Internet-Zensur
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russenschleuder
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Re: Internet-Zensur
finde es immer wieder spannend, dass man da immer an china denkt und bei uns die bescheuerten frei herum laufen dürfen.
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/ ... netzfilter
für die leute die nicht wissen was ein hash ist:
ein hash ist eine erweiterte ziffernsumme einer datei. bedingt durch den kleinen zahlenraum eines hashes kann es zu überschneidungen kommen. (4 ist eine kinderporno datei ,13 ,22 und 31 werden aber auch gelöscht, da der hash gleich ist)
sg clemens
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/ ... netzfilter
für die leute die nicht wissen was ein hash ist:
ein hash ist eine erweiterte ziffernsumme einer datei. bedingt durch den kleinen zahlenraum eines hashes kann es zu überschneidungen kommen. (4 ist eine kinderporno datei ,13 ,22 und 31 werden aber auch gelöscht, da der hash gleich ist)
sg clemens
sg Clemens
Re: Internet-Zensur
Hallo Clemens,
das von dir erwähnte Problem von Hash-Kollisionen tritt bei halbwegs korrekt gewählter Hash-Funktion kaum auf.
Viel kritischer aber ist Folgendes:
[quote=""Die Zeit""]Wer garantiert beispielsweise, dass die Hashes, die die Provider bekommen, wirklich nur die von Kinderpornos sind? Wer lediglich die Prüfsumme sieht, kann nicht erkennen, was sich hinter ihr verbirgt und ob es nicht vielleicht Wahlvideos einer Partei sind, die damit gefiltert werden.[/quote]Damit ließe sich tatsächlich ohne Weiteres eine "unsichtbare" Zensur einführen. Im Extremfall reicht eine Person, die die Hashlisten nach ihrem Wunsch manipuliert. Aus den Hashes selbst kann man definitiv nicht ermitteln, aus welchem Inhalt sie generiert wurden.
Und der andere Anwendungsfall (das schnelle Durchforsten von beschlagnahmten Festplatten nach z.B. Kinderpornos) lässt sich leicht austricksen. Das Verfahren ist simpel und kann auch von jedem Computerlaien durchgeführt werden. (Keine weiteren Details hier - wir sind ein Wüstenforum. Wer es wirklich wissen will, kann mir eine PN schreiben.)
Zensurfreie Grüße,
Horst
das von dir erwähnte Problem von Hash-Kollisionen tritt bei halbwegs korrekt gewählter Hash-Funktion kaum auf.
Viel kritischer aber ist Folgendes:
[quote=""Die Zeit""]Wer garantiert beispielsweise, dass die Hashes, die die Provider bekommen, wirklich nur die von Kinderpornos sind? Wer lediglich die Prüfsumme sieht, kann nicht erkennen, was sich hinter ihr verbirgt und ob es nicht vielleicht Wahlvideos einer Partei sind, die damit gefiltert werden.[/quote]Damit ließe sich tatsächlich ohne Weiteres eine "unsichtbare" Zensur einführen. Im Extremfall reicht eine Person, die die Hashlisten nach ihrem Wunsch manipuliert. Aus den Hashes selbst kann man definitiv nicht ermitteln, aus welchem Inhalt sie generiert wurden.
Und der andere Anwendungsfall (das schnelle Durchforsten von beschlagnahmten Festplatten nach z.B. Kinderpornos) lässt sich leicht austricksen. Das Verfahren ist simpel und kann auch von jedem Computerlaien durchgeführt werden. (Keine weiteren Details hier - wir sind ein Wüstenforum. Wer es wirklich wissen will, kann mir eine PN schreiben.)
Zensurfreie Grüße,
Horst
Re: Internet-Zensur
Hallo Horst,Horst hat geschrieben:lässt sich leicht austricksen. Das Verfahren ist simpel und kann auch von jedem Computerlaien durchgeführt werden. (Keine weiteren Details hier -
es steht doch sogar in dem verlinkten Text wie es geht... und diejenigen, die wirklich schlechtes vorhaben, haben ohnehin ihre eigenen Kanäle. Mit allen Netzsperren, Hash Schnüffeleien etc. geht es nur darum, dem "Volk" zu verkaufen, warum es einen Überwachungsstaat braucht. Und Kinderpornos sind da das beste Argment.
