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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 03.03.2017

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 03.03.2017

Beitragvon Birgitt » 04.04.2013 16:26

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Gambia:
Stand 04.04.2013
(Unverändert gültig seit: 04.04.2013)

Letzte Änderung:
Vollständige Überarbeitung


Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität/Terrorismus
Angesichts möglicher terroristischer Aktivitäten in der ganzen Region Westafrika können auch in Gambia Anschläge gegen westliche Einrichtungen oder Staatsangehörige nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber verdächtigen Gegenständen und Personen geraten.

Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es im Großraum Serrekunda und Banjul zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder „Regelverstöße“ (z.B. Verstöße gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften) seitens der gambischen Ordnungskräfte geahndet, die sich davon ein kleines Zubrot erhoffen. Besucher sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen. Auf das Mitführen von Taschen sollte verzichtet werden. Empfehlenswert sind Brustbeutel oder Bauchgurte, um Geld sicher zu verwahren. Einsame unbewachte Strände sollten gemieden werden. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.
Reisen über Land / Straßenverkehr
Grundsätzlich wird empfohlen, bei Reisen in fremde Umgebung nach Einbruch der Dunkelheit und/oder allein besondere Vorsicht walten zu lassen, sowie bei Dunkelheit nicht über Land zu fahren, da erhöhte Unfallgefahr besteht.

Allgemeine Reiseinformationen
Seit dem unblutig verlaufenen Putsch des heutigen Staatspräsidenten Jammeh im Jahre 1994 herrscht in Gambia auch nach den Präsidentschaftswahlen Ende November 2011 gespannte innenpolitische Ruhe, die jedoch als volatil zu bezeichnen ist. Grundsätzlich ist daher bei Reisen nach Gambia Wachsamkeit geboten,
Insbesondere an den Stränden kommt es immer wieder zu Belästigungen von Touristen durch junge Männer, die teils aufdringlich ihre Dienste als Führer oder Begleiter anbieten.
Die Bevölkerung in Gambia ist überwiegend muslimisch. Obwohl die Bevölkerung grundsätzlich tolerant ist, sollte auf freizügige Kleidung verzichtet werden.
Vor eventuell geplanten Abstechern in den südlichen Landesteil der Republik Senegal (Casamance) bitte die Reise- und Sicherheitshinweise zu Senegal und Guinea-Bissau beachten.
Geld / Kreditkarten
Der Geldverkehr ist uneingeschränkt. Die einheimische Währung, Dalasi, ist außerhalb Gambias nicht konvertierbar. Devisen und Reiseschecks können in Banken und Wechselstuben eingetauscht werden (1 Euro = ca. 38 Dalasi). Es wird dringend vom Umtausch auf dem Schwarzmarkt abgeraten, da solcher inzwischen sehr stark polizeilich verfolgt und entsprechend bestraft wird. Die Einfuhr von Devisen ist uneingeschränkt möglich, während maximal 300.000,- Dalasi ausgeführt werden dürfen. Verstöße gegen diese Beschränkung werden bestraft. Banken sind in Banjul von Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr durchgehend geöffnet, samstags von 09.00 Uhr bis 13.30 Uhr. Bankomaten bieten die Standard Chartered Bank, Ecobank und die GTBank an, während man im Gebäude der TBBank mit der Visakarte Geld erhalten kann. Kreditkarten werden immer gängiger als Zahlungsmittel in den größeren Hotels und auch in größeren Geschäften akzeptiert (manchmal aber mit hohen Gebühren und schlechterem Wechselkurs verbunden.)

