TUBU, TIBU, TEBU
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Kuno
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TUBU, TIBU, TEBU
TUBU, TIBU, TEBU; ihr wisst schon - die Leute aus dem Chadi-Libyschen Grenzgebiet...
Für uns Europäer is es schwierig sich vorzustellen, dass man keine Dokumente über die Vergangenheit seines eigenen Volkes findet. Aber genau mit dieser Situation sind die offensichtlich Tubu konfrontiert.
Kürzlich ist jemand an mich herangetreten, der zwar nicht mehr "dort unten" wohnt aber von dort stammt und hat mich gefragt, ob ich ihm bei der Erforschung der Geschichte seines Volkes helfen könnte.
Das einzige was ich so auf die Schnelle vorweisen konnte war ein Artikel aus dem Jahre 1942...
...und dann habe ich auch ganz schnell gemerkt, dass es über dieses Volk eigentlich nichts zu lesen gibt!
Pech für ihn; könnte man jetzt sagen. Ist es ja eigentlich auch.
Aber he; wir Europäer, die wir so gerne in der Sahara rumgurken, ärgern uns doch immer, dass die "Locals" keinen Schimmer von ihrer eigenen Wüste haben und nicht wissen, was da schon alles gelaufen ist; oder nicht?
Also; wenn jemand einen Literaturhinweis hat, dann wäre es wirklich super, wenn er / sie ihn hier einstellen oder einen Verweis dazu geben würde.
Und im voraus schon mal ein richtiges Dankeschön.
Für uns Europäer is es schwierig sich vorzustellen, dass man keine Dokumente über die Vergangenheit seines eigenen Volkes findet. Aber genau mit dieser Situation sind die offensichtlich Tubu konfrontiert.
Kürzlich ist jemand an mich herangetreten, der zwar nicht mehr "dort unten" wohnt aber von dort stammt und hat mich gefragt, ob ich ihm bei der Erforschung der Geschichte seines Volkes helfen könnte.
Das einzige was ich so auf die Schnelle vorweisen konnte war ein Artikel aus dem Jahre 1942...
...und dann habe ich auch ganz schnell gemerkt, dass es über dieses Volk eigentlich nichts zu lesen gibt!
Pech für ihn; könnte man jetzt sagen. Ist es ja eigentlich auch.
Aber he; wir Europäer, die wir so gerne in der Sahara rumgurken, ärgern uns doch immer, dass die "Locals" keinen Schimmer von ihrer eigenen Wüste haben und nicht wissen, was da schon alles gelaufen ist; oder nicht?
Also; wenn jemand einen Literaturhinweis hat, dann wäre es wirklich super, wenn er / sie ihn hier einstellen oder einen Verweis dazu geben würde.
Und im voraus schon mal ein richtiges Dankeschön.
- Uwe Schmitz
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Re: TUBU, TIBU, TEBU
hallo kuno,
da fällt mir auf die schnelle almasy ein, der hat in kufra mit tubbus gesprochen, die sein zerzura im gilf kannten.
bin leider gerade nicht zu hause, kann also nicht in seinem buch den genauen text hier einstellen.
beermann alias höllriegel hat dieses zusammentreffen in seinem buch: ? weiss grad nit, wies heisst... auch beschrieben.
grüsse
uwe
da fällt mir auf die schnelle almasy ein, der hat in kufra mit tubbus gesprochen, die sein zerzura im gilf kannten.
bin leider gerade nicht zu hause, kann also nicht in seinem buch den genauen text hier einstellen.
beermann alias höllriegel hat dieses zusammentreffen in seinem buch: ? weiss grad nit, wies heisst... auch beschrieben.
grüsse
uwe
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Gerhard Göttler
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Re: TUBU, TIBU, TEBU
Hallo Kuno!
Darf auch en francais sein?
Da gibts nämlich von Jean Chapelle die Monographie "Nomades Noirs du Sahara": Les Toubous. Ist bei Éditons L´Harmattan erschienen und demzufolge vermutlich auch erhältlich.
Auch Peter Fuchs hat mit Sicherheit einiges zu den Tubu geschrieben und das in deutscher Sprache. Allerdings nur in Werken, die die Tubu neben anderen darstellen.
Der Gerhard
Darf auch en francais sein?
Da gibts nämlich von Jean Chapelle die Monographie "Nomades Noirs du Sahara": Les Toubous. Ist bei Éditons L´Harmattan erschienen und demzufolge vermutlich auch erhältlich.
