abgegriffen wird.
Natürlich ist es in genau diesen Ländern politisch auch nicht gewünscht, ein besser gebildetes Volk zu haben, weil es solches weniger leicht ausgebeutet und unterdrückt werden kann.
Nein, ich habe auch kein Rezept, wie man diese Schwierigkeiten überwinden kann, und erst recht nicht, was kurz- bis mittelfristig zu tun ist.

Das Thema Bildung wirkt mit einer "Verzögerung" von ca. 25 Jahren, sofern man jetzt beginne würde, Primärschuldbildung flächendeckend zu ermöglichen.

Im Buch "Wer überlebt" wird anschaulich dargestellt (klar, nur Hochrechnungen, aber immerhin auf einigermaßen plausibel begründet), dass die Weltbevölkerung ab ca. 2050 wieder sinken würde, wenn wir jetzt mit einer flächendeckenden Primärschulbildung anfangen würden. Die studierte äthiopische Frau hat durchschnittlich knapp 2 Kinder, die Iranerin (insgesamt besser gebildet als der weibliche Rest in den umliegenden Ländern) zwischen 2-3 usw.

http://www.campus.de/uploads/tx_saltboo ... 505107.pdf

Zitat aus der Pressevorstellung des Verlages:
Bildung entscheidet über die Zukunft der Menschheit. Die Bevölkerungsexperten
Reiner Klingholz und Wolfgang Lutz fordern Bildung für alle, überall.
Die Konfliktlinie des 21. Jahrhunderts verläuft zwischen den Wissensgesellschaften und
solchen, die den Zugang zu Bildung be- oder gar verhindern, sagen die Experten für
Bevölkerungsentwicklung Reiner Klingholz und Wolfgang Lutz. Nicht Klima, nicht Rohstoffe,
sondern Bildung ist der Schlüsselfaktor für das Überleben der Menschheit. Der
»Kampf der Bildungskulturen«, betrifft uns alle, denn Armut, Verzweiflung und Terror
machen vor Grenzen nicht halt.
Bildung, so Klingholz und Lutz, ist die notwendige Voraussetzung für Demokratie. Bildung
fördert Wohlstand und macht Gesellschaften langfristig überlebensfähig. Länder
mit niedrigem Bildungsstandard haben hingegen nur geringe Chancen im globalen
Wettbewerb. Der Mangel an Bildung schürt soziale Konflikte, befördert Migrationsbewegungen
und macht Menschen empfänglich für religiöse Indoktrination und Radikalisierung.
So heißt Boko Haram übersetzt nicht weniger als »westliche Bildung verboten«.
Klingholz und Lutz illustrieren an zahlreichen konkreten Länderbeispielen, dass
Bildung die beste und wirkungsvollste Entwicklungshilfe ist. Ihre Forderung: Investition
in Breitenbildung muss Priorität in der Entwicklungshilfe bekommen. Die am wenigsten
entwickelten Länder brauchen dafür Hilfe von außen, und diese Hilfe kann nicht länger
warten!
Das Buch von Reiner Klingholz und Wolfgang Lutz macht deutlich, wie eng die Wechselwirkung
zwischen Bildung und wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung
ist. Es dokumentiert nationale Erfolgsgeschichten und zeichnet mögliche Konfliktherde
der Zukunft auf. Die Autoren lassen keinen Zweifel daran, dass die existentiellen Aufgaben
der Menschheit zu Beginn des 21. Jahrhunderts: Armut besiegen, Bevölkerungswachstum
begrenzen, Klimawandel bekämpfen und für Frieden sorgen ohne ausreichende
Bildung für alle nicht gelöst werden können. Global in Bildung zu investieren ist
alternativlos.
Die Autoren:
Dr. Reiner Klingholz ist seit 2003 Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und
Entwicklung und einer der renommiertesten Demografie-Experten Deutschlands.
Prof. Dr. Wolfgang Lutz, einer der weltweit führenden Demografen, ist Direktor des
World Population Program am IIASA und des Vienna Institute of Demography sowie
Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien
Zum ersten Mal gefällt mir die Verwendung des Begriffs alternativlos!

Global in Bildung zu investieren ist alternativlos.

