Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt
Moderator: Moderatoren
Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt
ein altes Thema möchte ich noch einmal aufgreifen. Die Off-Werkstatt Reifenmontage mit Haarspray oder andere Utensilien.
Hören tue ich immer wieder davon. Doch letztendlich habe ich keine Vorstellung oder Beschreibung, wie dieses funktioniert.
Basis ist bei mir eine Toyota 6,5x16 Stahlfelge.
Den 255/85er Reifen möchte ich mit einem Hi-Lift von der Schulter drücken.
Einen Schlauch verwende ich ohnehin im Gelände nicht.
Den Wechsel der Reifendecke werde ich hinbekommen (muss aber noch geübt werden).
Zum Auswuchten möchte ich Wuchtsand aus den LKW Bereich ausprobieren (muss ich noch testen).
Nun muss der Reifen wieder auf die Felgenschulter. Schulter kann mit Spülmittel gleitfähig gemacht werden, wenn das Material der Werkstätten nicht verfügbar ist.
Von zwei Alternativen habe ich gehört
1. 1 bis 2 16" Fahrradschläuche oben und unten zur Abdichtung -> Luft rein und hoffen aus Abdichtung
2. Haarspray: hier brauch ich Tipps, das ich mir meine Augenbrauen nicht ankokel.
3. ich verwende eine 70Liter/min Kompressor ohne Reservoir
4 theoretische kann als Reservoir ein zweiter Reifen mit hohen Druck dienen mit einem Überströmschlauch (muss ich bauen und testen)
Die Sache könnte sich mit dem Haarspray vereinfachen.
Frage: wie viel - wo hingesprüht - wie entzünden - was sollte man beachten - was sollte mann nicht machen (vermutlich nicht eine ganz Kanne reinsprühen, wenn einem die Sache nicht um die Ohren fliegen soll) - was ist mit dem Ventil zu beachten
Ich hoffe auf viel Infos
LG Peter
Hören tue ich immer wieder davon. Doch letztendlich habe ich keine Vorstellung oder Beschreibung, wie dieses funktioniert.
Basis ist bei mir eine Toyota 6,5x16 Stahlfelge.
Den 255/85er Reifen möchte ich mit einem Hi-Lift von der Schulter drücken.
Einen Schlauch verwende ich ohnehin im Gelände nicht.
Den Wechsel der Reifendecke werde ich hinbekommen (muss aber noch geübt werden).
Zum Auswuchten möchte ich Wuchtsand aus den LKW Bereich ausprobieren (muss ich noch testen).
Nun muss der Reifen wieder auf die Felgenschulter. Schulter kann mit Spülmittel gleitfähig gemacht werden, wenn das Material der Werkstätten nicht verfügbar ist.
Von zwei Alternativen habe ich gehört
1. 1 bis 2 16" Fahrradschläuche oben und unten zur Abdichtung -> Luft rein und hoffen aus Abdichtung
2. Haarspray: hier brauch ich Tipps, das ich mir meine Augenbrauen nicht ankokel.
3. ich verwende eine 70Liter/min Kompressor ohne Reservoir
4 theoretische kann als Reservoir ein zweiter Reifen mit hohen Druck dienen mit einem Überströmschlauch (muss ich bauen und testen)
Die Sache könnte sich mit dem Haarspray vereinfachen.
Frage: wie viel - wo hingesprüht - wie entzünden - was sollte man beachten - was sollte mann nicht machen (vermutlich nicht eine ganz Kanne reinsprühen, wenn einem die Sache nicht um die Ohren fliegen soll) - was ist mit dem Ventil zu beachten
Ich hoffe auf viel Infos
LG Peter
Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt
Servus,
von den von dir genannten Möglichkeiten habe ich alle praktiziert, außer diese Haarspry/Bremsenreiniger/Benzin-Methode.
Das werde ich auch in Zukunft so handhaben, denn mir ist das zu gefährlich, gerade in abgelegenen Gebieten ohne Haare oder mit Verbrennungen rumzustehen ist sicher kein Spaß.