Auch Peter Fuchs hat mit Sicherheit einiges zu den Tubu geschrieben und das in deutscher Sprache. Allerdings nur in Werken, die die Tubu neben anderen darstellen.
Der Gerhard
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Kuno
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Re: TUBU, TIBU, TEBU
Danke für die Hinweise.
Dann bin ich noch auf folgende gestossen (worden):
> Nachtigal
> Thilo
> Thesinger
Mal sehen, was da noch alles zusammenkommt.
Dann bin ich noch auf folgende gestossen (worden):
> Nachtigal
> Thilo
> Thesinger
Mal sehen, was da noch alles zusammenkommt.
Re: TUBU, TIBU, TEBU
hallooo Kunooo
schön, wieder mal was von dir zu hören! da hab ich mich natürlich gewaltig ins Zeug gelegt :D
Ist dein 1942er Artikel von R. F. Peel? Scheint einer der wenigen in englisch zu sein.
Der von GG genannte Chapelle schrieb "es scheint, dass die Toubou die Oasen
von Kufra schon zur Zeit der ägyptischen Dynastien besiedelt haben"
und Jean d'Arbaumont, dass die Tubu ihre Verwandten aus dem Tibesti bei sich
aufnahmen, wenn diese Stoffe, Datteln und Waffen in den Oasen einkauften.
Er hat eine Tabelle mit der Ankunftszeit der heutigen Clans im Tibesti erstellt,
in römischen Zahlen...zwischen XV und XVII
Französisch gibts noch "Gens du Roc et du Sable", beschreibt aber vor allem
die Tubu im Tschad, wie Chapelle auch.
Peter Fuchs hat sich ausführlichen mit den verschiedenen Clans
auseinandergesetzt und schreibt in "Die Völker der Südost-Sahara - Tibesti, Borku, Ennedi" auf Seite
197 ein Kapitel "Der Ursprung der Tubu", ein Völkercocktail!
aus http://www.khadijateri.com/sebha.html
"The Toubou or Tebo
The Toubou are a nomadic ethnic group numbering about 250,000 and range from
Chad, Niger and Libya in the southern Sahara. Approximately 2,600 Toubou
reside in Libya and they are believed to be related to Berbers, but their
Nilo-Saharan language, which is largely unwritten, is closely related to
that of the Kanembu in Niger. Teda and Daza are the primary languages of the
Toubou, with some also speaking Arabic, and Hausa - a language used in
Niger. Teda is mostly spoken by the northern Toubou and Daza by the southern
Toubou. Their ethnic identity and cohesion are defined by language, not
social organization or geography, although all Toubou share many cultural
traits.
According to legend, the Toubou originally migrated to their present
location from the Nile Valley during the 7th century. Upon their arrival,
they joined with the Kanembu to help form the Kanem Kingdom and took control
of the valuable salt mines of Bilma, in present-day Niger. After a series of
succession disputes in the 13th century, however, the group lost the
protection of the Kanem Kingdom, and came into conflict with such
neighboring groups as the Mobeur and the Tuareg. During subsequent
centuries, the Toubou practiced pastoralism and oasis agriculture, though
some smaller groups broke off and settled in sedentary agricultural
communities. Many supplemented their incomes with the tariffs imposed on
trade caravans. By the 19th century the Toubou had split into two main
subgroups - the Teda and the Daza - each comprised of smaller clans, and
dispersed throughout northern Chad and Niger and southern Libya. Since the
1970s, droughts and famines have impoverished the Toubou, especially the
Teda.
The Toubou have a long history of animism. They only converted to Islam in
the nineteenth century, after almost 1,000 years of contact with Arab
Muslims through the caravan trades. Their Islam was strongly molded by
Sanusi proselytizing in the nineteenth century.
Family units are an important aspect of the Toubou people. The family is
made up of parents, children, and another relative or two. Although the
husband or father is the head of the household, he rarely makes decisions
without consulting his wife. When he is absent, his wife often takes
complete charge, moving family tents, changing pastures, and buying and
selling cattle. Although Toubou men may have several wives, few do. Although
relatives and the immediate family influence decisions about a marriage
partner, individual preference is recognized as important. In addition, once
a marriage is contracted between individuals of two clans, other clan
members are forbidden to change it. Families gather in larger camps during
the months of seasonal change of grazing lands. Camp membership is fluid,
sometimes changing during the season and almost never remaining the same
from one season to the next.
After the family, the clan is the most stable Toubou institution.
