Umfrage: Bettelnde Kinder am Straßenrand

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Moderator: Moderatoren

Gebt ihr bettelnden Kindern am Straßenrand/Piste etwas oder nicht?

Ja, ich gebe immer ein Bonbon, Kulli, Kleidungsstück,...
1
2%
Ja, ich gebe manchmal/in Ausnahmefällen etwas
8
15%
Ja, ich gebe etwas, aber nur als Gegenleistung z.B. für ein Fossil, auf das Auto aufpassen, Einladung zum Tee, Hilfe bei der Wegsuche
30
58%
Nein, ich gebe grundsätzlich nichts
13
25%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 52

HDJ80 Mike
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Umfrage: Bettelnde Kinder am Straßenrand

Beitrag von HDJ80 Mike »

Hallo,
mich würde eure Meinung dazu interessieren!
Wie handhabt ihr das wenn ihr unterwegs seid?
Viele Grüße
Mike
Climb now - Work later
ta-rider

Re: Umfrage: Bettelnde Kinder am Straßenrand

Beitrag von ta-rider »

Hi,

Na hoffentlich geben wenn man eine Gegenleistung wie die Erlaubniss zum Übernachten oder Hilfe beim Motorrad aus dem Dreck schieben etc erhällt. Ansonsten hoffentlich nichts um das Bettelproblem nicht zu verstärken.

LG, Tobi
Stefanie
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Re: Umfrage: Bettelnde Kinder am Straßenrand

Beitrag von Stefanie »

Ich versuche einmal meine persoenlichen Eindruecke zu vermitteln:
wenn ich bei einer Fahrt durch die Oase von Kindern angebettelt werde (mumkin pen?), sage ich ihnen immer, sie moegen doch ihren Eltern sagen, dass sie ihnen Stifte kaufen sollen :wink: .
Mich aergert das Betteln - zumal ich kein Tourist bin sondern schon lange hier lebe.
Auf der anderen Seite weiss ich, dass es auch in Aegypten viele Familien gibt, die sich sogar Stifte kaum leisten koennen (Suesses gibt es reichlich - wuerde ich nicht verteilen - lieber Zahnbuersten!!! :wink: ).
Was ich fuer eine gute Loesung halte: Kleidung und oder Stifte an einer Schule abgeben. Dort werden immer wieder Sachspenden an beduerftige Kinder verteilt (wo zB. der Vater gestorben ist...). Die Direktoren wissen genau, wer kein Geld hat und verteilen in der Regel gerecht - so wie ich es zumindest aus Erzaehlungen meiner Kids erlebe.

Wahlloses Verteilen ruft nur noch mehr Betteln hervor! Als Dank fuer einen Dienst ist eine leine Gabe aber durchaus vetretbar - aber moeglichst nichts Suesses!
Gruesse aus Baharia
Stefanie

Voltaire: „Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst.“
Roger-Tecumseh
Beiträge: 2066
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Re: Umfrage: Bettelnde Kinder am Straßenrand

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Stefanie hat geschrieben: Was ich fuer eine gute Loesung halte: Kleidung und oder Stifte an einer Schule abgeben. Dort werden immer wieder Sachspenden an beduerftige Kinder verteilt (wo zB. der Vater gestorben ist...). Die Direktoren wissen genau, wer kein Geld hat und verteilen in der Regel gerecht - so wie ich es zumindest aus Erzaehlungen meiner Kids erlebe.

Wahlloses Verteilen ruft nur noch mehr Betteln hervor! Als Dank fuer einen Dienst ist eine leine Gabe aber durchaus vetretbar - aber moeglichst nichts Suesses!

Absolument d'accord!!

