Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrophe
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Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrophe
Im Sahel schreitet die Hungersnot bedenklich heran.
Hilfsorganisatoren warnen eindringlich vor zu später oder verzögerter Hilfe.
Beginnt das Sterben vor der großflächig einsetzenden Hilfe, dann betragen die Hilfskosten später mindestens das vierfache, als wenn man rechtzeitig geholfen hätte.
Der Westen weiß das hinlänglich und zur Genüge, trotzdem haben die Hilfsorganisationen momentan nur ein Viertel der jetzt erforderlichen Mindestgelder bekommen...
Die Gründe sind nicht nur politische Verhältnisse und mangelnder Regen, sondern auch die gute erste Ernte Anfangs 2011.
Bei recht guten Ernten wird viel Vieh gekauft, zuviel Tiere kippen aber den schmalen Grat des Weide-Ökosystems schnell runter. Das Vieh das dann nach zu vieler Abweidung abstirbt ist aber oft der einzige Besitz der Menschen dort.
Als in den späten Siebzigern über westeuropäische Projekte zuviele Brunnensysteme gebaut wurden, trat diese Überweidungsdramatik ebenso auf...
http://derstandard.at/1328507848371/Hun ... atastrophe
Gruß
Peter
Hilfsorganisatoren warnen eindringlich vor zu später oder verzögerter Hilfe.
Beginnt das Sterben vor der großflächig einsetzenden Hilfe, dann betragen die Hilfskosten später mindestens das vierfache, als wenn man rechtzeitig geholfen hätte.
Der Westen weiß das hinlänglich und zur Genüge, trotzdem haben die Hilfsorganisationen momentan nur ein Viertel der jetzt erforderlichen Mindestgelder bekommen...
Die Gründe sind nicht nur politische Verhältnisse und mangelnder Regen, sondern auch die gute erste Ernte Anfangs 2011.
Bei recht guten Ernten wird viel Vieh gekauft, zuviel Tiere kippen aber den schmalen Grat des Weide-Ökosystems schnell runter. Das Vieh das dann nach zu vieler Abweidung abstirbt ist aber oft der einzige Besitz der Menschen dort.
Als in den späten Siebzigern über westeuropäische Projekte zuviele Brunnensysteme gebaut wurden, trat diese Überweidungsdramatik ebenso auf...
http://derstandard.at/1328507848371/Hun ... atastrophe
Gruß
Peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
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Birgitt
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Dürre im Sahel - Lebensmittelkrise in Mali ?
Alles nur falscher Alarm?Seit Wochen warnen Regierungen und NGOs vor einer Nahrungsmittelkrise in der Sahelzone. Doch wie ist ernst die Lage wirklich? ARD-Korrespondent Marc Dugge hat sich in Mali umgesehen und erkundigt: Abgesehen vom Norden gibt es genügend Lebensmittel im Land.
21.03.2012 - tagesschau
Gruß
Birgitt
Re: Dürre im Sahel - Lebensmittelkrise in Mali ?
Klingt nicht unpausibel.Birgitt hat geschrieben:Alles nur falscher Alarm?Seit Wochen warnen Regierungen und NGOs vor einer Nahrungsmittelkrise in der Sahelzone. Doch wie ist ernst die Lage wirklich? ARD-Korrespondent Marc Dugge hat sich in Mali umgesehen und erkundigt: Abgesehen vom Norden gibt es genügend Lebensmittel im Land.
21.03.2012 - tagesschau
Gruß
Birgitt
Immer wenn ich Hilfslieferungen über einen längeren Zeitraum (Monate in Mail, Senengal,Mauretanien) beobachten konnte, kam nicht immer alles an den richtigen Ort...
2 deutsche Rotkreuzschiffe voll mit SecondHand-Kleidern/Stoffen aus Europa. Schenkung. Die Ladung ging in die dortigen Hallen. HInter der Halle warteten schon die Händler mit dem Schmiergeld. Die Stoffballen konnte man teilweise nach einiger Zeit zu teuren Preisen am Markt kaufen.
Den dortigen Kapitän sprach ich auf die Situation an, welcher Achselzuckend erklärte: was soll ich machen, sobald der Ballen den Boden hier berührt gehört das alles hier der Hafenbehörde...
Zwei amerikanische Kontainerschiffe in Dakar voll mit Generika-Medikamenten. Schenkung an das Land.
Ich verhandelte dort gerade mein über die SwissAir eingeflogenes Amateurfunkgerät mit dem Zollchef im Hafen. Der wollte von mir 130% Zollgebühr für mein Icom730 aufbrummen, das kostete damals 2.900,- Euro.