Individuals identify with their clan, which has a reputed founder, a name, a
symbol, and associated taboos. Clans enjoy collective priority use of
certain palm groves, cultivable land, springs, and pastures; outsiders may
not use these resources without clan permission. Social relations are based
on reciprocity, hospitality, and assistance. Theft and murder within the
clan are forbidden, and stolen animals must be returned. Within the overall
context of clan identity, however, Toubou and Daza society is shaped by the
individual.
The ownership of land, animals, and resources takes several forms. Within an
oasis or settled zone belonging to a particular clan, land, trees (usually
date palms), and nearby wells may have different owners. Each family's
rights to the use of particular plots of land are recognized by other clan
members. Families also may have privileged access to certain wells and the
right to a part of the harvest from the fields irrigated by their water.
Within the clan and family contexts, individuals also may have personal
claims to palm trees and animals.
ganz am Schluss des Artikels wirst du fündig
http://en.wikipedia.org/wiki/History_of ... _Cyrenaica
und hier http://en.wikipedia.org/wiki/Toubou
geschrieben haben von Herodot über Plinius, Leo Africanus bis Nachtigal,
Rohlfs http://www.gerhard-rohlfs.de/1quer13.htm
Barth und Hornemann über die Tubus "deren Sprache so tönt wie
Vogelgezwitscher" da musst dich durchkämpfen
Hat dein Bekannter eine Ahnung, von welchem Clan er abstammt?
Herzliche Grüsse
Ursula
schön, wieder mal was von dir zu hören! da hab ich mich natürlich gewaltig ins Zeug gelegt :D
Ist dein 1942er Artikel von R. F. Peel? Scheint einer der wenigen in englisch zu sein.
Der von GG genannte Chapelle schrieb "es scheint, dass die Toubou die Oasen
von Kufra schon zur Zeit der ägyptischen Dynastien besiedelt haben"
und Jean d'Arbaumont, dass die Tubu ihre Verwandten aus dem Tibesti bei sich
aufnahmen, wenn diese Stoffe, Datteln und Waffen in den Oasen einkauften.
Er hat eine Tabelle mit der Ankunftszeit der heutigen Clans im Tibesti erstellt,
in römischen Zahlen...zwischen XV und XVII
Französisch gibts noch "Gens du Roc et du Sable", beschreibt aber vor allem
die Tubu im Tschad, wie Chapelle auch.
Peter Fuchs hat sich ausführlichen mit den verschiedenen Clans
auseinandergesetzt und schreibt in "Die Völker der Südost-Sahara - Tibesti, Borku, Ennedi" auf Seite
197 ein Kapitel "Der Ursprung der Tubu", ein Völkercocktail!
aus http://www.khadijateri.com/sebha.html
"The Toubou or Tebo
The Toubou are a nomadic ethnic group numbering about 250,000 and range from
Chad, Niger and Libya in the southern Sahara. Approximately 2,600 Toubou
reside in Libya and they are believed to be related to Berbers, but their
Nilo-Saharan language, which is largely unwritten, is closely related to
that of the Kanembu in Niger. Teda and Daza are the primary languages of the
Toubou, with some also speaking Arabic, and Hausa - a language used in
Niger. Teda is mostly spoken by the northern Toubou and Daza by the southern
Toubou. Their ethnic identity and cohesion are defined by language, not
social organization or geography, although all Toubou share many cultural
traits.
According to legend, the Toubou originally migrated to their present
location from the Nile Valley during the 7th century. Upon their arrival,
they joined with the Kanembu to help form the Kanem Kingdom and took control
of the valuable salt mines of Bilma, in present-day Niger. After a series of
succession disputes in the 13th century, however, the group lost the
protection of the Kanem Kingdom, and came into conflict with such
neighboring groups as the Mobeur and the Tuareg. During subsequent
centuries, the Toubou practiced pastoralism and oasis agriculture, though
some smaller groups broke off and settled in sedentary agricultural
communities. Many supplemented their incomes with the tariffs imposed on
trade caravans. By the 19th century the Toubou had split into two main
subgroups - the Teda and the Daza - each comprised of smaller clans, and
dispersed throughout northern Chad and Niger and southern Libya. Since the
1970s, droughts and famines have impoverished the Toubou, especially the
Teda.
The Toubou have a long history of animism. They only converted to Islam in
the nineteenth century, after almost 1,000 years of contact with Arab
Muslims through the caravan trades. Their Islam was strongly molded by
Sanusi proselytizing in the nineteenth century.
