"alte" Reisen
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Ferdinand1
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Re: "alte" Reisen
Tanezrouft - Januar 2010:
Um das leidige Thema alg. Mil. zu umgehen, hatte ich schon Adrar und Reggane großzugüg über die vorhanden Umgehungsstraßen umgangen, und dann das:
Der Motor lief nur noch auf Standgas, deshalb schnell im 5. Gang mit 30 km/h zurück zur Piste (15 km im Westen) und voll in den Posten 400 hinein. Nett und höflich wurde ich dann von der einMannwachbesetzung begrüßt (Dieselangebot für "umme" lehnte ich höflichst ab) und sehr bestimmt nach Reggane "zurück"-verwiesen. Ich machte mich also auf den Weg (der Motor lief wieder "normal") nach Norden für 10 km und dann auf einem Bogen in westliche Richtung nach Süden - der Rest problemlos.
Café in BBM
dito (Umgehungsstaßen) in Mali:
und ab im Dunkeln ohne Licht nach Niger ...
Gruß
Ferdi
Um das leidige Thema alg. Mil. zu umgehen, hatte ich schon Adrar und Reggane großzugüg über die vorhanden Umgehungsstraßen umgangen, und dann das:
Der Motor lief nur noch auf Standgas, deshalb schnell im 5. Gang mit 30 km/h zurück zur Piste (15 km im Westen) und voll in den Posten 400 hinein. Nett und höflich wurde ich dann von der einMannwachbesetzung begrüßt (Dieselangebot für "umme" lehnte ich höflichst ab) und sehr bestimmt nach Reggane "zurück"-verwiesen. Ich machte mich also auf den Weg (der Motor lief wieder "normal") nach Norden für 10 km und dann auf einem Bogen in westliche Richtung nach Süden - der Rest problemlos.
Café in BBM
dito (Umgehungsstaßen) in Mali:
und ab im Dunkeln ohne Licht nach Niger ...
Gruß
Ferdi
- Jochen Baumann
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Re: "alte" Reisen
und weiter gehts: Bidon V (Sommer 1985) auf der Tanezrouft Piste
zur Orientierung (auch des obigen Beitrags von Ferdi):
zur Orientierung (auch des obigen Beitrags von Ferdi):
- Jochen Baumann
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Re: "alte" Reisen
in der Regenzeit (Sommer 1985) in Mali zwischen Tessalit und Aguelhok
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Ferdinand1
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Re: "alte" Reisen
Hallo Jochen,
den Bidon V habe ich nur aus sicherer Fernglasentfernung (Karre hinter den Dünen geparkt) gesehen, es standen da schon ein paar LKW in 2010 herum. Die, damals - 2010 - existierenden mil. Posten 200 und 400 - von Reggane nach Süden in km gerechnet - sind auf der aktuellen Michelinkarte ev. immer noch nicht eingetragen (aber irgendwoher kannte ich sie damals schon) - da fährt auch jetzt kaum jemand, der das Interesse hätte, das dem Reifenspezi zu stecken.
DIe (weggeschwemmte) Dammstraße auf Deinem Bild zwischen Tessalit und Aguelhoc habe ich nicht mitbekommen, ich bin vorher links abgebogen. Ich wollte mich in Kidal offiziell anmelden, aber die Zuständigen hatten keinen Bock, weil müde - morgen vielleicht - deshalb die "Nachtfahrt nach (Niger, Tschad) Kamerun" (kaputte LiMa half im Dunkeln).
Gruß
Ferdi
den Bidon V habe ich nur aus sicherer Fernglasentfernung (Karre hinter den Dünen geparkt) gesehen, es standen da schon ein paar LKW in 2010 herum. Die, damals - 2010 - existierenden mil. Posten 200 und 400 - von Reggane nach Süden in km gerechnet - sind auf der aktuellen Michelinkarte ev. immer noch nicht eingetragen (aber irgendwoher kannte ich sie damals schon) - da fährt auch jetzt kaum jemand, der das Interesse hätte, das dem Reifenspezi zu stecken.
DIe (weggeschwemmte) Dammstraße auf Deinem Bild zwischen Tessalit und Aguelhoc habe ich nicht mitbekommen, ich bin vorher links abgebogen. Ich wollte mich in Kidal offiziell anmelden, aber die Zuständigen hatten keinen Bock, weil müde - morgen vielleicht - deshalb die "Nachtfahrt nach (Niger, Tschad) Kamerun" (kaputte LiMa half im Dunkeln).
