E-Track

Karten, GPS und Apps

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ursula
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E-Track

Beitrag von ursula »

E-Track :?:

die Dakar, die Libya Desert Challenge, die Pharaonen Rallye und die eben im Senegal angekommene Heroes Legende http://www.heroeslegend.com/page-2-2-fr.html
waren alle mit http://www.e-track.fr/ ausgerüstet siehe http://www.heroeslegend.com/page-2-3-de.html
Wie funktioniert das? ist das nur für grosse Gruppen oder auch für einzelne Fahrer zu empfehlen?
oder ist es zu teuer?

fragt sich die
Ursula
abacus
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Re: E-Track

Beitrag von abacus »

Hallo Ursula,

das ist ein GPS und ein Sat-fon. Die GPS-Koordianten werden in bestimmten Zeitabständen per SMS an einen Empfänger geschickt, der speichert diese.

Kosten stehen auf der von dir angegebenen Website. 1500€ aufwärts.
Sinn sehe ich bei Rallyes o.ä., soweit die überhaupt Sinn machen, zur Überwachung, ob ein Teilnehmer auf einer vorgegebenen Strecke geblieben ist.

Hätten die in TN entführten ein e-Track gehabt, dann wüßte man jetzt vielleicht noch genauer, wo sie, bzw. ihr Auto sich aufhalten, entführt wären sie deshalb trozdem ...

Grüße
abacus
Alexander
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Re: E-Track

Beitrag von Alexander »

The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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winter
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Re: E-Track

Beitrag von winter »

Hallo,

TTQV kann "das" auch - fuer eine ganze Reihe Fahrzeuge auf einmal. Ideal also, um waehrend einer Ralley alle Fahrzeuge im Auge zu behalten.

TTQV gibts in 3 "Ausbaustufen". Website ist hier: http://www.ttqv.de

P.S.> Bin selbst begeister von der Software - ideal fuer die Offroadnavigation, wenn ich das hier mal so freiheraus sagen darf:-)

Bin nicht verwandt, verschwaegert oder selbst der Chefentwickler - nur begeistert :-)

Viele Gruesse, Klaus
tomduly
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Re: E-Track

Beitrag von tomduly »

Moin,

nun gehts aber wild durcheinander.

- Die von Alexander verlinkten "Gadgets" benötigen allesamt ein GSM-Mobilfunknetz, um ihre SOS-GPS-Botschaft loszuwerden, nützen draußen also gar nichts (und wer am Ksar Ghilane verloren geht und auf das Durchdringen seiner SOS-SMS via Roaming im tunesischen GSM-Netz hofft, dem ist eh nicht zu helfen...)

- Die von Klaus so überschwänglich gelobte Software TTQV nützt nur dem Empfänger solcher Meldungen (weil es - mit geeigneter Zusatzhardware - ebendiese empfangen und geokodieren kann), nicht aber dem, der draußen in der Patsche sitzt.

E-Track und iriTrack nutzen jeweils ein Iridium-Funk-Modem, senden ihre Hilferufe mitsamt Position also übers vom US-Militär (quasi) betriebene Iridium-SatCom-Netz. Ob das unseren 2003 bzw. aktuell Entführten so viel genützt hätte? Ein Schelm, wer angesichts der vielen unklaren Verquickungen diverse Mächte böses dabei denkt?!

Der Vollständigkeit halber möchte ich noch auf den aus dem im Schiffahrts- und Logistikbereich gern genutzten Inmarsat-D+ -Service hinweisen, für den es u.a. die seewasserfesten Skywave DMR-200-Module gibt, die exakt dasselbe wie eingangs erwähntes e-Track können: auf (Notruf-)Knopfdruck oder automatisch oder ferngesteuert ihre GPS-Position per Satellit an einen beliebigen Empfänger funken. Diese Teile halte ich für deutlich ausgereifter als die französischen Module, die mir nen Tick zu selbstgebastelt erscheinen (wie die zugehörige grauslige Webseite auch).

Ich hab zwei DMR200 am laufen, die sich auf Wunsch ihre stündliche Position gegenseitig zufunken (via Satellit - Zentrale - Satellit). Sehr praktisch, wenn zwei Teams ohne Sichtkontakt zueinander in unbekanntem Terrain unterwegs sind, man sieht stets wo die anderen grad sind.

Grüsse

Tom
ursula
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Sahara Sicherheit GPS Tracking

Beitrag von ursula »

hallo zusammen
danke für die Aufklärung :D
Hätten die in TN entführten ein e-Track gehabt, dann wüßte man jetzt vielleicht noch genauer, wo sie, bzw. ihr Auto sich aufhalten, entführt wären sie deshalb trozdem ...
abacus - leider kann ich dir nicht widersprechen, aber die Entführung ist schon mit ein Grund, weshalb ich hier so rumbohre. Das könnte doch eine gute Sache für ängstliche Angehörige sein, oder täusche ich mich da?
Was kostet denn deine Variante etwa Tom?

Vielen Dank - und schöne Grüsse
Ursula
Denis
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Re: E-Track

Beitrag von Denis »

also... da ich auch ein so begeisterter TTQV Anwender bin, hier mal noch ein paar Links zum Thema "unterwegs Tracken mit TTQV":

Remote und Multitracking rund um Touratech:
http://ttqv.de/main.php?content=16

http://ttqv.de/main.php?content=15#Remo ... Fernreisen

Und hier ein Bsp. wie das Webtracking Gateway von TTQV genutzt werden kann (runter scrollen), für die Daheimgebiebenen:
http://www.globeriders.com/live!journal ... l_qv.shtml

Gruß
Denis
abacus
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Re: Sahara Sicherheit GPS Tracking

Beitrag von abacus »

ursula hat geschrieben:Das könnte doch eine gute Sache für ängstliche Angehörige sein
Naja, was bringts, wenn die Angehörigen online die Entführung und Überbringung nach Mali am Bildschirm verfolgen können, bzw. schmeißt ein Entführer das Ding einfach weg, dann kann man eine Rettungsaktion fürs e-Track organisieren.

Auf alle Fälle kein Gewinn an Sicherheit, aber ein weiterer Schritt in eine Überwachungswelt und der Selbstvortäuschung von Sicherheit.

Grüße
abacus
tomduly
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Re: Sahara Sicherheit GPS Tracking

Beitrag von tomduly »

ursula hat geschrieben: Was kostet denn deine Variante etwa Tom?
Hallo,

ein DMR200D Gerät kostet in Kanada im Laden umgerechnet knapp unter EUR 400 (bzw. etwas über CHF 600). Importiert nach DE kostets um EUR 600.
Dazu kommt noch eine monatliche Gebühr von etwa EUR 22 und ca. 25ct je "SMS" vom DMR zur Bodenstation bzw. umgekehrt (vergaß ich zu erwähnen: der Inmarsat D+ Dienst ist bidirektional, man kann also auch Daten von daheim an ein DMR-Modul senden).
Die Inmarsat-Provider bieten schließlich verschiedene Zugänge an, wie man an die SMS-Daten rankommt: auf einer (zugangsgeschützten) Webseite des Providers geokodiert, als Mail in einem Postfach auf dem Provider-Server (die man über POP3/FTP bzw. per Internet abholt) oder kostenpflichtig eine Weiterleitung als SMS ins GSM-Netz auf ein normales Mobiltelefon.

Ob ein permanentes Online-Tracking während der Reise für die Angehörigen so toll ist, weiss ich nicht. Auch wollte ich mich als Reisender nicht permanent von Schwiegermutter und Co "überwacht" wissen... Das induziert nur ggf. unnötige Sorgen, wenn mal die Tracking-Meldungen ausbleiben.

Was anderes ist es, unvorhergesehene Ereignisse/Notsituationen möglichst automatisch zu erfassen und "nach Hause" zu funken.

Ein Reise-Notruf-Idee Konzept hatte ich nach dem algerischen Frühling 2003 mit ein paar Enthusiasten konzipiert, es ist dann aber mangels konkretem Interesse wieder eingestellt worden: ein Web-Portal namens travel-sos.org sollte als automatische Notmeldungs-Verteilplattform dienen, die von den Benutzern weitgehend selbst verwaltet wird. Man kann sich das technisch wie einen Webmail-Dienst (a la gmx oder web.de) vorstellen, bei dem eingehende (SOS-)Meldungen automatisch an vom Benutzer vorher festgelegte Empfänger weitergegeben werden (per E-Mail, per Fax, SMS oder automatisierter Text-to-Speech-Anruf).

Der Benutzer müsste sich vor Reiseantritt bei travel-sos registireren und hinterlegt für verschiedene Notfall-Stufen entsprechende Empfänger. Von travel-sos würden parallel dazu den Empfängern aufbereitete Informationen (vom Benutzer hinterlegt) zugesandt, also z.B. Kontaktdaten von Leuten/Organsiationen/Behörden im Reisegebiet, was er nun zu tun hat, welche Personen/Behörden zu informieren sind usw.

travel-sos würde so eingerichtet, dass es Meldungen verschiedener Kommunikationsmittelwie SAT-Daten-Module (e-Track/iriTrack, DMR200/InmarsatD+), SAT-Telefonie SMS (Thuraya, Globalstar & Co.) sowie für "normale" Mobilfunk-SMS und ggf. für APRS (digitale Amateurfunk-GPS-Meldungen) empfangen und auswerten kann.

Der laufende Betrieb sollte IMHO von einem gemeinnützigen Verein übernommen werden, durch die weitgehende Automatisierung sollte der Aufwand unter der einer Forums-Administration liegen.
Allerdings kostet der Einrichtungsaufwand (Web- und Schnittstellenprogrammierung, Empfangshardware und deren Anbindung an den Webserver) und Betrieb schon etwas, was bedeuten würde, dass der ganze Service für Benutzer nicht kostenfrei sein könnte. Ich hab damals grob kalkuliert, dass man bei 300-500 zahlenden Nutzern mit 10-20 Euro Jahresgebühr das System empfangsseitig kostendeckend betreiben könnte. Womit die Benutzer dann im Fall der Fälle ihre Notrufmeldungen absetzen ist da allerdings noch nicht berücksichtigt, da müsste man sich mit den diversen SAT-Equipment-Anbietern/Vermietern zusammensetzen.

Bewußt wurden in der Konzeption von travel-sos.org professionelle "Rettungszentralen" großer Organisationen nicht engeplant, da sie bei individuellen Offroad-Reisen ohnehin überfordert sind und man nur die Entscheidungsfähigkeit abgibt. Sie würden erst am Ende einer Rettungs-/Bergungskette eingebunden, etwa für Krankenrücktransport.

Bleibt ein Problem bei der Geschichte, die rechtliche Haftung, falls sich jemand darauf verläßt, "geholfen zu werden", seine Notmeldung aufgrund technischer Unzulänglichkeiten jedoch im Datennirvana verpufft und er später jemanden verklagen möchte.