Family units are an important aspect of the Toubou people. The family is
made up of parents, children, and another relative or two. Although the
husband or father is the head of the household, he rarely makes decisions
without consulting his wife. When he is absent, his wife often takes
complete charge, moving family tents, changing pastures, and buying and
selling cattle. Although Toubou men may have several wives, few do. Although
relatives and the immediate family influence decisions about a marriage
partner, individual preference is recognized as important. In addition, once
a marriage is contracted between individuals of two clans, other clan
members are forbidden to change it. Families gather in larger camps during
the months of seasonal change of grazing lands. Camp membership is fluid,
sometimes changing during the season and almost never remaining the same
from one season to the next.
After the family, the clan is the most stable Toubou institution.
Individuals identify with their clan, which has a reputed founder, a name, a
symbol, and associated taboos. Clans enjoy collective priority use of
certain palm groves, cultivable land, springs, and pastures; outsiders may
not use these resources without clan permission. Social relations are based
on reciprocity, hospitality, and assistance. Theft and murder within the
clan are forbidden, and stolen animals must be returned. Within the overall
context of clan identity, however, Toubou and Daza society is shaped by the
individual.
The ownership of land, animals, and resources takes several forms. Within an
oasis or settled zone belonging to a particular clan, land, trees (usually
date palms), and nearby wells may have different owners. Each family's
rights to the use of particular plots of land are recognized by other clan
members. Families also may have privileged access to certain wells and the
right to a part of the harvest from the fields irrigated by their water.
Within the clan and family contexts, individuals also may have personal
claims to palm trees and animals.
ganz am Schluss des Artikels wirst du fündig
http://en.wikipedia.org/wiki/History_of ... _Cyrenaica
und hier http://en.wikipedia.org/wiki/Toubou
geschrieben haben von Herodot über Plinius, Leo Africanus bis Nachtigal,
Rohlfs http://www.gerhard-rohlfs.de/1quer13.htm
Barth und Hornemann über die Tubus "deren Sprache so tönt wie
Vogelgezwitscher" da musst dich durchkämpfen
Hat dein Bekannter eine Ahnung, von welchem Clan er abstammt?
Herzliche Grüsse
Ursula
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Kuno
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Re: TUBU, TIBU, TEBU
Hey, Ursula. Du warst aber fleissig! Dankeschön. Der englische Artikel ist wie du vermutest der von Peel. Ich werde wohl bald mal Anfangen müssen, das Material auszudrucken und zusammenzustellen...
Tschad Libyen Niger Tubus Toubou Toubous
ja, da hast du bei mir offene Türen eingerannt. Die Tubus haben mich schon immer interessiert, obwohl ich mich weder im Tibesti noch im Ennedi so richtig wohl fühlte :?
Leider gibt es fast nix in englisch, Peter Fuchs erwähnt A H Kean: Man past and present, London 1921, welcher die Ansicht vertrat, dass die Tubus die Nachkommen der Garamanten seien, google mal noch mit garamantes and herodot.
Zeittafel auf einer Superseite über die Tubus im Tibesti http://www.tibesti.org/presentation/1.htm
Titel der Tubus
"Derdé" oder Mai " : Roi = König
"Derdï Maïna" : Prince = Prinz
"Bouguidi" : seigneur = Herr
"Cochiami" titre on appel au noble = Adliger
"bougui-tocoli" : Chef
Histoire du Tibesti - Une histoire ancienne
Les peintures et gravures rupestres au Tibesti témoignent d'une civilisation ancienne de 25000 ans av jc.-voir les images - (Aucun site du Tibesti n'est pourtant classé Patimoine Mondial de l'Humanité par l' UNESCO)
Histoire politique
Vers 1230 avant jc, Taharke crée l'empire de tedas, donne naissance à 36 clans.
La capitale de l'empire était Tezerbou (TEZERBOU = TAZERBO?)
Après la défaite contre les romains ( erdi madou en tedas ) les Tedas change leur capitale qui sera Zouar jusqu'à aujourd'hui.
Avant 1230 avant JC, les Toubous pratiquent la religion du dieu du soleil, ensuite le judaïsme de 1230 avant JC jusqu'au 8ème siècle , et depuis la religion majoritaire est l'Islam. Les Toubous appliquent le droit coutumier mais pas le droit musulman.
- Vers 820, Maï de Tibesti(petit frère de Derdé Molitafor) crée le royaume du Kanem.