Gruß
Ferdi
Re: "alte" Reisen
Hallo,
Ich habe die beiden im März 1999 in Libyen getroffen.
Das Foto ist vor dem Campingplatz (in Ubari?), an der Einstiegsdüne zu den Mandara-Seeen entstanden. Das Pärchen muss damals so knapp über 60 gewesen sein. Haben in den 70ern mit dem normalen Arbeitsleben aufgehört, sich einen alten Bauerhof gekauft und dort als Selbstversorger gelebt.
Der Käfer stand auf dem Fahrwerk vom Kübelwagen. Anstand einer Differenzialsperre hatte er für jedes Hinterrad eine Handbremse.
Ich war damals mit der DR350 unterwegs, leider mit Rahmenbruch, aber zum Glück noch fahrbereit.
Mit auf dem Campingplatz war neben anderen ein Unimog mit Kabine, der Fahrer nach eigenen Angaben europäischer Truck-Trailmeister (aber so fuhr er auch die Einstiegsdüne hoch, total gelassen...).
Und eine absolut tolle, schwarze Hündin, namens Fina.
Unsere eigene Hündin habe ich Jahre später danach benannt...
Grüße
Gerd
Der Mensch ist das einzige Tier, das sich für einen Menschen hält!
Re: "alte" Reisen
Von meiner Libyenreise war ich nun so Sahara-infiziert, dass ich dies nun auch meiner Freundin näher bringen wollte.
Aber nicht zu zweit auf dem Motorrad, der erste Geländewagen wurde dafür angeschafft.
Aber nicht zu zweit auf dem Motorrad, der erste Geländewagen wurde dafür angeschafft.
Der Mensch ist das einzige Tier, das sich für einen Menschen hält!
Re: "alte" Reisen
Und nun noch das unvermeidbare Beweisfoto aus 2001.
Guat's Nächtle
Gerd
Guat's Nächtle
Gerd
Der Mensch ist das einzige Tier, das sich für einen Menschen hält!
Re: "alte" Reisen
Algerien Hoggar 1995
-
Ferdinand1
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Re: "alte" Reisen
Hoy,
das nimmt Fahrt auf, von wegen "alte" Reisen - die Jungen können das sicher auch!
Ich suche gerade nach den Bildern, die mein "Hintermann" machte oder ich von ihm als Nachzügler, als wir mit 140/160 km/h (je nach Karre) im Süden Algeriens/Libyens uns langsam nach Süden begaben.
Gefunden:
So long,
Ferdi
P.S.: Fenek, nur 60 Km/h schnell, bei Termit, Niger.
das nimmt Fahrt auf, von wegen "alte" Reisen - die Jungen können das sicher auch!
Ich suche gerade nach den Bildern, die mein "Hintermann" machte oder ich von ihm als Nachzügler, als wir mit 140/160 km/h (je nach Karre) im Süden Algeriens/Libyens uns langsam nach Süden begaben.
Gefunden:
So long,
Ferdi
P.S.: Fenek, nur 60 Km/h schnell, bei Termit, Niger.
Re: "alte" Reisen
Ja, mach mal.Ferdinand1 hat geschrieben: ↑Sa 30. Aug 2025, 08:05Ich suche gerade nach den Bildern, die mein "Hintermann" machte oder ich von ihm als Nachzügler, als wir mit 140/160 km/h (je nach Karre) im Süden Algeriens/Libyens uns langsam nach Süden begaben.
Re: "alte" Reisen
Na Gott sei Dank!! Man sieht doch nun wo und wie - eben ein wirklich abenteuerliche Reise; fast wie zu Hause auf der Autobahn.Ferdinand1 hat geschrieben: ↑Sa 30. Aug 2025, 08:05Hoy,
Gefunden:
Düse, Düse im Schauseschritt.jpg
So long,
Ferdi
P.S.: Fenek, nur 60 Km/h schnell, bei Termit, Niger.
Fenek_60Kmh.jpg
- Jochen Baumann
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Re: "alte" Reisen
Hallo FerdiFerdinand1 hat geschrieben: ↑Sa 30. Aug 2025, 08:05... Fenek, nur 60 Km/h schnell, bei Termit, Niger ...
