Eigenes Auto in Afrika - Handhabung Carnet, Roadtax & Co

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Lothar
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Re: Eigenes Auto in Afrika - Handhabung Carnet, Roadtax & Co

Beitrag von Lothar »

Hallo,

# Nagelwitz :

Du hast Recht, Kenia hat offensichtlich die Zollbestimmungen geändert - habe gerade im ADAC-Servicebereich nachgeschaut.

Vorher waren es definitiv 12 Monate, jetzt nur noch 3 Monate. Das hat natürlich einige Konseqenzen für Traveller. Schade - wieder zieht sich die Schlinge etwas enger.

Bald geht Afrika nur noch als "Neckermann".

Gruss

Lothar
Lothar
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Re: Eigenes Auto in Afrika - Handhabung Carnet, Roadtax & Co

Beitrag von Lothar »

Hallo,

eine telefonische Nachfrage beim ADAC (Grenzverkehr) bzgl. der zollfreien KFZ-Einfuhr Kenia ergab : 12 Monate

In den ADAC Länderinfos steht: 3 Monate

Auf meinem Info-Blatt steht : 12 Monate.

Der ADAC wird es klären, werde die neusten Erkenntnisse mitteilen.

Gruss

Lothar
Naglwitz
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Re: Eigenes Auto in Afrika - Handhabung Carnet, Roadtax & Co

Beitrag von Naglwitz »

Ich glaub, es ist ohnehin irrelevant, was der ADAC sagt. Tatsache ist, dass derzeit in der Praxis 12 Monate kein Problem sind, dass man aber wissen sollte, dass sich das jederzeit ändern kann, wenn irgendein Wichtigtuer in Nairobi seinen Schreibtisch aufräumt und das Papier findet, wo drei Monate draufstehen.

Gruß
Naglwitz
Fritz680
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Carnet Hauptzollamt in Pretoria

Beitrag von Fritz680 »

Hallo Freunde

Kann mir jemand die konkrete Adresse vom Hauptzollamt in Pretoria mitteilen. Mein fAHRZEUG IST MOMENTAN IN jOHANNESBURG STATIONIERT UND cARNET LÄUFT IM oKTOBER 09 Aus.
Gruß
Fritz
Christian W
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Re: Eigenes Auto in Afrika - Handhabung Carnet, Roadtax & Co

Beitrag von Christian W »

Hallo Leute,
erstmal bin neu hier im Board und begeistert über die vielen guten infos hier.
was mich aber nachdenklich gemacht hat ist das die Mindestaufendhaltsdauer
für Autos in Kenia nur "noch" 3 Monate betragen soll. Mein Auto steht schon seit ca. 10 Monaten dort und ich bin gerade wieder auf dem Sprung . Hatte eigentlich vor das Fahrzeug nächstes Jahr wieder dort zu parken ,aber aufgrund der , für mich , neuen Situation suche ich jetzt nach Alternativen.
Jetzt meine Frage, hat jemand von Euch Infos über Tansania oder Uganda ?
Bestehen dort auch solche Regeln , außer dem Umstand das man in Tansania wenns schlecht läuft die Roadtax bei der Ausreise für ein Jahr nachzahlen muß ?
Und, hat jemand Unterstelladressen in den besagten Regionen ?
Freu mich über Antworten.

Übrigens Lothar wir haben uns, ich glaub vor 2 Jahren, bei Chris in Nairobi kennengelernt, habe einen rot/blauen alten Isuzu. Freut mich zu sehen das Ihr noch unterwegs seit.

Christian
WolfgangT2b
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Re: Eigenes Auto in Afrika - Handhabung Carnet, Roadtax & Co

Beitrag von WolfgangT2b »

Hallo Christian,

na, dann herzlich willkommen hier (sagt einer, der ebenfalls noch ziemlich neu hier ist :wink:).

Wir haben unseren Wagen vor einigen Jahren mal für ein Jahr in Tansania stehen lassen. Damals erzählte man uns etwas von irgendwelchen ominösen Nachzahlungen bei der Ausreise, wofür weiß ich nicht mehr. Wir haben die Nachzahlung quasi umgangen, weil wir den Wagen mit der Liemba über den Tanganyika-See nach Zambia geschippert haben :D. Und in Kigoma hat sich für solche Details niemand interessiert. Daraus könnte man die Empfehlung ableiten, einfach über einen sehr kleinen Grenzübergang zu fahren, wo das Problem nicht so häufig auftaucht.

Es wäre nett, wenn Du mal berichten würdest, wie Dein Fall ausgegangen ist. Wir wollen unseren Wagen nämlich im September ebenfalls für einige Monate in Kenia stehen lassen und haben dann das gleiche Problem.

Schöne Grüße

Wolfgang
Christian W
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Re: Eigenes Auto in Afrika - Handhabung Carnet, Roadtax & Co

Beitrag von Christian W »

Hi Wolfgang ,
besten Dank für den Tip über den Lake Tanganjika auszureisen.Werde das auf jeden Fall im Hinterkopf behalten und checken ob die Möglichkeit immer noch besteht.
Sobald ich weiß wo, in Sachen Kenia, der Hase langläuft hörst Du von mir.
Grüsse Christian
WolfgangT2b
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Re: Eigenes Auto in Afrika - Handhabung Carnet, Roadtax & Co

Beitrag von WolfgangT2b »

Hallo Christian,

um keinen falschen Eindruck zu erwecken: die Ausreise per Schiff ab Kigoma ist nicht gerade easy. Wir mussten damals mit vielen Leuten und "geliehenen" Eisenbahnschienen und Schiffsbohlen eine eigene Rampe über ein anderes Schiff hinweg bauen, damit der Ladekran der Liemba uns erreichen konnte (Wasserspiegel war zu tief abgesunken, so dass der Kahn nicht mehr direkt am Pier anlegen konnte). Ich hab' das Beispiel nur genommen, weil die damals seit Wochen kein Auto mehr abgefertigt hatten und wir ihnen genau sagen sollten, wo welche Stempel hingehören.

Wir sind übrigens auch gerade "auf dem Sprung", in zwei Wochen geht's los, doch wir müssen erst von Namibia hochfahren.

Cheerio

Wolfgang
stobi_de
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Ominöse Nachzahlungen

Beitrag von stobi_de »

solche Forderungen gibt es immer wieder.
Meistens handelt es sich um Straßen-Nutzungsgebühren (Road Tax) oder Fuel Tax /Carbon Tax.

Bei der Ausreise nach Kenia benutze ich nur noch den Grenzübergang rechts vom Kili, Oliotokitok. In LungaLunga gibts Abzocke, in Namanga garantiert, in Olio sehr nett und sehr freundlich und ohne jegliche Nachfrage nach "Spenden" (Stand 2008). Ist nur sehr nervige Fahrerei!

Gruß
Frank
Christian W
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Re: Eigenes Auto in Afrika - Handhabung Carnet, Roadtax & Co

Beitrag von Christian W »

Hi Frank danke für die Antwort.
Habe letztes Jahr im Sommer auch Oliotokitok genommen und kann auch nur
gutes berichten.
Habe aber gerade eben mit meiner Kontaktperson in Nairobi telefoniert,
die mir von Problemen "neuerdings" in Oliotokitok zu berichten wußte und das Namanga einfacher geworden sein soll.
Ich weiß jetzt erst mal das ich nichts weiß und meine Entscheidungen spontan vorort treffen werde.
Grüße Christian
stobi_de
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Re: Eigenes Auto in Afrika - Handhabung Carnet, Roadtax & Co

Beitrag von stobi_de »

Lasse uns wissen, wenn Du was weißt.
Werde es allerdings in 3 Monaten auch wissen.
Nur wenn ich es vorher wüsste, wäre ich weiser...

Gruß
Frank :lol:
Christian W
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Re: Eigenes Auto in Afrika - Handhabung Carnet, Roadtax & Co

Beitrag von Christian W »

Hi Frank,
habe in einem anderen Beitrag von Dir hier im Forum gelesen das Du die Grenze in Taveta im letzten Jahr benutzt und empfohlen hast.
Würde mich super freuen wenn Du darüber noch ein wenig schreiben würdest.
Besten Dank im voraus Christian
siggi
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Re: Eigenes Auto in Afrika - Handhabung Carnet, Roadtax & Co

Beitrag von siggi »

Mein Auto stand und steht auch länger in Kenia, und auch ich kann nur empfehlen, kleine Grenzen zu benutzen, insbesondere Kenia-Uganda am Mt. Elgon, wo sie mein Carnet nicht einmal sehen wollten im Februar 2009, geschweige denn nach irgendeinem Road-Tax-Permit gefragt haben.
Christian W hat geschrieben:Habe letztes Jahr im Sommer auch Oliotokitok genommen und kann auch nur gutes berichten. Habe aber gerade eben mit meiner Kontaktperson in Nairobi telefoniert, die mir von Problemen "neuerdings" in Oliotokitok zu berichten wußte und das Namanga einfacher geworden sein soll.
Im März 2009 habe ich den Grenzübergang Oliotokitok genutzt - es war bisher das erste Mal in ganz Ostafrika, dass sie sogar meine Chassee-Nummer kontrolliert haben! Aber wie immer in Afrika kann sich auch das mit der Tageslaune des Officers ändern ;-)
Christian W hat geschrieben:Jetzt meine Frage, hat jemand von Euch Infos über Tansania oder Uganda ? Und, hat jemand Unterstelladressen in den besagten Regionen ?
Unterstellmöglichkeit in Uganda ist Entebbe Backpacker im Hof, nicht überdacht. Unterstellmöglichkeiten in Tansania findest du hier.

Grüsse Siggi
dietmar.peter
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Auto in Afrika -carnet

Beitrag von dietmar.peter »

Hallo,
klar ist, daß die Gültigkeitsdauer des carnets nichts mit der Verbleibdauer des Kfzs in den Einreisebestimmungen der jeweiligen Länder zu tun hat.
Diese zu ergründen ist in Afrika fast nicht möglich.
Ich bin nun in den letzten 12 Jahren 12x in KENIA eingereist, habe das Fahrzeug dort 1 Jahr stehen gelassen, wieder ausgereist und eingereist, etc. Es gab nie Probleme, nach der Verweildauer des Fahrzeugs im Land hatte nie jemand gefragt, jedenfalls nicht bei den Ausreisen in Moyale nach Äthiopien oder in Lokichoggi nach Südsudan im Jahre 2008 und 2007.
Erstmals bei der Ausreise am 12.01.2009 von Kenia/Lokochoggio nach Südsudan, unterwies mich der Zoll-Officer bei der Immigration (außerhalb des Ortes) daraufhin, daß die kostenfreie Verweildauer des Fahrzeugs im Lande lediglich 7 Tage erlaubt sei -ließ mich dann aber ziehen!
Bei der Wiedereinreise am 27.02.2009 wies er mich erneut darauf hin und zeigte eine Verordnung, daß für eine Verweildauer von 3 Monaten 100 $ vorsah. "Wenn Du im nächsten Jahr wiederkommst und nicht gezahlt hast- und zwar vorher- werde ich Dein Fahrzeug beschlagnahmen und Dich vor Gericht bringen!" Unten in der Zollstation, wo ich zahlen wollte, wußte man
nicht davon, hatte auch dafür keine Formulare.
Aus Zeitmangel wollte ich auch nicht zurückfahren.....
Da ich im Dezember wieder ausreisen will, bin ich dringend auf aktuelle Infos angewiesen! Der Typ macht ernst!
Gruß
dietmar
Dietmar Peter
siggi
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Re: Eigenes Auto in Afrika - Handhabung Carnet, Roadtax & Co

Beitrag von siggi »

Hallo Dietmar,

ich kann nicht glauben, dass du als alter Afrika-Hase dieses Posting ernst meinst ;-) Aber falls du wirklich hier ein Problem siehst, dann fahr doch beim Mt. Elgon (Suam Bridge) eben rüber nach Uganda und reise wieder nach Kenia zurück ein, dann hast du - falls es den Polizisten in Lokichokio dann noch gibt - die 7 Tage eingehalten und hast bei Wiedereinreise auch zusätzlich als Nachweis dein "Road-Permit" oder wie immer dieses Papier heißt.

Das kostet euch zwei dann natürlich 100 US$ Visa für Uganda und noch ca. 10 US$ Versicherung.

Können wir ja nächste Woche in Westhofen bei einem Schluck Wein nochmal drüber reden :-)

Grüsse Siggi
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