Reisewarnung Iran 19.07.2026 | Ausreiseaufruf

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reisewarnung Iran 26.06.2025 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Iran
Stand 26.06.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in Iran)


Aktuelles
Sicherheitslage in Iran

Vom 13. Juni bis 24. Juni 2025 hat Israel Luftangriffe auf zahlreiche Ziele in weiten Teilen Irans, insbesondere auch im Stadtgebiet Teherans, durchgeführt. Iran hat mit Gegenschlägen auf Ziele in verschiedenen Teilen Israels reagiert. Mit dem Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und Iran am 24. Juni 2025 wurde die militärische Auseinandersetzung zwischen den beiden Staaten beendet. Ein Wiederaufflammen des Konflikts mit erneuten Angriffen durch Drohnen und Raketenbeschuss kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Der Luftverkehr unterliegt weiterhin starken Einschränkungen.

Die Lage in der gesamten Region bleibt volatil und sehr angespannt.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung.
  • Beachten Sie außerdem unsere ausführlichen Informationen unter „Sicherheit – Terrorismus“ und wägen Sie Ihr individuelles Risiko sehr genau ab.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Iran inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls. Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam.
  • Üben Sie äußerste Zurückhaltung bei Foto- und Videoaufnahmen und machen Sie insbesondere keine Aufnahmen von Einrichtungen, die von Bomben-, Raketen-, Drohneneinschlägen getroffen wurden und Schäden aufweisen. Es besteht die Gefahr von Verhaftungen durch die iranischen Sicherheitskräfte, siehe Sicherheit – Fotografieren und Filmen.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff).
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Iran 08.07.2025 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Iran
Stand 08.07.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in Iran)


Aktuelles
Vor Reisen nach Iran wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Iran zu verlassen.

Die Deutsche Botschaft Teheran ist derzeit für den Besucherverkehr geschlossen und kann auch im Notfall keine konsularische Hilfe vor Ort leisten.

Sicherheitslage in Iran

Mit dem Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und Iran am 24. Juni 2025 wurde die militärische Auseinandersetzung zwischen den beiden Staaten beendet. Eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage in der Region kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden; dies schließt auch mögliche sicherheitsrelevante Vorfälle in Iran sowie ggf. Beeinträchtigungen des regionalen Flugverkehrs mit ein.

Die Lage in der gesamten Region bleibt volatil und sehr angespannt.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung.
  • Beachten Sie außerdem unsere ausführlichen Informationen unter „Sicherheit – Terrorismus“ und wägen Sie Ihr individuelles Risiko sehr genau ab.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Iran inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls. Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam.
  • Üben Sie äußerste Zurückhaltung bei Foto- und Videoaufnahmen und machen Sie insbesondere keine Aufnahmen von Einrichtungen, die von Bomben-, Raketen-, Drohneneinschlägen getroffen wurden und Schäden aufweisen. Es besteht die Gefahr von Verhaftungen durch die iranischen Sicherheitskräfte, siehe Sicherheit – Fotografieren und Filmen.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff).
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Iran 28.08.2025 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Iran
Stand 28.08.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Vor Reisen nach Iran wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Iran zu verlassen.

Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben am 28. August 2025 beschlossen, aufgrund wiederholter und weitreichender iranischer Verletzungen der Wiener Nuklearvereinbarung (JCPoA) von 2015 den sogenannten Snapback-Mechanismus auszulösen. Da iranische Regierungsvertreter in der Vergangenheit mehrfach mit Konsequenzen für diesen Fall gedroht haben, kann nicht ausgeschlossen werden, dass deutsche Interessen und Staatsangehörige von Gegenmaßnahmen in Iran betroffen sein werden.

Die Deutsche Botschaft Teheran kann derzeit nur eingeschränkt konsularische Hilfe vor Ort leisten.
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Iran 15.12.2025 | Ausreiseaufforderung

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Iran
Stand 15.12.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit (Reisewarnung und Ausreiseaufforderung; Innenpolitische Lage: Grenzregion zu Afghanistan und Pakistan)
- Natur und Klima
- Reiseinfos (Zuständige Auslandsvertretung)


Aktuelles
Vor Reisen nach Iran wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Iran zu verlassen. Es besteht die Gefahr willkürlicher Verhaftungen.

Die Deutsche Botschaft Teheran kann derzeit nur eingeschränkt konsularische Hilfe vor Ort leisten.

Sicherheitslage in Iran

Mit dem Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und Iran am 24. Juni 2025 wurde die militärische Auseinandersetzung zwischen den beiden Staaten beendet. Eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage in der Region kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden; dies schließt auch mögliche sicherheitsrelevante Vorfälle in Iran sowie ggf. Beeinträchtigungen des regionalen Flugverkehrs mit ein.

Die Lage in der gesamten Region bleibt volatil und sehr angespannt.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung.
  • Beachten Sie außerdem unsere ausführlichen Informationen unter „Sicherheit – Terrorismus“ und wägen Sie Ihr individuelles Risiko sehr genau ab.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Iran inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls. Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam.
  • Üben Sie äußerste Zurückhaltung bei Foto- und Videoaufnahmen und machen Sie insbesondere keine Aufnahmen von Einrichtungen, die von Bomben-, Raketen-, Drohneneinschlägen getroffen wurden und Schäden aufweisen. Es besteht die Gefahr von Verhaftungen durch die iranischen Sicherheitskräfte, siehe Sicherheit – Fotografieren und Filmen.
  • Halten Sie sich über die aktuelle Nachrichtenlage in den internationalen und lokalen Medien informiert.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff und mobile Kommunikation).
Sicherheit - Reisewarnung
Vor Reisen nach Iran wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Iran zu verlassen. Es besteht die Gefahr willkürlicher Verhaftungen.