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja,
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Ja, mit Lichtbild
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Visum
Ein Visum wird bei Einreise erteilt und ist 21 bis 28 Tage gültig. Bei einem Aufenthalt von mehr als 28 Tagen muss ein Antrag auf Aufenthaltsverlängerung (gebührenpflichtig: 500 Dalasi) beim gambischen "Immigration Department" gestellt werden.
Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflugticket) sowie genügend finanzielle Mittel für den Aufenthalt nachweisen können.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften
Dinge des täglichen Bedarfs können abgabenfrei eingeführt werden. Bei Einfuhr von verschreibungspflichtigen Medikamenten, die leicht mit Betäubungsmitteln verwechselt werden können, wird die Vorlage eines englischsprachigen Attestes des behandelnden Arztes verlangt.
Die Einfuhr oder der Besitz von Drogen ist in Gambia nicht erlaubt. Selbst der Besitz kleiner Mengen von Betäubungsmitteln wird mit hohen Geld- und Gefängnisstrafen geahndet. Die gambischen Behörden kontrollieren zunehmend streng.
Einfuhr von PKWs
Die Vorschriften zur Einfuhr von Personenkraftwagen ändern sich regelmäßig. Die aktuellsten der Deutschen Botschaft bekannten Bestimmungen sind im Merkblatt „Einfuhr von PKWs“ angegeben und auf der Website unter http://www.dakar.diplo.de abrufbar.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls http://www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Deutsche Staatsangehörige unterliegen in Gambia grundsätzlich dem gambischen Strafrecht. Selbst der Besitz kleiner Mengen von Betäubungsmitteln wird regelmäßig mit hohen Geld- und Gefängnisstrafen geahndet.
Homosexualität ist in Gambia strafbar und wird mit Gefängnisstrafen von mehreren Jahren geahndet. Hohe Repräsentanten des gambischen Staates haben die Bevölkerung in öffentlichen Reden zur Anzeige Homosexueller aufgerufen. Es gibt Berichte über die vorübergehende Inhaftierung von Homosexuellen, auch Europäern.
Es kann zu willkürlichen Verhaftungen sowie Einschränkungen bei der Betreuung von Haftfällen kommen. So werden Auslandsvertretungen des Öfteren nicht über eine Verhaftung informiert oder der Zugang zu Inhaftierten wird erschwert. Nach einer Verhaftung muss mit längerem Gefängnisaufenthalt gerechnet werden. Die Haftbedingungen entsprechen nicht europäischem Standard.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Bei der direkten Einreise aus Deutschland (Direktflug!) sind Pflichtimpfungen nicht vorgeschrieben. Eine Impfung gegen Gelbfieber ist aber sinnvoll; bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist sie vorgeschrieben. Ausnahmen gibt es für Kinder unter 1 Jahr (siehe auch http://www.who.int)
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de ). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, ggf. Polio, Masern- Mumps- Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, Meningitis ACWY und Typhus empfohlen; bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut.
Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den schwerwiegendsten Erkrankungen in Gambia. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft Malaria - insbesondere die gefährliche Malaria tropica - bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.
Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko im gesamten Land, besonders während und nach der Regenzeit (Juli-Oktober). Neben der notwendigen Expositionsprophylaxe ist eine Chemoprophylaxe zu empfehlen, hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, möglichst langärmelige Hemden),
  • ganztägig (es gibt auch von tagaktiven Mücken übertragene Krankheiten wie Denguefieber - s.u.), in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • unter einem Moskitonetz zu schlafen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Gastrointestinale Infektionen sind neben der Malaria die häufigsten Erkrankungen, v. a. durch Salmonellen verursacht. Cholerafälle treten sporadisch aber nicht als Epidemie auf und betreffen meist Menschen, die mit einfachen Lebensbedingungen umgehen müssen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Infektionen vermeiden. Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie die entsprechenden Merkblätter mit den einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Hinweisen.
HIV / AIDS
ist in Gambia ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Weitere Infektionskrankheite
Meningokokken-Krankheit
Während der Trockenzeit in den Monaten Dezember bis Mai gibt es vor allem im Landesinneren Meningitis-Fälle.
Dengue-Fieber
Dengue-Fieber kommt vereinzelt vor, wenn auch die Dunkelziffer höher sein mag durch nicht vorhandene spezifische Labordiagnostik. Es wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome zu Beginn nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden, selten mit Todesfolge, auftreten. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser auch im Gambia-Fluss sollte daher vermieden werden.
Tollwut
Die Tollwut wird durch Biss und Speichel infizierter Tiere (meist Hunde, aber auch Affen oder andere Wildtiere) übertragen. Fledermaus-Tollwut ist bisher in Gambia nicht bekannt. Einziger möglicher Schutz ist die Meidung von Tierkontakten oder eine vorherige Schutzimpfung, die bei Langzeitaufenthalten empfohlen wird. Eine passive Impfung nach Biss oder Kontakt ist nicht erhältlich.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist generell mangelhaft und vielfach technisch, apparativ und / oder hygienisch problematisch. Auch im privaten Sektor ist nur eine begrenzte Diagnostik und Behandlung möglich. Die Versorgung ist besonders bei Notfällen - z. B. nach Autounfällen - eingeschränkt.
Touristen, die nach Gambia reisen, sollten einen ausreichenden, auch fürs Ausland gültigen, Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung haben. Örtliche Krankenhäuser und Ärzte verlangen von Touristen Vorkasse. Es kann sinnvoll sein, eine eigene, kleine Reiseapotheke mitzuführen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Gambia durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de )


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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 05.08.2013

Beitragvon Alexander » 05.08.2013 16:37

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 05.08.2013 (Unverändert gültig seit: 05.08.2013)

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität/Terrorismus
Angesichts möglicher terroristischer Aktivitäten in der ganzen Region Westafrika können auch in Gambia Anschläge gegen westliche Einrichtungen oder Staatsangehörige nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber verdächtigen Gegenständen und Personen geraten.
Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es im Großraum Serrekunda und Banjul zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder „Regelverstöße“ (z.B. Verstöße gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften) seitens der gambischen Ordnungskräfte geahndet, die sich davon ein kleines Zubrot erhoffen. Besucher sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen und nach der Einreise nur eine Kopie des Reisepasses mit sich führen. Auf das Mitführen von Taschen sollte verzichtet werden. Empfehlenswert sind Brustbeutel oder Bauchgurte, um Geld sicher zu verwahren. Einsame unbewachte Strände sollten gemieden werden. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Deutsche Staatsangehörige unterliegen in Gambia grundsätzlich dem gambischen Strafrecht. Selbst der Besitz kleiner Mengen von Betäubungsmitteln wird regelmäßig mit hohen Geld- und Gefängnisstrafen geahndet.
Jede Form von Kindesmissbrauch ist unter schwere Strafen gestellt.
Es gibt ein Gesetz zur Umsetzung der Todesstrafe für eine Reihe von Straftaten einschließlich Brandstiftung, Mord, Verrat und Menschenhandel. Zuletzt wurde die Todesstrafe in Gambia im Sommer 2012 vollstreckt.
Homosexualität ist in Gambia strafbar und wird mit Gefängnisstrafen von mehreren Jahren geahndet. Hohe Repräsentanten des gambischen Staates haben die Bevölkerung in öffentlichen Reden zur Anzeige Homosexueller aufgerufen. Es gibt Berichte über die vorübergehende Inhaftierung von Homosexuellen, auch Europäern. Das Vorgehen der gambischen Behörden scheint sich eher zu verschärfen.
Es kann zu willkürlichen Verhaftungen sowie Einschränkungen bei der Betreuung von Haftfällen kommen. So werden Auslandsvertretungen des Öfteren nicht über eine Verhaftung informiert oder der Zugang zu Inhaftierten wird erschwert. Nach einer Verhaftung muss mit längerem Gefängnisaufenthalt gerechnet werden. Die Haftbedingungen entsprechen nicht europäischem Standard.

