Moin, Moin!
nochmal zur Landepiste. Diese ist zur Versorgung der Flüchtlinge absolut nicht nötig. Das Lager ist hervorragend an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Genutzt wurden insbesondere die bereits asphaltierten Flächen für Generatoren etc.
Zum Fotoshooting: ja….manche „hochrangige“ Besucher fahren einmal durchs Lager direkt zum foto-shooting mit Blick über das Lager—dabei „kleines Kind über den Kopf streicheln“ nicht vergessen. Ich bin mir dabei völlig bewusst, dass es solche Besucher mit den entsprechenden Bildern geben muß: Nur so kann der Weltgemeinschaft die Situation vor Augen geführt werden …bzw ständig auf die Lage hier vor Ort hingewiesen werden.Hmm….
Zur Sicherung: In der Tat ist das Lager lediglich durch einen Erdwall nach außen hin abgetrennt; oder besser: gekennzeichnet. Angriffe oder ähnliches auf das Lager sind nicht zu befürchten. Es gibt natürlich eine „Lagerpolzei“ die durch die Jordanischen Sicherheitskräfte gestellt werden. Daneben gibt es natürlich auch eine „ganz normale“ Polzei---es gibt nämlich auch „ganz normale“ Verbrechen in dieser Zeltstadt (Wie also in jeder anderen Stadt auch)---Einbrüche, Raub, Prostitution, Mord, Diebstahl…die ganze Palette. Eine „unkontrollierte“ Einwanderung macht wenig Sinn---jeder kann kommen und gehen wann er/sie will… das Wort „Lager“ mag hier einen falschen Eindruck erwecken.
Medienversorgung: Doch…fast alles „verbuddelt“—wie gesagt: Das THW hat klasse Arbeit geleistet. Allein die Wasserentnahmestellen sind überirdisch…und da wird dann mal schnell der Wasserhahn abgebaut. Die Infrastruktur läuft relativ sicher. Handymasten mussten nicht extra gebaut werden weil das Camp in der Nähe einer Ortschaft liegt…aber ich meine dort einen kleinen Mast gesehen zu haben. Abwasser…keine Ahnung…ist nicht meine Baustelle…aber ich werde beim nächsten Besuch mal nachfragen.
Ich füge noch einen Artikel von heute morgen aus der hiesigen Presse bei. Der aktuelle Trend befindet sich im letzten Absatz versteckt.
http://en.ammonnews.net/article.aspx?ar ... cg70ZqkePA
Grüße
Fourty Niner