Reisewarnung Mali 04.07.2026 | Ausreiseaufruf

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reisewarnung Mali 04.07.2026 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

MODERATOR-NOTE:   Da die Reise-/Sicherheitshinweise bzw. Teilreisewarnung für Mali seitens AA vollständig überarbeitet wurden, haben wir diesen neuen Thread gestartet. Die Hinweise vom 26.02.2007 - 14.09.2011 findet ihr unter: Teilreisewarnung Mali 27.10.2005 - 14.10.2011

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 25.11.2011

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung


Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Teilreisewarnung
Vor Reisen in die nördlichen und nordöstlichen Gebiete Malis wird ausdrücklich gewarnt. Die o.g. Gebiete umfassen die gesamten Verwaltungsregionen Timbuktu (einschließlich der Stadt Timbuktu und der Gebiete südlich des Niger-Flusses), Gao und Kidal sowie in den angrenzenden Provinzen alle Gebiete nördlich des 15. Breitengrads (Linie auf der Höhe der Städte Kayes und Mopti).
Von Reisen in die übrigen Teile der Verwaltungsregion Mopti wird dringend abgeraten.

In der Region Algerien-Niger-Mali-Mauretanien hat AQM bereits mehrere Entführungen von u.a. Touristen, Geschäftsleuten, Diplomaten und Mitarbeitern von Hilfsorganisationen ausgeführt. Die Geiseln wurden in die nordmalische Wüste verschleppt und dort zum Teil über Monate festgehalten. Einige Geiseln wurden freigelassen, andere von ihren Entführern getötet.
Am 24.11.2011 wurden zwei französische Techniker in Hombori in der Region Mopti, weit südlich des Nigerbogens entführt.
Vier der im September 2010 in der nordnigrischen Stadt Arlit entführten sieben Personen befinden sich sehr wahrscheinlich weiterhin im Norden Malis in Geiselhaft.
Aktuelle Hinweise bestätigen, dass Anschläge und Entführungen westlicher Staatsangehöriger nicht auszuschließen sind.
Nach der Revolution in Libyen sind zahlreiche Waffen in Nachbarländer geschmuggelt worden. Die Grenzen Libyens zu den Nachbarländern sind nur schwer zu überwachen. Es ist daher zu befürchten, dass Waffen und Sprengstoffe auch nach Mali gelangt sind und, verbunden mit einer großen Zahl von arbeitslosen Rückkehrern, ein Gefahrenpotential darstellt.
Die Gefahr krimineller und terroristischer Übergriffe ist besonders groß nördlich und nordöstlich der Stadt Timbuktu und den angrenzenden Gebieten in Richtung der Grenzen zu Niger, Algerien sowie Mauretanien.
Am 24.Juni 2011 sind mehrere Kämpfer der AQM bei einer Militäraktion mauretanischer und malischer Sicherheitskräfte im "Wald von Ouagadou" auf malischen Territorium getötet worden; am 16.Juli 2011 wurde ein Zusammenstoss von AQiM und malischem Militär bei Goundam in der Region Timbuktu knapp vermieden.. Vergeltungsmaßnahmen seitens AQM, die sich auch gegen westliche und insbesondere französische Interessen richten können, sind in der gesamten Region zu befürchten.
Der Anschlagsversuch auf die französische Botschaft in der Hauptstadt Bamako am 5. Januar 2011, bei dem glücklicherweise nur Sachschaden entstanden ist, hat gezeigt, dass Anschläge auf westliche Einrichtungen auch in anderen Landesteilen Malis nicht ausgeschlossen werden können.
Reisen über Land
Aufgrund der Instabilität in der benachbarten Côte d’Ivoire ist bei Reisen in der Region Sikasso – insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit – besondere Vorsicht geboten.
Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen und dem riskanten Verkehrsverhalten vieler Fahrer besteht generell eine höhere Unfallgefahr als in Europa, wobei diese nach Einbruch der Dunkelheit extrem ansteigt. Von Überlandautofahrten bei Dunkelheit wird wegen des sehr hohen Unfallrisikos plus der Gefahr von Überfällen dringend abgeraten.
Im Innenstadtgebiet Bamakos sollte nach Mitternacht ein Auto oder ein Taxi benutzt werden. Unbeleuchtete Straßen sollten gemieden werden.
Die Weiterreise von Mali auf dem Landweg in angrenzende Länder kann aufgrund kurzfristig eintretender politischer Entwicklungen problematisch bzw. unmöglich sein. Hier empfiehlt es sich, kurz vor geplanten Fahrten Erkundigungen einzuholen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Mali ein gültiges Visum, das bei einer malischen Auslandsvertretung in Deutschland beantragt werden muss. Hierzu wird unter anderem ein bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass benötigt.
Reisedokumente
Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:

Reisedokumente Erwachsene Einreise möglich / Bedingungen
Reisepass Ja, bei Einreise noch mind. 6 Monate gültig
Vorläufiger Reisepass Ja, bei Einreise noch mind. 6 Monate gültig
Personalausweis Nein
Vorläufiger Personalausweis Nein
Weitere Anmerkungen -
Reisedokumente Kinder/Jugendliche
Kinderreisepass Ja, bei Einreise noch mind. 6 Monate gültig
Reisepass Ja, bei Einreise noch mi nd. 6 Monate gültig
Personalausweis Nein
Vorläufiger Personalausweis Nein
bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich) Ja, bis zum 16. Lebensjahr, wird auch ohne Lichtbild anerkannt
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) Ja, mit Lichtbild, bei Einreise noch mind. 6 Monate gültig
Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des Ziellandes klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

Besondere Zollvorschriften
Reisende mit eigenem Kfz benötigen ein sog. „Carnet de passage“. Nähere Einzelheiten können bei den Automobilclubs erfragt werden.
Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls http://www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Militärische Anlagen und Personal, Staudämme, Flughäfen, Brücken, (Wasser-) Kraftwerke, Polizeistationen, Grenzübergänge und Ordnungshüter dürfen nicht fotografiert werden.
Die Zustände bei der malischen polizeilichen Verwahrung sowie in den Haftanstalten sind außerordentlich schwierig. Bei einer Verhaftung muss unbedingt darauf gedrängt werden, dass sofort die Botschaft benachrichtigt wird.
Es besteht die Verpflichtung, ständig Ausweispapiere mit sich zu führen. Insbesondere bei nächtlichen Straßenkontrollen ist mit einer Verhaftung zu rechnen, sofern kein amtlicher Lichtbildausweis mitgeführt wird.

Medizinische Hinweise
Impfschutz:
Mali ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr (siehe auch http://www.who.int/ith/countries/en/index.html)
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY) und JE (je nach Region!) empfohlen.
Gelbfieber:
In den vergangenen Jahren wurden nur in den Regionen Kayes und Kita Einzelfälle von Gelbfieber bestätigt.
Malaria:
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Mali. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein hohes Malariarisiko. Nördlich des 16. Breitengrades tritt Malaria nur episodisch auf, südlich der Linie Gao - Timbuktu saisonal gehäuft mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und Abnahme in der Trockenzeit. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) wird empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige, Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • Körper bedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • tagsüber (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • unter einem Moskitonetz zu schlafen.
HIV / AIDS
2005 waren in Mali knapp 2 % der erwachsenen Bevölkerung und ca. 31 % der Prostituierten HIV-positiv. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit bis zu mehreren tausend Fällen pro Jahr auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie die entsprechenden Merkblätter mit den einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Hinweisen.
Weitere Infektionskrankheiten:
Meningokokken-Krankheit:
Mali wird während der Trockenzeit in den Monaten Dezember bis April regelmäßig von Epidemien der Meningokokken-Hirnhautentzündung (bakterielle Meningitis) heimgesucht mit bis zu 1500 gemeldeten Fällen pro Jahr in den vergangenen Jahren. Die Meningokokken-Impfung ist während der Meningitissaison deshalb auch für Reisende mit einer Aufenthaltsdauer unter 4 Wochen zu empfehlen. Auf die Verwendung des Kombinationsimpfstoffes gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY sollte geachtet werden. Derzeit wird in den Sahelländern Mali und Burkina Faso eine von der WHO länderweit angelegte Impfkampagne mit einem neuen wirksameren Impfstoff durchgeführt.
Dengue-Fieber:
kommt selten vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. Todesfolge auf. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in Mückenschutzmassnahmen (s.o.).
Schistosomiasis (Bilharziose):
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land (z.B. im Fluss Niger, Nebenflüsse, Staudamm Selengué). Baden im offenen Süßwasser ist daher grundsätzlich nicht empfohlen.
Medizinische Versorgung:
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Die ärztliche Versorgung in Bamako ist begrenzt. Französisch sprechende Fachärzte der wichtigen Fachrichtungen sind vorhanden, einzelne davon sprechen auch deutsch.
Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen nur einzelne Privatkliniken in Bamako in Betracht.
Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Die Apotheken in Bamako haben ein ausreichendes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Touristen, die nach Mali kommen, sollten über einen ausreichenden auch für das Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Mali durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen (z.B. http://www.dtg.org oder http://www.frm-web.de)
Auswärtiges Amt