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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 28.10.2013

Beitragvon Birgitt » 28.10.2013 17:35

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Gambia:
Stand 28.10.2013
(Unverändert gültig seit: 28.10.2013)

Letzte Änderung:
- Landespezifische Sicherheitshinweise – Fähre
- Allgemeine Reiseinformationen – antiwestliche Äußerungen


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität/Terrorismus
Angesichts möglicher terroristischer Aktivitäten in der ganzen Region Westafrika können auch in Gambia Anschläge gegen westliche Einrichtungen oder Staatsangehörige nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber verdächtigen Gegenständen und Personen geraten.
Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es im Großraum Serrekunda und Banjul zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder „Regelverstöße“ (z.B. Verstöße gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften) seitens der gambischen Ordnungskräfte geahndet, die sich davon ein kleines Zubrot erhoffen. Besucher sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen und nach der Einreise nur eine Kopie des Reisepasses mit sich führen. Auf das Mitführen von Taschen sollte verzichtet werden. Empfehlenswert sind Brustbeutel oder Bauchgurte, um Geld sicher zu verwahren. Einsame unbewachte Strände sollten gemieden werden. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.
Reisen über Land / Straßenverkehr
Grundsätzlich wird empfohlen, bei Reisen in fremde Umgebung nach Einbruch der Dunkelheit und/oder allein besondere Vorsicht walten zu lassen, sowie bei Dunkelheit nicht über Land zu fahren, da erhöhte Unfallgefahr besteht.
Die Fähre über den Gambia-Fluss bei Banjul zur Weiterreise nach Senegal gilt als zunehmend unsicher, von einer Benutzung wird daher abgeraten.

Allgemeine Reiseinformationen
Seit dem unblutig verlaufenen Putsch des heutigen Staatspräsidenten Jammeh im Jahre 1994 herrscht in Gambia gespannte innenpolitische Ruhe, die jedoch als volatil zu bezeichnen ist. In den letzten Monaten kam es vermehrt zu antiwestlichen Äußerungen führender Politiker. Grundsätzlich ist daher bei Reisen nach Gambia Wachsamkeit geboten.
Insbesondere an den Stränden kommt es immer wieder zu Belästigungen von Touristen durch junge Männer, die teils aufdringlich ihre Dienste als Führer oder Begleiter anbieten.
Die Bevölkerung in Gambia ist überwiegend muslimisch. Obwohl die Bevölkerung grundsätzlich tolerant ist, sollte auf freizügige Kleidung verzichtet werden.
Vor eventuell geplanten Abstechern in den südlichen Landesteil der Republik Senegal (Casamance) bitte die Reise- und Sicherheitshinweise zu Senegal und Guinea-Bissau beachten.
Geld / Kreditkarten
Die einheimische Währung, Dalasi, ist außerhalb Gambias nicht konvertierbar. Devisen und Reiseschecks können in Banken und Wechselstuben eingetauscht werden. Es wird dringend vom Umtausch auf dem Schwarzmarkt abgeraten, da solcher inzwischen sehr stark polizeilich verfolgt und entsprechend bestraft wird. Die Einfuhr von Devisen ist uneingeschränkt möglich, während maximal 300.000,- Dalasi ausgeführt werden dürfen. Verstöße gegen diese Beschränkung werden bestraft. Banken sind in Banjul von Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr durchgehend geöffnet, samstags von 09.00 Uhr bis 13.30 Uhr. Bankomaten bieten die Standard Chartered Bank, Ecobank und die GTBank an, während man im Gebäude der TBBank mit der Visakarte Geld erhalten kann. Kreditkarten werden immer gängiger als Zahlungsmittel in den größeren Hotels und auch in größeren Geschäften akzeptiert (manchmal aber mit hohen Gebühren und schlechterem Wechselkurs verbunden.)


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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 03.01.2014

Beitragvon Alexander » 03.01.2014 12:32

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 03.01.2014 (Unverändert gültig seit: 03.01.2014)

Landesspezifische Sicherheitshinweise - Verhaftungen
Es kann zu willkürlichen Verhaftungen sowie Einschränkungen bei der konsularischen Betreuung von Haftfällen kommen. Auslandsvertretungen werden häufig nicht über Verhaftungen informiert und der Zugang zu Inhaftierten wird erschwert. Nach einer Verhaftung muss mit längerem Gefängnisaufenthalt gerechnet werden. Die Haftbedingungen entsprechen nicht europäischem Standard.

