Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 19.07.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 30.04.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 30.04.2026

Letzte Änderungen:
- Eilmeldung (gestrichen)
- Aktuelles (Aktuelles; Sicherheitslage)
- Sicherheit (Sicherheitshinweis)


Aktuelles
Vor Reisen in den Gazastreifen und in das Westjordanland wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Vor Reisen in den Norden Israels (nördlich der Straße 85 und deren Verlängerung) wird gewarnt.

Von Reisen in andere Landesteile Israels sowie nach Ost-Jerusalem wird dringend abgeraten.

Israel befindet sich formell im Kriegszustand.

Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer

Sicherheitslage

Ende Februar 2026 griffen die USA und Israel den Iran an. Seitdem kam es zu Angriffen von Iran und Iran-nahen Milizen auf verschiedene Ziele in der Region, u.a. auch auf zivile Einrichtungen wie Hotels, Flughäfen und Büro- und Wohngebäude. Die Hisbollah-Miliz in Libanon ist Anfang März 2026 an der Seite Irans mit in den Krieg eingetreten und griff seitdem v.a. den Norden Israels, vereinzelt aber auch Zentral-Israel mit Raketen und Drohnen an. Israel ging in diesem Zusammenhang zunehmend gegen den Wiederaufbau von Terrorstrukturen in Libanon vor, seit dem 3. März 2026 auch unter Einsatz von Bodentruppen, siehe Reise- und Sicherheitshinweis Libanon.
Am 8. April 2026 haben die USA, Israel und Iran eine Waffenruhe bekannt gegeben. Die USA verkündeten ebenfalls eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah.

Die Sicherheitslage in der gesamten Region bleibt dennoch höchst volatil. Das Risiko einer kurzfristigen Verschärfung der Sicherheitslage und erneuter Einschränkungen des Flugverkehrs besteht unvermindert fort.

Der Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas in Gaza ist seit Oktober 2025 in Kraft. Auch wenn der Waffenstillstand weiterhin brüchig ist, wird er bislang von keiner Seite grundsätzlich in Frage gestellt. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass im Fall eines Scheiterns des von USA verhandelten 20-Punkte-Plans die israelische Militäroperation wiederaufgenommen wird.

Zudem droht die Huthi-Miliz in Jemen immer wieder damit, Israel erneut mit Raketen und Drohnen anzugreifen.

Aufgrund der angespannten Gesamtsituation besteht weiterhin ein hohes Risiko terroristischer Anschläge auf touristische Ziele, Verkehrsknotenpunkte, Märkte und Einkaufszentren sowie lokale Behörden. Orte, an denen sich gewöhnlich ausländische Reisende aufhalten, können einem höheren Risiko für Anschläge ausgesetzt sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv und Jerusalem, mehrfach Anschläge verübt. Die israelische Armee hat eine große Anzahl von Truppen in die militärisch besetzten Palästinensischen Gebiete verlegt. Insbesondere im Westjordanland kommt es regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem hat Israel im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet und die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft; einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe der palästinensischen Städte Nablus und Hebron deutlich zugenommen.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung.
  • Registrieren Sie sich und Ihre mitreisenden Familienangehörigen in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Bereiten Sie sich darauf vor, über längere Zeiträume hinweg immer wieder Schutzräume aufsuchen zu müssen und wegen Luftraumsperrungen und Flugausfällen das Land nicht verlassen zu können. Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut. Vergewissern Sie sich stets über die genaue Lage des nächstgelegenen Schutzraums.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam und verhalten Sie sich stets vorsichtig.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
  • Bei Fragen zu gebuchten Flügen/Reisen in die Region kontaktieren Sie Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
Sicherheit - Teilreisewarnung
Siehe Aktuelles

Vor Reisen in den Gazastreifen und in das Westjordanland wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Vor Reisen in den Norden Israels (nördlich der Straße 85 und deren Verlängerung) wird gewarnt.

Von Reisen in andere Landesteile Israels sowie nach Ost-Jerusalem wird dringend abgeraten.

Israel befindet sich formell im Kriegszustand.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 05.06.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 05.06.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Sicherheitslage

Ende Februar 2026 begannen militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA/Israel und Iran sowie in der Folge zwischen Hisbollah-Miliz und Israel. Seit dem 17. April 2026 besteht eine temporäre Verständigung auf eine Waffenruhe zwischen Israel und Libanon. Anfang Juni einigten sich Israel und Libanon unter Vermittlung der USA erneut auf die Umsetzung der Waffenruhe. Die Hisbollah-Miliz hat die Vereinbarung jedoch klar abgelehnt und angekündigt, die Angriffe auf Israel fortzusetzen.

Infolgedessen kommt es weiterhin zu Raketen- und Drohnenbeschuss durch die Hisbollah auf den Norden Israels.