- En 1085-1097 Derdé oumé contrôle le Fezan, le Tibesti et le Kamen jusqu' au cour du Niger .
- En 1097-1150 Derde Dounama (le puissant en tedas) se converti à l'islam.
- 1100 : construction d'une mosquée à Tarsoumousso.
- En 1194-1221 Derdé Maï Dounami, la monarchie a faibli, il perdit le territoire du kamen et fazan , mais contrôle toujours le Tibesti, jusqu' au désert Libyen.
- En 1221-1259 Derde Kodofouri, petit fils Dounama change de politique, applique le droit coutumier et crée l'assemblée traditionnel, avant il existait seulement le conseil des nobles.
- 1259-1270 Derde Motti meurt au combat contre les musulmans de la dinastie shérifienne à mourzouque.
- 1270-1300 Derde Darsallah signe le traité de paix et de commerce avec les shériffiens.
- 1550-1590 après la mort de Derdé Moli , le royaume est partagé entre ses trois fils : Arami, Erdy, Lay, partage toujours d'actualité.
- 1560 : 1er contact entre les Toubous et l' Empire Ottoman.
- 1590-1670 en 1650 le Derde Arami et le roi touareg signe le traité de paix et de reconnaisse des territoires.
- 1805 : Expédition militaire raté du Pacha de Tripoli contre le Tibesti.
- En 1820 Un deuxième traité de paix, entre le Derdé et roi du touareg . le Tibesti est divisé en deux partie, la partie nord-est contrôlé par Derdé chahï, et la partie sud-ouest contrôlé par Maïna Guetty.
- 1885, Guetty 1er(1839-1929) crée la confédération des Toubous à travers l'Assemblée Traditionnelle composée des 36 chefs de clan .
- 1890, Guetty 1er signe un traité avec l' Empire Ottoman.
- 1895, Guetty 1er abolie l'esclavage et interdit les razzias.
- En 1900, Accord entre Guetty 1er et Sounousite(la lybie). Confrérie Sousnousia.
- le 10 /12/1913, le Tibesti est occupé par les troupes françaises. Avant l'arrivée des troupes Françaises, le Tibesti est divisé en deux partie, la partie nord-est contrôlé par Derdé Chahï, et la partie sud l'ouest contrôlé Derdï Guetty.
- le 15/2/1914 après les morts du sergent Gouailland et de cinq tirailleurs, la France abandonne le Tibesti.
- 1929 : mort de Guetty
- 1930 : à la demande du Derde Chahï, la France réoccupe le Tibesti à la condition de ne pas interferer dans les affaires intérieurs des Toubous.Le Tibesti n'a jamais été colonisé mais occupé par les troupes Françaises, la
France n'a pas contrôler tout le Tibesti, révolte toujours continu chaque tirailleurs tue jusqu a 1950 .
- 1964 : après indépendance du Tchad en 1960, le Tibesti devient territoire autonome du Tchad.Il y eu plusieurs révoltes des Toubous pour un Tibesti indépendant.
- 01-03-1964 occupation par les troupes Tchadiennes.
- 06-10-1964 révolte des Toubous, 11 morts et quelques blessés.
- En 1968 : intervention militaire française à la demande du président tchadien pour contrer la rebellion du Tibesti. 60 rebelles morts, 250 civils Toubous massacrés.
- 1973 annexion par la Libye de la bande D'Aozou.
- 1975 occupation du Tibesti par les rebelles du "frolinat".(Front de
Libération National du Tchad)
- 1987 la guerre sur la bande d'Aozou entre Libyen et Tchadien fait plus de 10 000 morts militaires entre les deux parties et 300 victimes civiles Toubous.
- 01-12-1990 la paix dans tout le Tibesti.
- 1994 cf Arrêt Cour international de Justice du 3 février 1994( bande Aozou deviens tchadien ).
- 10-10- 1998 la guerre commence entre le " M D J T " et le gouvernement Tchadien, entre le 10/10/1998 et 1999, 101 civils Toubous sont tués par des mines utilisées par le MDJT et le gouvernement tchadien.
- 2003 la paix revenu ànouveaux.
LES TOUBOUS
Appeler ETHIOPIEN par les Grecs, TUBU ou TOUBOUS par leurs voisins, Tedas en Tedaga, leur langue. Le mélange des peuples Garamantes et Nubiens donne naissance au Tedas .
TOUBOUS : TEBO-TOU signifie l'homme de Tibesti en langue kanouri. L' occupant Français a utilisé TOUBOUS pour désigné le peuple du Tibesti, comme ils ont utilisés Canoubou pour désigner le peuple du Kanem.