Die Deutsche Botschaft Teheran kann derzeit nur eingeschränkt konsularische Hilfe vor Ort leisten.

Innenpolitische Lage
Grenzregion zu Afghanistan und Pakistan

Die Lage an der iranisch-afghanischen Grenze ist unübersichtlich. Insbesondere bei Personen, die die afghanische Staatsangehörigkeit oder sonstige Wurzeln in der Region haben, sind Festnahmen, Inhaftierungen und Abschiebungen nach Afghanistan möglich. Dies gilt auch dann, wenn sie mit einem deutschen Reisepass reisen.

Bereits vor den Protesten aufgrund des Todes von Mahsa Amini war die Sicherheitslage in der Grenzregion zu Pakistan, insbesondere in der Provinz Sistan-Belutschistan, äußerst angespannt. Gleiches gilt für die Sicherheitslage in den Grenzgebieten Irans zu Afghanistan.
  • Beachten Sie die Hinweise unter Sicherheit sowie die geltende Reisewarnung für Afghanistan.
  • Beachten Sie die Hinweise unter Sicherheit, Einreise und Zoll sowie die Teilreisewarnung für Pakistan.
  • Die Deutsche Botschaft Teheran stellt keine Begleitschreiben für die Visumsbeantragung zur Einreise nach Afghanistan oder zur Einreise auf dem Landweg nach Pakistan aus, siehe Einreise und Zoll – Weiterreise in Nachbarländer.
Natur und Klima
Iran liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone. Mit Erdbeben unterschiedlichen Ausmaßes ist in den meisten Teilen des Landes zu rechnen. Das Klima ist kontinental-trocken mit milden Wintern, mit Ausnahme der Gebirge im Norden. Nur an der Golfküste ist es feuchtheiß. Das Land leidet unter einer anhaltenden Dürre; es gibt nur begrenzte Wasservorräte für die großen Städte. Zeitweilige Unterbrechungen der Trinkwasserversorgung haben daher zugenommen.

In den Bergen kann es zu Lawinen, Erdrutschen und Steinschlag kommen. Besonders in der Wintersaison ist Vorsicht geboten. Plötzlich auftretender Starkregen kann zu weitreichenden Überschwemmungen und Beeinträchtigungen des Reiseverkehrs führen. In einigen Landesteilen können ganzjährig Staub- und Sandstürme auftreten.
  • Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und Informationen zur Wasserversorgung im Iran. Achten Sie auf ausreichenden Vorrat an Trink- und Nutzwasser.
  • Bleiben Sie stets auf den ausgewiesenen Wegen und Pisten und verlassen Sie diese nicht. Denken Sie an die Lawinen- und Erdrutschgefahr in den Bergen.
  • Halten Sie sich bei Starkregen von Flussufern fern.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.
Reiseinfos
Siehe Aktuelles.

Zuständige Auslandsvertretung
Die Deutsche Botschaft Teheran arbeitet aktuell aufgrund eingeschränkter technischer und personeller Kapazitäten nicht im vollen Umfang.
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Reisewarnung Iran 02.01.2026 | Ausreiseaufforderung

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Iran
Stand 02.01.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in Iran)


Aktuelles
Sicherheitslage in Iran

Seit dem 28. Dezember 2025 kommt es in Iran zu Demonstrationen. Das Aufgebot an Sicherheitskräften wurde insbesondere an öffentlichen Plätzen teils massiv verstärkt.

Mit dem Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen Israel und Iran am 24. Juni 2025 wurde die militärische Auseinandersetzung zwischen den beiden Staaten beendet. Eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage in der Region kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden; dies schließt auch mögliche sicherheitsrelevante Vorfälle in Iran sowie ggf. Beeinträchtigungen des regionalen Flugverkehrs mit ein.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung.
  • Meiden Sie Demonstrationen und andere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie außerdem unsere ausführlichen Informationen unter „Sicherheit – Terrorismus“ und wägen Sie Ihr individuelles Risiko sehr genau ab.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Iran inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls. Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam.
  • Üben Sie äußerste Zurückhaltung bei Foto- und Videoaufnahmen und machen Sie insbesondere keine Aufnahmen von Einrichtungen, die von Bomben-, Raketen-, Drohneneinschlägen getroffen wurden und Schäden aufweisen. Es besteht die Gefahr von Verhaftungen durch die iranischen Sicherheitskräfte, siehe Sicherheit – Fotografieren und Filmen.
  • Halten Sie sich über die aktuelle Nachrichtenlage in den internationalen und lokalen Medien informiert.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff und mobile Kommunikation).
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Siehe dazu:

BPfeilB Massenproteste | Iran am Abgrund?

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Reisewarnung Iran 13.01.2026 | Ausreiseaufforderung

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Iran
Stand 13.01.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in Iran)


Aktuelles
Sicherheitslage in Iran

Seit dem 28. Dezember 2025 kommt es in Iran zu Demonstrationen. Das Aufgebot an Sicherheitskräften wurde insbesondere an öffentlichen Plätzen teils massiv verstärkt. Derzeit sind Internetverbindungen weitestgehend unterbrochen; auch Telefonverbindungen sind zeitweise blockiert. Der Flugverkehr ist beeinträchtigt.

Eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage in der Region sowie weitere militärische Auseinandersetzungen können weiterhin nicht ausgeschlossen werden.

Die Lage in der gesamten Region bleibt volatil und sehr angespannt.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung.
  • Meiden Sie Demonstrationen und andere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie außerdem unsere ausführlichen Informationen unter „Sicherheit – Terrorismus“ und wägen Sie Ihr individuelles Risiko sehr genau ab.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Iran inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls. Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam.
  • Üben Sie äußerste Zurückhaltung bei Foto- und Videoaufnahmen und machen Sie insbesondere keine Aufnahmen von Einrichtungen, die von Bomben-, Raketen-, Drohneneinschlägen getroffen wurden und Schäden aufweisen. Es besteht die Gefahr von Verhaftungen durch die iranischen Sicherheitskräfte, siehe Sicherheit – Fotografieren und Filmen.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff und mobile Kommunikation).
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Siehe dazu:

BPfeilB Massenproteste | Iran am Abgrund?

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Reisewarnung Iran 14.01.2026 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Iran
Stand 14.01.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in Iran)


Aktuelles
Sicherheitslage in Iran

Die Sicherheitslage in Iran und der gesamten Region ist äußerst volatil und sehr angespannt. Eine weitere Verschärfung sowie militärische Auseinandersetzungen können nicht ausgeschlossen werden. Es kann jederzeit zu noch weitergehenden Einschränkungen des Flugverkehrs, inklusive der Stornierung von Flügen sowie der Sperrung von Lufträumen, kommen.

Seit dem 28. Dezember 2025 kommt es in Iran zu Demonstrationen, gegen die die Sicherheitsbehörden mit großer Härte vorgehen. Es kam zu zahlreichen Toten und Verletzten. Das Aufgebot an Sicherheitskräften wurde insbesondere an öffentlichen Plätzen teils massiv verstärkt. Derzeit sind Internetverbindungen weitestgehend unterbrochen; auch Telefonverbindungen sind zeitweise blockiert. Der Flugverkehr ist beeinträchtigt.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung.
  • Meiden Sie Demonstrationen und andere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie außerdem unsere ausführlichen Informationen unter „Sicherheit – Terrorismus“ und wägen Sie Ihr individuelles Risiko sehr genau ab.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Iran inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls. Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam.
  • Üben Sie äußerste Zurückhaltung bei Foto- und Videoaufnahmen und machen Sie insbesondere keine Aufnahmen von Einrichtungen, die von Bomben-, Raketen-, Drohneneinschlägen getroffen wurden und Schäden aufweisen. Es besteht die Gefahr von Verhaftungen durch die iranischen Sicherheitskräfte, siehe Sicherheit – Fotografieren und Filmen.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff und mobile Kommunikation).
Auswärtiges Amt


Siehe dazu:

BPfeilB Iran | Wie instabil ist die Lage?

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Reisewarnung Iran 21.01.2026 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Iran
Stand 21.01.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in Iran)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Gesundheit (Malaria)


Aktuelles
Sicherheitslage in Iran

Die Sicherheitslage in Iran und der gesamten Region ist äußerst volatil und sehr angespannt. Eine weitere Verschärfung sowie militärische Auseinandersetzungen können nicht ausgeschlossen werden. Es kann jederzeit zu noch weitergehenden Einschränkungen des Flugverkehrs, inklusive der Stornierung von Flügen sowie der Sperrung von Lufträumen, kommen.

Im Dezember/Januar kam es in Iran zu Demonstrationen, gegen die die Sicherheitsbehörden mit großer Härte vorgingen. Es kam zu zahlreichen Toten und Verletzten. Das Aufgebot an Sicherheitskräften wurde teils massiv verstärkt. Internetverbindungen sind weiterhin massiv beschränkt; der Flugverkehr ist beeinträchtigt.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung.
  • Meiden Sie Demonstrationen und andere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie außerdem unsere ausführlichen Informationen unter „Sicherheit – Terrorismus“ und wägen Sie Ihr individuelles Risiko sehr genau ab.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Iran inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls. Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam.
  • Üben Sie äußerste Zurückhaltung bei Foto- und Videoaufnahmen und machen Sie insbesondere keine Aufnahmen von Einrichtungen, die von Bomben-, Raketen-, Drohneneinschlägen getroffen wurden und Schäden aufweisen. Es besteht die Gefahr von Verhaftungen durch die iranischen Sicherheitskräfte, siehe Sicherheit – Fotografieren und Filmen.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff und mobile Kommunikation).
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles.

Seit dem Tod der jungen Iranerin Jina Mahsa Amini im September 2022 ist die Sicherheitslage im Land angespannt. Die Demonstrationen von Ende Dezember/Anfang Januar 2026 führten zu einer sehr großen Zahl an Toten und Verletzten. Es kann aufgrund der anhaltenden Repression durch die Sicherheitskräfte weiterhin zu (spontanen) Protesten kommen. Polizei- und Sicherheitskräfte können gewaltsam gegen Demonstrierende vorgehen. Dies betrifft insbesondere Provinzen mit einem hohen Anteil ethnisch-religiöser Minderheiten (z.B. Sistan-Belutschistan, Kurdistan). Im räumlichen Umfeld von Demonstrationen können Protestierende und auch unbeteiligte ausländische Staatsangehörige willkürlich verhaftet werden.

Die Kommunikationsdienste sind weitgehend eingeschränkt (insbesondere mobiles Internet, Instagram, VPNs).