Die Sicherheitslage in der gesamten Region bleibt weiterhin höchst volatil. Das Risiko einer kurzfristigen Verschärfung der Sicherheitslage und erneuter Einschränkungen des Flugverkehrs besteht unvermindert fort.

Der Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas in Gaza ist seit Oktober 2025 in Kraft. Auch wenn der Waffenstillstand weiterhin brüchig ist, wird er bislang von keiner Seite grundsätzlich in Frage gestellt. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass im Fall eines Scheiterns des von USA verhandelten 20-Punkte-Plans die israelische Militäroperation wiederaufgenommen wird.

Zudem droht die Huthi-Miliz in Jemen immer wieder damit, Israel erneut mit Raketen und Drohnen anzugreifen.

Aufgrund der angespannten Gesamtsituation besteht weiterhin ein hohes Risiko terroristischer Anschläge auf touristische Ziele, Verkehrsknotenpunkte, Märkte und Einkaufszentren sowie lokale Behörden. Orte, an denen sich gewöhnlich ausländische Reisende aufhalten, können einem höheren Risiko für Anschläge ausgesetzt sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv und Jerusalem, mehrfach Anschläge verübt. Die israelische Armee hat eine große Anzahl von Truppen in die militärisch besetzten Palästinensischen Gebiete verlegt. Insbesondere im Westjordanland kommt es regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem hat Israel im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet und die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft; einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe der palästinensischen Städte Nablus und Hebron deutlich zugenommen.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung.
  • Registrieren Sie sich und Ihre mitreisenden Familienangehörigen in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Bereiten Sie sich darauf vor, über längere Zeiträume hinweg immer wieder Schutzräume aufsuchen zu müssen und wegen Luftraumsperrungen und Flugausfällen das Land nicht verlassen zu können. Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut. Vergewissern Sie sich stets über die genaue Lage des nächstgelegenen Schutzraums.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam und verhalten Sie sich stets vorsichtig.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
  • Bei Fragen zu gebuchten Flügen/Reisen in die Region kontaktieren Sie Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 09.06.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 09.06.2026

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- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Sicherheitslage

Ende Februar 2026 begannen militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA/Israel und Iran sowie in der Folge zwischen Hisbollah-Miliz und Israel. Seit Mitte April 2026 bestand eine temporäre Verständigung auf eine Waffenruhe zwischen Israel und Libanon, die jedoch brüchig war. Anfang Juni einigten sich Israel und Libanon unter Vermittlung der USA erneut auf die Umsetzung der Waffenruhe. Die Hisbollah-Miliz hat die Vereinbarung jedoch klar abgelehnt und angekündigt, die Angriffe auf Israel fortzusetzen. Die israelische Armee kämpft weiterhin mit Bodentruppen und Luftangriffen in Libanon. Israel wurde vom 7. auf den 8. Juni 2026 seitens der Hisbollah-Miliz aus dem Libanon, der Huthi-Miliz aus Jemen und aus Iran mit Raketen und Drohnen angegriffen.

Die Sicherheitslage in der gesamten Region bleibt also weiterhin höchst volatil. Das Risiko einer kurzfristigen Verschärfung der Sicherheitslage besteht unvermindert fort. Einige Fluggesellschaften haben Einschränkungen des Flugverkehrs angekündigt.

In Gaza gilt seit Oktober 2025 ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas. Auch wenn der Waffenstillstand brüchig ist, wird er bislang von keiner Seite grundsätzlich in Frage gestellt. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass im Fall eines Scheiterns des von USA verhandelten 20-Punkte-Plans die israelische Militäroperation wiederaufgenommen wird.

Aufgrund der angespannten Gesamtsituation besteht weiterhin ein hohes Risiko terroristischer Anschläge auf touristische Ziele, Verkehrsknotenpunkte, Märkte und Einkaufszentren sowie lokale Behörden. Orte, an denen sich gewöhnlich ausländische Reisende aufhalten, können einem höheren Risiko für Anschläge ausgesetzt sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv und Jerusalem, mehrfach Anschläge verübt, die zuletzt am 7. Juni 2026 in Zentralisrael ein Todesopfer forderten. Die israelische Armee hält nach wie vor hat eine große Anzahl von Truppen in den militärisch besetzten Palästinensischen Gebiete vor. Insbesondere im Westjordanland kommt es regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem hat Israel im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet und die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft; einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auch auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe der palästinensischen Städte Nablus und Hebron deutlich zugenommen.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung.
  • Registrieren Sie sich und Ihre mitreisenden Familienangehörigen in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Bereiten Sie sich darauf vor, über längere Zeiträume hinweg immer wieder Schutzräume aufsuchen zu müssen und wegen Luftraumsperrungen und Flugausfällen das Land nicht verlassen zu können. Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut. Vergewissern Sie sich stets über die genaue Lage des nächstgelegenen Schutzraums.
  • Suchen Sie beim Ertönen von Alarmsirenen umgehend (innerhalb von 90 Sekunden) nahegelegene Schutzräume auf und verweilen sie dort für mindestens zehn Minuten nach Abklingen der Sirenen. Sollten keine Schutzräume zur Verfügung stehen, halten Sie sich im Inneren des Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam und verhalten Sie sich stets vorsichtig.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 25.06.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 25.06.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles; Sicherheitslage)
- Sicherheit (Sicherheitshinweis)