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Teilreisewarnung Mali 02.02.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 02.02.2012
(Unverändert gültig seit: 02.02.2012)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis


Aktueller Hinweis
Am 02.02.2012 kam es im Stadtgebiet Bamako und in Kati zu gewaltsamen Ausschreitungen. Es wird daher dringend empfohlen, die aktuelle Presseberichterstattung aufmerksam zu verfolgen und bei eventuell geplanten Reisen nach Bamako die Botschaft zu kontaktieren. Größere Menschenansammlungen sollten unbedingt gemieden werden.
Auswärtiges Amt

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Teilreisewarnung Mali 09.02.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 09.02.2012
(Unverändert gültig seit: 09.02.2012)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis


Aktueller Hinweis
Am 02.02.2012 kam es im Stadtgebiet Bamako und in Kati zu gewaltsamen Ausschreitungen. Auch wenn sich die Lage in der Hauptstadt und im gesamten Südwesten des Landes seither wieder beruhigt hat, ist weiterhin Vorsicht geboten. Es wird daher empfohlen, die aktuelle Presseberichterstattung aufmerksam zu verfolgen und größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden.
Auswärtiges Amt

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Teilreisewarnung Mali 21.03.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 21.03.2012
(Unverändert gültig seit: 21.03.2012)

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Aktueller Hinweis


Aktueller Hinweis
Bewaffnete Unruhen im Stadtgebiet von Bamako halten an. Die Lage ist unübersichtlich, eine Gefährdung von Ausländern erscheint möglich. In den nächsten Tagen rät das Auswärtige Amt bei Reisen nach Bamako zu größter Vorsicht. Es wird empfohlen, vor Reisen nach Mali die aktuelle Presseberichterstattung aufmerksam zu verfolgen
Auswärtiges Amt

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Teilreisewarnung Mali 22.03.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 22.03.2012

(Unverändert gültig seit: 22.03.2012)
Letzte Änderung: Aktueller Hinweis


Aktueller Hinweis
In Bamako hat ein Miltärputsch stattgefunden. Bewaffnete Unruhen im Stadtgebiet von Bamako halten an. Die Lage ist unübersichtlich, eine Gefährdung von Ausländern ist nicht ausgeschlossen.
Bis auf weiteres wird von Reisen nach Mali dringend abgeraten.
In Bamako wurde eine Ausgangssperre verhängt. Es wird empfohlen, die aktuelle Presse- und Rundfunkberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Die Lage am Flughafen Bamako ist unübersichtlich. Nach Kenntnis der Botschaft haben alle Fluglinien ihre Flüge von/nach Bamako für heute (22.03.2012), sowie die Nachtflüge auf morgen (23.03.2012) suspendiert. Sofern Sie in den nächsten Tagen einen Flug aus Bamako heraus gebucht haben, fahren Sie keinesfalls zum Flughafen Bamako, ohne von Ihrer Fluggesellschaft (nicht Reisebüro!) eine Rückbestätigung erhalten zu haben, dass Ihr Flug wirklich stattfindet.
Alle Grenzen Malis zu den Nachbarländern sind derzeit geschlossen.
Auswärtiges Amt

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Teilreisewarnung Mali 23.03.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 23.03.2012