In der Vergangenheit wurden deutsche Reisende, die engen Kontakt zu iranischen Staatsangehörigen im Rahmen von Couchsurfing oder anderer privater Übernachtungsformen hatten, wegen Verstoßes gegen die muslimischen Moralvorstellungen und/oder Verdachts der Sicherheitsgefährdung festgenommen. Enger Kontakt zwischen ausländischen und iranischen Staatsangehörigen kann auch die beteiligten iranischen Staatsangehörigen in ernsthafte Gefahr bringen. Einreise und Aufenthalt in Iran zu einem anderen Zweck, als im iranischen Visum angegeben, ist unter Umständen strafbar, siehe Reiseinfos – Besondere Verhaltenshinweise.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung für alle deutschen Staatsangehörigen in Iran.
  • Die Sicherheitslage kann sich im gesamten Land schnell und unvorhersehbar ändern.
  • Falls Sie sich dennoch im Land aufhalten, verhalten Sie sich sehr umsichtig und meiden Sie unbedingt Demonstrationen und Menschenansammlungen großräumig.
  • Meiden Sie intensiven Kontakt mit iranischen Staatsangehörigen. Sie können sich und andere in ernsthafte Gefahr bringen.
  • Verzichten Sie auf Couchsurfing oder andere über soziale Netzwerke organisierte private Übernachtungsformen.
  • Nutzen Sie ihr Visum ausschließlich zum darin angegebenen Zweck. Visumsmissbrauch kann gravierende Folgen bis zur Festnahme und Verurteilung oder Abschiebung haben.
  • Fotografieren und filmen Sie insgesamt nur sehr zurückhaltend und nur mit Genehmigung der aufgenommenen Personen; nutzen Sie auf keinen Fall Drohnen, siehe Sicherheit – Fotografieren und Filmen.
  • Meiden Sie Äußerungen zu politischen Verhältnissen und Geschehnissen im Iran.
  • Verfolgen Sie während Ihres Aufenthalts die aktuelle politische Lage und informieren Sie sich über die lokalen Medien oder in Ihrer Unterkunft über aktuelle Entwicklungen.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich zu iranischen Feiertagen.
  • Seien Sie an folgenden Daten besonders vorsichtig:
    • 3. Januar - Todestag von General Kassem Soleimani
    • 11. Februar – Revolutionstag
    • Ghods-Tag - (jährliche Änderung des genauen Datums)
    • 3. Juni Todestag von Imam Khomeini
    • Juli Ashoora Trauerperiode mit landesweiten Trauerprozessionen
      (jährliche Änderung des genauen Datums)
    • 16. September - Todestag von Mahsa Amini
    • 4. November - Besetzung der US-Botschaft
    • 7. Dezember - sog. Studententag.
Grenzregion zu Afghanistan und Pakistan
Die Lage an der iranisch-afghanischen Grenze ist unübersichtlich. Insbesondere bei Personen, die die afghanische Staatsangehörigkeit oder sonstige Wurzeln in der Region haben, sind Festnahmen, Inhaftierungen und Abschiebungen nach Afghanistan möglich. Dies gilt auch dann, wenn sie mit einem deutschen Reisepass reisen.

Bereits vor den Protesten aufgrund des Todes von Mahsa Amini war die Sicherheitslage in der Grenzregion zu Pakistan, insbesondere in der Provinz Sistan-Belutschistan, äußerst angespannt. Gleiches gilt für die Sicherheitslage in den Grenzgebieten Irans zu Afghanistan.
  • Beachten Sie die Hinweise unter Sicherheit sowie die geltende Reisewarnung für Afghanistan.
  • Beachten Sie die Hinweise unter Sicherheit, Einreise und Zoll sowie die Teilreisewarnung für Pakistan.
  • Die Deutsche Botschaft Teheran stellt keine Begleitschreiben für die Visumsbeantragung zur Einreise nach Afghanistan oder zur Einreise auf dem Landweg nach Pakistan aus, siehe Einreise und Zoll – Weiterreise in Nachbarländer.
Gesundheit
Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Nach 4 Jahren ohne lokale Malariafälle hat sich 2022 wieder eine lokale Malariatransmission etabliert (Plasmodium falciparum und Plasmodium vivax) in Teilen der Provinzen Sistan-Belutschistan und Hormozgan. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko besteht ganzjährig und ist regional unterschiedlich.
  • Ganzjährig mittleres Risiko: Teile der Provinzen Sistan-Belutschistan, die an Pakistan angrenzen
  • Ganzjährig geringes Risiko: Rest der Provinz Sistan-Belutschistan und Teile der Provinzen Hormozgan und Kerman
    • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts über konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
    • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
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Siehe dazu:

BPfeilB Iran | Wie instabil ist die Lage?

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Reisewarnung Iran 26.02.2026 | Ausreiseaufruf

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Iran
Stand 26.02.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in Iran)


Aktuelles
Sicherheitslage in Iran

Die Sicherheitslage in der Region ist angespannt. Bei einer Eskalation könnte es auch in Iran zu sicherheitsrelevanten Vorfällen kommen. Zudem muss jederzeit mit Einschränkungen des Flugverkehrs gerechnet werden: Flüge könnten storniert werden und auch längerfristige Sperrungen des Luftraums sind möglich.