Le TIBESTI, est un Royaume autonome d'Afrique du nord, dans le nord du Tchad, se prolongeant dans le nord-est du Niger et dans le sud de la Libye.
Les Toubous sont:
Arina , Derdékichia, Dirsina, Erdirga , Eguéméda, Ehida, Emewoya, Ezedia,
Houctia, Madia, Odowoya, Odrouya , Serdega,Tamertoua, Tarsouya, Tawouya,
Tchioda, Tédéma, Tega, Tezéria, Tirindra, Touzouba, Fourtouna, Gouboda,
Gouna, Keassa, Koussouda, Kressa, Mahadena, Mogodé, Naagra, Teran,
Toudoufouya, Serdiguia, Toumagra, Zouya .
- 500 000 à vivre en libye dans les villes de: Gatrone, Koufra, Tezerbou oasis desert Libyque, Mourzouque, Tigerie , Sabha.
- environ 150000 au Tchad dans les villes de: Zouar, Bordo, Wour, Aouzou, Zoumerie, Omou, Tibi, Yeboubou, Gouro, Mourdi, Wayangna, Faya, Fada.
Ils sont parfois appelés Goran en tchadien mais ils sont tous originaires du Tibesti. et 10 000 au Niger, dans les villes de Tiguee, Tommou, Dourkou soit 560 000 personnes.
aus http://www.tibesti.org/presentation/2.htm
Für mich hat Peter Fuchs das umfassendste deutsche Werk über die Tubus geschrieben,
mit vielen Fotos, Skizzen und Zeichnungen ihrer Gebrauchsgegenstände in den 50ern, den Sitten und
Tabus eines jeden der 36 Clans, very empfehlenswert, wirklch. Er setzt sich auch mit den Goran,
Kanem Bornu, den Ausführungen Herodots und den Garamanten auseinander, auf über 250 Seiten
Fuchs, Peter
Die Völker der Südost-Sahara. Tibesti, Borku, Ennedi
Braumüller Wien 1961
Leider gibt es fast nix in englisch, Peter Fuchs erwähnt A H Kean: Man past and present, London 1921, welcher die Ansicht vertrat, dass die Tubus die Nachkommen der Garamanten seien, google mal noch mit garamantes and herodot.
Zeittafel auf einer Superseite über die Tubus im Tibesti http://www.tibesti.org/presentation/1.htm
Titel der Tubus
"Derdé" oder Mai " : Roi = König
"Derdï Maïna" : Prince = Prinz
"Bouguidi" : seigneur = Herr
"Cochiami" titre on appel au noble = Adliger
"bougui-tocoli" : Chef
Histoire du Tibesti - Une histoire ancienne
Les peintures et gravures rupestres au Tibesti témoignent d'une civilisation ancienne de 25000 ans av jc.-voir les images - (Aucun site du Tibesti n'est pourtant classé Patimoine Mondial de l'Humanité par l' UNESCO)
Histoire politique
Vers 1230 avant jc, Taharke crée l'empire de tedas, donne naissance à 36 clans.
La capitale de l'empire était Tezerbou (TEZERBOU = TAZERBO?)
Après la défaite contre les romains ( erdi madou en tedas ) les Tedas change leur capitale qui sera Zouar jusqu'à aujourd'hui.
Avant 1230 avant JC, les Toubous pratiquent la religion du dieu du soleil, ensuite le judaïsme de 1230 avant JC jusqu'au 8ème siècle , et depuis la religion majoritaire est l'Islam. Les Toubous appliquent le droit coutumier mais pas le droit musulman.
- Vers 820, Maï de Tibesti(petit frère de Derdé Molitafor) crée le royaume du Kanem.
- En 1085-1097 Derdé oumé contrôle le Fezan, le Tibesti et le Kamen jusqu' au cour du Niger .
- En 1097-1150 Derde Dounama (le puissant en tedas) se converti à l'islam.
- 1100 : construction d'une mosquée à Tarsoumousso.
- En 1194-1221 Derdé Maï Dounami, la monarchie a faibli, il perdit le territoire du kamen et fazan , mais contrôle toujours le Tibesti, jusqu' au désert Libyen.
- En 1221-1259 Derde Kodofouri, petit fils Dounama change de politique, applique le droit coutumier et crée l'assemblée traditionnel, avant il existait seulement le conseil des nobles.
