Tansania als Selberfahrer

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philippe
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Tansania als Selberfahrer

Beitrag von philippe »

Hallo,

habe Tanzania schon mal vor Jahren bereist, damals allerdings mit einem einheimischen Landy inkl. Fahrer. Nun möchten wir dasselbe aber mit unserem 110er tun, immatrikuliert in der Schweiz. Leider musste ich mit Schrecken die Preisliste der Nationalparks zur Kenntnis nehmen. Werden da wirklich 150$ pro "ausländisches" Fahrzeug (über 2t) pro Tag verlangt? Und wie sieht es mit einem Guide aus, ist der immer Pflicht oder nur im Ngorongoro NP? Wir haben nur 3 Sitze im Fahrzeug, sind aber auch 3 Personen... Wie strikt wird das alles gehandhabt?

Und wie sieht es mit Camp Sites aus, müssen die zwingend im voraus reserviert werden, oder kann man da einfach vorbeischauen?

Merci & Gruss, Philippe
christian aus Freiburg
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Re: Tansania als Selberfahrer

Beitrag von christian aus Freiburg »

Ich war jetzt zweimal in Tansania(2007&2008). Hatte aber ein Fahrzeug mit inländischem Kennzeichen, dann sind die Gebühren geringer.
Ihr solltet schon große Mengen an US- Dollar dabeihaben. Andere Währungen werden so gut wie nicht angenommen. Auch TSH nicht von Ausländern.
Hier die Preisübersicht zum Download:

http://www.tanzaniaparks.com/regulation ... _fees.html

Die billigen Publiccampstites (letztes Jahr 30$/Serengeti) sind eine Zumutung. Kein Wasser keine Toiletten, aber alles voller Overlander.
Diese müssen aber nicht vorgebucht werden.
Anders die Special Campsites (50-100$ p.p.) Die liegen besser und sind auch nur für Euch(vorbuchen). Ngorogoro hat Führerpflicht, Einlaß für 4 Stunden.
Preise zum :kotz:

Ansonsten hat es keine Guidepflicht.

Christian

Lese gerade, das in den großen Parks jetzt mit Karte bezahlt werden kann, es ist ja bei diesen Summen auch niemand mehr zuzumuten das ganze Geld bar dabei zuhaben.

http://www.tanzaniaparks.com/news.html#4

Hat jemand schon mal damit bezahlt? Eigentlich konnte man doch nur bei
einer Bank in Arusha mit Karte Geld abheben? Ist das jetzt anders?
desertrover
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Re: Tansania als Selberfahrer

Beitrag von desertrover »

Salut´samme,
ist halt wie immer in A!!
Statt eine ordentliche Politik zu machen, und nicht sich die eigenen Taschen voll ( Politiker ), sodaß auch der Tanzanier sich einen Besuch im NP leisten kann, wird bei den "Kolonialisten" auf die Tube gedrückt.
Möchte mal sehen, wie´s wär, wenn in der EU eine derartige Diskrepanz für Einheimische und Touristen herrschte, und zwar da, wo der Touri keine Chance hat auszukommen; sprich: Man nicht in ein Restaurant etc. etwas abseits gehen kann, wo auch die locals essen.
Was für einen Aufschrei gäbe es, wenn die Museen, Zoos etc. plötzlich für Ausländer die 30- fachen Eintrittspreise aufriefen.
Grüße und happy rovering
Stephan
Robert
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Re: Tansania als Selberfahrer

Beitrag von Robert »

Ueber die Gebühren in Nationalparks kann man sich lange streiten. Aber es gibt doch auch folgendes zu beachten:

1. Der Unterhalt der Nationalparks inkl. Vorgehen gegen Wilderern kostet enorm viel.

2. Die Preise für Einheimische müssten eigentlich viel höher sein, wenn es kostendeckend sein soll. Dies würde aber bedeuten, dass sich kein Einheimischer dies leisten könnte. Somit subventionieren wir als Touris die Preise für die Einheimischen, damit diese auch einmal ihre wunderbaren Parks ansehen können. So schlecht finde ich das gar nicht...In Kenya habe ich viele Schulklassen aus ärmlichen Verhältnisse in Parks getroffen, die einfach begeistert waren.

3. Als vor einiger Zeit Tanzania die Parkgebühren erhöht hat, gab es keine einzige Stornierung von Buchungen. Im Gegenteil die Besucherzahlen stiegen weiter an.

