USA: Terroranschlag mit vielen Toten und Verletzten
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Alexander
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USA: Terroranschlag mit vielen Toten und Verletzten
Am Sonntag verübte ein Mann einen Anschlag auf einen Treff der Homosexuellenszene. Der US Amerikaner mit afghanischen Wurzeln betrat den Treff mit einem Sturmgewehr und einer Handgranate. Es soll auch eine "Einrichtung" am Körper getragen haben. Der Täter schoß wahllos auf die Menschen und tötete mindestens 50 von ihnen. 52 wurden verletzt.
Laut FBI soll der Täter einen islamistischen Hintergrund haben. Er soll auch seine Zugehörigkeit zur Terrorgruppe IS bekundet haben.
50 Tote und dutzende Verletzte bei Angriff auf Nachtclub in Orlando
Bei einer Geiselnahme und einer Schießerei in einem Nachtclub in Florida sind nach Behördenangaben mindestens 50 Menschen getötet und 53 weitere verletzt worden. Die Polizei stürmte das Gebäude, dabei wurde der Angreifer getötet. Die US-Bundespolizei FBI ermittelt wegen eines "Terrorakts". mehr...
Congressman says terrorist shooter PLEDGED ALLEGIANCE to ISIS during attack
Grüsse
Alexander
Laut FBI soll der Täter einen islamistischen Hintergrund haben. Er soll auch seine Zugehörigkeit zur Terrorgruppe IS bekundet haben.
50 Tote und dutzende Verletzte bei Angriff auf Nachtclub in Orlando
Bei einer Geiselnahme und einer Schießerei in einem Nachtclub in Florida sind nach Behördenangaben mindestens 50 Menschen getötet und 53 weitere verletzt worden. Die Polizei stürmte das Gebäude, dabei wurde der Angreifer getötet. Die US-Bundespolizei FBI ermittelt wegen eines "Terrorakts". mehr...
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Alexander
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Re: USA: Terroranschlag mit vielen Toten und Verletzten
Die Terrorgruppe IS übernimmt die Verantwortung für den Anschlag in den USA
Die dem IS nahestehende Nachrichtenagentur Amaq berichtet, die Terrormiliz bekenne sich zu der Bluttat von Orlando. In der Mitteilung heiße es, für die Tat sei von einem "Kämpfer des Islamischen Staates" begangen worden, berichtet die britische Nachrichtenagentur Reuters.
http://www.focus.de/politik/ausland/blu ... 23029.html
ISIS Claims Responsibility for Orlando Mass Shooting
Grüsse
Alexander
Die dem IS nahestehende Nachrichtenagentur Amaq berichtet, die Terrormiliz bekenne sich zu der Bluttat von Orlando. In der Mitteilung heiße es, für die Tat sei von einem "Kämpfer des Islamischen Staates" begangen worden, berichtet die britische Nachrichtenagentur Reuters.
http://www.focus.de/politik/ausland/blu ... 23029.html
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Re: USA: Terroranschlag mit vielen Toten und Verletzten
Der 29-jährige Omar M. soll in einer Sicherheitsfirma gearbeitet haben. Da hat man wieder einen Bock zum Gärtner gemacht. Wie in den Atomkraftwerken, Flughäfen...
Grüsse
Alexander
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Re: USA: Terroranschlag mit vielen Toten und Verletzten
Wunderbar, wie das jetzt wieder dem Donald in die Hände spielt.
Das Puzzle setzt sich Stück für Stück zusammen.
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>>>Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden!<<<
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lehencountry
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Re: USA: Terroranschlag mit vielen Toten und Verletzten
und Obama soll zurücktreten, weil er indirekt mitschuldig ist, so Mr. Trump.
Dann wäre es für Trump besser, garnicht erst das Amt anzutreten. Was wird oder würde womöglich unter seiner autoritären Herrschaft nicht alles passieren?!?!
Er sagt zwar, die USA sollten sich aussenpolitisch zurücknehmen, nicht überall einmischen, kein Weltpolizist mehr sein.
Das glaubt ihm ..... n i e m a n d .