Die anderen Methoden klappen, sowohl Reserverad als Druckspeicher (7bar), als auch die Fahrradschläuche.
Wenn man relativ schmale Felgen im Vergleich zu den Reifen hat, dann gibts meist gar keine Probleme, könnte bei dir auch hinkommen.
Auswuchten kann man sich sparen, braucht man erst wieder auf der Autobahn.
Grüße
abacus
von den von dir genannten Möglichkeiten habe ich alle praktiziert, außer diese Haarspry/Bremsenreiniger/Benzin-Methode.
Das werde ich auch in Zukunft so handhaben, denn mir ist das zu gefährlich, gerade in abgelegenen Gebieten ohne Haare oder mit Verbrennungen rumzustehen ist sicher kein Spaß.
Die anderen Methoden klappen, sowohl Reserverad als Druckspeicher (7bar), als auch die Fahrradschläuche.
Wenn man relativ schmale Felgen im Vergleich zu den Reifen hat, dann gibts meist gar keine Probleme, könnte bei dir auch hinkommen.
Auswuchten kann man sich sparen, braucht man erst wieder auf der Autobahn.
Grüße
abacus
Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt
Hallo Peter,
zur Reifendemontage kann ich einen Reifentreiber enpfehlen, 2 Montierhebel und reichlich Gleitmittel. Wenn man die Decke ganz ins Tifbett der Felge drückt, geht Demontage und Montage eigentlich ganz leicht. Um de Reifen wieder mit Luft zu füllen, Felge auflegen, dann dichtet der Reifen bereits auf der Unterseite ab. Oben einen Fahrradschlauch zwischen Decke und Felge aufpumpen. Dann den Reifen ohne Ventileinsatz befüllen. Geschwindigkeit ist nicht nötig. Sprengungen erst recht nicht. Das Timing allein ist wichtig, wie die Luft aus dem Hilfsschlauch abgelassen wird und wann er aus dem Spalt der gerade nach oben drückenden Reifenflanke gezogen wird. Und natürlich Schmiermittel. Manchmal reicht auch ein Ratschengurt um den Reifen, um die Flanken nach außen zu drücken.
Grüße, Ingolf
zur Reifendemontage kann ich einen Reifentreiber enpfehlen, 2 Montierhebel und reichlich Gleitmittel. Wenn man die Decke ganz ins Tifbett der Felge drückt, geht Demontage und Montage eigentlich ganz leicht. Um de Reifen wieder mit Luft zu füllen, Felge auflegen, dann dichtet der Reifen bereits auf der Unterseite ab. Oben einen Fahrradschlauch zwischen Decke und Felge aufpumpen. Dann den Reifen ohne Ventileinsatz befüllen. Geschwindigkeit ist nicht nötig. Sprengungen erst recht nicht. Das Timing allein ist wichtig, wie die Luft aus dem Hilfsschlauch abgelassen wird und wann er aus dem Spalt der gerade nach oben drückenden Reifenflanke gezogen wird. Und natürlich Schmiermittel. Manchmal reicht auch ein Ratschengurt um den Reifen, um die Flanken nach außen zu drücken.
Grüße, Ingolf
Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt
Hallo,
Haarspray brennt heutzutage nicht mehr.
Gruß Naglwitz
Haarspray brennt heutzutage nicht mehr.
Gruß Naglwitz
-
florian schmidt
- Beiträge: 225
- Registriert: Mo 1. Aug 2005, 13:10
- Wohnort: würzburg
Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt
servus,
ich hab das reifenauffelgesprengen zuhause in der werkstatt getestet, wenn man die richtige dosis startpilot/bremsenreiniger/etc.. raus hat klappt das recht gut.
grüsse
florian
ich hab das reifenauffelgesprengen zuhause in der werkstatt getestet, wenn man die richtige dosis startpilot/bremsenreiniger/etc.. raus hat klappt das recht gut.
grüsse
florian
-
Gerhard Göttler
- Beiträge: 1148
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36
Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt
Hallo Ihr Reifenspezialisten!