Gruß,
Patrick
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Ralf Kiefer
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Re: Internet-Zensur
Diese 1-Personen-Click-Regelung gibt's doch schon heute, z.B. in Dänemark, wo man ganz schnell mal nicht unwesentliche Teile des Netzes sperren kann. Natürlich nur aus Versehen, oder zum Test, oder so. Das sind Schünemanns feuchte Träume! Er möchte Herr des Netzes sein.Horst hat geschrieben:Im Extremfall reicht eine Person, die die Hashlisten nach ihrem Wunsch manipuliert.
Gruß, Ralf
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russenschleuder
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Re: Internet-Zensur
nicht unbedingt, da ja die möglichkeit ausgeschlossen werden muss, einen pixel zu verändern und so wieder durch den pornofilter zu kommen. (darum gefällt mir hash in dem zusammenhang auch nicht so gutHorst hat geschrieben:das von dir erwähnte Problem von Hash-Kollisionen tritt bei halbwegs korrekt gewählter Hash-Funktion kaum auf.
darum muss sozusagen ein großer bereich abgedunkelt werden. da muss es zwangsläufig opfer geben.
http://www.microsoft.com/presspass/presskits/photodna/
sg clemens
sg Clemens
Re: Internet-Zensur
PhotoDNA hat aber jetzt nichts mit Hash-Algorithmen zu tun.russenschleuder hat geschrieben:http://www.microsoft.com/presspass/presskits/photodna/
Grüße,
Horst
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russenschleuder
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Re: Internet-Zensur
Doch selbst eine FFT ist ein hash, solange die summe der lösungen kleiner der ausgangsmenge ist.
darum weg vom vorbelasteten begriff hash, da hier immer die unumkehrbarkeit (zb md5) mitschwingt hin zur prüffsumme oder vergleichsschlüssel.
White IT ist hier besonders gut deren Vergleichswerte als fehlerfrei darzustellen, was sie aber nicht sind, da deren "hash" nichts mit einem kryptografischen hash zu tun hat sondern nur mit "wir zerlegen ein bild, generieren eine prüffsumme und löschen alles was ähnlich aussieht"
und da es MS selbst “robust hashing” nennt, nennen wir das ergebniss dann eben “robust hash” jetzt besser?
http://www.microsoft.com/presspass/feat ... todna.mspx
sg
clemens
darum weg vom vorbelasteten begriff hash, da hier immer die unumkehrbarkeit (zb md5) mitschwingt hin zur prüffsumme oder vergleichsschlüssel.
White IT ist hier besonders gut deren Vergleichswerte als fehlerfrei darzustellen, was sie aber nicht sind, da deren "hash" nichts mit einem kryptografischen hash zu tun hat sondern nur mit "wir zerlegen ein bild, generieren eine prüffsumme und löschen alles was ähnlich aussieht"
und da es MS selbst “robust hashing” nennt, nennen wir das ergebniss dann eben “robust hash” jetzt besser?
http://www.microsoft.com/presspass/feat ... todna.mspx
sg
clemens
sg Clemens
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Birgitt
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Internet-Zensur im Iran - Gmail gesperrt
Iran sperrt Google-Maildienst GmailDer Iran treibt die Einrichtung eines landesweiten Intranets, das vom weltweiten Internet abgekoppelt ist, weiter voran. Die Regierung in Teheran ließ jetzt den Zugang zum Google-Emaildienst Gmail sperren und beschränkte den Zugriff auf die Google-Suche weiter. "Aufgrund der wiederholten Forderungen der Menschen werden Google und Gmail landesweit gefiltert", teilten die Behörden in einer SMS mit. Die Einschränkungen gelten demnach "bis auf Weiteres". Gmail wird von vielen iranischen Geschäftsleuten genutzt, um mit ausländischen Firmen zu kommunizieren.