Dann wäre es für Trump besser, garnicht erst das Amt anzutreten. Was wird oder würde womöglich unter seiner autoritären Herrschaft nicht alles passieren?!?!
Er sagt zwar, die USA sollten sich aussenpolitisch zurücknehmen, nicht überall einmischen, kein Weltpolizist mehr sein.
Das glaubt ihm ..... n i e m a n d .
Re: USA: Terroranschlag mit vielen Toten und Verletzten
Das Problem ist, dass man so eine Tat nicht verhindern kann.Der 29-jährige Omar M. soll in einer Sicherheitsfirma gearbeitet haben. Da hat man wieder einen Bock zum Gärtner gemacht. Wie in den Atomkraftwerken, Flughäfen
Ich denke, in fast jeder Person schlummert im hintersten Eckchen ein Schweinehund, in welcher Form auch immer.
Die Einen vergewaltigen kleine Jungs, die nächsten schlagen Leute an einem Fussballspiel tot usw.
Schaut man die IS Szene bzw. die dort hin gewanderten an, das sind vielfach junge Leute, die, mit was auch immer, nicht zurechtkommen, dort finden sie ein Ventil.
Wie viele Probleme oder Komplexe muss man haben um einem Menschen der sich nicht wehren kann, den Kopf abzuschlagen und sich damit auch noch brüsten.
Anders lassen sich solche Taten nicht erklären.
Denke Omar hatte nichts mit dem IS am Hut, hat aber da eine Plattform gefunden, sich zu profilieren.
Ist vermutlich ein ähnlicher Fall wie bei Breivik, der aber hatte eine rechtsradikale Plattform.
Wie auch immer, solange es Menschen gibt, wird es auch Mord und Totschlag geben, traurig aber wahr.
Nur wer glaubt, mit einem Verbot von Waffen da was zu ändern, der zäumt das Pferd vom Schwanz her auf.
Im Falle der Waffe des Omar, vom AR 15 sind in den USA mehrere dutzend Millionen in Privatbesitz, man kann hier also nicht sagen, die Waffe ist das Problem.
Das Problem sind nicht die Waffen, sondern der Kopf, der den Zeigefinger krumm macht.
Hierzu noch eine Erläuterung von anderer Seite
https://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q= ... 9IudbECnAA
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: USA: Terroranschlag mit vielen Toten und Verletzten
Waffen & Köpfe hinter den Zeigefingern
Grundsätzlich stimmt das schon, dass der Mensch hinter der Waffe tötet.
Mehr Waffen also = mehr Sicherheit?
Im Umkehrschluss kann man aber zur Erkenntnis gelangen, dass immer mehr Waffen nicht immer mehr Sicherheit bedeuten, sondern genau das Gegenteil bewirken, wenn man sich mal Statistiken ansieht. In den USA sterben fast genau so viel Menschen durch Waffen, wie es Verkehrstote gibt.
Solche Taten durchgeknallter Einzeltäter wird man nie verhindern können. Aber in einem Klima, in dem die Anwendung einer Waffe eine "gebräuchliche Problemlösung" darstellt, haben solche Menschen den Finger viel schneller am Abzug.
Vielleicht gehört ja die Knarre zum Bild des "freien Amerikaners" .... leider ist dieses Bild so realistisch wie die Marlboro-Werbespots einst im TV ...
Grundsätzlich stimmt das schon, dass der Mensch hinter der Waffe tötet.
Mehr Waffen also = mehr Sicherheit?
Im Umkehrschluss kann man aber zur Erkenntnis gelangen, dass immer mehr Waffen nicht immer mehr Sicherheit bedeuten, sondern genau das Gegenteil bewirken, wenn man sich mal Statistiken ansieht. In den USA sterben fast genau so viel Menschen durch Waffen, wie es Verkehrstote gibt.
Solche Taten durchgeknallter Einzeltäter wird man nie verhindern können. Aber in einem Klima, in dem die Anwendung einer Waffe eine "gebräuchliche Problemlösung" darstellt, haben solche Menschen den Finger viel schneller am Abzug.