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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 03.03.2014

Beitragvon Birgitt » 05.03.2014 22:30

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Gambia:
Stand 03.03.2014
(Unverändert gültig seit: 03.03.2014)

Letzte Änderung:
Allgemeine Reiseinformationen - Ein- und Ausfuhr von Devisen


Allgemeine Reiseinformationen
Seit dem unblutig verlaufenen Putsch des heutigen Staatspräsidenten Jammeh im Jahre 1994 herrscht in Gambia gespannte innenpolitische Ruhe, die jedoch als volatil zu bezeichnen ist. In den letzten Monaten kam es vermehrt zu antiwestlichen Äußerungen führender Politiker. Grundsätzlich ist daher bei Reisen nach Gambia Wachsamkeit geboten.
Insbesondere an den Stränden kommt es immer wieder zu Belästigungen von Touristen durch junge Männer, die teils aufdringlich ihre Dienste als Führer oder Begleiter anbieten.
Die Bevölkerung in Gambia ist überwiegend muslimisch. Obwohl die Bevölkerung grundsätzlich tolerant ist, sollte auf freizügige Kleidung verzichtet werden.
Vor eventuell geplanten Abstechern in den südlichen Landesteil der Republik Senegal (Casamance) bitte die Reise- und Sicherheitshinweise zu Senegal und Guinea-Bissau beachten.
Geld / Kreditkarten
Die einheimische Währung, Dalasi, ist außerhalb Gambias nicht konvertierbar. Devisen und Reiseschecks können in Banken und Wechselstuben eingetauscht werden. Es wird dringend vom Umtausch auf dem Schwarzmarkt abgeraten, da solcher inzwischen sehr stark polizeilich verfolgt und entsprechend bestraft wird. Die Ein- und Ausfuhr von Bargeld ist offiziell bis zu einem Gegenwert von 10.000,- Dollar möglich, allerdings kann man sich nicht darauf verlassen, dass dies von den Zollbeamten eingehalten wird. Banken sind in Banjul von Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr durchgehend geöffnet, samstags von 09.00 Uhr bis 13.30 Uhr. Bankomaten bieten die Standard Chartered Bank, Ecobank und die GTBank an, während man im Gebäude der TBBank mit der Visakarte Geld erhalten kann. Kreditkarten werden immer gängiger als Zahlungsmittel in den größeren Hotels und auch in größeren Geschäften akzeptiert (manchmal aber mit hohen Gebühren und schlechterem Wechselkur s verbunden.)


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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 04.04.2014

Beitragvon Alexander » 04.04.2014 16:51

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 04.04.2014 (Unverändert gültig seit: 04.04.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - Ebola
Die Ebola Epidemie in den Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone kann sich unter Umständen. in der Region weiter ausbreiten. Bisher wurden aus Gambia aber keine Fälle berichtet. Das Auswärtige Amt rät die Nachrichtenlage intensiv zu verfolgen und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin.


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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 23.04.2014

Beitragvon Birgitt » 23.04.2014 12:12

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Gambia:
Stand 23.04.2014
(Unverändert gültig seit: 23.04.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise - Grenzschließung zu Senegal


Aktuelle Hinweise

Ebola

Die Ebola Epidemie in den Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone kann sich unter Umständen in der Region weiter ausbreiten. Bisher wurden aus Gambia aber keine Fälle berichtet. Das Auswärtige Amt rät, die Nachrichtenlage intensiv zu verfolgen und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.diplo.de/reisemedizin.
Grenzschließung zu Senegal
Laut Angaben der gambischen Behörden hat Gambia die Grenzen zu Senegal auf unbestimmte Dauer geschlossen.


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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 29.04.2014

Beitragvon Birgitt » 29.04.2014 17:21

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Gambia:
Stand 29.04.2014
(Unverändert gültig seit: 29.04.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise - Grenzschließung zu Senegal gelöscht


Aktuelle Hinweise

Ebola

Die Ebola Epidemie in den Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone kann sich unter Umständen in der Region weiter ausbreiten. Bisher wurden aus Gambia aber keine Fälle berichtet. Das Auswärtige Amt rät, die Nachrichtenlage intensiv zu verfolgen und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.diplo.de/reisemedizin.


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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 09.12.2014

Beitragvon Alexander » 09.12.2014 18:49

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 09.12.2014 (Unverändert gültig seit: 09.12.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Aktuelle Hinweise


Ebola
Die Ebola Epidemie in den Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone kann sich unter Umständen in der Region weiter ausbreiten. Bisher wurden aus Gambia aber keine Fälle berichtet. Als Präventivmaßnahme hat die gambische Regierung ein Einreiseverbot für alle Reisenden aus Guinea, Liberia und Sierra Leone erlassen. Dies gilt auch für Reisende, die über Drittstaaten nach Gambia einreisen. Ausnahmen gelten nur für Reisende, die die betroffenen Länder vor mehr als 21 Tagen vor Einreise nach Gambia verlassen haben. Der Flugverkehr mit den genannten Ländern ist bis auf weiteres ausgesetzt.
Es wird empfohlen, die Nachrichtenlage intensiv zu verfolgen und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität / Terrorismus
Angesichts möglicher terroristischer Aktivitäten in der ganzen Region Westafrika können auch in Gambia Anschläge gegen westliche Einrichtungen oder Staatsangehörige nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber verdächtigen Gegenständen und Personen geraten.

Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es im Großraum Serrekunda und Banjul zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder „Regelverstöße“ (z.B. Verstöße gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften) seitens der gambischen Ordnungskräfte geahndet, die sich davon ein kleines Zubrot erhoffen. Besucher sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen und nach der Einreise nur eine Kopie des Reisepasses mit sich führen. Auf das Mitführen von Taschen sollte verzichtet werden. Empfehlenswert sind Brustbeutel oder Bauchgurte, um Geld sicher zu verwahren. Einsame unbewachte Strände sollten gemieden werden. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.
Es liegen Hinweise vor, dass es in den Touristengebieten verstärkt zu Betrugsversuchen im Zusammenhang mit Liebesbezeugungen oder Heiratsabsichten kommt, welche zu Geldforderungen oder Forderungen nach einer Einladung zur Beantragung eines Visums führen. Reisende sollten diesbezüglich Vorsicht walten lassen.

Reisen über Land / Straßenverkehr
Grundsätzlich wird empfohlen, bei Reisen in fremde Umgebung nach Einbruch der Dunkelheit und/oder allein besondere Vorsicht walten zu lassen, sowie bei Dunkelheit nicht über Land zu fahren, da erhöhte Unfallgefahr besteht.
Die Fähre über den Gambia-Fluss bei Banjul zur Weiterreise nach Senegal gilt als zunehmend unsicher, von einer Benutzung wird daher abgeraten.

Verhaftungen
Es kann zu willkürlichen Verhaftungen sowie Einschränkungen bei der konsularischen Betreuung von Haftfällen kommen. Auslandsvertretungen werden häufig nicht über Verhaftungen informiert und der Zugang zu Inhaftierten wird erschwert. Nach einer Verhaftung muss mit längerem Gefängnisaufenthalt gerechnet werden. Die Haftbedingungen entsprechen nicht europäischem Standard.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
http://www.auswaertiges-amt.de

Allgemeine Reiseinformationen
Seit dem unblutig verlaufenen Putsch des heutigen Staatspräsidenten Jammeh im Jahre 1994 herrscht in Gambia gespannte innenpolitische Ruhe, die jedoch als volatil zu bezeichnen ist. In den letzten Monaten kam es vermehrt zu antiwestlichen Äußerungen führender Politiker. Grundsätzlich ist daher bei Reisen nach Gambia Wachsamkeit geboten.
Insbesondere an den Stränden kommt es immer wieder zu Belästigungen von Touristen durch junge Männer, die teils aufdringlich ihre Dienste als Führer oder Begleiter anbieten.
Die Bevölkerung in Gambia ist überwiegend muslimisch. Obwohl die Bevölkerung grundsätzlich tolerant ist, sollte auf freizügige Kleidung verzichtet werden.

Vor eventuell geplanten Abstechern in den südlichen Landesteil der Republik Senegal (Casamance) bitte die Reise- und Sicherheitshinweise zu Senegal und Guinea-Bissau beachten.

Geld / Kreditkarten
Die einheimische Währung, Dalasi, ist außerhalb Gambias nicht konvertierbar. Devisen und Reiseschecks können in Banken und Wechselstuben eingetauscht werden. Es wird dringend vom Umtausch auf dem Schwarzmarkt abgeraten, da solcher inzwischen sehr stark polizeilich verfolgt und entsprechend bestraft wird. Die Ein- und Ausfuhr von Bargeld ist offiziell bis zu einem Gegenwert von 10.000,- Dollar möglich, allerdings kann man sich nicht darauf verlassen, dass dies von den Zollbeamten eingehalten wird. Banken sind in Banjul von Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr durchgehend geöffnet, samstags von 09.00 Uhr bis 13.30 Uhr. Bankomaten bieten die Standard Chartered Bank, Ecobank und die GTBank an, während man im Gebäude der TBBank mit der Visakarte Geld erhalten kann. Kreditkarten werden immer gängiger als Zahlungsmittel in den größeren Hotels und auch in größeren Geschäften akzeptiert (manchmal aber mit hohen Gebühren und schlechterem Wechselkur s verbunden.)

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Registriert: 30.07.2005 18:12
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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 30.12.2014

Beitragvon Alexander » 30.12.2014 19:00

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 30.12.2014 (Unverändert gültig seit: 30.12.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Am Morgen des 30.12. hat es in der Hauptstadt Banjul einen bewaffneten Angriff auf den Präsidentenpalast gegeben. Reisenden wird dringend geraten, sich umsichtig zu verhalten und die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Demonstrationen, Kundgebungsorte und Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

Ebola
Die Ebola Epidemie in den Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone kann sich unter Umständen in der Region weiter ausbreiten. Bisher wurden aus Gambia aber keine Fälle berichtet. Als Präventivmaßnahme hat die gambische Regierung ein Einreiseverbot für alle Reisenden aus Guinea, Liberia und Sierra Leone erlassen. Dies gilt auch für Reisende, die über Drittstaaten nach Gambia einreisen. Ausnahmen gelten nur für Reisende, die die betroffenen Länder vor mehr als 21 Tagen vor Einreise nach Gambia verlassen haben. Der Flugverkehr mit den genannten Ländern ist bis auf weiteres ausgesetzt.
Es wird empfohlen, die Nachrichtenlage intensiv zu verfolgen und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin.