Zu Eva und Alfred:
Die Formel ist leider einfach: Mehr Bildung = mehr Unzufriedenheit.
Bis zu einem gewissen Level mag ein bescheidenerer Lebensstil für mehr Zufriedenheit als durchschnittlich gegeben in hochzivilisierten Ländern führen, weil bei uns viele ziemlich gierig sind und auf höchstem Niveau gejammert wird...
Aber auch in den bislang ärmeren und rückständigen Ländern ist in vielen Teilen über Smartphons und www die Kenntnis, Wahrnehmung und damit auch das Bedürfnis nach Luxusgütern und Wohlstand angekommen mit gewissen Auswirkungen auf den Zufriedenheitslevel...

ABER: Wenn ein Land mal bei einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von unter 5000 USD angekommen ist, ist es mit der größeren Zufriedenheit nicht mehr weit her, glaube ich. Das betrifft immerhin 60 Länder der Welt:

http://www.laenderdaten.de/wirtschaft/BIP_pro_kopf.aspx
Alexander
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Bildung als Basis gegen Flucht, Terror, Krieg u.v.m.

Beitrag von Alexander »

globenomaden hat geschrieben:Leider löst Bildung das Problem überhaupt nicht, ganz im Gegenteil.
Was sollen wir tun? Diese Menschen dumm halten? Das ist m.E. eine sehr kurzfristige Sichtweise.
globenomaden hat geschrieben:Das war auch der Auslöser des arabischen Frühlings in Tunesien. Studenten arbeitslos, ohne Persepktive auf einen vernünftigen Job und Wohlstand.
Bildung war nicht die Ursache für die Unzufriedenheit und für den folgenden arabischen Frühling in Tunesien. Es gab da eine Clique um Ben Ali, die anstatt die Staatseinnahmen so zu investieren, dass das Volk und Wirtschaft davon profitierten, sie sich Geld und Gold in die eigenen Taschen steckten und das Volk unterdrückten. Vernünftig leben konnte nur, wer sich mit diesem Regime arrangierte und/oder korrupt war.

Ich sehe zur Bildung auch keine Alternative. Bildung in Verbindung mit dem richtigen Umfeld. Das Problem allerdings ist, und Christian S hat es schon richtig erwähnt: Bildung wird nicht einfach aus dem Ärmel geschüttelt. Es dauert mindestens eine Generation, bis ein Mensch seinen schulischen Werdegang durchlaufen hat. Besser fängt man damit heute an als morgen.
Christian S hat geschrieben:Das Thema Bildung wirkt mit einer "Verzögerung" von ca. 25 Jahren, sofern man jetzt beginne würde, Primärschuldbildung flächendeckend zu ermöglichen.
Darum machen wir hier weiter! Auch wenn wir zusammen mit dem Wüstenschiff nur einen verhältnismässig kleinen Beitrag leisten können. Nachhaltigkeit ist gefragt, damit der stetige Tropfen den Stein höhlt.

Zwei Projekte konnten wir in kurzer Zeit erfolgreich abschließen:

Hilfe: Suche Englisch Lehrbücher für Lehrer/Schule in Agadez

Niger: Wüstenschiff kauft Mobiliar für Schule in Timia

Daran arbeiten wir gerade:

Das Wüstenschiff baut einen Brunnen in Niger

Und es geht weiter. Darum bitten wir euch, unterstützt uns weiter. Ein bisschen brauchen wir noch für unseren Brunnen.

[Paypal Konto wird erneuert]

oder per Banküberweisung an

[Konto Kreissparkasse von Alexander wird aufgelöst - Neue Bankverbindung wird in Kürze bekanntgegeben. 25.12.2020 / Birgitt, Mod-Team]

Herzlichen Dank und viele Grüsse

Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Turi »

Hallo Wüschigemeinde
Genau so sollte Hilfe aussehen, nicht an grosse Hilfsorganisationen spenden,
sondern Hilfe die direkt ankommt und kontrolliert werden kann.
Ein Tropfen auf den heissen Stein, der aber kommt an.
Gruss Turi
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lehencountry
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von lehencountry »

Noch kurz ein Artikel über die superreichen in Afrika.
Empfehlenswerter Beitrag von FAZ-NET: http://www.faz.net/-ign-8otpv via @faz.net
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