Wirklich richtig Erfahrung hab ich nicht beim Montieren von Schlauchlosreifen, so oft kam das bei mir nicht vor. Aber stets (2x) ging das so: Sandblech senkrecht gestellt, darauf quer dazu die Felge horizontal aufgestoßen, erst die Außen-, dann die Innenseite; irgendwas als Gleitmittel verwendet, auch mal Haarshampoo. Das muss man natürlich vorsichtig machen, damit die Gegenseite nicht wieder abrutscht.
Dann ganz normal aufgepumpt. Wichtig ist halt immer, dass man sandfrei arbeiten kann. Im Sandwind wirds nicht funktionieren, denke ich.
Pannenfreie Reisen wünscht
Gerhard Göttler
Wirklich richtig Erfahrung hab ich nicht beim Montieren von Schlauchlosreifen, so oft kam das bei mir nicht vor. Aber stets (2x) ging das so: Sandblech senkrecht gestellt, darauf quer dazu die Felge horizontal aufgestoßen, erst die Außen-, dann die Innenseite; irgendwas als Gleitmittel verwendet, auch mal Haarshampoo. Das muss man natürlich vorsichtig machen, damit die Gegenseite nicht wieder abrutscht.
Dann ganz normal aufgepumpt. Wichtig ist halt immer, dass man sandfrei arbeiten kann. Im Sandwind wirds nicht funktionieren, denke ich.
Pannenfreie Reisen wünscht
Gerhard Göttler
-
Michael Escher
- Beiträge: 587
- Registriert: Mi 29. Mär 2006, 16:40
- Wohnort: 8623 Wetzikon
Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt
Hallo Peter, hallo alle,
ich teile die Erfahrung von Ingolf, ich mach das auch so. Statt schmierigem Spüli oder so nehme ich Magnesium aus dem Klettersport. Die gibt es da in so Netzbeuteln, das ist genial zum Auftragen. Bei mir rutschen die Reifen immer bei ca. 2 bar bereits auf die Felge.
Gruss Michael
ich teile die Erfahrung von Ingolf, ich mach das auch so. Statt schmierigem Spüli oder so nehme ich Magnesium aus dem Klettersport. Die gibt es da in so Netzbeuteln, das ist genial zum Auftragen. Bei mir rutschen die Reifen immer bei ca. 2 bar bereits auf die Felge.
Gruss Michael
Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt
ich denke, es kommt auf den reifen und auch auf die felge an, wie schnell der reifen sitzt. wichtig finde ich zu hause unter optimalen bedingungen zu üben, um dann im extremen gewappnet zu sein.
vielleicht ergibt sich ja mal ein reifenwechselseminar mit praxisteil? ich lasse gerne mal meinen kleinen 12 zoll felgchen das kleid wechseln.
vielleicht ergibt sich ja mal ein reifenwechselseminar mit praxisteil? ich lasse gerne mal meinen kleinen 12 zoll felgchen das kleid wechseln.
-
Manfred Franz
- Beiträge: 2036
- Registriert: So 11. Sep 2005, 17:55
Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt
Aber Jörg, Deine Einkaufswagenreifen drückst Du doch
mit dem Schuhanzieher drauf ...
mit dem Schuhanzieher drauf ...
Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt
denkst du so. niederdruckreifen (0,25 bar normaldruck und bis 0,1 runter) haben ein schwieriges felgenprofil, damit der reifen nicht runterrutscht. gar nicht soo einfach. 
Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt
Ein Danke an die Forenteilnehmer aus Buschtaxi, Desert-Info. Wüstenschiff, Viermalvier und Offrad-Forum, die Ihre Meinung zum Thema Off-Werkst-Reifenmontage geäußert haben.Peter Grever hat geschrieben:ein altes Thema möchte ich noch einmal aufgreifen. Die Off-Werkstatt Reifenmontage mit Haarspray oder andere Utensilien.
Hören tue ich immer wieder davon. Doch letztendlich habe ich keine Vorstellung oder Beschreibung, wie dieses funktioniert.