Vielleicht gehört ja die Knarre zum Bild des "freien Amerikaners" .... leider ist dieses Bild so realistisch wie die Marlboro-Werbespots einst im TV ...
Re: USA: Terroranschlag mit vielen Toten und Verletzten
Hallo @ Canadier
Nur was komisch ist, mit der Zunahme der Waffen nehmen die Tötungsdelikte ab
http://www.welt.de/vermischtes/article1 ... Morde.html
Gruss Turi
Nur was komisch ist, mit der Zunahme der Waffen nehmen die Tötungsdelikte ab
http://www.welt.de/vermischtes/article1 ... Morde.html
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: USA: Terroranschlag mit vielen Toten und Verletzten
Im gleichen Text auch: " Dass Selbstbewaffnung der Grund für diese Entwicklung ist, lässt sich nicht nachweisen ".
In Deutschland 0,8 Tote auf 100.000 Einwohner, in USA 4,7.
Mehr Waffen = mehr Sicherheit dürfte jedenfalls nicht funktionieren, auch wenn sicher viele andere Faktoren auch eine Rolle spielen.
In Deutschland 0,8 Tote auf 100.000 Einwohner, in USA 4,7.
Mehr Waffen = mehr Sicherheit dürfte jedenfalls nicht funktionieren, auch wenn sicher viele andere Faktoren auch eine Rolle spielen.
Re: USA: Terroranschlag mit vielen Toten und Verletzten
In England hat man vor Jahren ein sehr restriktives Waffengesetz eingeführt, private Waffen wurden eingezogen und verschrottet.
Was passiert seither, der Waffengebrauch steigt stetig bei Kriminellen.
http://www.gdp.de/id/dp0110/$file/0110_07.pdf
Was ich damit sagen will, was auch die Statistiken aussagen, mehr Waffen im Privatbesitz bedeutet nicht unbedingt eine überproportionale Kriminalität mit Feuerwaffen.
Amerika ist da nicht das Mass aller Dinge , siehe England.
Bei uns ist es üblich, die Waffe zu Hause zu haben, niemand wird aber behaupten können,wir haben deshalb mehr Kriminalität mit Feuerwaffen.
Hier nochmal, der richtige und sorgfältige Umgang mit einer Waffe vorausgesetzt bedeutet nicht automatisch mehr Kriminalität.
Das grösste Problem ist,dass man dem mündigen Bürger viele Verbote auferlegt, sich selbst zu schützen verbietet, während die Kriminellen problemlos an Waffen kommen.
Auch Deutschland hat ein sehr restriktives Waffengesetz, trotzdem ist es kein Problem, zB in Frankfurt innerhalb eines Tages eine illegale Waffe zu kaufen.
Will heissen, die restriktiven Gesetze schränken den Waffenbesitz für den gesetzestreuen Bürger ein, verhindern aber nicht den illegalen Waffenhandel und Gebrauch.
Gruss Turi
Was passiert seither, der Waffengebrauch steigt stetig bei Kriminellen.
http://www.gdp.de/id/dp0110/$file/0110_07.pdf
Was ich damit sagen will, was auch die Statistiken aussagen, mehr Waffen im Privatbesitz bedeutet nicht unbedingt eine überproportionale Kriminalität mit Feuerwaffen.
Amerika ist da nicht das Mass aller Dinge , siehe England.
Bei uns ist es üblich, die Waffe zu Hause zu haben, niemand wird aber behaupten können,wir haben deshalb mehr Kriminalität mit Feuerwaffen.
Hier nochmal, der richtige und sorgfältige Umgang mit einer Waffe vorausgesetzt bedeutet nicht automatisch mehr Kriminalität.
Das grösste Problem ist,dass man dem mündigen Bürger viele Verbote auferlegt, sich selbst zu schützen verbietet, während die Kriminellen problemlos an Waffen kommen.
Auch Deutschland hat ein sehr restriktives Waffengesetz, trotzdem ist es kein Problem, zB in Frankfurt innerhalb eines Tages eine illegale Waffe zu kaufen.