Das treibte mir nicht nur den Angstschweiß in die Stirn, wir bekamen auch mit wie der Zollchef für die amerikanische Schenkung 70% vom Warenwert der Containerschiffe verlangte. Darauf hin fuhren die Amis ab, und kippten draußen die Ladung ins Meer, wie wir später von der deutschen und österreichischen Botschaft erfuhren. Die machten gerade ein riesen Austern-Grillfest in der Botschaft mit 12 Gängen. Die österreichische Botschoft dort - damals doppelt so groß wie die Deutsche - war mit Bauernmöbel aus Tirol und Perserteppichen ausgelegt ! Der deutsche Botschafter raunte mir damals ins Ohr: wissen sie Herr Peter, je kleiner das Land, desto größer ist im Ausland die....
Als ich zwischen den Austern schlürfenden Gästen die aufgeblähten Bäuche von Kindern hinterm Zaun sah, wars dann genug. Wir gingen vorzeitig...
Annehmen mußten wir die Einladung damls leider, weil die Antlantik-Nil eine offizielle Expedition war, vom Außenministerium gestützt, Diplomatenpost wurde benutzt usw...
Wir lernen in Nema, Mauretanien, einen Burgenländer kennen. Der baut dort über eine NGO Getreide- und Reismühlen auf und schult die Leute danach ein. Er lädt uns auf eine Fahrt in sein Haus ein. Nach ein paar Kilometern verlassen wir fluchtartig den Peugeot 504 mit Allradantrieb.
War war passiert: Nun das was wir leider öfters hörten, nämlich immer die gleiche Erklärung der Entwicklungshelfer wie sie voller Idealismus und Motivation ins Land kamen und nach spätestens drei Jahren kippten sie um. Wurde der eine oder der andere rassistisch. Ein paar mauretanische Leute standen während der Fahrt am Pistenrand, dann kam die Meldung: na das keine Menschen sind sind wir uns ja wohl einig nicht wahr ?
Ihre Schilderungen sind oft ähnlich. Den täglichen Preis für alt und Neokolonialismus zahlen zu müssen, das ewige feilschen, der dritte erstochene Wachhund beim Haus, der vierte Einbruch usw.
Ich lerne Grand Jean kennen. Französischer Entwicklungshelfer im Kfz-Bereich in Rosso. Der Mann ist genial und repariert mir meine vom Sand zerfressenen Kolben im der 2Liter-Porschemaschine, die hinten im VW-Bus eingebaut war. Er verlangte nichts. Als aber einer seiner afrik.Lehrlinge auf eine von Grand Jean zwischendurch gestellte Prüfungsfrage die falsche Antwort gab, schnellte die Hand von Jean blitzschnell nach vorn und landete laut knallend im Gesicht des Afrikaners.
Blankes Entsetzen...
Deutsche NGO-Entwicklungshilfe-Kfz-Werkstatt Nouakchott. Die Faust des dortigen deutschen Leiters landet im Gesicht eines Mauren (Sklave) weil dieser trotz Sprechverbots während der Arbeit sich mit mir unterhalten hatte.
Szene in einem Cafe in Noakchott: ausgerechnet Grand Jean der Franzose und der Reismühlen bauende Burgenländer wollen sich an den Tisch einer französisch-deutschen Bautechnik-NGO setzten und werden mit "ihr verdammten Rassisten haut doch ab wenn ihr den Job nicht aushaltet" davongejagt. Wir grinsen vergnügt...
Die NGO's haben eben schon auch ihre Probleme...
Gruß Peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop
Wie haben die Menschen im Sahel die letzten Jahrhunderte, bevor die NGO´s kamen, überlebt?
Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop
bis ins 18.Jahrhundert war der Sahel einst ein immer wieder blühendes Gebiet. Danach begann die Desertifikation mit all Ihren Folgen.LudwigH hat geschrieben:Wie haben die Menschen im Sahel die letzten Jahrhunderte, bevor die NGO´s kamen, überlebt?
Viele politisch negative Einflußsysteme von außen und deren Kopierung später nach innen, aber auch weitverbreitete Einstellung der damals bewährten Feldwechselwirtschaft.
Und der Sahel ist die einzige Region die alle drei Nachteile in sich vereint. Wendekreiswüste, Kältestromwüste und Reliefwüste.
Die Kältestromwüste ist zur Zeit die schlimmste. Sedimentbohrungen 300m tief im Meer vor der Senegalflußmündung von der Uni Bremen rund um den Meeresgeologen Stefan Mulitza am Marum, ergaben kein freundliches Bild. Die 10m langen Sedimentbohrkerne umfaßten eine Breite von 60000 Jahren. Es gab in diesem Zeitraum extreme Dürreperioden von mehreren tausend Jahren mit dem immer gleichen Vorgang: Abschmelzende Polkappen und deren Süßwassertransport ließen den Golfstrom stark ins stocken bringen, er sackte ab.