Neid: ins Tenere hab ich es leider nie geschaft. 1980 wurde uns in Djanet die Weiterfahrt nach Süden (ins Tenere) nicht erlaubt und 1985 in Agadez nicht, weil kein Begleitfahrzeug vorhanden war.
Jochen
- Achim Vogt
- Moderator
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Re: "alte" Reisen
Hoggar 1995! Das ist irgendwie beeindruckend, aber ich bin nicht ganz sicher, ob es nicht auch leichtsinnig war: von 1992 bis 2000 herrschte in Algerien ein blutiger Bürgerkrieg, auch Ausländer waren unter den Opfern. Wäre spannend, mehr darüber zu erfahren, wie Ihr das damals hinbekommen habt.
Ich beteilige mich dann an den alten Reisen ab nächstem Jahr, wenn ich endlich Zeit finde, meine Dias zu digitalisieren ...
Viele Grüße
Achim
Ich beteilige mich dann an den alten Reisen ab nächstem Jahr, wenn ich endlich Zeit finde, meine Dias zu digitalisieren ...
Viele Grüße
Achim
Re: "alte" Reisen
Hallo Achim,
ich war damals mit dem Motorrad allein unterwegs. Jung und blauäugig. Ich habe in der algerischen Botschaft angerufen und nachgefragt, ob die Reise möglich ist....und die haben ja gesagt. Also bin ich los. Ging auch alles gut bis ich auf dem Rückweg von Tam nach In Eker bei einer "falschen" Kontrollstelle von der Strasse geholt wurde. Ich hatte sehr viel Glück, daß der "Verantwortliche" damals sehr die Gastfreundschaft respektierte und ich den "richtigen Reisepass" hatte...
Grüße Hans
ich war damals mit dem Motorrad allein unterwegs. Jung und blauäugig. Ich habe in der algerischen Botschaft angerufen und nachgefragt, ob die Reise möglich ist....und die haben ja gesagt. Also bin ich los. Ging auch alles gut bis ich auf dem Rückweg von Tam nach In Eker bei einer "falschen" Kontrollstelle von der Strasse geholt wurde. Ich hatte sehr viel Glück, daß der "Verantwortliche" damals sehr die Gastfreundschaft respektierte und ich den "richtigen Reisepass" hatte...
Grüße Hans
Re: "alte" Reisen
Was irgendwie verständlich war. Der Weg von Djanet aus war aus verschiedenen Gründen nicht ungefährlich.Jochen Baumann hat geschrieben: ↑Sa 30. Aug 2025, 09:27Neid: ins Tenere hab ich es leider nie geschaft. 1980 wurde uns in Djanet die Weiterfahrt nach Süden (ins Tenere) nicht erlaubt und 1985 in Agadez nicht, weil kein Begleitfahrzeug vorhanden war.
Der individuelle Wüstentourismus strebte zu der Zeit generell einem deutlichen Höhepunkt zu. Orientierungsvermögen, Ausrüstung und Saharakenntnisse waren jedoch umgekehrt proportional zum “Wollen und Bezwingen” der Wüste. (Und von Rommel hatte ja nun auch fast jeder gehört!
In Tam z.B., musste man sich (direkt auf der Gegenseite vom Oued, wo bald die Piste begann) bei einer “Sécurité civile" melden, die zumindest einen Blick auf die Ausrüstung warf und Namen registrierte. Das verhinderte jedoch auch Dramen nicht.
In den berüchtigten Weichsandzonen ab und um Laouni verliessen so manche - auf dem Weg nach In Guezzam und weiter nach Assamaka (beides elend verlorene Militärposten) - freiwillig die Piste. (Einen Fiat 500 hob ich dort mal aus dem Sand, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die zwei kurzen Holzlatten, auf die der Verwegene gebaut hatte, dort ebenfalls versanken, während seine Wasserflaschen auch schnell leerer wurden.)
Manche vertrauten beim Verlassen der Piste auf alte Karten, in denen Brunnen eingezeichnet waren, die sie jedoch nicht fanden. Gefunden wurden dann von algerischen Suchtrupps ihre Leichen. Kurz: das waren keine Nachrichten, die ein Land sich wünscht!