Im Dezember/Januar kam es in Iran zu Demonstrationen, gegen die die Sicherheitsbehörden mit großer Härte vorgingen. Es kam zu zahlreichen Toten und Verletzten. Das Aufgebot an Sicherheitskräften wurde teils massiv verstärkt. Internetverbindungen sind weiterhin massiv beschränkt; der Flugverkehr ist beeinträchtigt.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung.
  • Meiden Sie Demonstrationen und andere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie außerdem unsere ausführlichen Informationen unter „Sicherheit – Terrorismus“ und wägen Sie Ihr individuelles Risiko sehr genau ab.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Iran inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls. Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam.
  • Üben Sie äußerste Zurückhaltung bei Foto- und Videoaufnahmen und machen Sie insbesondere keine Aufnahmen von Einrichtungen, die von Bomben-, Raketen-, Drohneneinschlägen getroffen wurden und Schäden aufweisen. Es besteht die Gefahr von Verhaftungen durch die iranischen Sicherheitskräfte, siehe Sicherheit – Fotografieren und Filmen.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff und mobile Kommunikation).
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Reisewarnung Iran 28.02.2026 | Ausreiseaufruf

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Stand 28.02.2026

Letzte Änderungen:
- Eilmeldung
- Aktuelles (Sicherheitslage in Iran)


Eilmeldung
Vor Reisen in die folgenden Staaten bzw. Gebiete wird gewarnt:

Israel/Palästinensische Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Jemen.


Am Morgen des 28. Februar 2026 haben Israel und die USA mit Luftschlägen gegen Ziele in Iran begonnen. Es folgten Luftangriffe aus Iran auf Israel und weitere Ziele in der Region. Mit weiteren Angriffen muss gerechnet werden.
Die Lufträume von Israel und Iran wurden gesperrt. Es kann jederzeit zur Sperrung weiterer Lufträume in der Region kommen. Mehrere Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt.

Falls Sie sich in der Region aufhalten:
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND). Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Halten Sie Ihre Daten stets aktuell.
  • Nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst. Suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
Aktuelles
Sicherheitslage in Iran

Am Morgen des 28. Februar 2026 haben Israel und die USA mit Luftschlägen gegen Ziele in Iran begonnen. Es folgten Luftangriffe aus Iran auf Israel und weitere Ziele in der Region. Mit weiteren Angriffen muss gerechnet werden.

Die Lufträume von Israel und Iran wurden gesperrt; auch längerfristige Sperrungen sind möglich. Mehrere Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt. Weitere Lufträume in der Region können jederzeit ebenfalls gesperrt werden.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Iran inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls. Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte, verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Demonstrationen und andere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie außerdem unsere ausführlichen Informationen unter „Sicherheit – Terrorismus“ und wägen Sie Ihr individuelles Risiko sehr genau ab.
  • Üben Sie äußerste Zurückhaltung bei Foto- und Videoaufnahmen und machen Sie insbesondere keine Aufnahmen von Einrichtungen, die von Bomben-, Raketen-, Drohneneinschlägen getroffen wurden und Schäden aufweisen. Es besteht die Gefahr von Verhaftungen durch die iranischen Sicherheitskräfte, siehe Sicherheit – Fotografieren und Filmen.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff und mobile Kommunikation).
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Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
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Reisewarnung Iran 02.03.2026 | Ausreiseaufruf

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Iran
Stand 02.03.2026

Letzte Änderungen:
- Eilmeldung
- Aktuelles (Sicherheitslage in Iran)


Eilmeldung
Vor Reisen in die folgenden Staaten bzw. Gebiete wird gewarnt:

Israel/Palästinensische Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Jemen.


Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt. Auch weitere Luftraumsperrungen sind möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen.

Falls Sie sich in der Region aufhalten:
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND). Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Halten Sie Ihre Daten stets aktuell.
  • Nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst. Suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
  • Beachten Sie bitte auch unsere FAQ zur aktuellen Lage im Nahen und Mittleren Osten.
Aktuelles
Sicherheitslage in Iran

Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt. Auch weitere Luftraumsperrungen sind möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen.
  • Beachten Sie die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung!
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Iran inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Demonstrationen und andere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie außerdem unsere ausführlichen Informationen unter „Sicherheit – Terrorismus“ und wägen Sie Ihr individuelles Risiko sehr genau ab.
  • Üben Sie äußerste Zurückhaltung bei Foto- und Videoaufnahmen und machen Sie insbesondere keine Aufnahmen von Einrichtungen, die von Bomben-, Raketen-, Drohneneinschlägen getroffen wurden und Schäden aufweisen. Es besteht die Gefahr von Verhaftungen durch die iranischen Sicherheitskräfte, siehe Sicherheit – Fotografieren und Filmen.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff und mobile Kommunikation).
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Iran 11.03.2026 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Iran
Stand 11.03.2026

Letzte Änderungen:
- Eilmeldung
- Aktuelles (Aktuelles; Sicherheitslage in Iran)
- Sicherheit /Reisewarnung)
- Reiseinfos (Zuständige Auslandsvertretung)


Eilmeldung
Vor Reisen in die folgenden Staaten bzw. Gebiete wird gewarnt:

Israel/Palästinensische Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Jemen.


Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt; weitere Luftraumsperrungen bleiben möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt oder stark eingeschränkt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen. Auch wenn einige Staaten ihre Lufträume inzwischen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen für ein eingeschränktes Flugangebot wieder geöffnet haben, kann die weitere Entwicklung der Sicherheitslage in der Region nicht vorhergesagt werden. Vor Reisen in die o.g. Staaten der Region wird weiterhin gewarnt.