Will heissen, die restriktiven Gesetze schränken den Waffenbesitz für den gesetzestreuen Bürger ein, verhindern aber nicht den illegalen Waffenhandel und Gebrauch.
Gruss Turi
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Re: USA: Terroranschlag mit vielen Toten und Verletzten
Hier noch eine interessante Seite betreffend Waffenbesitz in D.
Trotz mehrerer Millionen Waffen in D passiert verhältnismässig wenig mit Feuerwaffen, warum ?
http://www.zeit.de/2014/04/waffen-deutschland
Gruss Turi
Trotz mehrerer Millionen Waffen in D passiert verhältnismässig wenig mit Feuerwaffen, warum ?
http://www.zeit.de/2014/04/waffen-deutschland
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: USA: Terroranschlag mit vielen Toten und Verletzten
Ein Terroranschlag wie in Orlando läßt sich meiner Meinung nach nicht über Waffengesetze regeln. Wer sowas plant kommt wohl tatsächlich immer an eine passende Waffe. Das Waffengesetz in Norwegen dürfte nicht allzu locker sein, trozdem der Breivik hatte ja auch seine Ausrüstung. Solche Taten sind zwar Pressewirksam, aber recht selten.
Verbreiteter Waffenbesitz ermöglicht aber viele andere Taten, z.B. auch letzten Samstag, auch in Orlando, als eine Sängerin erschossen wurde. "Der Täter sei vermutlich geistig verwirrt". Solche Leute haben es wesentlich schwerer an eine Waffe zu kommen, wenn diese nicht überall rumliegen. Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/c ... 97136.html Aber wenn es nur wenige Tode gibt, dann ist das ja heutzutage normal und keine Meldung mehr wert.
53030 Vorfälle mit Schusswaffen in einem Jahr in den USA!
Noch 2 nette Grafiken:
https://de.statista.com/infografik/3143 ... n-den-usa/
http://www.faz.net/aktuell/politik/waff ... 38146.html
Nicht zu unterschätzen sind auch die Getöteten durch die Polizei. In den USA wurden 2015 über 1000 Menschen getötet, dieses Jahr sinds schon weit über 400.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/usa ... -1.2467777
https://www.wsws.org/de/articles/2015/1 ... i-n07.html
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... alt-zahlen
Wenn man sich die Grafik in der Süddeutschen anschaut, ist die Wahrscheinlichkeit in den USA von einem Polizisten erschossen zu werden heute nur minimal kleiner als von einem "Mörder". Die Polizei in den USA reagiert so agressiv, weil sie halt auch immer mit bewafneter Gegenwehr rechnen müssen.
In Deutschland hingegen werden durchschnittlich 7 Personen jährlich von der Polizei erschossen. https://de.wikipedia.org/wiki/Waffengeb ... eutschland
Damit ist es in den USA gut 10 mal wahrscheinlicher erschossen zu werden als in Deutschland. Wie kann man da noch behaupten, es liege nicht an der Verbreitung von Schusswaffen?
Warum es in der Schweiz trotz viele Schusswafen relativ ruhig ist dürfte an der Tatsache leigen, dass dort die Waffen zu Hause gelagert werden, während die Amerikaner diese gerne bei sich tragen. Der Schweizer muss notfalls sein Land damit verteidigen, der Amerikaner sich stets selbst gegenüber dem Staat (das ist die Grundlage für das Waffengesetz) und gegen alle anderen. Die Grundeinstellung zu Schusswaffen ist da einfach eine ganz andere.
Grüße
abacus
Verbreiteter Waffenbesitz ermöglicht aber viele andere Taten, z.B. auch letzten Samstag, auch in Orlando, als eine Sängerin erschossen wurde. "Der Täter sei vermutlich geistig verwirrt". Solche Leute haben es wesentlich schwerer an eine Waffe zu kommen, wenn diese nicht überall rumliegen. Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/c ... 97136.html Aber wenn es nur wenige Tode gibt, dann ist das ja heutzutage normal und keine Meldung mehr wert.
