todo hat geschrieben: ↑Sa 27. Sep 2025, 11:34
Und natürlich sollte man wie schon geschrieben wurde auch bei den Vorderreifen ordentlich Luft ablassen.
Wenn man dann noch kontinuierlich leichte! Lenkbewegungen links/rechts macht, hilft es enorm dem Vortrieb, da sich dann vor den Vorderreifen nicht permanent ein Sandwall aufbaut.
So geht nach eigener langjähriger Erfahrung (Lkw, Transporter, Reisebusse), oft überladen, und immer mit Standart Zwillingsbereifung im Trennscheiben- Format , gerne mit wenig Profil, auch vieles mit nicht Allrad -Fahrzeugen. Auch die eine oder andere Düne.
Und, wer dann anschließend stumpf mit Minimaldruck auf steinigem Untergrund oder Wellblech weiterfährt darf sich nicht wundern
Mit der heutigen Kompresssortechnologie, gibts auch keinen Grund mehr zu faul zu sein und das Gerät zu starten..
Die modernen haben ohnehin schon Selbstfülleranlagen..
Ich fahr zur Zeit einen Winzling, den Suzuki Jimny, da hab ich trotzdem 2 Kompressoren an board, einen ARB fix im Motorraum, der bepumpt die eingebaute Diffsperre hinten, und den gleichen nochmal als ausfallsicherheit.. Einer schließt links mit doppelschlauch gleichzeitig 2 Ränder an, der Beifahrer auf der anderen Seite.. so kann kann man x-mal täglich rauf und runter wenn du durch die Libysche Sandsee Murzug overland durchquerst.
Es gibt bei den harten LKW-Laufflächen auch noch den Nachteil das auch der zu überwindende Gummiwall vorn und auch hinten ein doppelwall-hindernis darstellt.. Im Sand ja nur vorn.. Die Gummibugwelle der immens harten Lauffläche vorn und hinten ja schon bei 1,5 bar schlagend wie man am bild sehen kann.. dann hab ich pro Rad 3 Wellen zum überwinden. Das ist schon fast viereckig fahren..
Mein Michelin XS Reifen 7.50/90 R16 fühlte sich beim Reifenplatten-Schlauchwechsel wie Pudding an, auch die Flanken, der war unfassbar flexibel, Damit konnte ich - die riesigen räder pflanzte ich 1983 mit extremer Getriebeuntersetzung in einen VW-Van mit 2liter-Porschemaschine hinten drin, hinein - Atlantik-Nil fahren... eine Erstdurchquerung der Sahara querfeldein der Länge nach. In der Saheldornsavanne (die Anfahrt allein von Tunis nach Nuackchott zum Start waren 6000km) hatte ich natürlich etliche Platten mit dem genialen Sandreifen, da war der Schlauchwechsel deutlich anstrengender als das seltene Einsanden..
Hier bin ich in Mauretanien auf der querfeldeinstrecke Timbuktu/Mali - Nema/Tiditchka/Mauretanien in ein Kalkfeld geraten, da es keinen Meter nach vorn, nur runter, es hat mir den Reifen von der Felge gerissen (1bar) auf der rechten Seite, sieht man nicht auf dem Bild..
Atlantik-Nil, Quer, 10 Monate,
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen