In der Provinz Bas Congo - und zwar in den Städten Matadi, Moanda, Boma, Songololo, Kasangulu und Kinzaomvwete - kam es am 01.02.2007 zu Unruhen mit bis zu 90 Toten nach Demonstrationen gegen die neue Sitzverteilung im Parlament (bekannte Problematik des Wahlausgangs "Bemba/Kabila"). Die Unruhen halten zurzeit an, allerdings sind bereits UN-Truppen zur Gewährleistung der Sicherheit in die Region unterwegs.
Da hier beide Transitstrecken betroffen sind (Matadi, Moanda, Boma bei Reise via Cabinda und Kasangulu bei Reise via Kinshasa/Brazzaville) ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten.
Seit Anfang des Monats kommt es wieder zu Unruhen im Westen DR Kongos.
Bisher sind Pressemeldungen zufolge mindestens 68 Personen ums Leben gekommen, Dutzende wurden verletzt.
Die Unruhen in der Provinz Bas-Congo haben anfänglich in Luozi, 200 km westlich der Hauptstadt Kinshasa begonnen. Danach breiteten sich die Unruhen von Ort zu Ort weiter aus ... In der Presse wurden die Orte Bandakani, Lufuku und auch Matadi genannt.