Falls Sie sich in der Region aufhalten:
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND). Weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Halten Sie Ihre Daten stets aktuell.
  • Nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst. Suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Seien Sie sich des aktuell erhöhten Risikos im Umfeld US-amerikanischer Einrichtungen bewusst. Meiden Sie diese möglichst weiträumig.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter.
  • Beachten Sie bitte auch unsere FAQ zur aktuellen Lage im Nahen und Mittleren Osten.
Aktuelles
Vor Reisen nach Iran wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Iran zu verlassen. Es besteht die Gefahr willkürlicher Verhaftungen.

Das Personal der Deutschen Botschaft Teheran wurde aufgrund der Sicherheitslage temporär aus Iran verlegt und kann derzeit keine konsularische Hilfe gewährleisten.

Sicherheitslage in Iran

Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region. Die Lufträume mehrerer Staaten wurden gesperrt; weitere Luftraumsperrungen bleiben möglich. Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region eingestellt oder stark eingeschränkt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze wie bspw. die Flughäfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar betroffen. Auch wenn einige Staaten ihre Lufträume inzwischen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen für ein eingeschränktes Flugangebot wieder geöffnet haben, kann die weitere Entwicklung der Sicherheitslage in der Region nicht vorhergesagt werden.
  • Beachten Sie unbedingt die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung!
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Iran inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Demonstrationen und andere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie außerdem unsere ausführlichen Informationen unter „Sicherheit – Terrorismus“ und wägen Sie Ihr individuelles Risiko sehr genau ab.
  • Üben Sie äußerste Zurückhaltung bei Foto- und Videoaufnahmen und machen Sie insbesondere keine Aufnahmen von Einrichtungen, die von Bomben-, Raketen-, Drohneneinschlägen getroffen wurden und Schäden aufweisen. Es besteht die Gefahr von Verhaftungen durch die iranischen Sicherheitskräfte, siehe Sicherheit – Fotografieren und Filmen.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff und mobile Kommunikation).
Sicherheit - Reisewarnung
Vor Reisen nach Iran wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Iran zu verlassen. Es besteht die Gefahr willkürlicher Verhaftungen.

Das Personal der Deutschen Botschaft Teheran wurde aufgrund der Sicherheitslage temporär aus Iran verlegt und kann derzeit keine konsularische Hilfe gewährleisten.


Reiseinfos
Siehe Aktuelles

Zuständige Auslandsvertretung

Das Personal der Deutschen Botschaft Teheran wurde aufgrund der Sicherheitslage temporär aus Iran verlegt und kann derzeit keine konsularische Hilfe gewährleisten.
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Reisewarnung Iran 10.04.2026 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Iran
Stand 10.04.2026

Letzte Änderungen:
- Eilmeldung
- Aktuelles (Willkürliche Festnahmen und Strafverfolgung)


Eilmeldung
Vor allen Reisen in die folgenden Staaten bzw. Gebiete wird weiterhin gewarnt:

Israel/Palästinensische Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Jemen.


Reisewarnungen gelten auch für Transitaufenthalte zum Weiterflug in andere Staaten.

Ende Februar 2026 begannen militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA/Israel und Iran. Seitdem kam es zu Angriffen von Iran und Iran-nahen Milizen auf verschiedene Ziele in der Region, u.a. auch auf zivile Einrichtungen wie Hotels, Flughäfen und Büro- und Wohngebäude.

Am 8. April 2026 gaben die Konfliktparteien eine zweiwöchige Waffenruhe bekannt. Israel teilte mit, Angriffe gegen Ziele der Hisbollah-Miliz in Libanon fortzusetzen. Die Sicherheitslage in der gesamten Region bleibt höchst volatil. Seit Bekanntgabe der Waffenruhe gab es weiterhin vereinzelte Angriffe auf Ziele in der Region. Eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage kann nicht ausgeschlossen werden. Es besteht weiterhin eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge.

Zahlreiche Fluggesellschaften haben den Flugbetrieb in die Region aufgrund von Luftraumsperrungen und Sicherheitsbedenken eingestellt oder stark eingeschränkt. Hiervon sind auch internationale Drehkreuze in den Golfstaaten betroffen. Auch wenn einige Staaten ihre Lufträume inzwischen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen für ein eingeschränktes Flugangebot wieder geöffnet haben, können erneute Luftraumschließungen und sonstige Einschränkungen des Flugverkehrs nicht ausgeschlossen werden.

Falls Sie sich trotz der geltenden Reisewarnung in der Region aufhalten:
  • Registrieren Sie sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND) und weisen Sie auch andere Deutsche auf diese Möglichkeit hin. Prüfen Sie regelmäßig, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Dies gilt insbesondere, wenn Sie zwischenzeitlich in ein anderes Land weitergereist sind.
  • Seien Sie sich des aktuell erhöhten Risikos im Umfeld US-amerikanischer, israelischer und jüdischer Einrichtungen sowie kritischer Infrastruktur bewusst. Meiden Sie diese möglichst weiträumig.
  • Nehmen Sie Warnungen vor bevorstehenden Luftangriffen ernst. Suchen Sie bei Alarm umgehend nahegelegene Schutzräume oder das Innere eines Gebäudes auf und bleiben Sie Fenstern fern.
  • Informieren Sie sich regelmäßig zur aktuellen Lage über die Medien.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter. Wählen Sie für den Transit zu anderen Reisezielen möglichst Verbindungen außerhalb der vom Konflikt betroffenen Region.
  • Beachten Sie bitte auch unsere FAQ zur aktuellen Lage im Nahen und Mittleren Osten.
Aktuelles
Willkürliche Festnahmen und Strafverfolgung
Für deutsche Staatsangehörige besteht die konkrete Gefahr, willkürlich festgenommen, verhört und zu langen Haftstrafen verurteilt zu werden. Vor allem Doppelstaater, die neben der deutschen auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzen, sind gefährdet. In jüngster Vergangenheit kam es zu einer Vielzahl willkürlicher Verhaftungen ausländischer Staatsangehöriger.

