Regenzeit in Mali bleibt aus - Caritas Innsbruck im Einsatz
31.07.2006
Im westafrikanischen Staat Mali strahlt wieder einmal das Verderben vom Himmel. Einheimische rechnen mit neuer Katastrophe.
Die lokalen Zeitungen und Radiosender gehen mit der zentralen Überlebensfrage penibel um: Timbuktu 0 Millimeter, Bamako 10 Millimeter, Mopti 3 Millimeter. Tag für Tag werden die Niederschlagsmengen angegeben, denn eigentlich wäre gerade Regenzeit. Die Realität ist eine andere und treibt vielen Menschen in den ungeheuren Weiten des Sahels tiefe Sorgenfalten ins Gesicht. Der Himmel ist zwar dauernd bewölkt, die Luftfeuchtigkeit sehr hoch, aber es regnet nur spärlich oder gar nicht. Das kostbare Nass benetzt gerade einmal den Boden und sollte doch wie in Sturzbächen das Land unter Wasser setzen. Die Regenzeit dauert drei Monate im Sommer, fast die halbe Zeit ist heuer ohne nennenswerte Niederschläge vergangen ... mehr
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Birgitt
Regenzeit in Mali bleibt aus
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Re: Regenzeit in Mali bleibt aus
habe eben fotos von MAKAN-TE jutta erhalten,die sevare(mopti) unter wasser zeigen.was ist die wahrheit ?
toyo
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Birgitt
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Re: Regenzeit in Mali bleibt aus
Serie "Wüsten der Welt"
Der Traum vom fruchtbaren Niger-Tal
Mali leidet seit 30 Jahren unter Regenmangel und dem Vordringen der Sahara.
Von Klaudia Pape
Timbuktu - Eigentlich ist Elkassim Ag Hadé durch nichts mehr aus der Ruhe zu bringen. Nur hier, am Rande von Timbuktu, wirkt der Mann mit dem blauen Turban fassungslos. Genau hier habe er schwimmen gelernt; hier habe er als Junge mit den Fischern geangelt und in den Gärten am Ufer Obst und Gemüse stibitzt. Und heute, seufzt Elkassim: "Schauen Sie sich das an: Das ist doch schrecklich!" Er zeigt mit ausholenden Handbewegungen im Süden auf zerbröselnde Lehmbauten und im Norden auf Dünen, Sand und Sträucher - so weit das Auge reicht. Vor 1000 Jahren lag Timbuktu noch in grünen Landschaften, vor 40 Jahren direkt am Niger und heute mitten in der Wüste ... mehr
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Birgitt
Der Traum vom fruchtbaren Niger-Tal
Mali leidet seit 30 Jahren unter Regenmangel und dem Vordringen der Sahara.
Von Klaudia Pape
Timbuktu - Eigentlich ist Elkassim Ag Hadé durch nichts mehr aus der Ruhe zu bringen. Nur hier, am Rande von Timbuktu, wirkt der Mann mit dem blauen Turban fassungslos. Genau hier habe er schwimmen gelernt; hier habe er als Junge mit den Fischern geangelt und in den Gärten am Ufer Obst und Gemüse stibitzt. Und heute, seufzt Elkassim: "Schauen Sie sich das an: Das ist doch schrecklich!" Er zeigt mit ausholenden Handbewegungen im Süden auf zerbröselnde Lehmbauten und im Norden auf Dünen, Sand und Sträucher - so weit das Auge reicht. Vor 1000 Jahren lag Timbuktu noch in grünen Landschaften, vor 40 Jahren direkt am Niger und heute mitten in der Wüste ... mehr
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