Welches Auto für Westafrikaroute und wieviel Budget?

Mit dem Allrad, Quad und der Ente ;) über Land und durch die Wüste

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Jones
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Welches Auto für Westafrikaroute und wieviel Budget?

Beitrag von Jones »

Hallo liebe Reisende,

meine Freundin und ich planen für 2020 eine länger Tour die Westroute entlang von Marokko bis Südafrika. Ich bin bisher nur in Südafrika mit dem Mietwagen (normaler PKW) unterwegs. Das hat für die normalen Routen und in NP´s und Townships ausgereicht, aber in anderen Ländern sieht das bestimmt anders aus.
Daher meine Frage: Haltet ihr einen 4x4 für "Pflicht", um die Westroute zu bereisen und schränkt man sich mit einem PKW sehr ein? Und da ich mich mit Autos nur im Van-Bereich etwas auskenne auch die Frage wieviel man ca. ausgeben sollte um ein solides Auto zu bekommen und mit welchen Modellen ihr schon gute Erfahrungen gemacht habt? (Ist natürlich pauschal schwer zu sagen aber evtl. was die klassischen Modelle wie den Toyota Landcruiser etc angeht). Da wir beide Studenten sind ist unser Budget natürlich etwas eingeschränkt, aber grade beim Auto sollte man nicht an falscher Stelle planen.

Und auch wenn das hier nicht die Kategorie ist, die Frage: Sind 1000€ pro Person und Monat realistisch oder wieviel Budget sollte man für eine solche Tour einplanen?


Danke schon mal allen für die Antworten und ich hoffe, dass ich Zukunft auch den einen oder anderen Rat hier geben kann;)

Anni & Jonas
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Uwe Schmitz
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Re: Welches Auto für Westafrikaroute und wieviel Budget?

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo anni und jonas,
willkommen beim wüstenschiff!

transafrika-touren hat's schon mit allen arten von fahrzeugen gegeben: vom fahrrad über motorräder (Harley!), mit Quads, 2CVs, VW-Käfern bis hin zu riesigen motorhomes (alles nur ein-achs-angetrieben) ... und natürlich mit den üblichen 4x4-geländewagen vom lada bis zum MAN ... :shock:
es hängt von den persönlichen vorlieben, erfahrungen und eigener leidensbereitschaft ab, ob man mit 2x4 oder ungewöhnlichen fahrzeug so eine reise angeht. :roll:
üblich und sinnvoll ist es, einen 4x4 von nissan, mitsubishi, toyota, mercedes ö.ä. zu nehmen, nicht zu groß, bisweilen günstig zu kriegen und oft in afrika gut zu reparieren (wenn es keine zu sehr elektronische fahrzeug-variante ist!).
konkretes mag ich euch da aber mangels eigener erfahrung nicht nennen, gehen tut aber irgendwie alles. :lach:

zu den kosten:
unterwegs sind 1000 € p.P.M. durchaus möglich, wenn ihr meist selbst kocht, fast immer im eigenen zelt/auto schlaft, nicht zu viel bier trinkt ... :lol: das teuerste sind sprit, visakosten, nationalparkgebühren, der rest hält sich in grenzen (vielleicht außer reparaturkosten, die sind schwer einzuschätzen).
was habt ihr am ende mit dem fahrzeug vor? verkaufen geht fast nicht, also rückverschiffung? (ab walfishbay zB. ca. 3000€ plus rückflüge, diese ausgaben solltet ihr nicht vergessen.

aber grundsätzlich: machts! es wird das abenteuer eures lebens sein!
viel spass und erfolg beim sparen und planen!
lieben gruß
uwe
schnorr
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Re: Welches Auto für Westafrikaroute und wieviel Budget?

Beitrag von schnorr »

Uwe Schmitz hat geschrieben: aber grundsätzlich: machts! es wird das abenteuer eures lebens sein!
viel spass und erfolg beim sparen und planen!
dem "macht es!" kann ich mich zu 100% anschliessen. ob das der trip eures lebens wird, kann ich nicht beurteilen, mir hat man meine transafrika auch als trip des lebens andichten wollen :lach:

uwe hat übrigens als mögliches reisefahrzeug auch die ente vergessen zu erwähnen :mrgreen:

zum fahrzeug: mittlerweile sind große teile afrikas auf den hauptrouten asphaltiert, da braucht es nicht mehr große anforderungen an das fahrzeug, zuverlässigkeit reicht aus.
jetzt wird es die hier groß vertretene fraktion geben, die der meinung ist, es braucht unbedingt einen höhergelegten 4x4 geländewagen für solch einen trip, unbedingt mit kompressorkühlschrank und allem schnickschnack, den es in der offroad- und overlanderscene gibt. andere werden sagen, das man unbedingt für eine solche lange reise einen allras-lkw braucht, weil man sich so etwas zurückziehen kann und jeglichen komfort geniessen kann.
weitere werden erzählen, das man nur mit dem fahrrad den ultimativen kontakt zu den einheimischen bekommt und die langsamkeit das wichtigste ist.
ein paar hat sich in kenia zwei billige 200ccm chinaböller-motorräder gekauft und sind durch afrika gefahren.
ein bekloppter ist sogar mit quad und wohnwagen von köln nach kapstadt gedüst.
andere wiederum....
du siehst, es gibt kein patentrezept.