Aktuelles
Vor Reisen in den Gazastreifen und in das Westjordanland (mit Ausnahme von Ost-Jerusalem) wird gewarnt.
Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Von Reisen in das Gebiet um den Gazastreifen (sogenannter „Gaza-Envelope“) sowie in den Norden Israels (nördlich der Straße 85 und deren Verlängerung) wird dringend abgeraten.
Von Reisen in andere Landesteile Israels sowie nach Ost-Jerusalem wird abgeraten.

Israel befindet sich formell im Kriegszustand.

Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer

Sicherheitslage

Ende Februar 2026 begannen militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA/Israel und Iran sowie in der Folge zwischen Hisbollah-Miliz und Israel. Seit Mitte April 2026 besteht eine temporäre Verständigung auf eine Waffenruhe zwischen Israel und Libanon.
Am 17. Juni 2026 unterzeichneten die USA und Iran eine Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzungen. Verhandlungen finden sowohl zwischen den USA und Iran als auch zwischen Israel und Libanon statt. Vor allem die Waffenruhe mit Libanon bleibt aber durch gegenseitige Angriffe von Hisbollah-Miliz und israelischer Armee brüchig.

Es besteht weiterhin das Risiko, dass sich die Sicherheitslage in der Region verschärft und es erneut zu Kampfhandlungen, militärischen Schlägen gegen Staaten in der Region sowie Sperrungen des Flugverkehrs kommt.

In Gaza gilt seit Oktober 2025 ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas. Auch wenn der Waffenstillstand brüchig ist, wird er bislang weder von der Hamas, noch von Israel grundsätzlich in Frage gestellt. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass beispielsweise im Fall eines Scheiterns des von den USA verhandelten 20-Punkte-Plans eine israelische Militäroperation wiederaufgenommen wird.

Aufgrund der angespannten Gesamtsituation besteht weiterhin ein hohes Risiko terroristischer Anschläge auf touristische Ziele, Verkehrsknotenpunkte, Märkte und Einkaufszentren sowie lokale Behörden. Orte, an denen sich gewöhnlich ausländische Reisende aufhalten, können einem höheren Risiko für Anschläge ausgesetzt sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv und Jerusalem, mehrfach Anschläge verübt, die zuletzt am 7. Juni 2026 in Zentralisrael ein Todesopfer forderten. Die israelische Armee hält nach wie vor hat eine große Anzahl von Truppen in den militärisch besetzten Palästinensischen Gebiete vor. Insbesondere im Westjordanland kommt es regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem hat Israel im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet und die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft; einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auch auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe der palästinensischen Städte Nablus und Hebron deutlich zugenommen.
  • Registrieren Sie sich und Ihre mitreisenden Familienangehörigen in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Bereiten Sie sich darauf vor, über längere Zeiträume hinweg immer wieder Schutzräume aufsuchen zu müssen und wegen Luftraumsperrungen und Flugausfällen das Land nicht verlassen zu können.
  • Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie bei einem möglichen erneuten Aufflammen der Konflikte wegen Luftraumsperrungen und Flugausfällen das Land gegebenenfalls nicht verlassen können.
  • Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam und verhalten Sie sich stets vorsichtig.
  • Beachten Sie die Sicherheitshinweise im Abschnitt Sicherheit – Terrorismus.
Sicherheit
Siehe Aktuelles

Vor Reisen in den Gazastreifen und in das Westjordanland (mit Ausnahme von Ost-Jerusalem) wird gewarnt.
Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Von Reisen in das Gebiet um den Gazastreifen (sogenannter „Gaza-Envelope“) sowie in den Norden Israels (nördlich der Straße 85 und deren Verlängerung) wird dringend abgeraten.
Von Reisen in andere Landesteile Israels sowie nach Ost-Jerusalem wird abgeraten.