Bin gerne bereit, die Sache wieder weiterzuverfolgen, bräuchte dazu aber engagierte Mitstreiter mit Kenntnissen in Webprogrammierung und Recht sowie nen Verein, der die "Patenschaft" übernimmt...Aber bitte keine "ich hab noch etwas Webspace übrig, kannste haben"-Angebote. Kontaktaufnahme per PN

Grüsse

Tom
Roger-Tecumseh
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Re: E-Track

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Wäre da nicht der Sahara-Club ein interessierter Ansprechpartner?? 8)
PeterM
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Re: E-Track

Beitrag von PeterM »

Ein hinreichend getarntes, fahrzeugfestes System wollte niemand bezahlen - nach 2003 selbst erhoben. Aber das ändert sich vielleicht, starten wir eine Umfrage:

Wieviel wäre den Mitdiskutanten die Hardware für folgende Ausbaustufen wert:

a) Handheld-Gerät, globale Abdeckung, "ungetarnt"
b) fahrzeugfestes System, einigermaßen diskreter Notrufauslöser, also (fast) immer absetzbar
c) getarntes Tracking mit automatischer Überwachung wesentlicher Parameter, eigene Spannungsversorgung, etc.

Grüsse,
Peter
schnorr
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Re: E-Track

Beitrag von schnorr »

wenn ich alleine fahre, aber auch in der gruppe, sende ich allemal jeden abend meine position per satphone an meine kontaktperson, um das suchgebiet einzugrenzen, falls etwas passieren sollte. da denke ich, das ich kein weiteres gerät benötige, oder?

ein bisschen mehr disziplin, was dies betrifft (und da habe ich kein bedenken, das meine schwiegermutter mich überwachen könnte) kann da nicht schaden und spart richtig finanzielle ressourcen.
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
ursula
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E-Tracks

Beitrag von ursula »

hallo Tom und Peter

gibts unterdessen etwas Neues zum E-Tracking?

was machen eure Pläne?

Grüsse
Ursula
tomduly
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Re: E-Track

Beitrag von tomduly »

Hallo Ursula,

da die Nachfrage bislang = 0 war, habe ich das ganze nicht weiter verfolgt. Ich habe meine zwei Inmarsat DMR200-Module vor kurzem abgemeldet und eingemottet.

Es gibt von Zeit zu Zeit Anfragen von Rallye-Veranstaltern, die möchten dann gern kurzfristig 30-40 solcher Tracking-Einheiten mal eben für 14 Tage mieten, "möglichst billig bzw. kostenlos", weil die Teilnehmer solcher Veranstaltungen zunehmend Schiß haben, irgendwo hops zu gehen und die Veranstalter nun "Sicherheit" als Bestandteil ihres Rundum-Sorglos-Pakets entdeckt haben.

Das Problem ist, dass es kaum Equipment-Vermieter gibt, die soviele Leihgeräte einfach mal so vorhalten. Ich hatte vor einigen Jahren die Aufgabe, 50 neue Motorräder bei einer Produktpräsentation mit GPSfähigen Handys auszustatten. Wir mussten dazu Geräte in ganz Europa einsammeln, um die Menge hinzubekommen, das ist dann auch nicht ganz billig.

Und dem werten Einzelreisenden sind 500-800 Euro Investition in ein Notfall-Tracking-Modul offenbar zuviel, das Geld steckt er lieber in eine V2A-Tankstoßstange...oder in Riffelblech für die Motorhaube.

Die Technik ist da, das Interesse in der Selbsfahrerszene ist Null. Vorträge und Messepräsentationen werden mit Interesse aufgenommen, das wars dann auch. Vielleicht liegts auch an der Psychologie: wer sich mit Notfall-Technik befasst, rechnet mit einer Notsituation, will sie zumindest nicht ganz ausschließen. Wer den Gedanken an Gefahren und Notfälle lieber ausblendet, der will sich naturgemäß auch nicht mit der dafür nötigen bzw. sinnvollen Technik beschäftigen.



Grüsse


Tom
PeterM
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Re: E-Track

Beitrag von PeterM »

Hallo,

da kann ich Tom nur beipflichten. Im Buschtaxi-Forum gibt's eine Aktion für ein Wald-und-Wiesen-GSM-basierendes Gerät - das ist offensichtlich der akzeptierte Preisrahmen, und in dem ist kein non-GSM Gerät mit ein wenig Tarnung möglich.

Grüsse,
Peter
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