53030 Vorfälle mit Schusswaffen in einem Jahr in den USA!
Noch 2 nette Grafiken:
https://de.statista.com/infografik/3143 ... n-den-usa/
http://www.faz.net/aktuell/politik/waff ... 38146.html
Nicht zu unterschätzen sind auch die Getöteten durch die Polizei. In den USA wurden 2015 über 1000 Menschen getötet, dieses Jahr sinds schon weit über 400.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/usa ... -1.2467777
https://www.wsws.org/de/articles/2015/1 ... i-n07.html
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... alt-zahlen
Wenn man sich die Grafik in der Süddeutschen anschaut, ist die Wahrscheinlichkeit in den USA von einem Polizisten erschossen zu werden heute nur minimal kleiner als von einem "Mörder". Die Polizei in den USA reagiert so agressiv, weil sie halt auch immer mit bewafneter Gegenwehr rechnen müssen.
In Deutschland hingegen werden durchschnittlich 7 Personen jährlich von der Polizei erschossen. https://de.wikipedia.org/wiki/Waffengeb ... eutschland
Damit ist es in den USA gut 10 mal wahrscheinlicher erschossen zu werden als in Deutschland. Wie kann man da noch behaupten, es liege nicht an der Verbreitung von Schusswaffen?
Warum es in der Schweiz trotz viele Schusswafen relativ ruhig ist dürfte an der Tatsache leigen, dass dort die Waffen zu Hause gelagert werden, während die Amerikaner diese gerne bei sich tragen. Der Schweizer muss notfalls sein Land damit verteidigen, der Amerikaner sich stets selbst gegenüber dem Staat (das ist die Grundlage für das Waffengesetz) und gegen alle anderen. Die Grundeinstellung zu Schusswaffen ist da einfach eine ganz andere.
Grüße
abacus
Re: USA: Terroranschlag mit vielen Toten und Verletzten
Das hat relativ wenig mit den Armeewaffen zu tun, von diesen sind 450 000 ausgegeben, man schätzt ca 1,3 Mio, die an ehemalige Armeeangehörige, nach ihrem Dienst, abgegeben wurden, dazu kommen 800 000 registrierte Waffen.Warum es in der Schweiz trotz viele Schusswafen relativ ruhig ist dürfte an der Tatsache leigen, dass dort die Waffen zu Hause gelagert werden, während die Amerikaner diese gerne bei sich tragen. Der Schweizer muss notfalls sein Land damit verteidigen,
Man schätzt ca. 2 Mio private Waffen, registrierte und nicht registrierte.
Auch hier nochmal, das hat wenig mit den vorhandenen Waffen zu tun, das ist, meiner Meinung nach, überwiegend eine Mentalitätsfrage.
Sicher kann jemand mit einer Waffe umgebracht werden, sofern er eine hat, was war gerade in Frankreich?
Der Polizist und seine Frau wurden erstochen, müssen jetzt alle Messer verboten werden?
Die Tötungen sind auch mit Jagdwaffen etc. möglich, alle Waffen aus dem Verkehr ziehen ist unmöglich,
erst recht nicht bei den Amis.
Und so hat Australien nach einem Amoklauf reagiert.
https://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q= ... YGojB-Op8g
Was man prinzipiell machen muss, Waffenerwerbschein, ein Auszug aus dem Strafregister und evtl. einen Bedarfsnachweis, zB. Sportschütze, Sicherheitsdienst, Jäger etc. fordern.
Aber auch dann wird es keine absolute Sicherheit geben, solange es Menschen gibt, wird es auch Waffen geben
Waffen kpl. verbieten oder das Waffengesetz zu verschärfen, wird nicht viel bringen und sich auch nicht durchsetzten lassen, zumindest das verbieten, der illegale Handel wird weiter blühen, nicht zuletzt durch lasche, oder keine Grenzkontrollen, siehe Anschläge in Frankreich.
Solange unsere Regierungen Waffen in aller Herren Länder liefern, solange machen sie sich mit einem Waffenverbot bei uns nur lächerlich.
Aber da ist es wie mit den Autos, da werden ein paar Menschenleben, des Mammons wegen, billigend in Kauf genommen, die Wirtschaft muss florieren.