(Unverändert gültig seit: 23.03.2012)
Letzte Änderung: Aktueller Hinweis


Aktueller Hinweis
In Bamako hat in der Nacht vom 21. auf den 22. März ein Militärputsch stattgefunden. Die Präsenz bewaffneter Militärs im Stadtgebiet von Bamako hält an. Die Lage ist unübersichtlich, Plünderungen, insbesondere Fahrzeugwegnahmen, haben stattgefunden. Eine Gefährdung von Ausländern ist nicht ausgeschlossen.
Bis auf Weiteres wird von Reisen nach Mali dringend abgeraten.
Seit dem 23. März um 6:00 Uhr ist die Ausgangssperre zwar aufgehoben, es muss jedoch damit gerechnet werden, dass diese auch wieder kurzfristig verhängt wird, da für diesen Tag mehrere Demonstrationen angekündigt worden sind. Es wird empfohlen, die aktuelle Presse- und Rundfunkberichterstattung mit größter Aufmerksamkeit zu verfolgen.
Der Flughafen bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Somit finden keine An- und Abflüge statt. Sofern Sie in den nächsten Tagen einen Flug aus Bamako heraus gebucht haben, fahren Sie keinesfalls zum Flughafen Bamako, ohne von Ihrer Fluggesellschaft (nicht Reisebüro!) eine Rückbestätigung erhalten zu haben, dass Ihr Flug wirklich stattfindet.
Alle Grenzen Malis zu den Nachbarländern sind derzeit geschlossen.
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Teilreisewarnung Mali 24.03.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 24.03.2012

(Unverändert gültig seit: 24.03.2012)
Letzte Änderung: Aktueller Hinweis


Aktueller Hinweis
In Bamako hat in der Nacht vom 21. auf den 22. März ein Militärputsch stattgefunden. Die Präsenz bewaffneter Militärs im Stadtgebiet von Bamako hält an. Die Lage ist unübersichtlich, Plünderungen, insbesondere Fahrzeugwegnahmen, haben stattgefunden. Eine Gefährdung von Ausländern ist nicht ausgeschlossen.
Bis auf Weiteres wird von Reisen nach Mali dringend abgeraten.
Ab sofort bis auf weiteres gelten nächtliche Ausgangssperren jeweils ab 18:00 Uhr bis 06:00 Uhr am nächsten Morgen. Es muss zudem damit gerechnet werden, dass kurzfristige Ausgangssperren auch tagsüber verhängt werden. Es wird empfohlen, die aktuelle Presse- und Rundfunkberichterstattung mit größter Aufmerksamkeit zu verfolgen.
Der Flughafen bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Somit finden keine An- und Abflüge statt. Sofern Sie in den nächsten Tagen einen Flug aus Bamako heraus gebucht haben, fahren Sie keinesfalls zum Flughafen Bamako, ohne von Ihrer Fluggesellschaft (nicht Reisebüro!) eine Rückbestätigung erhalten zu haben, dass Ihr Flug wirklich stattfindet.
Alle Grenzen Malis zu den Nachbarländern sind derzeit geschlossen.
Auswärtiges Amt

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Teilreisewarnung Mali 28.03.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 28.03.2012

(Unverändert gültig seit: 28.03.2012)
Letzte Änderung: Aktueller Hinweis


Aktueller Hinweis
Bis auf Weiteres wird von Reisen nach Mali dringend abgeraten.
In Bamako hat in der Nacht vom 21. auf den 22. März ein Militärputsch stattgefunden. Die Präsenz bewaffneter Militärs im Stadtgebiet von Bamako hält an.
Die Ausgangssperre ist aufgehoben worden. Der Flughafen wurde für den zivilen Flugverkehr wieder geöffnet (06:00 Uhr morgens bis 01:00 Uhr nachts).
Im Land aufhältige Deutsche sollten überlegen, ob ihr Verbleib in Mali zur Zeit zwingend erforderlich ist und über eine vorübergehende Ausreise mit den nunmehr wieder vorhandenen kommerziellen Flugmöglichkeiten nachdenken.
Zur Öffnung der Landgrenzen Malis zu den Nachbarländern gibt es derzeit keine zuverlässige Information.
Auswärtiges Amt

Zum letzten Satz der Hinweise des AA verweise ich auf diesen Thread :arrow: Mali - Putsch in Bamako
in dem Martin uns diese Nacht aus Bamako mitgeteilt hat, dass die Landesgrenzen seit gestern geöffnet sind.

