Angola - Transit - Neue Streckenbeschreibung

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dietmar
Beiträge: 39
Registriert: Do 7. Feb 2008, 22:19

Angola - Transit - Neue Streckenbeschreibung

Beitrag von dietmar »

bin im dez. mit der honda afrika twin durch angola gefahren. habe alle, für mich wichtig erscheinende infos zusammen gestellt.
von songololo 20 km nach regen schmierige lateritpiste bis zur grenze bei luvo DEM.REP. Kongo / Angola. grenzformalitäten dauerten 5 std. anschließend 70km teils schlammige piste bis M´banza-congo. hier tankstelle, aber ohne sprit. war geschlossen. 230km top asphalt bis N´zeto. tankstelle, hat nicht immer sprit. ab N´zeto 50 schwere pistenkilometer. schlammig. (15-25 km/h). dann 120km mäßig schwere piste bis bana de dande. ab da top asphalt bis sumbe. weiter topasphalt von sumbe über lobito, benguela bis 40km nach chongoroi. nun piste. anfangs gut, dann extrem holperig und staubig. viele lkw´s. nach 50km teer, löchrig, wieder kurze holprige piste, dann top asphalt. landschaft ändert sich 100km vor lubango. absolut top. weite sicht, picknickplätze neben der straße und tankstellen mit sauberen toiletten und restaurant. bis cahama top-nagelneuer teer. danach üble piste. von cahama bis humbe anstrengende piste, wellig, löchrig, sandig. humbe bis ondjiva top asphalt. nach ondjiva anfangs schlechter, löchriger teer dann besser. grenze bei santa cruz - angola / namibia
fazit: angola war ein fantastisches land. schade um die 5 transittage, einen monat könnte man dort locker verbringen. brauchte 6 tage, machten keine probleme mit der verspätung
martin friedl
Beiträge: 68
Registriert: Mo 13. Mär 2006, 17:34

Re: Angola - Transit - Neue Streckenbeschreibung

Beitrag von martin friedl »

Hier ein paar Ergänungen, da wir 4 Wochen Zeit hatten und ein paar andere Strecken gefahren sind:

Grenzübergang Luvo dürfte immer sehr lange dauern wir ich gehört habe und immer wieder lese, der Grenzübergang bei Matadi/Noqui hat gerade mal 15 Minuten gedauert auf angolanischer Seite, war völlig unproblematisch, Computer haben die da noch keine, was ein Vorteil ist. Da ich sowieso niemals über Brazza/Kinshasa fahren würde, sondern über die von Dude getestete Grenze Mindouli und Luozi in die DRC einreisen würde, kann man dann am rechten Kongo-Ufer ohne eine einzige Fähre bis Matadi fahren, wo es ja eine Brücke gibt. Alles in allem dürfte dies die derzeit schnellste Strecke sein nach Luanda, auch wenn beim Grenzübergang Luvo früher der Asphalt beginnt, als wenn man über Matadi/Noqui fährt, was sich aber durch die Grenzwartezeit leicht ausgleicht.

Wer mehr als die 5 Tage Zeit hat:

Benguela/Lobito ist fein zum Ausspannen nach dem etwas dürftigen Norden des Landes.

Tundavala mit seiner 1000m-Schlucht gleich bei der angenehmen Stadt Lubango bietet eine herrliche wilde Campingmöglichkeit nur 15 Minuten von der Stadt entfernt, man ist hier völlig alleine mitten in den Bergen, herrlich! Lubango hat gute Werkstätten für die meisten Automarken, auch den hier so seltenen Mercedes.

Lubango - Grenze Namibia Santa Clara, da soll es mitten drinnen ein 80km
Stück geben mit SEEEHR schlechtem altem Asphalt. Auch weil wir die Zeit hatten sind wir über die Stadt Namibe (45km südlich davon Flamingo Lodge!!) quer durch die angolanische Namib-Wüste zum Grenzübergang Ruacana gefahren. 1,5 Tage tollstes Wüsten+Pistenabenteuer, Strausse, Gazellen, Himbas, tollste Landschaft, Welwitschias. Grenzübertritt an den Ruacana-Falls wiederum nur 15 Minuten.

Sehr empfehlenswert, wer die Zeit bzw. das entsprechende Visum hat.

Martin
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