Vor Reisen nach Iran wird daher gewarnt.


Verhaftungen und Verurteilungen können jederzeit aufgrund konstruierter Vorwände wie beispielsweise Spionagevorwürfen erfolgen. Sie können als politisches Druckmittel dienen und setzen so unschuldige Betroffene einer langen Haft unter harten Bedingungen aus. Irankritische Äußerungen, auch vor der Reise und beispielsweise in sozialen Medien, können von iranischer Seite überwacht werden und ein Grund für Strafverfolgung sein. Individualreisende können Spionagevorwürfen ausgesetzt sein, beispielsweise wegen Fotografie. Iranische Behörden verweigern deutsch-iranischen Doppelstaatern ihr Recht auf konsularische Betreuung und machen eine solche Betreuung durch die Deutsche Botschaft Teheran unmöglich. Die Haftbedingungen sind sehr hart; die Versorgung mit medizinisch notwendigen Medikamenten oder medizinisch notwendiger ärztlicher Behandlung ist nicht immer gegeben.

Bei Reisen besteht die Gefahr, dass Gepäck ausführlich durchsucht und gegebenenfalls beschlagnahmt wird. Elektronische Kommunikationsmittel wie Mobiltelefone, Notebooks, Tablets können eingehenden Untersuchungen unterzogen und die ausgelesenen Daten als Vorwand für strafrechtliche Vorwürfe genutzt werden. Besonders gefährdet sind Individualreisende, zum Beispiel mit einem Motorrad, Fahrrad oder Reisemobil/Camper, denn die Daten in elektronischen Karten und Navigationssysteme oder eingegebene Routen, insbesondere zur Planung von Offroad-Fahrten, können von den iranischen Sicherheitsbehörden als Hinweis auf Ausspähungs- und Spionageversuche gewertet werden. Sperrgebiete sind meistens nicht deutlich markiert.

Auch auffälliges Verhalten oder der Gebrauch technischer Geräte wie auffällige Kameras, GPS-Geräte und Drohnen kann zu Kontrollen und schnell zum Spionagevorwurf führen. Die Nutzung von Drohnen ist grundsätzlich verboten. (s.u. Sicherheit – „Fotografieren und Filmen“). Ebenso kann die reine Nähe zu einem militärischen Gebiet, einer nuklearen Anlage oder sonstiger sensibler Einrichtungen für eine Verhaftung und Verurteilung ausreichen. Strafrechtliche Vorschriften sind vage formuliert und können eine Vielzahl an alltäglichen Verhaltensweisen erfassen, ohne dass dies Betroffenen ersichtlich sein muss.

Bereits private Äußerungen oder das Teilen, Kommentieren oder Liken von Beiträgen in sozialen Medien können Tatbestände wie „Spionage“, „Terrorismus“ oder sog. „Korruption auf Erden“ erfüllen und damit zu hohen Haftstrafen oder sogar der Todesstrafe führen. Dasselbe gilt für persönliche Aufzeichnungen wie Videos und Fotos auf dem Handy, Tagebucheinträge und sonstige Notizen sowie private Kontakte, die von den iranischen Gerichten regelmäßig herangezogen werden.

Selbst Personen, die in der Vergangenheit ohne Probleme ein- und ausreisen konnten, können willkürlich aufgrund zeitlich weit zurückliegender oder neuer Tatvorwürfe festgenommen werden. Lange Haftstrafen unter harten Bedingungen sind möglich; bei schwerwiegenderen Vorwürfen auch die Verhängung von Körperstrafen oder der Todesstrafe. Eine anwaltliche Vertretung ist kostenintensiv und kann fünfstellige Eurobeträge erreichen.
  • Für Iran besteht eine Reisewarnung, unterlassen Sie Reisen nach Iran.
  • Unterlassen Sie insbesondere „Abenteuertourismus“ mit Fahrrad, Motorrad, Reisemobil/Camper - hier besteht eine besonders hohe Gefahr einer willkürlichen Verhaftung.
  • Reisen Sie insbesondere nicht nach Iran, wenn Sie sich in der Vergangenheit kritisch gegenüber dem Land und dem politischen System geäußert haben.
    Seien Sie sich bewusst, dass nicht nur in Iran, sondern auch in Deutschland getätigte Meinungsäußerungen und Handlungen in Iran als kritisch wahrgenommen werden können und dort deshalb zu strafrechtlichen Konsequenzen führen können. Dies umfasst bereits die Teilnahme an regimekritischen Demonstrationen in Deutschland, das bloße Teilen oder Liken eines fremden, regierungskritischen Beitrags oder der Besitz regierungskritischer Videos oder Fotos auf dem Handy.
  • Löschen Sie Fotos und Dokumente mit politischem Bezug vor Ihrer Einreise. Beachten Sie, dass Telefongespräche von und zu iranischen Telefonnummern abgehört werden können.
  • Halten Sie sich in Iran von politischen Veranstaltungen, Kundgebungen und grundsätzlich von größeren Menschenansammlungen fern.
  • Umfahren Sie militärische Gebiete sowie nukleare Anlagen weiträumig.
  • Führen Sie für den Fall einer Verhaftung unbedingt benötigte Medikamente in für mehrere Tage ausreichender Menge am Körper mit.
  • Treffen Sie für den Fall einer längerdauernden Verhaftung Vorkehrungen zu familienrechtlichen Angelegenheiten (z. B. zum Sorgerecht für Ihre Kinder oder zur Betreuung von Angehörigen mit Pflegebedarf) und erteilen Sie ggf. Vollmachten zur stellvertretenden Erledigung Ihrer privaten und beruflichen Verpflichtungen.
  • Beachten Sie die Hinweise unter Sicherheit - Innenpolitische Lage sowie Willkürliche Festnahmen und Strafverfolgung und Einreise und Zoll - Deutsch-iranische Doppelstaater.
  • Beachten Sie auch die Hinweise unter Einreise und Zoll zu Einreisekontrolle und Zurückweisungen.
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Reisewarnung Iran 20.04.2026 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Iran
Stand 20.04.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in Iran)