- 1259-1270 Derde Motti meurt au combat contre les musulmans de la dinastie shérifienne à mourzouque.
- 1270-1300 Derde Darsallah signe le traité de paix et de commerce avec les shériffiens.
- 1550-1590 après la mort de Derdé Moli , le royaume est partagé entre ses trois fils : Arami, Erdy, Lay, partage toujours d'actualité.
- 1560 : 1er contact entre les Toubous et l' Empire Ottoman.
- 1590-1670 en 1650 le Derde Arami et le roi touareg signe le traité de paix et de reconnaisse des territoires.
- 1805 : Expédition militaire raté du Pacha de Tripoli contre le Tibesti.
- En 1820 Un deuxième traité de paix, entre le Derdé et roi du touareg . le Tibesti est divisé en deux partie, la partie nord-est contrôlé par Derdé chahï, et la partie sud-ouest contrôlé par Maïna Guetty.
- 1885, Guetty 1er(1839-1929) crée la confédération des Toubous à travers l'Assemblée Traditionnelle composée des 36 chefs de clan .
- 1890, Guetty 1er signe un traité avec l' Empire Ottoman.
- 1895, Guetty 1er abolie l'esclavage et interdit les razzias.
- En 1900, Accord entre Guetty 1er et Sounousite(la lybie). Confrérie Sousnousia.
- le 10 /12/1913, le Tibesti est occupé par les troupes françaises. Avant l'arrivée des troupes Françaises, le Tibesti est divisé en deux partie, la partie nord-est contrôlé par Derdé Chahï, et la partie sud l'ouest contrôlé Derdï Guetty.
- le 15/2/1914 après les morts du sergent Gouailland et de cinq tirailleurs, la France abandonne le Tibesti.
- 1929 : mort de Guetty
- 1930 : à la demande du Derde Chahï, la France réoccupe le Tibesti à la condition de ne pas interferer dans les affaires intérieurs des Toubous.Le Tibesti n'a jamais été colonisé mais occupé par les troupes Françaises, la
France n'a pas contrôler tout le Tibesti, révolte toujours continu chaque tirailleurs tue jusqu a 1950 .
- 1964 : après indépendance du Tchad en 1960, le Tibesti devient territoire autonome du Tchad.Il y eu plusieurs révoltes des Toubous pour un Tibesti indépendant.
- 01-03-1964 occupation par les troupes Tchadiennes.
- 06-10-1964 révolte des Toubous, 11 morts et quelques blessés.
- En 1968 : intervention militaire française à la demande du président tchadien pour contrer la rebellion du Tibesti. 60 rebelles morts, 250 civils Toubous massacrés.
- 1973 annexion par la Libye de la bande D'Aozou.
- 1975 occupation du Tibesti par les rebelles du "frolinat".(Front de
Libération National du Tchad)
- 1987 la guerre sur la bande d'Aozou entre Libyen et Tchadien fait plus de 10 000 morts militaires entre les deux parties et 300 victimes civiles Toubous.
- 01-12-1990 la paix dans tout le Tibesti.
- 1994 cf Arrêt Cour international de Justice du 3 février 1994( bande Aozou deviens tchadien ).
- 10-10- 1998 la guerre commence entre le " M D J T " et le gouvernement Tchadien, entre le 10/10/1998 et 1999, 101 civils Toubous sont tués par des mines utilisées par le MDJT et le gouvernement tchadien.
- 2003 la paix revenu ànouveaux.
LES TOUBOUS
Appeler ETHIOPIEN par les Grecs, TUBU ou TOUBOUS par leurs voisins, Tedas en Tedaga, leur langue. Le mélange des peuples Garamantes et Nubiens donne naissance au Tedas .
TOUBOUS : TEBO-TOU signifie l'homme de Tibesti en langue kanouri. L' occupant Français a utilisé TOUBOUS pour désigné le peuple du Tibesti, comme ils ont utilisés Canoubou pour désigner le peuple du Kanem.
Le TIBESTI, est un Royaume autonome d'Afrique du nord, dans le nord du Tchad, se prolongeant dans le nord-est du Niger et dans le sud de la Libye.
Les Toubous sont:
Arina , Derdékichia, Dirsina, Erdirga , Eguéméda, Ehida, Emewoya, Ezedia,
Houctia, Madia, Odowoya, Odrouya , Serdega,Tamertoua, Tarsouya, Tawouya,
Tchioda, Tédéma, Tega, Tezéria, Tirindra, Touzouba, Fourtouna, Gouboda,
Gouna, Keassa, Koussouda, Kressa, Mahadena, Mogodé, Naagra, Teran,
Toudoufouya, Serdiguia, Toumagra, Zouya .