Lehrer, Dorfchefs, Erste Hilfe-Stationen usw. haben intime Ortskenntnisse, die kein Fremder erreichen wird. Durch die Moeglichkeit, die Sachen dann an wirklich Beduerftige weiterzugeben, werden die lokalen Strukturen des Helfens gestaerkt und Eifersucht wird eher vermieden, als bei wahllosem Verteilen durch Reisende.
Aufrufe - wie sie auch hier im Forum immer wieder mal als Teil von Reiseberichten gepostet werden - z.B. moeglichst viel Kleidung etc. mitzubringen, sind gaenzlich kontraproduktiv! Dergleichen ist bei akuten Anlaessen (Katastrophen) hilfreich; als Dank fuer geleistete Dienste, als Gastgeschenk nach dem Aufenthalt (Einladungen), nicht aber systematisch. - Wenn man in einer sehr armen Gegend ist, muss man sich eben die Muehe machen, selbst eine Situation zu kreieren, die dann die "Gabe" zum natuerlichen Bestandteil einer Begegnung werden laesst.

Echtes Geben ist etwas sehr persoenliches, setzt Respekt gegenueber dem Empfaenger voraus; der aber beruht auf Teilen. Und Teilen steht hier fuer Anleilnahme! Das funktioniert nicht, wenn man auf der Strasse - im Vorbei- und Durchfahren - den Wagen ausraeumt und die Buendel abschleppen laesst! Das aendert sich auch nicht dadurch, dass man oefter in die gleiche Gegend faehrt und dort dann regelmaessig beim Durchfahren die Pakete verteilt.
Birgitt
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Re: Umfrage: Bettelnde Kinder am Straßenrand

Beitrag von Birgitt »

Hallo Mike,

manchmal finde ich es wichtig und gut, wenn "bettelnde" Kinder für eine Gegenleistung etwas bekommen. Erstens wissen sie dadurch den Wert des Geldes/Kulis/Shirts oder was auch immer zu schätzen, zweitens ist es in einigen Ländern nicht unüblich, dass Kinder/Jugendliche so auch zur Versorgung der gesamten Familie beitragen.

Gegenleistung ist für mich z.B. auf das Auto aufpassen, das Auto waschen, kleinere Besorgungen für mich machen, Hilfe bei einer speziellen Wegsuche, d.h. dass jemand mich auf meinen Wunsch hin ein Stück weit begleitet. Es darf nicht dahingehend ausarten, dass ich "zahlen" muss, wenn ich jemanden an einer Straßenkreuzung bitte, mir die richtige Richtung zum Ort X zu nennen.

Etwas zu geben für ein Fossil bereitet mir dagegen Bauchschmerzen, gleiches gilt für besonders schöne Muscheln, Korallen o.ä. - das kann nämlich sehr schnell dazu führen, dass solche Dinge dann keine simplen Fundstücke mehr sind sondern vorsätzlich "abgebaut" und "in großem Stil" angeboten werden.

Noch ein Punkt: ich habe öfters am Straßenrand Kinder getroffen, die mir kleine Tiere angeboten haben. Einmal eine Schildkröte, die einen schon ziemlich mitgenommenen Eindruck machte. Wer dann seinem Mitleid nachgibt, und das "arme Tier" freikaufen und dadurch retten will, erzielt genau das Gegenteil. Am nächsten Tag sind dann schon zwei von den Viechern im Angebot ;-)

Gruß
Birgitt
frizzzcat
Beiträge: 139
Registriert: Sa 19. Mär 2011, 16:42

Re: Umfrage: Bettelnde Kinder am Straßenrand

Beitrag von frizzzcat »

also dazu fällt mir ein:
ich handhabe es so wie einst die amis....
kaugummi für alle
nylons nur für die erwählten damen.

also im ernst-
was mir auffällt ist, dass europäer immer geschenke mit entlohnung verwechseln.
in afrika ist man weniger materialistisch eingestellt- UND- es schenken ja auch die einheimischen. keineswegs werden IMMER nur touristen angebettelt. in marokko zb nehmen auch meine bekannten zb datteln mit, um sie an die in entlegenen dörfern wohnenden nomaden zu verschenken.
das militante betteln allerdings und das blinde verteilen von euromünzen (wie es die spanier handhaben) ist mir auch ein graus.
daher habe ich auch schon extra freche und kriminelle jugendliche mit plastikband gefesselt ri. polizei gefahren.