mit 1000/monat/person euro kann man in afrika gut auskommen, wenn man sich zeit nimmt und lange zeit im land aufhält, frei steht, wo es machbar und sicher ist und selber kocht. hat man nur wenig zeit und hat viele länderwechsel steigen die sprit- und visakosten in die höhe und es wird etwas knapper, besonders, wenn man keine lust auf kochen hat und sich ohne hotel unsicher fühlt.
aber es ist machbar mit eurem angepeiltem budget.

und auch euer budget bestimmt euer fahrzeug!
habt ihr 100.000 Euro zur verfügung, dann leistet euch einen 4x4 lkw.
habt ihr nur 5000 euro budget, frisst euch ein landcruiser o.ä. auf und es würde mehr sinn machen, einen düdo auszubauen, technisch fit und reisefertig zu machen.
oder wirklich mit motorrädern zu fahren.
wollt ihr auch abseits heftigstes offroad ins hinterland fahren, solltet ihr allrad haben. ist das nicht geplant, gehts auch ohne. schliesslich fahren auch die einheimischen meist ohne 4x4.
auch das ist ziemlich individuell zu sehen.

vielleicht erzählst du ein weng mehr, was ihr vorhabt und plant. wie lange, wo genau, welches budget geplant fürs fahrzeug.
Viele Grüße
Jörg

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Turi
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Re: Welches Auto für Westafrikaroute und wieviel Budget?

Beitrag von Turi »

hallo Jörg

2CV=Ente

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
schnorr
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Re: Welches Auto für Westafrikaroute und wieviel Budget?

Beitrag von schnorr »

ach du jemine, das habe ich doch glatt überlesen :mrgreen:
sorry uwe, hast dein gefährt doch nicht vergessen.
Viele Grüße
Jörg

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Bäärti
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Re: Welches Auto für Westafrikaroute und wieviel Budget?

Beitrag von Bäärti »

schnorr hat geschrieben:... habt ihr nur 5000 euro budget, frisst euch ein landcruiser o.ä. auf und es würde mehr sinn machen, einen düdo auszubauen, technisch fit und reisefertig zu machen. ...
Oder vielleicht noch besser einen japanischen/koreanischen Kleinbus. Die sind in fast ganz Afrika verbreitet und fahren sich wesentlich bequemer, kostengünstiger und sicherer als so ein Düdo-Oldtimer.
Den Toyota Hiace gibt es zum Beispiel auch mit Dieselmotor und/oder Allrad…

Gruss Bäärti
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
gracchus
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Re: Welches Auto für Westafrikaroute und wieviel Budget?

Beitrag von gracchus »

Oder es tut auch ein Golf 2 Diesel, 4-5 Liter Diesel Durchschnittsverbrauch, einfache Technik, keine Elektronik, zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk.

War letztes Jahr mit so einem Gefährt in Ulan Bator und vor drei Jahren mit dem selben Fahrzeug auch schon dort!!!
Dieses Jahr wird es mit dem gleichen Fahrzeug Banjul !!
Jones
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Re: Welches Auto für Westafrikaroute und wieviel Budget?

Beitrag von Jones »

Erst mal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten!

Erst mal zu uns: Wir sind auf jeden Fall low-budget-traveller, also am essen auf dem campingkocher und im auto oder zelt schlafen kein Problem. Leider hätte ich nicht gedacht, dass die meisten Autoempfehlungen für ein Allrad in RIchtung 10.000-20.000 gehen, da ich auf diversen Seiten solche Autos auch schon ab 3000-5000€ gesehen habe. Aber da ich die Qualität dieser Autos schlecht bewerten kann, vertraue ich da mal auf euer Urteil ;)

Eine andere Überlegung ist daher, nur das südliche Afrika zu bereisen. Für 6 Monate (oder mehr) gibts da auch genug zu sehen und wir wollen uns vor allem einfach mal treiben lassen von Ort zu Ort und Küste zu Küste. Die mehr touristischen Länder also wie Namibia, Südafrika, Botsuana, Simbabwe, Namibia, etc.
Da sind die Optionen bis jetzt entweder Langzeitmiete oder Mietkauf (bspw. auf Drive Afrika). Hat da jemand von euch schon mal Erfahrung mit gemacht oder was empfiehlt ihr, wenn man für eine so lange Zeit ein Auto benötigt?
Und ist jemand von euch schon mal viel in diesen Ländern herumgekommen und kann mir sagen, ob man eher die Option Kleinwagen + Hostel (und evl. Zelt) oder ein größeres Auto, das man zum Schlafen umfunktioniert, wählen sollte?
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