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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 06.01.2015

Beitragvon Alexander » 06.01.2015 21:02

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 06.01.2015 (Unverändert gültig seit: 06.01.2015)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Am Morgen des 30.12.2014 hat es in der Hauptstadt Banjul einen bewaffneten Angriff auf den Präsidentenpalast gegeben. Obwohl sich die Lage zwischenzeitlich wieder beruhigt hat, wird Reisenden dringend geraten, sich umsichtig zu verhalten und die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Demonstrationen, Kundgebungsorte und Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

Ebola

Die Ebola Epidemie in den Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone kann sich unter Umständen in der Region weiter ausbreiten. Bisher wurden aus Gambia aber keine Fälle berichtet. Als Präventivmaßnahme hat die gambische Regierung ein Einreiseverbot für alle Reisenden aus Guinea, Liberia und Sierra Leone erlassen. Dies gilt auch für Reisende, die über Drittstaaten nach Gambia einreisen. Ausnahmen gelten nur für Reisende, die die betroffenen Länder vor mehr als 21 Tagen vor Einreise nach Gambia verlassen haben. Der Flugverkehr mit den genannten Ländern ist bis auf weiteres ausgesetzt.
Es wird empfohlen, die Nachrichtenlage intensiv zu verfolgen und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin.

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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 20.04.2015

Beitragvon Birgitt » 24.04.2015 18:33

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Gambia:
Stand 20.04.2015
(Unverändert gültig seit: 20.04.2015)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Allgemeine Reiseinformationen


Aktuelle Hinweise
Ebola

Die Ebola-Epidemie in den Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone kann sich unter Umständen in der Region weiter ausbreiten. Bisher wurden aus Gambia aber keine Fälle berichtet.
Es wird empfohlen, die Nachrichtenlage intensiv zu verfolgen und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin.

Allgemeine Reiseinformationen
Seit dem unblutig verlaufenen Putsch des heutigen Staatspräsidenten Jammeh im Jahre 1994 herrscht in Gambia gespannte innenpolitische Ruhe, die jedoch als volatil zu bezeichnen ist. In den letzten Monaten kam es vermehrt zu antiwestlichen Äußerungen führender Politiker. Im Dezember 2014 hat es in der Hauptstadt Bajul einen bewaffneten Angriff auf den Präsidentenpalast gegeben. Grundsätzlich ist daher bei Reisen nach Gambia Wachsamkeit geboten.
Insbesondere an den Stränden kommt es immer wieder zu Belästigungen von Touristen durch junge Männer, die teils aufdringlich ihre Dienste als Führer oder Begleiter anbieten.
Die Bevölkerung in Gambia ist überwiegend muslimisch. Obwohl die Bevölkerung grundsätzlich tolerant ist, sollte auf freizügige Kleidung verzichtet werden.
Vor eventuell geplanten Abstechern in den südlichen Landesteil der Republik Senegal (Casamance) bitte die Reise- und Sicherheitshinweise zu Senegal und Guinea-Bissau beachten.
Geld / Kreditkarten
Die einheimische Währung, Dalasi, ist außerhalb Gambias nicht konvertierbar. Devisen und Reiseschecks können in Banken und Wechselstuben eingetauscht werden. Es wird dringend vom Umtausch auf dem Schwarzmarkt abgeraten, da solcher inzwischen sehr stark polizeilich verfolgt und entsprechend bestraft wird. Die Ein- und Ausfuhr von Bargeld ist offiziell bis zu einem Gegenwert von 10.000,- Dollar möglich, allerdings kann man sich nicht darauf verlassen, dass dies von den Zollbeamten eingehalten wird. Banken sind in Banjul von Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr durchgehend geöffnet, samstags von 09.00 Uhr bis 13.30 Uhr. Bankomaten bieten die Standard Chartered Bank, Ecobank und die GTBank an, während man im Gebäude der TBBank mit der Visakarte Geld erhalten kann. Kreditkarten werden immer gängiger als Zahlungsmittel in den größeren Hotels und auch in größeren Geschäften akzeptiert (manchmal aber mit hohen Gebühren und schlechterem Wechselkur s verbunden.)


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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 03.06.2015

Beitragvon Alexander » 04.06.2015 08:05

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 03.06.2015 (Unverändert gültig seit: 03.06.2015)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Die gambische Regierung unterbindet zurzeit den Zugang zu allen ausländischen Staatsbürgern, die sich in gambischen Gefängnissen befinden. Aus diesem Grund kann die deutsche Vertretung vor Ort Deutschen, die von den gambischen Behörden in Gewahrsam genommen werden, keine konsularische Betreuung zukommen lassen.
Ebola

Bisher wurden aus Gambia keine Ebola-Fälle berichtet.