nur- wenn ich dann wild ganze ladungen an alten klamotten verteilende turis sehe, wird mir schlecht.
warum sowas dann auf einmal gut sein soll, aber ein bonbon dann wieder schlecht, entzieht sich meiner kenntnis.

summa summarum: ich machs nach gefühl, und ich sehs als geschenk von herzen.
Jürgen Kempe
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Re: Umfrage: Bettelnde Kinder am Straßenrand

Beitrag von Jürgen Kempe »

8) , das hätt' ich nun wirklich nicht für möglich gehalten,

frizzcat,

dass ich noch einmal mit DIR einer Meinung sein würde! :mrgreen:

Gruss in ein wunderbares Land von

Jürgen Kempe
(der sich noch mit grosser Dankbarkeit an das Ami-Kaugummi und die -Butterbrote erinnert [und natürlich daran, dass sie wesentlichen Anteil an unserer Befreiung hatten, aber mir zuletzt weniger wohltätig erschienen :cry: ])
frizzzcat
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Registriert: Sa 19. Mär 2011, 16:42

Re: Umfrage: Bettelnde Kinder am Straßenrand

Beitrag von frizzzcat »

das kommt daher, dass wir beide mit dem gleichen herzen eines weltbürgers geboren wurden, aber bei dir der weisseuropäische kopf sich zu stark dazwischenschaltet. ich kenn diese krankheit aus eigener erfahrung.... irgendwann kommst du dir auch missbraucht für machtinteressen vor.
todo
Beiträge: 472
Registriert: Mo 22. Dez 2008, 13:15

Re: Umfrage: Bettelnde Kinder am Straßenrand

Beitrag von todo »

moin,

das man in afrika weniger materialistisch eingestellt ist, halte ich für eine völlige fehleinschätzung.
für jede form von hilfe ( untereinander, nicht nur explizit bei touristen )wird immer eine gegenleistung erwartet.
schlimmer noch ist der neid untereinander, der jede entwicklung verhindert.
wenn jemand aus einem clan/ familie etwas schafft,
seine situation verbessert, finden sich immer andere, die versuchen ihm knüppel zwischen die beine zu werfen nur weil es ihm besser geht als ihnen.

eine berufliche situation die macht beinhaltet ( verwaltungsangestellte, polizei, politiker, ämter im allgemeinen e.t.c. ) wird immer benutzt um sich zuerst die taschen zu füllen. wer das nicht macht, wird als dumm angesehen.

davor sind z.b. auch (schlecht entlohnte ) lehrer nicht gefeit, die die dort abgegebenen klamotten dann auch gerne nach gusto weiterverkaufen.
oder das eigentlich freie schulmittagessen nur ausgeben wenn die kinder was zahlen.
oder die gate-watcher bei eigentlich freien gesundheits- centern, die den eintritt nur nach zahlung ermöglichen.

typische eröffnung eines gespräches in jeder " amtsbude " nach vortragen eines anliegens :" what can you do for me, i have had no breakfast today... " kommt nix, kannst du hundertmal hinlaufen bis dein anliegen bearbeitet wird.
die liste läßt sich unendlich fortsetzen.
wohlgemerkt bezieht sich alles geschriebene durchaus auf die bevölkerung untereinander, nicht nur auf den umgang mit vermeintlich reichen touristen.

die afrikanische gesellschaft ist extrem materialistisch aus der not heraus,
wenn du nicht weißt wie du deine familie ernähren sollst handelst du zwangsweise so.
aus der gleichen zwangslage heraus kann es auch passieren das du z.b. kinderklamotten an dir bekannte familien verschenkst, die freude ist groß, vielen dank... und am nächsten tag hängt das t-shirt auf´m markt,
man kann es halt nicht essen...

argument " datteln verschenken "
das kommt aus dem koran, auch da erwartet man sich was von...

die bettelnden straßenkinder in west- afrika sind meistens almudos,
kinder die von dem " lehrer " einer koranschule organisiert zum betteln geschickt werden und alles abliefern müssen.

wenn du was geben willst, geh mit ihnen essen, das kann ihnen keiner wegnehmen!!