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Reisewarnung Mali 30.03.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 30.03.2012
(Unverändert gültig seit: 30.03.2012)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis/ Reisewarnung


Aktueller Hinweis/ Reisewarnung
Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.
In Bamako hat in der Nacht vom 21. auf den 22. März ein Militärputsch stattgefunden. Die Präsenz bewaffneter Militärs im Stadtgebiet von Bamako hält an.
Die Mission der westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS vom 29.03.2012 zur Verhandlung mit der malischen Militärregierung ist gescheitert. ECOWAS hat daraufhin ein Ultimatum gestellt, das die Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung binnen 72 Stunden verlangt. Das Ultimatum läuft am Montag, den 02.04.2012 ab. Sollte die Übergangsregierung die Forderung nicht erfüllen, muss damit gerechnet werden, dass die Lage sich verschärft. Mit einer erneuten Schließung der Grenzen und des Flughafens ist zu rechnen.
Die Ausgangssperre ist derzeit aufgehoben. Der Flughafen wurde für den zivilen Flugverkehr wieder geöffnet (06:00 Uhr morgens bis 01:00 Uhr nachts). Ob und wann er erneut geschlossen wird ist nicht abzusehen.
Im Land aufhältigen Deutsche wird dringend geraten die gegenwärtig noch bestehenden kommerziellen Möglichkeiten zur Ausreise umgehend zu nutzen.
Auswärtiges Amt

Das AA spricht seit heute eine Reisewarnung für Mali aus!

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Reisewarnung Mali 30.03.2012 - Update

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 30.03.2012 - Update
(Unverändert gültig seit: 30.03.2012)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis/ Reisewarnung


Aktueller Hinweis/ Reisewarnung
Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.
In Bamako hat in der Nacht vom 21. auf den 22. März ein Militärputsch stattgefunden. Die Präsenz bewaffneter Militärs im Stadtgebiet von Bamako hält an.
Die Mission der westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS vom 29.03.2012 zur Verhandlung mit der malischen Militärregierung ist gescheitert. ECOWAS hat daraufhin ein Ultimatum gestellt, das die Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung binnen 72 Stunden verlangt. Das Ultimatum läuft am Montag, den 02.04.2012 ab. Sollte die Übergangsregierung die Forderung nicht erfüllen, muss damit gerechnet werden, dass die Lage sich verschärft. Die Landgrenze zur Côte d'Ivoire wurde bereits vor Ablauf des Ultimatums geschlossen. Es muss damit gerechnet werden, dass jederzeit die übrigen Landgrenzen zu den Nachbarländern geschlossen werden.
Die Ausgangssperre ist derzeit aufgehoben. Der Flughafen Bamako wurde für den zivilen Flugverkehr wieder geöffnet (06:00 Uhr morgens bis 01:00 Uhr nachts). Ob und wann er erneut geschlossen wird ist nicht abzusehen.
Im Land aufhältigen Deutschen wird dringend geraten, die gegenwärtig noch bestehenden kommerziellen Möglichkeiten zur Ausreise umgehend zu nutzen.
Auswärtiges Amt

Das AA spricht seit heute eine Reisewarnung für Mali aus!

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Reisewarnung Mali 03.04.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 03.04.2012
(Unverändert gültig seit: 03.04.2012)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis/ Reisewarnung


Aktueller Hinweis/ Reisewarnung
Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.
In Bamako hat in der Nacht vom 21. auf den 22. März ein Militärputsch stattgefunden. Die westafrikanische Regionalorganisation ECOWAS / CEDEAO hat ab 02.04.2012 umfassende Wirtschafts-, Finanz- und Verkehrssanktionen gegen Mali verhängt, die schon innerhalb weniger Tage zu empfindlicher Verknappung u.a. von Nahrungsmitteln und Brennstoffen führen können. Als Folge sind eine drastische Verschärfung sozialer Spannungen und schwer zu kontrollierende Unruhen möglich. Schwer bewaffnete Tuareg-Rebellen haben den Norden des Landes (inkl. Timbuktu und Gao) unter ihre Kontrolle gebracht und sind bereits tief in die Verwaltungsprovinz Mopti eingedrungen. Ob -und ggf. wie lange- nach der zu erwartenden Schließung der Grenzen durch die Nachbarstaaten der gegenwärtig offene internationale Flughafen in Bamako seinen Betrieb wird aufrechterhalten können, ist nicht abzusehen.
Im Land aufhältigen Deutschen wird dringend geraten, die gegenwärtig noch bestehenden kommerziellen Möglichkeiten zur Ausreise umgehend zu nutzen.
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Reisewarnung Mali 04.04.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 04.04.2012
(Unverändert gültig seit: 04.04.2012)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis/ Reisewarnung