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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 26.02.2016

Beitragvon Alexander » 26.02.2016 18:36

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 26.02.2016 (Unverändert gültig seit: 26.02.2016)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise (gelöscht)
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Allgemeine Reiseinformationen
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Medizinische Hinweise

Landesspezifische Sicherheitshinweise


Kriminalität / Terrorismus
Angesichts möglicher terroristischer Aktivitäten in der ganzen Region Westafrika können auch in Gambia Anschläge gegen westliche Einrichtungen oder Staatsangehörige nicht ausgeschlossen werden. Es wird deshalb zu erhöhter Wachsamkeit gegenüber verdächtigen Gegenständen und Personen geraten.

Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es im Großraum Serrekunda und Banjul zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder „Regelverstöße“ (z.B. Verstöße gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften) seitens der gambischen Ordnungskräfte geahndet, die sich davon ein kleines Zubrot erhoffen. Besucher sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen und nach der Einreise nur eine Kopie des Reisepasses mit sich führen. Auf das Mitführen von Taschen sollte verzichtet werden. Empfehlenswert sind Brustbeutel oder Bauchgurte, um Geld sicher zu verwahren. Einsame unbewachte Strände sollten gemieden werden. Im Falle eines Überfalls sollte kein Widerstand geleistet werden.

Es liegen Hinweise vor, dass es in den Touristengebieten verstärkt zu Betrugsversuchen im Zusammenhang mit Liebesbezeugungen oder Heiratsabsichten kommt, welche zu Geldforderungen oder Forderungen nach einer Einladung zur Beantragung eines Visums führen. Reisende sollten diesbezüglich Vorsicht walten lassen.

Reisen über Land/Straßenverkehr
Grundsätzlich wird empfohlen, bei Reisen in fremde Umgebung nach Einbruch der Dunkelheit und/oder allein besondere Vorsicht walten zu lassen, sowie bei Dunkelheit nicht über Land zu fahren, da erhöhte Unfallgefahr besteht.
Die Fähre über den Gambia-Fluss bei Banjul zur Weiterreise nach Senegal gilt als unsicher, von einer Benutzung wird daher abgeraten.

Verhaftungen
Es kann zu willkürlichen Verhaftungen sowie Einschränkungen bei der konsularischen Betreuung von Haftfällen kommen. Auslandsvertretungen werden häufig nicht über Verhaftungen informiert und der Zugang zu Inhaftierten wird erschwert. Nach einer Verhaftung muss mit längerem Gefängnisaufenthalt gerechnet werden. Die Haftbedingungen entsprechen nicht europäischem Standard.

Die deutsche Botschaft in Dakar verfügt in Gambia über ein Verbindungsbüro, welches nicht den gleichen Umfang an konsularischen Dienst-und Hilfeleistungen bieten kann, wie die Botschaft. Entscheidungen über Anträge konsularischer Art (Hilfeleistung, Passanträge etc.) trifft ausschließlich die Botschaft in Dakar.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
www.auswaertiges-amt.de

Allgemeine Reiseinformationen
Seit dem 1994 unblutig verlaufenen Putsch des heutigen Staatspräsidenten Jammeh herrscht in Gambia gespannte innenpolitische Ruhe, die jedoch als volatil zu bezeichnen ist. In den letzten Monaten kam es vermehrt zu antiwestlichen Äußerungen führender Politiker. Im Dezember 2014 hat es in der Hauptstadt Bajul einen bewaffneten Angriff auf den Präsidentenpalast gegeben. Grundsätzlich ist daher bei Reisen nach Gambia Wachsamkeit geboten.
An der Grenze zwischen Senegal und Gambia kann es immer wieder zu Grenzschließungen und Problemen bei der Ein- und Ausreise kommen. Reisenden wird daher geraten, sich vor Ort rechtzeitig über die Lage zu informieren.
Insbesondere an den Stränden kommt es immer wieder zu Belästigungen von Touristen durch junge Männer, die teils aufdringlich ihre Dienste als Führer oder Begleiter anbieten.

Die Bevölkerung in Gambia ist überwiegend muslimisch. Obwohl die Bevölkerung grundsätzlich tolerant ist, sollte auf freizügige Kleidung verzichtet werden.

Vor eventuell geplanten Abstechern in den südlichen Landesteil der Republik Senegal (Casamance) wird empfohlen, die Reise- und Sicherheitshinweise zu Senegal und Guinea-Bissau zu beachten.

Geld/Kreditkarten
Die einheimische Währung, Dalasi, ist außerhalb Gambias nicht konvertierbar. Devisen und Reiseschecks können in Banken und Wechselstuben eingetauscht werden. Es wird dringend vom Umtausch auf dem Schwarzmarkt abgeraten, da solcher inzwischen sehr stark polizeilich verfolgt und entsprechend bestraft wird. Die Ein- und Ausfuhr von Bargeld ist offiziell bis zu einem Gegenwert von 10.000,- US-$ möglich, allerdings kann man sich nicht darauf verlassen, dass dies von den Zollbeamten eingehalten wird. Banken sind in Banjul von Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr durchgehend geöffnet, samstags von 09.00 Uhr bis 13.30 Uhr. Bankautomaten bieten die Standard Chartered Bank, Ecobank und die GTBank an, während man im Gebäude der TBBank mit der Visakarte Geld erhalten kann. Kreditkarten werden immer gängiger als Zahlungsmittel in den größeren Hotels und auch in größeren Geschäften akzeptiert (manchmal aber mit hohen Gebühren und schlechterem Wechselkurs verbunden).