Basis ist bei mir eine Toyota 6,5x16 Stahlfelge.
Den 255/85er Reifen möchte ich mit einem Hi-Lift von der Schulter drücken.
Einen Schlauch verwende ich ohnehin im Gelände nicht.
Den Wechsel der Reifendecke werde ich hinbekommen (muss aber noch geübt werden).
Zum Auswuchten möchte ich Wuchtsand aus den LKW Bereich ausprobieren (muss ich noch testen).
Nun muss der Reifen wieder auf die Felgenschulter. Schulter kann mit Spülmittel gleitfähig gemacht werden, wenn das Material der Werkstätten nicht verfügbar ist.
Von zwei Alternativen habe ich gehört
1. 1 bis 2 16" Fahrradschläuche oben und unten zur Abdichtung -> Luft rein und hoffen aus Abdichtung
2. Haarspray: hier brauch ich Tipps, das ich mir meine Augenbrauen nicht ankokel.
3. ich verwende eine 70Liter/min Kompressor ohne Reservoir
4 theoretische kann als Reservoir ein zweiter Reifen mit hohen Druck dienen mit einem Überströmschlauch (muss ich bauen und testen)
Die Sache könnte sich mit dem Haarspray vereinfachen.
Frage: wie viel - wo hingesprüht - wie entzünden - was sollte man beachten - was sollte mann nicht machen (vermutlich nicht eine ganz Kanne reinsprühen, wenn einem die Sache nicht um die Ohren fliegen soll) - was ist mit dem Ventil zu beachten
Ich hoffe auf viel Infos
LG Peter
Es hat mir schnell Klarheit darüber verschafft, welche Methode mehr oder weniger Risiko bergen und ich werde Sie vorher testen. Daher trage ich die Punkte für alle als Info zusammen.
Demontage (Außen-, dann Innenseite):
1. Wagengheber (Hi-Lift) auf die Reifenflanke nahe dem Felgenhorn setzen und geben das Wagengewicht ausdrücken
2. Sandblech auf die Reifenflanke stoßen oder auf dem Reifen Legen und mit dem Wagen auf das Blech fahren und damit ausdrücken
3. spezielle Hi-Lift-Werkzeuge (Gewicht, Platz)
Montage und Schmieren (möglichst sandfrei halten):
1. Schmiermittel empfiehlt sich vor einer reise in einer Reifenwerkstatt vorher zu besorgen (oder Ebay)
2. Magnesium aus dem Kletterbereich – der Versuch lohnt
3. Flüssigseife. Haarshampoo oder Spülmittel enthalten Wasser und die Felge könnte rosten. - Mag völlig korrekt argumentiert sein, aber in der Wüste ist mir das egal, Hauptsache die Reifendecke beweht sich, aber keine schmierenden Substanzen (wie WD40) verwenden, da evtl. der Reifen später nicht so gut auf der Felge hält. Anderseits verwendet die Werkstatt auch schmieren Substanzen – als einzige Alternative zu 1 und 3 wurde 2 genannt
Montage - auf die Felgenschulter aufdrücken:
Die konventionelle Methode
1. Bei einer 6,5er Felge geht es durch die Eigenspannung des Reifens vermutlich auch ohne (und ich denke Andreas K. hat hierin Erfahrung sammeln können)
2. Im Umfang des Reifens, mittig über die Lauffläche einen Ratschengurt (oder Seil, Kette mit Knebel) spannen bis sich die Reifenflanken staucht und sich auf das Felgenbett oder Felgenhorn bewegen. Aufpumpen
3. den Reifen auf die Felge zeihen, die eine Seite aus dem Tiefbett ziehen, bis es richtig dicht sitzt, dann wird das Rad umgedreht und aus 30 cm auf eine Plane am Boden fallen gelassen, jetzt sitzt auch die andere Seite einigermaßen dicht für aufpumpen
4. passender Fahrradschlauch zur Abdichtung der Dichtflächen – kann funktionieren, muss nicht und rechtszeitig entfernen, bevor er durch die Reifenflanken eingeklemmt wird
Die Sache mit Showeinlage – Explosion nach der Islandmethode – Achtung mit Finger und Augenbrauen! – Nachahmung auf eigene Gefahr!