Aktueller Hinweis/ Reisewarnung
Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.
In Bamako hat in der Nacht vom 21. auf den 22. März ein Militärputsch stattgefunden. Die westafrikanische Regionalorganisation ECOWAS / CEDEAO hat ab 02.04.2012 umfassende Wirtschafts-, Finanz- und Verkehrssanktionen gegen Mali verhängt, die schon innerhalb weniger Tage zu empfindlicher Verknappung u.a. von Nahrungsmitteln und Brennstoffen führen können. Als Folge sind eine drastische Verschärfung sozialer Spannungen und schwer zu kontrollierende Unruhen möglich. Schwer bewaffnete Tuareg-Rebellen haben den Norden des Landes (inkl. Timbuktu und Gao) unter ihre Kontrolle gebracht und sind bereits tief in die Verwaltungsprovinz Mopti eingedrungen. Ob -und ggf. wie lange- nach der zu erwartenden Schließung der Grenzen durch die Nachbarstaaten der gegenwärtig offene internationale Flughafen in Bamako seinen Betrieb wird aufrechterhalten können, ist nicht abzusehen.
Im Land aufhältige Deutsche werden dringend aufgefordert, die gegenwärtig noch bestehenden kommerziellen Möglichkeiten zur Ausreise umgehend zu nutzen.
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Reisewarnung Mali 11.04.2012

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Mali:
Stand 11.04.2012 (Unverändert gültig seit: 11.04.2012)
Letzte Änderung: Aktueller Hinweis/ Reisewarnung

Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.
Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. Neben aufständischen Tuareg-Milizen haben sich insbesondere in den Provinzhauptstädten Timbuktu und Gao auch radikal-islamistische Kräfte festgesetzt, die zum Teil dem Al-Qaida-Terrornetzwerk nahestehen.
Die Auswirkungen dieser Entwicklung im Norden und Nordosten, einerseits, und des Militärputsches in der Hauptstadt vom 21./22.03.2012, andererseits, auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen im dichter besiedelten Südwesten Malis inkl. der Hauptstadt Bamako sind zur Zeit nicht abzusehen. Mit einer mehrwöchigen Phase der Instabilität und unklarer Herrschaftsverhältnisse muss daher auch hier gerechnet werden.
Im Land aufhältige Deutsche werden dringend aufgefordert, die gegenwärtig noch bestehenden kommerziellen Möglichkeiten zur Ausreise umgehend zu nutzen.
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Reisewarnung Mali 18.04.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali:
Stand 18.04.2012
(Unverändert gültig seit: 18.04.2012)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis/ Reisewarnung


Aktueller Hinweis/ Reisewarnung
Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.

Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. Neben aufständischen Tuareg-Milizen haben sich insbesondere in den Provinzhauptstädten Timbuktu und Gao auch radikal-islamistische Kräfte festgesetzt, die zum Teil dem Al-Qaida-Terrornetzwerk nahestehen.
Die Auswirkungen dieser Entwicklung im Norden und Nordosten, einerseits, und des Militärputsches in der Hauptstadt vom 21./22.03.2012, andererseits, auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen im dichter besiedelten Südwesten Malis inkl. der Hauptstadt Bamako sind zur Zeit nicht abzusehen. Mit einer mehrwöchigen Phase der Instabilität und unklarer Herrschaftsverhältnisse muss daher auch hier gerechnet werden.
Auswärtiges Amt

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Alexander
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Reisewarnung Mali 01.05.2012

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Mali:
Stand 01.05.2012

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis/ Reisewarnung
Bis auf Weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt.

Die Nordost-Hälfte des Landes ist gegenwärtig jeder staatlichen Kontrolle entzogen. Neben aufständischen Tuareg-Milizen haben sich insbesondere in den Provinzhauptstädten Timbuktu und Gao auch radikal-islamistische Kräfte festgesetzt, die zum Teil demAl-Qaida-Terrornetzwerk nahestehen. Die Auswirkungen dieser Entwicklung im Norden und Nordosten, einerseits,
und des Militärputsches in der Hauptstadt vom 21./22.03.2012, andererseits, auf Sicherheitslage und allgemeine Lebensbedingungen im dichter besiedelten Südwesten Malis inkl. der Hauptstadt Bamako sind zur Zeit nicht abzusehen.

In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai kam es erneut zu Kampfhandlungen in Bamako. Die Lage ist unübersichtlich, mit einer mehrwöchigen Phase der Instabilität und unklarer Herrschaftsverhältnisse muss daher gerechnet werden.
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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