Die Folge ist eine dramatische Abnahme der Nordatlantik-Oberflächentemperatur. Jetzt kommt nicht ein Tropfen mehr ins Land. Zur Zeit schmelzen unsere Polkappen wieder ordentlich, der Atlantik kühlt immer mehr ab (Kältestromwüste) die Dürreperioden verschärfen sich damit, der gleich Vorgang....
Die Temperatur allein ist's natürlich nicht, es spielt noch vieles anders mit dabei eine Rolle. Denn beim "kälter werden" verändert sich die Luftdruckverteilung und das Muster der Luftströmungen. Die subtropische Hochdruckzone verstärkt sich eklatant und lenkt dadurch die trockene Luft aus der Sahara nach Süden in den Sahel, gleichzeitg intensiviert sich der afrikanische Strahlstrom - ein stark gebündelter Wind in vier Kilometer Höhe - der gleichbleibend von Ost nach west weht. Dieser Wind drängt den westafrikanischen feuchten Monsungürtel nach Süden zurück.
Das wären dann schon fast vier wüstenbildende Faktoren.
Gruß Peter
Zuletzt geändert von Peter D am Mo 26. Mär 2012, 22:20, insgesamt 1-mal geändert.
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
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Kuno
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop
...und der fuenfte Faktor waere vielleicht noch der Mensch, der in der Gegend wohnt (mit seinem Vieh).
Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop
Der Begriff "Desertifikation" umfasst ausschließlich den Eingriff des Menschen und damit deren Folgen.Kuno hat geschrieben:...und der fuenfte Faktor waere vielleicht noch der Mensch, der in der Gegend wohnt (mit seinem Vieh).
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop
Danke Kuno,
denn genau dieser Mensch hat bis jetzt gewußt wieviele Menschen seine Scholle ernähren konnte.
Tja - bis zu dem Tag als die NGO´S in der Business -Class angeflogen kamen und .........
ich hör jetzt lieber auf.
denn genau dieser Mensch hat bis jetzt gewußt wieviele Menschen seine Scholle ernähren konnte.
Tja - bis zu dem Tag als die NGO´S in der Business -Class angeflogen kamen und .........
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Kuno
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop
Das sehe nicht nur ich sondern zum Beispiel auch die UN etwas anders:
"Desertifikation, fortschreitende Wüstenbildung, oder Sahel-Syndrom bezeichnet die Verschlechterung des Bodens in relativ trockenen (ariden, semiariden und trocken sub-humiden) Gebieten, die durch unterschiedliche Faktoren einschließlich Klimawandel und menschlicher Aktivitäten herbeigeführt wird."
Definition nach UNCCD; auf der Homepage des UN-Umweltprogrammes, abgerufen am 29. Dezember 2007.
Bei der GTZ liest es sich dann so:
" Wissenschaftliche Definition von Desertifikation:
Die UNCCD definiert diese als „Landverödung in ariden, semiariden und trockenen subhumiden Gebieten infolge verschiedener Faktoren, einschließlich Klimaschwankungen und menschlicher Tätigkeiten“.
"Desertifikation, fortschreitende Wüstenbildung, oder Sahel-Syndrom bezeichnet die Verschlechterung des Bodens in relativ trockenen (ariden, semiariden und trocken sub-humiden) Gebieten, die durch unterschiedliche Faktoren einschließlich Klimawandel und menschlicher Aktivitäten herbeigeführt wird."
Definition nach UNCCD; auf der Homepage des UN-Umweltprogrammes, abgerufen am 29. Dezember 2007.
Bei der GTZ liest es sich dann so:
" Wissenschaftliche Definition von Desertifikation:
Die UNCCD definiert diese als „Landverödung in ariden, semiariden und trockenen subhumiden Gebieten infolge verschiedener Faktoren, einschließlich Klimaschwankungen und menschlicher Tätigkeiten“.
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Kuno
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop
Nana. Ganz so ist es ja auch nicht. Es gibt ja nicht nur NGO sondern auch viele GO die wirken. Und ob man Business fliegt oder nicht ist in diesem Falle auch nicht ausschlaggebend (ausser fur den, der fliegt natuerlich).LudwigH hat geschrieben:Danke Kuno,
denn genau dieser Mensch hat bis jetzt gewußt wieviele Menschen seine Scholle ernähren konnte.
Tja - bis zu dem Tag als die NGO´S in der Business -Class angeflogen kamen und .........
ich hör jetzt lieber auf.
Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop
Da hab ich ja glatt was unterschlagen Kuno

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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop
Die Bremer Wissenschaftler schreiben von einer jährlichen Sahara-Südausdehnung von mehreren Kilometern im Jahr.LudwigH hat geschrieben:Danke Kuno,
denn genau dieser Mensch hat bis jetzt gewußt wieviele Menschen seine Scholle ernähren konnte.
Tja - bis zu dem Tag als die NGO´S in der Business -Class angeflogen kamen und .........
ich hör jetzt lieber auf.
Kommt mir persönlich schon etwas viel vor.
Wenn's stimmt, zerfällt den Sahelbewohnern die Scholle regelrecht zwischen den Fingern. Dazu kommt noch, das sie die Anbaugebiete auch noch nach Norden erweitern. Die Verkreuzungen mit dem Nomadenvieh ist heftig.
Wer an der Polkappenschmelze und deren Folgen verantwortlich ist, muß ja nicht erst erwähnt werden
Gruß Peter
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Kuno
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Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop
Das widerspraeche aber dem, was Eingangs geschrieben wurde - naemlich dass aufgrund der vermehrt auftretenden Regenfaelle der letzten Jahre im Sahel, die Bewohner ihre Herden stark "ausgebaut" hatten...
Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop
Wer an der Polkappenschmelze und deren Folgen verantwortlich ist, muß ja nicht erst erwähnt werden
Gruß Peter
Nein - das ist ganz klar der weiße Mann.
Aber wer ist für die Bevölkerungsexplosion verantwortlich?
• Senegal doubling time: 23 years
• Mauretanien doubling time: 22 years
• Mali doubling time: 22 years
• Burkina Faso doubling time: 24 years
• Niger doubling time: 23 years
• Nigeria doubling time: 23 years
• Tschad doubling time: 27 years
• Sudan doubling time: 23 years
Gruß Peter
Nein - das ist ganz klar der weiße Mann.
Aber wer ist für die Bevölkerungsexplosion verantwortlich?
• Senegal doubling time: 23 years
• Mauretanien doubling time: 22 years
• Mali doubling time: 22 years
• Burkina Faso doubling time: 24 years
• Niger doubling time: 23 years
• Nigeria doubling time: 23 years
• Tschad doubling time: 27 years
• Sudan doubling time: 23 years
Re: Sahel-Hungersnot - Der Beginn einer angesagten Katastrop
Es gibt doch nichts deutlicheres als das: das abschmelzen der Polkappen, Dürre / kälteperiode, das gab es belegbar schon früher - ganz ohne Mensch.Peter D hat geschrieben:Sedimentbohrungen 300m tief im Meer vor der Senegalflußmündung von der Uni Bremen rund um den Meeresgeologen Stefan Mulitza am Marum, ergaben kein freundliches Bild. Die 10m langen Sedimentbohrkerne umfaßten eine Breite von 60000 Jahren. Es gab in diesem Zeitraum extreme Dürreperioden von mehreren tausend Jahren mit dem immer gleichen Vorgang: Abschmelzende Polkappen und deren Süßwassertransport ließen den Golfstrom stark ins stocken bringen, er sackte ab.
Die Folge ist eine dramatische Abnahme der Nordatlantik-Oberflächentemperatur. Jetzt kommt nicht ein Tropfen mehr ins Land. Zur Zeit schmelzen unsere Polkappen wieder ordentlich, der Atlantik kühlt immer mehr ab (Kältestromwüste) die Dürreperioden verschärfen sich damit, der gleich Vorgang....
Die Temperatur allein ist's natürlich nicht, es spielt noch vieles anders mit dabei eine Rolle. Denn beim "kälter werden" verändert sich die Luftdruckverteilung und das Muster der Luftströmungen. Die subtropische Hochdruckzone verstärkt sich eklatant und lenkt dadurch die trockene Luft aus der Sahara nach Süden in den Sahel, gleichzeitg intensiviert sich der afrikanische Strahlstrom - ein stark gebündelter Wind in vier Kilometer Höhe - der gleichbleibend von Ost nach west weht. Dieser Wind drängt den westafrikanischen feuchten Monsungürtel nach Süden zurück.
Das wären dann schon fast vier wüstenbildende Faktoren.
Es wird momentan eine unglaubliche Klimaghysterie betrieben
Fakt ist, das wir unsere Rohstoffe wie z.B. Öl nicht komplett aufbrauchen sollten, weil wir diese später mühsam syntetisch Herstellen müssen, wenn wir geringe Mengen davon benötigen - und wir neue Technologien fördern sollten - das versteht sich von selber....