Aktuelles
Vor Reisen nach Iran wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Iran zu verlassen. Es besteht die Gefahr willkürlicher Verhaftungen.

Das Personal der Deutschen Botschaft Teheran wurde aufgrund der Sicherheitslage temporär aus Iran verlegt und kann derzeit keine konsularische Hilfe gewährleisten.

Sicherheitslage in Iran

Ende Februar 2026 begannen militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA/Israel und Iran. Seitdem kam es zu Angriffen von Iran und Iran-nahen Milizen auf verschiedene Ziele in der Region, u.a. auch auf zivile Einrichtungen wie Hotels, Flughäfen und Büro- und Wohngebäude.

Am 8. April 2026 haben die USA, Israel und Iran eine zweiwöchige Waffenruhe bekannt gegeben.

Die Sicherheitslage in der gesamten Region bleibt höchst volatil.

Seit Bekanntgabe der Waffenruhe gab es weiterhin vereinzelte Angriffe auf Ziele in der Region.

Es besteht das Risiko einer erneuten Verschärfung der Sicherheitslage und erneuter Einschränkungen des Flugverkehrs. Es besteht weiterhin eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge.
  • Beachten Sie unbedingt die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung!
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Iran inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Demonstrationen und andere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie außerdem unsere ausführlichen Informationen unter „Sicherheit – Terrorismus“ und wägen Sie Ihr individuelles Risiko sehr genau ab.
  • Üben Sie äußerste Zurückhaltung bei Foto- und Videoaufnahmen und machen Sie insbesondere keine Aufnahmen von Einrichtungen, die von Bomben-, Raketen-, Drohneneinschlägen getroffen wurden und Schäden aufweisen. Es besteht die Gefahr von Verhaftungen durch die iranischen Sicherheitskräfte, siehe Sicherheit – Fotografieren und Filmen.
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Reisewarnung Iran 30.04.2026 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Iran
Stand 30.04.2026

Letzte Änderungen:
- Eilmeldung (gestrichen)
- Aktuelles (Sicherheitslage in Iran)


Aktuelles
Vor Reisen nach Iran wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Iran zu verlassen. Es besteht die Gefahr willkürlicher Verhaftungen.

Das Personal der Deutschen Botschaft Teheran wurde aufgrund der Sicherheitslage temporär aus Iran verlegt und kann derzeit keine konsularische Hilfe gewährleisten.

Sicherheitslage in Iran

Ende Februar 2026 begannen militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA/Israel und Iran. Seitdem kam es zu Luftangriffen auf verschiedene Ziele in Iran und Angriffen von Iran und Iran-nahen Milizen auf verschiedene Ziele in der Region, u.a. auch auf zivile Einrichtungen wie Hotels, Flughäfen und Büro- und Wohngebäude. Am 8. April 2026 haben die USA, Israel und Iran eine Waffenruhe bekannt gegeben.

Die Sicherheitslage in der gesamten Region bleibt dennoch höchst volatil. Das Risiko einer kurzfristigen Verschärfung der Sicherheitslage und erneuter Einschränkungen des Flugverkehrs sowie eine erhöhte abstrakte Gefährdung für terroristische Anschläge bestehen unvermindert fort.
  • Beachten Sie unbedingt die geltende Reisewarnung und Ausreiseaufforderung!
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Schalten Sie auch die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei. Sollten Sie Iran inzwischen verlassen haben, vermerken Sie dies bitte dort ebenfalls.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.
  • Verfolgen Sie Meldungen in Medien aufmerksam.
  • Meiden Sie Demonstrationen und andere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Beachten Sie außerdem unsere ausführlichen Informationen unter „Sicherheit – Terrorismus“ und wägen Sie Ihr individuelles Risiko sehr genau ab.
  • Üben Sie äußerste Zurückhaltung bei Foto- und Videoaufnahmen und machen Sie insbesondere keine Aufnahmen von Einrichtungen, die von Bomben-, Raketen-, Drohneneinschlägen getroffen wurden und Schäden aufweisen. Es besteht die Gefahr von Verhaftungen durch die iranischen Sicherheitskräfte, siehe Sicherheit – Fotografieren und Filmen.
  • Achten Sie vorsorglich auf eine ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff und mobile Kommunikation).
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