Tipps zur eigenen Website / Reiseblog

Linksammlungen von Travellern unterwegs. Aktuelles und Informatives von unseren Reisendenden "on the road".

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Surfy
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Registriert: Mo 30. Mai 2011, 12:50

Tipps zur eigenen Website / Reiseblog

Beitrag von Surfy »

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Viele meiner Reise-Lieblingsblogs die mich damals zum Reisen inspiriert haben sind inzwischen Offline oder lassen sich nicht mehr nutzen.

Hier meine Tipps wie ihr die Aufwendungen für euren eigenen Reiseblog so gestaltet, dass dieser auch die Jahre überdauert:

https://www.4x4tripping.com/2020/06/blo ... reise.html

Von der Wahl des Hostingpartners, des gewünschten CMS (Content-Management-System) bis zu weiteren Plugins und Erweiterungen - all kann die Anforderungen an die Pflege und Updates über die Jahre erhöhen. Aber es gibt auch Wege diese Arbeitern auszulagern - mit dem Verzicht auf etwas Funktionalität.

Das fängt schon bei der eigenen Domain (www.wunschname.de) an. Wollt ihr die Kosten auch in 15 Jahren noch berappen - oder ist euch dies vielleicht irgendwann doch nicht mehr so wichtig? Tut es auch eine kostenlose Subdomain (wunschname.anbieter.com)?

Heute findet man einen eigenen Server vielleicht noch spannend, inkl. dessen Wartung - aber seid ihr auch in vielen Jahren zu diesen Arbeiten bereit? Gerade bei einem Welt-Reise Blog ist die Reise irgendwann vorbei - und man stellt keine Artikel mehr ein, verliert das ganze auch etwas aus den Augen.

Auch bei einer Subdomain oder Hosting-Anbieters gilt es einen Anbieter zu wählen, der das potential hat die Jahre zu überdauern. Wer mag schon in X Jahren seinen Inhalt wieder auf einen anderen Anbieter zu übertragen?

Wichtig ist einfach, dass man sich der zukünftigen Arbeiten und Aufwendungen bewusst ist, dann ist die Website auch in über 10 Jahren noch online...

Surfy
Ralf Kiefer
Beiträge: 1575
Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
Wohnort: nahe Karlsruhe

Re: Tipps zur eigenen Website / Reiseblog

Beitrag von Ralf Kiefer »

Hallo!

Schön, daß es offensichtlich noch Enthusiasten gibt, die das Web als das begreifen, das es vor 20 Jahren war. Hier: das Basteln einer eigenen Web-Seite. Ich habe die Kommerzialisierung des Web schon vor über 10 Jahren nicht mehr mitgemacht und stelle gar nichts mehr ein. Trotzdem habe ich mehrere Domains. Denn die kosten nicht viel. Die erste ist mit dem Provider-Vertrag dabei (bei mir: 21Euros pro Jahr), jede weitere Domain kostet 9Euros pro Jahr.

Texte bei Facebook o.ä. einstellen trifft bei mir auf wenig Verständnis. Ich schaue sie mir garantiert nicht an. Diese geschlossene Anstalt im Web ist im lokalen DNS-Server gesperrt, ebenso artverwandtes. Die erhalten keine Informationen über mein Sörf-Verhalten und meine Interessen.

Ähnliches gilt übrigens auch für Wordpress, die in meinem Web-Browser unbedingt ihre Software (per Javascript) ausführen wollen. Warum? Wozu? Offensichtlich zum Informationen sammeln.

Zuguterletzt gibt's noch die ahnungslosen Web-Seitengestalter, die Skripte aus vielen Baukästen einbinden. Die erkenne ich daran, daß es von Google-Skripten nur so wimmelt. Google-Analytics ist das altbekannte, offensichtliche Schnüffelwerkzeug, aber dazu kommen fonts.googleapis.com, googletagmanager.com, googletagservices.com u.a.. Darauf kann ich gerne verzichten.

Früher funktionierte das Web mit seinen Reiseberichten inkl. Fotos ganz ohne Schnüffler von fremden Domains. Heute ginge das auch.

Gruß, Ralf
Surfy
Beiträge: 585
Registriert: Mo 30. Mai 2011, 12:50

Re: Tipps zur eigenen Website / Reiseblog

Beitrag von Surfy »

Auch zu meinem Leidwesen, wandeln sich die Dinge auch im Internet recht schnell.

Die reisenden Blogger und Foristen werden zunehmend weniger, vielen behagt das schnelle FB 2- Bilder Upload und ein Zweizeiler inzwischen mehr, falls sie sich überhaupt mit Content einbringen. Dies auch nur an Freunde und nicht öffentlich.

Ich bin noch immer recht auf Afrika sensibilisiert was mein Recherche-Fokus angeht, vermutlich weil sich vieles anderes einfach ohne grössere Planung bereisen lässt. Und darauf bezogen bringen "Facebook Gruppen" und Whatsapp (Facebook) Chats eine Bereicherung weil sich sonst völlig passive Reisende zur Grenzsituation/Sicherheitslage äussern, die weder eine Website haben - noch sich in Foren tümmeln.

Es ist in FB/Whatsapp wesentlich schwieriger einen Teilnehmer einzuschätzen, im Vergleich zu einem Wüstenschiff-Foristen, dessen Statements durch viele Beiträge und Interaktionen nachvollziehbarer sind. Dennoch würde ich diese Informationsquelle heute nicht mehr missen wollen, wenn ich wieder diesen Kontinent bereise. Dass ist aber auch der Grund wieso ich Foren und Blogs schätze...

Datenkraken, Informationssammler - ist ein Problem, welches sich mit geringem Aufwand handhaben lässt, wenn einem das wichtig ist. Ich befürchte dass Du schon heute dennoch genügend Spuren hinterlässt: IP Adresse, Suchbegriffe, Website verweildauer, Interessen - die neben deinem Internetprovider auch die Datenkraken mitschneiden.

Ich rate hier dazu - nur die Informationen zu geben, die man möchte - und dennoch auf alles zugreifen zu können. Internet Zugriff nur via VPN, ein Browser nur für FB, es gibt für vieles einen recht gangbaren Weg, ohne sich davon ausschliessen zu müssen.. Für Whatsapp wird dass wegen der SMS Authentifizierung schwieriger, aber als relativ stiller Mitleser von Gruppen kann man da auch einmal die Kirche im Dorf lassen, oder aber den Umweg einer unregistrierten prepaid Simkarte gehen, die man im vielen Ländern ganz legal erwerben kann.

Dass heisst mit einem separaten Smartphone/Tablet (optional mit Simkarte), welches man nur via VPN und ausschliesslich für Webzugriff nutzt - ohne das einrichten von Mailaccounts, Browserlogins ins eigene private Postfach, dem anlegen von Kontakten, täglichem automatischen bereinigen von Cookies und Browserdaten -- kann man allen Kraken dieser Welt ein Schnippchen schlagen, ohne sich dabei einen Zacken aus der Krone schlagen zu müssen. Wer es richtig ernst meint - müsste sich zusätzlich noch via VPN mit dem Tor-Netzwerk verbinden....

Aber damit weichen wir wohl etwas vom Thema ab - wie man sicherstellt dass die eigene Website die Jahre überdauert :oops:

Surfy
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