Israel befindet sich formell im Kriegszustand.
Auswärtiges Amt

Gruß
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Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
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Teilreisewarnung Israel und Palästinensische Gebiete 19.07.2026 | Ausreiseempfehlung Gazastreifen und Westjordanland

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Israel und Palästinensische Gebiete
Stand: 19.07.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Vor Reisen in den Gazastreifen und in das Westjordanland (mit Ausnahme von Ost-Jerusalem) wird gewarnt.
Deutsche Staatsangehörige, die sich derzeit im Gazastreifen oder im Westjordanland aufhalten, sollten – sofern möglich - ausreisen.

Von Reisen in das Gebiet um den Gazastreifen (sogenannter „Gaza-Envelope“) sowie in den Norden Israels (nördlich der Straße 85 und deren Verlängerung) wird dringend abgeraten.
Von Reisen in andere Landesteile Israels sowie nach Ost-Jerusalem wird abgeraten.

Israel befindet sich formell im Kriegszustand.

Angriffe der Huthi-Miliz im Roten Meer

Sicherheitslage

Ende Februar 2026 begannen militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA/Israel und Iran sowie in der Folge zwischen Hisbollah-Miliz und Israel. Seit Mitte April 2026 besteht eine temporäre Verständigung auf eine Waffenruhe zwischen Israel und Libanon.
Am 17. Juni 2026 unterzeichneten die USA und Iran eine Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzungen. Verhandlungen finden sowohl zwischen den USA und Iran als auch zwischen Israel und Libanon statt. Vor allem die Waffenruhe mit Libanon bleibt aber durch gegenseitige Angriffe von Hisbollah-Miliz und israelischer Armee brüchig.

Die Sicherheitslage in der Region ist volatil; es kommt trotz der im Juni 2026 zwischen den USA und Iran unterzeichneten Absichtserklärung zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzung wieder vermehrt zu militärischen Schlägen gegen Ziele in der Region. Das Risiko der Ausweitung der Kampfhandlungen sowie Sperrungen des Flugverkehrs bleibt bestehen. Überprüfen Sie vor diesem Hintergrund etwaige Reiseabsichten in oder über die Region.

In Gaza gilt seit Oktober 2025 ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas. Auch wenn der Waffenstillstand brüchig ist, wird er bislang weder von der Hamas, noch von Israel grundsätzlich in Frage gestellt. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass beispielsweise im Fall eines Scheiterns des von den USA verhandelten 20-Punkte-Plans eine israelische Militäroperation wiederaufgenommen wird.

Aufgrund der angespannten Gesamtsituation besteht weiterhin ein hohes Risiko terroristischer Anschläge auf touristische Ziele, Verkehrsknotenpunkte, Märkte und Einkaufszentren sowie lokale Behörden. Orte, an denen sich gewöhnlich ausländische Reisende aufhalten, können einem höheren Risiko für Anschläge ausgesetzt sein. In den letzten Wochen und Monaten wurden in Israel, einschließlich in Tel Aviv und Jerusalem, mehrfach Anschläge verübt, die zuletzt am 7. Juni 2026 in Zentralisrael ein Todesopfer forderten. Die israelische Armee hält nach wie vor hat eine große Anzahl von Truppen in den militärisch besetzten Palästinensischen Gebiete vor. Insbesondere im Westjordanland kommt es regelmäßig zu Militäreinsätzen und in der Folge zu massiven gewalttätigen Ausschreitungen mit zahlreichen Todesopfern und Verletzten.

Zudem hat Israel im Westjordanland eine große Zahl sogenannter „fliegender“ Checkpoints eingerichtet und die Kontrolle an den bestehenden Checkpoints verschärft; einige wurden über längere Zeit geschlossen. Angriffe israelischer Siedler auch auf ausländische Besucher und Aktivisten haben, insbesondere in der Nähe der palästinensischen Städte Nablus und Hebron deutlich zugenommen.
  • Registrieren Sie sich und Ihre mitreisenden Familienangehörigen in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Sollten Sie Israel und die Palästinensischen Gebiete inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Bereiten Sie sich darauf vor, über längere Zeiträume hinweg immer wieder Schutzräume aufsuchen zu müssen und wegen Luftraumsperrungen und Flugausfällen das Land nicht verlassen zu können.
  • Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie bei einem möglichen erneuten Aufflammen der Konflikte wegen Luftraumsperrungen und Flugausfällen das Land gegebenenfalls nicht verlassen können.
  • Machen Sie sich mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) und Hinweisen des israelischen Zivilschutzes vertraut.
  • Befolgen Sie ggf. die Anweisungen des israelischen Zivilschutzes Home Front Command (nur in Israel aufrufbar) oder erkundigen Sie sich telefonisch unter der Rufnummer 104 in englischer Sprache.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam, laden und nutzen Sie die App „Red Alert (Nofzam)“ vor Ort.
  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf.
  • Verfolgen Sie die Lageentwicklung aufmerksam und verhalten Sie sich stets vorsichtig.
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