Gruss Turi
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Re: USA: Terroranschlag mit vielen Toten und Verletzten
oder sollen wir statt dessen lieber jedem eine Atombombe zur Selbstverteidigung geben? Das wäre für die Waffenlobby ein tolles Geshäft!Turi hat geschrieben:müssen jetzt alle Messer verboten werden?
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Alexander
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Re: USA: Terroranschlag mit vielen Toten und Verletzten
Bei diesen Statistiken bin ich sehr vorsichtig. Die Waffenlobby, besonders in den USA ist sehr einflussreich. So manche Statistik lässt sich manipulieren. Und das gilt nicht nur für Waffenstatistiken.Turi hat geschrieben:Was ich damit sagen will, was auch die Statistiken aussagen, mehr Waffen im Privatbesitz bedeutet nicht unbedingt eine überproportionale Kriminalität mit Feuerwaffen.
Trotzdem habe ich meine Zweifel, dass die Anzahl der Todesopfer in Orlando geringer wäre, wenn jeder Besucher des Schwulentreffs mit einer Schusswaffe ausgerüstet gewesen wäre. Im Gegenteil.
Mein Szenario:
Der Täter betritt mit seinen Waffen den Treff. Kontrolliert wird er kaum oder gar nicht, da er in letzter Zeit den Ort selbst mehrfach als Gast besucht hat und den Türstehern bekannt war.
Der Täter zieht seine Waffe und fängt an, auf die anwesenden Gäste zu feuern. Verständlicherweise bricht Panik aus. Wer noch nicht getroffen ist greift zu seiner Waffe, wenn er sie auf die Schnelle überhaupt findet und zu greifen bekommt. Einige Gäste feuern in Richtung auf den Täter. Dabei wird nicht darauf geachtet, dass genau gezielt wird und wohin die Kugeln fliegen. Da sie selbst beschossen werden ist das Zielen nicht so einfach und da geht schon mal der eine oder andere Schuss daneben und trifft einen anderen Gast. Je mehr Tote herumliegen, um so größer die Panik. Der Verstand setzt aus. Zumindest bei den meisten Involvierten.
Das Erlernen der Waffenhandhabung, also Laden einer Waffe, auf eine Zielscheibe zu zielen und den Abzug zu ziehen ist das eine. Eine Waffe unter Lebensgefahr richtig zu handhaben und seine Nerven unter Kontrolle zu behalten eine andere. Letzteres lernt man nicht einfach in einem Abenteuercamp. Polizisten und Spezialeinheiten können ein Lied davon singen.
Das Gewaltmonopol in Deutschland liegt immer noch beim Staat und das ist gut so. Eine Änderung wäre verhängnisvoll. Siehe selbsternannte "Hilfspolizisten" in verschiedenen Städten während den sexuellen Übergriffen von Flüchtlingen. Da sitzt die Waffe schon mal locker.
Der Vorfall in Orlando, in Frankreich, oder wo auch immer sind zutiefst bedauerlich und sind aufs schärfste zu verurteilen. Eine Bewaffnung der Bürger wird aber nicht den erwünschten Erfolg erzielen. Ganz im Gegenteil. Selbst wenn bei der Erteilung einer Schusswaffe ein psychologisches Gutachten und ein polizeiliches Führungszeugnis eingeholt werden. Es gibt genügend Spinner dort draussen und wieviel Psychologen haben sich bei ihren Gutachten schon geirrt. (siehe Gutachten bei verurteilten Sexualstraftätern)
Sicherlich kann man auf dem "Schwarzmarkt" relativ leicht eine Waffe erwerben. Und da gebe ich Turi recht. Das ist allerdings illegal, auch wenn einen Straftäter das nicht kümmert. Eine Lieberalisierung des Waffenrechts ist trotzdem nicht die richtige Lösung. Dann würden wir in Deutschland bald US amerikanische Verhältnisse haben und immer wieder von einem Durchgeknallten lesen, der einige Schüler oder Lehrer aufs Korn nimmt, oder schlimmer.
Grüsse
Alexander
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