24.09.2012 - tagesschau
Gruß
Birgitt
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Birgitt
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Internet-Zensur Iran - Zensurmaßnahme wieder ausgesetzt
Iran hebt Sperrung von Google-Maildienst Gmail aufDie iranischen Behörden haben die Sperrung des Internetportals Gmail wieder aufgehoben. Vor einer Woche war der Zugang zu dem Maildienstleister des Google-Konzerns blockiert worden. Grund hierfür war die Veröffentlichung eines islamfeindlichen Schmähfilms auf dem Videoportal YouTube, das ebenfalls zu Google gehört.
01.10.2012 - tagesschau
Gruß
Birgitt
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Alexander
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Re: Internet-Zensur
Eigentlich hätte ja Herr von und zu Guttenberg dafür sorgen sollen, dass das Internet ein bischen freier wird. Als er nun einen Statusbericht abliefern sollte kam, wie bei seiner abgekupferten Doktorarbeit, nur heisse Luft.
Internetexperten rechnen mit Guttenberg ab
Vor einem Jahr präsentierte die EU Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg als Internetberater. Von seiner Tätigkeit hat aber fast niemand etwas mitbekommen. Auf eine Bilanz verzichtet er. mehr...
Grüsse
Alexander
Internetexperten rechnen mit Guttenberg ab
Vor einem Jahr präsentierte die EU Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg als Internetberater. Von seiner Tätigkeit hat aber fast niemand etwas mitbekommen. Auf eine Bilanz verzichtet er. mehr...
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Marokko Internet-Zensur
In Marokko konnte ich letzten Winter nicht auf mein Webmail zugreifen. Validia, ein Tunnel oder wie man das nennen will hat mir dann den Zugang wieder gewaehrt... Und ploetzlich fand ich auch Informationen zum Westsahara-Konflikt, wo vorher keine Suchresultate im Google angezeight wurden... Von wegen freies Internet...
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Ralf Kiefer
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- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: Marokko Internet-Zensur
Das kann mit Zensur zusammenhängen, muß es aber nicht. Solche Schilderungen kenne ich schon aus dem Jahr 2003. Als ich 2004 in der Türkei war, gewarnt durch die Schilderung von einem Jahr zuvor, erlebte ich auch, daß Web.de ein paar Tage nicht funktionierte, aber Gmx schon. Seither habe ich auf Reise mehrere Web-Mail-Accounts bei unterschiedlichen Providern. Vemutete Gründe: Routing-Probleme, DNS-Probleme.samy hat geschrieben:In Marokko konnte ich letzten Winter nicht auf mein Webmail zugreifen.
Man kann Anonymierungsdienste verwenden. Wenn allerdings die Staatsadmins einigermaßen schlau sind, dann kennen sie die Möglichkeiten, wie Tor oder Jondo funktionieren. Dann wird's zumindestens im Internet-Cafe schwierig.samy hat geschrieben: Validia, ein Tunnel oder wie man das nennen will hat mir dann den Zugang wieder gewaehrt...
Wenn Du Deinen Web-Mailer beim eigenen Provider hast, dann funktionert das Tunneln schon mal besser, wenn man ggf. einen USB-Stick mit direkt zu startender Software dafür für Windows dabei hat.
Wer glaubt, daß Google objektive Suchergebnisse listet, der glaubt an den Osterhasen, den Weihnachtsmann, das Christkind und Schäuble zugleich. Google filtert und bereitet die Ergebnisse nach der vorherigen Nutzung des Rechners auf. Wenn also im Internet-Cafe vor Dir Nutzer waren, die sich z.B. für Autos interessiert haben, dann wirst Du als nächster Nutzer Auto-lastige Suchergebnisse bevorzugt angezeigt bekommen. Wenn Dein Vor-Nutzer sich bei Google-Mail angeneldet hatte, dann steht dieser PC bei Google auf dessen Vorlieben, bis sich jemand anderes mit seinem Google-Mail-Account anmeldet. Das Löschen der Cookies hilft bedingt.samy hat geschrieben: Und ploetzlich fand ich auch Informationen zum Westsahara-Konflikt, wo vorher keine Suchresultate im Google angezeight wurden... Von wegen freies Internet...