Ich will nicht behaupten, dass sich nicht irgendwer auch bereichert, aber das geschieht nicht nur bei Parkgebühren...
philippe
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Re: Tansania als Selberfahrer

Beitrag von philippe »

Hab grad Antwort von Eunice von TANAPA erhalten:

Die südlichen und westlichen Parks sind noch nicht mit dem elektronischen System ausgestattet, bezahlt wird da also nach wie vor cash oder mit cheques! Ansonsten brauchts so eine spezielle elektronische TANAPA Karte um beim Gate zu bezahlen, die bekommt man bei der CRDB oder EXIM Bank.

Ach und bzgl. foreign registered cars, habe grad gesehen dass die Gebühren nach Leergewicht sind (tare weight) - unser 110 wiegt offiziell leer 1970kg, d.h. "nur" 40 USD pro Tag... uff ;-)

Gruss, Philippe
Birgitt
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Re: Tansania als Selberfahrer

Beitrag von Birgitt »

Kleiner Tipp: die Natur ist auch außerhalb der NP-Grenzen superschön, z.B. Region um den Lake Natron. Kees und Bien, unterwegs mit einem Mercedes 911 Kurzhauber, haben mir im Februar 2008 dazu folgendes geschrieben:
Kees en Bien hat geschrieben:We are just back from a wonderful 5-day safari around Lake Natron, an active volcano and the Serengeti / Ngorogoro Crater area. Just outside the official national parkborders (free) but also in the middle of the wildebeast-migration and great bushcamping.
http://www.afri-kasa-fari.nl/

Gruß
Birgitt
desertrover
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Re: Tansania als Selberfahrer

Beitrag von desertrover »

Robert hat geschrieben:Ueber die Gebühren in Nationalparks kann man sich lange streiten. Aber es gibt doch auch folgendes zu beachten:

1. Der Unterhalt der Nationalparks inkl. Vorgehen gegen Wilderern kostet enorm viel.

2. Die Preise für Einheimische müssten eigentlich viel höher sein, wenn es kostendeckend sein soll. Dies würde aber bedeuten, dass sich kein Einheimischer dies leisten könnte. Somit subventionieren wir als Touris die Preise für die Einheimischen, damit diese auch einmal ihre wunderbaren Parks ansehen können. So schlecht finde ich das gar nicht...In Kenya habe ich viele Schulklassen aus ärmlichen Verhältnisse in Parks getroffen, die einfach begeistert waren.

3. Als vor einiger Zeit Tanzania die Parkgebühren erhöht hat, gab es keine einzige Stornierung von Buchungen. Im Gegenteil die Besucherzahlen stiegen weiter an.

Ich will nicht behaupten, dass sich nicht irgendwer auch bereichert, aber das geschieht nicht nur bei Parkgebühren...
Wenn man zwischen meinen Zeilen liest, schreibe ich genau das gleiche.
Nur bin ich der Meinung, daß man den Afrikanern nicht ständig einen Freifahrtschein für z.B. schlechte Politik, ungleiche (rassistische ) Behandlung etc. ausstellen darf.
Wird ja auch von Afrikanern selbst kritisiert, die ebenfalls der Meinung sind, daß mit der Larmoyanz und den Schuldzuweisungen gen Westen Schluß sein sollte. Wo bleibt die Emanzipation der freien afrikanischen Länder?
Grüße und happy rovering
Stephan
desertrover
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Re: Tansania als Selberfahrer

Beitrag von desertrover »

philippe hat geschrieben:Hab grad Antwort von Eunice von TANAPA erhalten:

Die südlichen und westlichen Parks sind noch nicht mit dem elektronischen System ausgestattet, bezahlt wird da also nach wie vor cash oder mit cheques! Ansonsten brauchts so eine spezielle elektronische TANAPA Karte um beim Gate zu bezahlen, die bekommt man bei der CRDB oder EXIM Bank.

Ach und bzgl. foreign registered cars, habe grad gesehen dass die Gebühren nach Leergewicht sind (tare weight) - unser 110 wiegt offiziell leer 1970kg, d.h. "nur" 40 USD pro Tag... uff ;-)

Gruss, Philippe
Wenn dem so ist, sollte ich mit dem 90er ja auch keine übermässigen Gebühren zu erwarten haben.
Grüße und happy rovering
Stephan
christian aus Freiburg
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Re: Tansania als Selberfahrer

Beitrag von christian aus Freiburg »

Hallo!