friizzzcat,
" weisseuropäisch " brennt mir in den augen, der begriff entstammt der rassentheorie.

gruss,
todo
Roger-Tecumseh
Beiträge: 2066
Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37

Re: Umfrage: Bettelnde Kinder am Straßenrand

Beitrag von Roger-Tecumseh »

todo hat geschrieben:
davor sind z.b. auch (schlecht entlohnte ) lehrer nicht gefeit, die die dort abgegebenen klamotten dann auch gerne nach gusto weiterverkaufen.
oder das eigentlich freie schulmittagessen nur ausgeben wenn die kinder was zahlen.
oder die gate-watcher bei eigentlich freien gesundheits- centern, die den eintritt nur nach zahlung ermöglichen.

die afrikanische gesellschaft ist extrem materialistisch aus der not heraus,
wenn du nicht weißt wie du deine familie ernähren sollst handelst du zwangsweise so.
aus der gleichen zwangslage heraus kann es auch passieren das du z.b. kinderklamotten an dir bekannte familien verschenkst, die freude ist groß, vielen dank... und am nächsten tag hängt das t-shirt auf´m markt,
man kann es halt nicht essen...


" weisseuropäisch " brennt mir in den augen, der begriff entstammt der rassentheorie.

gruss,
todo

Etliche Deiner Beobachtungen zeigen, dass Du Afrika nicht nur vom Durchfahren kennst!!
Es ist ja schon sehr viel ueber diesen Themenbereich geschrieben worden - und so wird es nicht nur bleiben, sondern die wirtschaftliche Neuaufteilung der Welt wird die Problematik noch erheblich staerker beleben.
Was mir aber hier im Thread auffaellt, ist die etwas leichtfertige Verschiebung der Proportionen: Ich hatte die Eingangsfragen so verstanden, dass hier nach dem materiellen Geben von Guetern in bestimmten Situationen gefragt werden sollte. Wenn ich ein paar Gummibaerchen oder Bonbons "gebe", faellt das fuer mich nicht in diese Kategorie. Sollte also auch nicht traenenfeucht mit der Nachkriegs-Situation und dem bewunderten Ami-Soldaten verglichen werden! Touris sind nun mal weder Soldaten in einem befreien Land, noch ausgewiesene Kenner der Landessitten.
Jürgen Kempe
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Re: Umfrage: Bettelnde Kinder am Straßenrand

Beitrag von Jürgen Kempe »

Ja, Roger-T.,

wenn man emotional befrachtete, "tränenfeuchte" Erinnerungen an die Kindheit zu den nichtlässlichen Sünden zählt, hast Du natürlich (wieder) die (einzig?) richtige Antwort auch auf die hier gestellten Fragen. :mrgreen:

Da wir hier aber nicht über mathematische Formeln schreiben, sollte berücksichtigt bleiben, dass die (durch Dich so intensiv betriebene :P ) Gleichschaltung aller Individuen noch nicht vollendet ist. :shock:

Und beachtenswert: Nach Vollendung des Vorhabens wird es keine herausragenden Interpreten und Philosophen mehr geben können, wir alle wissen dann immer alles besser! :wink:

Jürgen Kempe
Roger-Tecumseh
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Re: Umfrage: Bettelnde Kinder am Straßenrand

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Ach Juergen K., es war nicht meine Absicht, den suessen Wein Deiner Kindheitserinnerungen mit Wasser zu verduennen! Und wenn Du unbedingt die Nachkriegssituation (Befreiung) mit der Realitaet afrikanischer Kinder bei der Begegnung mit Touris vergleichen willst, magst Du das in aller Freiheit gerne tun.
Ich werde dann still in der Ecke leiden, weil es mir - trotz aller "intensiven" Muehen nicht gelungen ist, auch Dich endlich "gleichzuschalten"! Du kannst Dich also unbesorgt weiter im grossen Kreis "herausragender Interpreten und Philosophen" waehnen!