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja,
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Reisedokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Ein Visum wird bei Einreise erteilt und ist 21 bis 28 Tage gültig. Bei einem Aufenthalt von mehr als 28 Tagen muss ein Antrag auf Aufenthaltsverlängerung (gebührenpflichtig: 500,- Dalasi) beim gambischen "Immigration Department" gestellt werden.

Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflugticket) sowie genügend finanzielle Mittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Medizinische Hinweise

Impfschutz

Gelbfieber
Gambia ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Grundsätzlich ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen, auch wenn bei direkter Einreise aus Deutschland keine Impfung verlangt wird. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber (bislang noch innerhalb der letzten zehn Jahre) ist für alle Reisenden vorgeschrieben, die aus einem Gelbfiebergebiet, ausgenommen sind Kinder unter neun Monaten. Siehe auch www.who.int.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de ) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Pertussis, ggf. Polio, Masern- Mumps- Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Meningitis ACWY (ggf. wird von Reisenden der Nachweis der Impfung verlangt) empfohlen; bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.

Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den schwerwiegendsten Erkrankungen in Gambia. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft Malaria - insbesondere die gefährliche Malaria tropica - bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.

Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko im gesamten Land, besonders während und nach der Regenzeit (Juli-Oktober). Neben der notwendigen Expositionsprophylaxe ist eine Chemoprophylaxe zu empfehlen, hierfür sind verschiedene, in Deutschland verschreibungspflichtige Medikamente/Medikamentenkombinationen (z.B. Atovaquon/Proguanil, Mefloquin und Doxycyclin) erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

• körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, möglichst langärmelige Hemden),
• ganztägig (es gibt auch von tagaktiven Mücken übertragene Krankheiten wie Denguefieber - s.u.), in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
• unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Gastrointestinale Infektionen sind neben der Malaria die häufigsten Erkrankungen, v. a. durch Salmonellen verursacht. Cholerafälle treten sporadisch aber nicht als Epidemie auf und betreffen meist Menschen, die mit einfachen Lebensbedingungen umgehen müssen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Infektionen vermeiden.

Nähere Informationen zur Erkrankung, Übertragung und Vorbeugung der Cholera finden sich im entsprechenden Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes: www.auswaertiges-amt.de.

HIV / AIDS
2014 waren in Gambia etwa 2% der 15 bis 49jährigen HIV infiziert, in den bekannten Risikogruppen können es mehr sein. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Weitere Infektionskrankheite

Meningokokken-Krankheit
Während der Trockenzeit in den Monaten Dezember bis Mai gibt es vor allem im Landesinneren Meningitis-Fälle.

Dengue-Fieber
Dengue-Fieber kommt vereinzelt vor, wenn auch die Dunkelziffer höher sein mag durch nicht vorhandene spezifische Labordiagnostik. Es wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome zu Beginn nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden, selten mit Todesfolge, auftreten. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich.

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser auch im Gambia-Fluss sollte daher vermieden werden.

Tollwut
Die Tollwut wird durch Biss und Speichel infizierter Tiere (meist Hunde, aber auch Affen oder andere Wildtiere) übertragen. Fledermaus-Tollwut ist bisher in Gambia nicht bekannt. Einziger möglicher Schutz ist die Meidung von Tierkontakten oder eine vorherige Schutzimpfung, die bei Langzeitaufenthalten empfohlen wird. Eine passive Impfung nach Biss oder Kontakt ist nicht erhältlich.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist generell eingeschränkt und vielfach technisch, apparativ und / oder hygienisch problematisch. Auch im privaten Sektor ist nur eine begrenzte Diagnostik und Behandlung möglich. Die Versorgung ist besonders bei Notfällen, z. B. nach Autounfällen, aber auch im Falle eines Herzinfarktes oder eines Schlaganfalles sehr eingeschränkt.

Das Mitbringen von Medikamenten für eine gut ausgestattete Hausapotheke ist erforderlich, insbesondere für Personen, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Medikamentenfälschungen kommen vor. Reisende, die nach Gambia kommen, sollten über einen ausreichenden, auch für das Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.

Lassen Sie sich vor einer Reise nach Gambia durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe auch www.dtg.org oder www.frm-web.de.

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Reise-/Sicherheitshinweis Gambia 02.12.2016

Beitragvon Alexander » 02.12.2016 18:45

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Gambia:

Stand 02.12.2016 (Unverändert gültig seit: 02.12.2016)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise

Am 1.12.2016 fanden in Gambia Wahlen statt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es zu möglicherweise auch gewalttätigen Demonstrationen kommt. Es wird empfohlen, Demonstrationen und sonstige Menschenansammlungen weiträumig zu meiden.
Nach derzeitigen Informationen sind in Gambia das Internet und internationale Telefonate blockiert. Die Blockade kann kurzzeitig aufgehoben werden, wobei dann jedoch mit einer Überlastung des Telefonnetzes und der Internetserver zu rechnen ist.

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