1. Startpilot (braucht bloß kein Dieselfahrer) wird von der Wirkung her vor
2. Bremsenreiniger empfohlen, da es nachbrennt, was auf den Filmchen auch zu sehen ist
3. Haarspray (im Armeedeutsch: Nuttendiesel) soll angeblich nicht brennen (kenne ich aber anders) aber keiner hat es bis dato ausprobiert – also wenn, dann 1 oder 2
4. Feuerzeuggas oder Campinggas wurde nur einmal genannt und scheint auch zu explodieren
5. Keine Stellungnahme kam zum Ventileinsatz. Doch mir persönlich wäre wohler, das Ventil vorher zu entfernen, damit Überdruck seine Weg findet. Danach kann man eh wieder aufpumpen.
Die Links zu den Filmen, für die, die es sich noch einmal reinziehen wollen:
http://jeep.cfasp.de/upload/40891.mov (der haut fast eine ganz Dose rein. An sich sollen 3 Sekunden auch reichen – Glück gehabt
(Ohne Felgendemontage!)
http://www.myvideo.de/watch/2452245 (ohne Felgendemontage - Achtung Finger)
http://www.youtube.com/profile?user=xmarc1x
Aufpumpen:
1. entweder ich bekomme es konventionell hin mit eine normalen Kompressor hin oder
2. eines der Räder auf 7bar aufpumpen und überströmen (möglichst ohne Ventileinsatz; Adapterschlauch muss dafür gebaut werden)
3. Die glücklichen, die ein Reservoir mitschleppen
Auswuchten:
1. Wuchtgranulat soll bis 80 km/h funktionieren aber
2. Wuchten soll erst notwendig werden, wenn es auf die Autobahn geht. Da gibt es auch wieder Werkstätten
Danke nochmals Peter - LyndiToy
Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt
Wer an den Käse glaubt ist selber schuld. Hat noch nie funktioniert, außer für den Geldbeutel des Verkäufers.1. Wuchtgranulat soll bis 80 km/h funktionieren
Erklär mir mal bitte wie das Wuchtgranulat, welches im Ruhezustand am tiefsten Punkt des Reifens liegt, beim Fahren feststellen soll, wo die Unwucht sitzt.
Wahrscheinlich sagt der Reifen: "Hey, Wuchtgranulat, noch etwas mehr dahin bitte, mir geht's so schlecht, die Vibrationen bringen mich noch um!"
Ist physikalisch auch gar nicht machbar. Wenn's sich durch die Fliehkraft verteilen sollte, dann gleichmäßig rings rum im ganzen Reifen, aber nicht an den Stellen wo nötig.
Gruß
WernerM
Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt
ich kenne Leute die kruven in Südafrika (vorher in D) immer noch damit rum. Ich kann mir kein Urteil erlauben, da ich es nicht ausprobiert habe.WernerM hat geschrieben:Wer an den Käse glaubt ist selber schuld. Hat noch nie funktioniert, außer für den Geldbeutel des Verkäufers.1. Wuchtgranulat soll bis 80 km/h funktionieren
Erklär mir mal bitte wie das Wuchtgranulat, welches im Ruhezustand am tiefsten Punkt des Reifens liegt, beim Fahren feststellen soll, wo die Unwucht sitzt.
Wahrscheinlich sagt der Reifen: "Hey, Wuchtgranulat, noch etwas mehr dahin bitte, mir geht's so schlecht, die Vibrationen bringen mich noch um!"
Ist physikalisch auch gar nicht machbar. Wenn's sich durch die Fliehkraft verteilen sollte, dann gleichmäßig rings rum im ganzen Reifen, aber nicht an den Stellen wo nötig.
Gruß
WernerM
Ich habe ohnehin eine Zitatensammell erstellt und wenn nicht Punkt 1 dann 2 (in Gelände nicht notwendig)
Gruß Peter
-
Manfred Franz
- Beiträge: 2036
- Registriert: So 11. Sep 2005, 17:55
Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt
Also grundsätzlich wird das Zeugs nur für LKW und Busreifen angeboten.
Ich kann mir auch nicht vorstellen wie das funktionieren soll und muß
WernerM in vollem Umfang beipflichten!
Hier ein Zitat von der Webseite des Verkäufers:
EASY BALANCE arbeitet während des Fahrbetriebes und bewirkt eine dauerhafte Auswuchtung des Reifens. Ein Nachwuchten ist während der gesamten Lebendauer des Reifens nicht erforderlich! Die Zentrifugalkraft bewirkt eine entsprechende Verteilung des Auswuchtpulvers an der Reifeninnenseite. Sowohl in statischer als auch in dynamischer Hinsicht, so dass der Reifen mit jeder Umdrehung neu ausbalanciert wird.
Easy Balance: garantierte Funktion auch bei extremen Bedingungen
verlängert die Lebensdauer der Reifen und schont die Radaufhängung des Fahrwerks
wird bei der Montage direkt in den Reifen eingefüllt, daher ideal und zeitsparend für den Pannenservice
wuchtet optimal auch Leichtmetallräder
mehr Fahrkomfort und Sicherheit durch optimierte Laufruhe der Räder
Easy Balance ist umweltverträglich
das pulverisierte Auswuchtmaterial ist resistent gegen Feuchtigkeit im Reifen
greift nicht die Reifenkarkasse an!
Reparatur- und Runderneuerungsfähigkeit der Reifen wird nicht eingeschränkt!
verlängert die Lebensdauer der Reifen und schont alle vibrationsgefährdeten Teile am Fahrzeug wie z.B. Radaufhängung, Stoßdämpfer und Lenkungsteile
Habe selten so einen Schwachsinn gelesen.
http://www.safetyseal.de/html/produkte_fr.html
Vielleicht fahren wir besser nur noch Vollgummireifen
Ich kann mir auch nicht vorstellen wie das funktionieren soll und muß
WernerM in vollem Umfang beipflichten!
Hier ein Zitat von der Webseite des Verkäufers:
EASY BALANCE arbeitet während des Fahrbetriebes und bewirkt eine dauerhafte Auswuchtung des Reifens. Ein Nachwuchten ist während der gesamten Lebendauer des Reifens nicht erforderlich! Die Zentrifugalkraft bewirkt eine entsprechende Verteilung des Auswuchtpulvers an der Reifeninnenseite. Sowohl in statischer als auch in dynamischer Hinsicht, so dass der Reifen mit jeder Umdrehung neu ausbalanciert wird.
Easy Balance: garantierte Funktion auch bei extremen Bedingungen
verlängert die Lebensdauer der Reifen und schont die Radaufhängung des Fahrwerks
wird bei der Montage direkt in den Reifen eingefüllt, daher ideal und zeitsparend für den Pannenservice
wuchtet optimal auch Leichtmetallräder
mehr Fahrkomfort und Sicherheit durch optimierte Laufruhe der Räder
Easy Balance ist umweltverträglich
das pulverisierte Auswuchtmaterial ist resistent gegen Feuchtigkeit im Reifen
greift nicht die Reifenkarkasse an!
Reparatur- und Runderneuerungsfähigkeit der Reifen wird nicht eingeschränkt!
verlängert die Lebensdauer der Reifen und schont alle vibrationsgefährdeten Teile am Fahrzeug wie z.B. Radaufhängung, Stoßdämpfer und Lenkungsteile
Habe selten so einen Schwachsinn gelesen.
http://www.safetyseal.de/html/produkte_fr.html
Vielleicht fahren wir besser nur noch Vollgummireifen
Re: Reifenmontage Off-Road und Off-Werkstatt
Also, wenn ich euch richtig verstanden habe, hat es keiner von euch beiden ausprobiert und gebt nur euer Verständnis zu diesem Thema wieder. Der Hersteller wirbt positiv für sein Produkt. Vielleicht ist was dran, vielleicht glaubt ihm auch keiner.Manfred Franz hat geschrieben:Also grundsätzlich wird das Zeugs nur für LKW und Busreifen angeboten.
Ich kann mir auch nicht vorstellen wie das funktionieren soll und muß
WernerM in vollem Umfang beipflichten!
Hier ein Zitat von der Webseite des Verkäufers:
EASY BALANCE arbeitet während des Fahrbetriebes und bewirkt eine dauerhafte Auswuchtung des Reifens. Ein Nachwuchten ist während der gesamten Lebendauer des Reifens nicht erforderlich! Die Zentrifugalkraft bewirkt eine entsprechende Verteilung des Auswuchtpulvers an der Reifeninnenseite. Sowohl in statischer als auch in dynamischer Hinsicht, so dass der Reifen mit jeder Umdrehung neu ausbalanciert wird.
Easy Balance: garantierte Funktion auch bei extremen Bedingungen
verlängert die Lebensdauer der Reifen und schont die Radaufhängung des Fahrwerks
wird bei der Montage direkt in den Reifen eingefüllt, daher ideal und zeitsparend für den Pannenservice
wuchtet optimal auch Leichtmetallräder
mehr Fahrkomfort und Sicherheit durch optimierte Laufruhe der Räder
Easy Balance ist umweltverträglich
das pulverisierte Auswuchtmaterial ist resistent gegen Feuchtigkeit im Reifen
greift nicht die Reifenkarkasse an!
Reparatur- und Runderneuerungsfähigkeit der Reifen wird nicht eingeschränkt!
verlängert die Lebensdauer der Reifen und schont alle vibrationsgefährdeten Teile am Fahrzeug wie z.B. Radaufhängung, Stoßdämpfer und Lenkungsteile
Habe selten so einen Schwachsinn gelesen.
http://www.safetyseal.de/html/produkte_fr.html
Vielleicht fahren wir besser nur noch Vollgummireifen
Ich kenne einen Toyota, der derzeit seine Südafrikatour mit 285/75x16 und Wuchtgranulat fährt und mindestens ein Expeditionsanbieter benutzt das Zeug für seine Kunden. Ich habe einen Anwender im Internet mit 44er Islandreifen gefunden, der es eine Zeit lang benutzt hat und aber später nach mehreren 1000 km wieder konventionell gewuchtet hat. Man darf nicht vergessen das unsere heimischen Straßen i.d.R. mit mehr als 80km/h befahren werden. Von Volumen unserer/meiner Reifen sind wird im kleinen LKW-Reifenbereich und einige Geländefahrzeuge fahren mit 16,00x20, die nicht einmal in der genannten Herstellertabelle auftauchen.
In meiner Zitatensammlung habe ich es auch nur bis zur nächsten Werkstatt zitiert und eine der zitieren Meinung aus den Foren war davon ausgegangen, dass alles, was unterhalb der Autobahngeschwindkeit (<80km/h) abläuft ohne wuchten auskommt. Wo eine Autobahn ist auch wieder eine Werkstatt.
Die Zitatensammlung diente, wie die Überschrift sagt, um eine Reifenwechsel Off-Road, Off-Werkstatt - bei mir z.B. mitten im Erg Orientale oder in der lybische Weite und nicht um Trails, wo ich Problem derart auch anders lösen kann und genügten helfende Hände verfügbar sind.
Also meine Empfehlung - jeder von uns probiert Wuchtgranulat, bevor man weiter seine Meinung dazu abgibt. Ich will nicht ausschließen, dass es der größte Sch.... ist, aber ich teste es, denn die ca. €8 für einen Beutel kann ich verkraften. Ich will aber wissen ob ich mit einer Behelfs- oder gar Volllösung theoretisch oder praktisch 1000 km Offroad zur nächsten Werkstatt komme ohne das mir eine Unwucht im Rad das halbe Auto zerlegt. 5 Vollräder habe ich immer dabei. Ich möchte zusätzlich eine Reifendecke auf Dach packen, ohne Felge.
Peter