- 500 000 à vivre en libye dans les villes de: Gatrone, Koufra, Tezerbou oasis desert Libyque, Mourzouque, Tigerie , Sabha.
- environ 150000 au Tchad dans les villes de: Zouar, Bordo, Wour, Aouzou, Zoumerie, Omou, Tibi, Yeboubou, Gouro, Mourdi, Wayangna, Faya, Fada.
Ils sont parfois appelés Goran en tchadien mais ils sont tous originaires du Tibesti. et 10 000 au Niger, dans les villes de Tiguee, Tommou, Dourkou soit 560 000 personnes.
aus http://www.tibesti.org/presentation/2.htm
Für mich hat Peter Fuchs das umfassendste deutsche Werk über die Tubus geschrieben,
mit vielen Fotos, Skizzen und Zeichnungen ihrer Gebrauchsgegenstände in den 50ern, den Sitten und
Tabus eines jeden der 36 Clans, very empfehlenswert, wirklch. Er setzt sich auch mit den Goran,
Kanem Bornu, den Ausführungen Herodots und den Garamanten auseinander, auf über 250 Seiten
Fuchs, Peter
Die Völker der Südost-Sahara. Tibesti, Borku, Ennedi
Braumüller Wien 1961
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Birgitt
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Gaddafi lässt Schwarzafrikaner deportieren
Libyens Staatschef Muammar al Gaddafi hat seit November 2009 hunderte Schwarzafrikaner verhaften, foltern und deportieren lassen. Das berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Göttingen. 149 Staatsbürger Malis seien bereits ausgewiesen worden. 3.800 Angehörige der Toubou, einer schwarzafrikanischen Minderheit im Südosten Libyens, habe man gewaltsam aus ihren Siedlungen vertrieben ...
Gaddafi lässt Schwarzafrikaner deportieren
06.05.2010 - epo
Gruß
Birgitt
Gaddafi lässt Schwarzafrikaner deportieren
06.05.2010 - epo
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Birgitt
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schu achbar ?
Re: TUBU, TIBU, TEBU
Jetzt versteh ich endlich was der Oberst von Afrika meinte , als er im Interview sagte: "Die EU soll uns 5 Milliarden Euro pro Jahr geben, wir lösen das Flüchtlingsproblem,wir bauen Ortschaften u . schaffen Arbeitsplätze. Wir haben Erfahrung damit."
Vielleicht meinte er so ne Art Theresienstadt damit.
Leider finde ich das Gespräch nicht mehr.
Ging etwa so:
"Wieviel Geld haben sie aus den Öleinnahmen jährlich ?"
" Das weiss ich nicht genau, ich glaube etwa 60 Milliarden Euro"
"Warum brauchen sie dann die 5 Milliarden v. der EU ?"
"Weiso sollten wir das bezahlen ?
Wir zahlen doch nicht für etwas, von dem die Europäer profitieren"
Ein echter Sonnenschein....
Vielleicht meinte er so ne Art Theresienstadt damit.
Leider finde ich das Gespräch nicht mehr.
Ging etwa so:
"Wieviel Geld haben sie aus den Öleinnahmen jährlich ?"
" Das weiss ich nicht genau, ich glaube etwa 60 Milliarden Euro"
"Warum brauchen sie dann die 5 Milliarden v. der EU ?"
"Weiso sollten wir das bezahlen ?
Wir zahlen doch nicht für etwas, von dem die Europäer profitieren"
Ein echter Sonnenschein....
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AndreasHirsch
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Re: TUBU, TIBU, TEBU
War dat letzte Spiegel-Interview.
Immer wieder Interessant, der Herr mit der Sonnenbrille.
GRuß aus Berlin
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GRuß aus Berlin
Gruß aus Berlin
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Birgitt
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Sahara-Ethnie Tebu - Zentrum des Menschenschmuggels ?
Die Tebu, die indigene Sahara-Ethnie, ist seit 2011 zu einer der am stärksten marginalisierten Minderheiten in Libyen geworden. Ihr Gebiet ist das Zentrum des Menschenschmuggels ...
The Tebu: the little-known community at the heart of Libya’s people smuggling trade
06.09.2018 - IRIN
Gruß
Birgitt
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06.09.2018 - IRIN
Gruß
Birgitt