Herzlich

Roger-T. :wink:


(P.S. Im Uebrigen finde ich "traenenfeucht" aber doch viel gesuender, als magenbitter! :D )
HDJ80 Mike
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Re: Umfrage: Bettelnde Kinder am Straßenrand

Beitrag von HDJ80 Mike »

Hallo LiebeWüstenschiff-Gemeinde!
Jetzt will ich mich als Tread-Eröffner auch mal wieder zu Wort melden.
Grund der Umfrage war mein letzter Aufenthalt in Marokko. (Mit dem eigenen Fahrzeug 12 Wochen und 18.000km unterwegs)

Wenn man dann mal die ein oder andere Passage mit jemandem anderen gefahren ist bzw. unterwegs andere mit Fahrzeug getroffen hat, sind mir regelmäßig die Haare zu Berge gestanden!
Manche Reisende haben Kistenweise!!!!!!, wirklich Kisten voll Kugelschreiber, Bonbons, Schokolade, Luftballons,.....an Bord und es wird auf Teufel komm raus bei jedem gehalten und es werden Bonbons/Schoki,...... geradezu aus dem Auto geworfen ob der jenige was will oder nicht!! Ich habe selber beim Start der Umfrage bewusst nicht meine Meinung kundgetan um ein Ergebnis nicht in eine bestimmte Richtung zu lenken.

Ich halte es so das ich Grundsätzlich nichts gebe. Bei Freunden und Freundesfreunden, sprich bei Einladungen bring ich schon eine Kleinigkeit mit, aber Fremden gebe ich überhaupt nichts!
Und für solche „Vögel“ die auch noch Geld zahlen das man den abgeketteten Fenek, aber doch so Lieben Wüstenfuchs fotografieren darf finde ich nur noch bescheuert!
Und wenn man dann auf abgelegenen Pisten den Kindern nichts gibt ist das Geschrei groß und es fliegen dann auch schon mal Steine oder es wird kurzerhand die Piste blockiert indem man sich auf die Straße setzt!

Meiner Meinung nach sollte man, wenn man wirklich was „Gutes“ machen will, spart Euch die Lutscher, Schokolade, Stifte und sonstigen Kokolores und spendet lieber Euer Geld dem Roten Kreuz, World Vision oder für eine andere Hilfsorganisation!
Da weiß man dann auch das es bei denen ankommt wo es gebraucht wird!
Jeder der am Wahl/Sinnlosen verteilen festhält macht die kommenden Reisen für alle anderen nur umso schwieriger!

Hoffe ich stehe nicht ganz alleine da mit dieser Ansicht der Dinge!

In diesem Sinn allen eine gute Reise und viele Grüße

Mike
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erren
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Re: Umfrage: Bettelnde Kinder am Straßenrand

Beitrag von erren »

Hoffe ich stehe nicht ganz alleine da mit dieser Ansicht der Dinge!
Stehst Du nicht- auch wir sind immer wieder mit dem eigenen Fahrzeug längere Zeit in Marokko und können Deine Ansicht voll unterschreiben!
jonas
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Re: Umfrage: Bettelnde Kinder am Straßenrand

Beitrag von jonas »

erren hat geschrieben:
Hoffe ich stehe nicht ganz alleine da mit dieser Ansicht der Dinge!
Stehst Du nicht- auch wir sind immer wieder mit dem eigenen Fahrzeug längere Zeit in Marokko und können Deine Ansicht voll unterschreiben!
Geht mir genauso! Habe auf meiner Rundum Afrika-Tour auch so manchen verteilenden Reisenden getroffen und mich dann immer total genervt.

Da war z.B. der Bayer, welcher am Zoll von Burkina Faso vorsorglich FC Bayern-Wimpel verteilte. Als ich nach dem Wimpel an der Wand fragte, kam gleich die Rückfrage: "Ach du kennst den? Hast Du mir dann auch etwas?"

Oder der Schweizer, mit einem Bus voller Kleider, der bei "Chez Alice" grossen Basar machte und die Klamotten verschenkte. Er schimpfte dann darüber, dass sich im Chaos ein Schwarzer eine Hose selber nahm. Er kam sich aber vor wie Gott persönlich.

So was kotzt mich einfach nur an :kotz:

Gruss
jonas
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