Daher wähle besser eine andere Suchmaschine! Es gibt viele. Da ist sogar die Suchmaschine aus der Welt des "Bösen" eine bessere Alternative als Google, also Bing. Weiterhin soll es auch heute noch Metasuchmaschinen geben, z.B. Metager, Ixquick u.a.
Gruß, Ralf
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Günther Schulz
- Beiträge: 414
- Registriert: Mi 10. Mai 2006, 19:55
- Wohnort: Alsfeld-Hattendorf, Deutschland
Re: Internet-Zensur
Ich rege mich über gewisse Zensuren im Internet in Marokko gar nicht mehr auf, seit 1,5 Jahren geht Skype nicht und Google Earth geht schon seit 3 Jahren nicht mehr. Ist aber kein Problem, ich verbinde mich mit Hotspot, das mein ID umwandelt in eine andere, zum Beispiel in eine Schwedische, oder USA, manchmal ist das Programm ein wenig langsam, aber es funktioniert hervorragend.
hotspotshield
hotspotshield
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markus-1969
- Beiträge: 609
- Registriert: So 17. Apr 2011, 21:36
Re: Internet-Zensur
China:
http://www.heute.de/Die-Angst-der-Kommu ... 58956.html
Es wird schlimmer.
http://www.heute.de/Die-Angst-der-Kommu ... 58956.html
Es wird schlimmer.
Dabei hab ich es in China schon erlebt: Man wollte meinen Paß nur damit ich ins Internet kam; als ich dann heute.de und tagesschau.de lesen wollte, ging der Zugriff auf die Seite nicht und nach endlosen Versuchen dann doch ...Mao2568 - solche Nutzernamen sind ab jetzt verboten in Chinas Internet. Seit heute verlangt die Regierung, dass sich die User mit ihrem echten Namen anmelden. Der Grund: "Das Internet ist für Chinas Machthaber so gefährlich wie noch nie", sagt ZDF-Korrespondentin Nicola Albrecht. Nach online kursierenden Korruptionsvorwürfen gegen die Kommunistische Partei hat China die ohnehin schon strikte Kontrolle des Internets weiter verschärft. Internetnutzer müssen sich jetzt mit ihrem Namen registrieren. Die Anbieter sollen von nun an Klarnamen und andere Identifikationsmerkmale abfragen, bevor jemand online Beiträge veröffentlichen oder einen Internet-, Telefon- oder Handyvertrag abschließen darf.(...)
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Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: Internet-Zensur
Das haben die Chinesen nicht erfunden, das hat ihnen Facebook vorgemacht inkl. der Schnüffelaktion bei den sogenannten Freunden "Erkennen sie diesen Nutzer? Ist das wirklich >Nutzer0815<?".markus-1969 hat geschrieben:Mao2568 - solche Nutzernamen sind ab jetzt verboten in Chinas Internet. Seit heute verlangt die Regierung, dass sich die User mit ihrem echten Namen anmelden.
Hast Du hier in Deutschland schon mal ein Mobiltelelfon mit Vertrag gekauft? Das geht genausowenig anonym. Internet-Zugänge und Festnetztelefonverträge auch nicht.markus-1969 hat geschrieben:Die Anbieter sollen von nun an Klarnamen und andere Identifikationsmerkmale abfragen, bevor jemand online Beiträge veröffentlichen oder einen Internet-, Telefon- oder Handyvertrag abschließen darf.(...)
Das ist immerhin der große Unterschied zwischen chinesischen und deutschen Verhältnissen: noch kann man in .de anonym ins Web.markus-1969 hat geschrieben: Dabei hab ich es in China schon erlebt: Man wollte meinen Paß nur damit ich ins Internet kam;
Routing- oder Last-Problem, auf der Strecke zwischen China und Mitteleuropa kein untypisches Problem. Wäre wirklich ein Filter drin, hättest Du keinen Erfolg gehabt.markus-1969 hat geschrieben: als ich dann heute.de und tagesschau.de lesen wollte, ging der Zugriff auf die Seite nicht und nach endlosen Versuchen dann doch ...
Gruß, Ralf