Mit einem 90er war ich auch in der Serengeti. Preis bei 2 Personen:
Campsite 30-50$
Auto 40$
Eintritt 50$
Macht bei 2 Personen 200 bis 240$ pro Tag ohne Benzin usw. Zusätzlich
muß aber noch der Parkeintritt für den Ngorogoro bezahlt werden, da die
Transitstrecke nicht kostenfrei ist :cry:

Anbei ein Bild, die Massai haben übrigens eine Art Straßenbenutzungsgebühr eingeführt.
Willst Du durch Ihr Gebiet, musst Du Cash zahlen. Vor dem Natronlake dann wieder ein Kontrollhaus usw... schon etwas merkwürdig.
Jede Sehenswürdigkeit kostet extra und darf nur mit Führer besichtigt werden, z.B. der Wasserfall am Natronlake. Also immer genügeng Dollar dabeihaben...

Gruß Christian

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Naglwitz
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Re: Tansania als Selberfahrer

Beitrag von Naglwitz »

Hallo,

folgende Infos haben Stand Juli 8:
Für Geländewagen von der Größe Landcruiser oder Defender bezahlt man in den Parks 40 USD.
Berauschend die Ngorongoro-Krater-Fee, die nun 200 USD pro Fahrzeug beträgt zusätzlich zur Eintrittsgebühr in den Nationalpark. Wir haben die Krater-Fee nicht am Eingang zum Ngorongoro-NP bezahlt, sondern erst oben am Kraterrand. Da konnte man durchaus mit fehlendem Platz für den Führer argumentieren. Wenn man dann die richtigen Antworten auf die "Prüfungsfragen" kennt, fährt man ohne Führer, dann sieht auch keiner auf die Uhr, was die Ausfahrt betrifft. Man sollte auf die Frage, ob man zum ersten Mal in Tanzania ist, antworten, nein, man ist schon zum wiederholten Mal hier, außerdem sollte man die Verhaltensregeln im Park kennen, die stehen in den üblichen Reiseführern und außerdem auf der Rückseite der Rechnung über den Eintritt in den NP.
Auf der Fahrt vom Klein's Gate zum Lake Natron und weiter nach Süden muss man bei der Ausfahrt vom Lake Natron Schutzgebiet sozusagen Eintritt bezahlen. Da wir der Ansicht sind, dass Gebühr bei der Einfahrt und nicht bei der Ausfahrt eingehoben werden muss, weil man bei der Ausfahrt ja nicht mehr die Entscheidung treffen kann, nicht reinzufahren, haben wir - Moralapostel bitte erspart uns eure Aufschreie! - uns geweigert, diese Gebühr, ebenso wie den Wegzoll in einem Dorf südlich des Natronsees, zu bezahlen. Erfolgreich übrigens.

Mehr hier: http://members.aon.at/naglwitz/Kenia/Tanzania.htm

Gruß
Naglwitz
Christoph Hiluxchrigu
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Re: Tansania als Selberfahrer

Beitrag von Christoph Hiluxchrigu »

Hallo naglwitz,
was heisst hier Moralapostel?
War zwar vor 25 Jahren in Tanzania, aber was ich da lese, kommt mir doch so bekannt vor.
Wir waren damals ein gutes halbes Jahr im Land. Einreise ohne Probleme, einfach korrektes Visum und das war's ... fast. Da wollte irgend so ein Knilch noch eine Strassengebühr ... natürlich bar bezahlt. Leider konnten wir ihm sein Anliegen nicht erfüllen, da wir ja offiziell keine tanzanischen Schilling einführen durften und ausser den offiziellen Banken niemand Fremdwährung wechseln durfte, das wär dann Schwarzmarkt, also illegal gewesen. Nach typischem afrikanischem Palaver ging's dann selbstverständlich auch ohne die Gebühr, nach der dann auch ein halbes Jahr lang im Land drin niemand gefragt hat und die auch bei der Ausreise kein Thema war.
Fazit: Auch wenn's noch so offizeill tönt, oft ist's halt in Afrika anders ... ;-)

Gruess
Chrigu
philippe
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Re: Tansania als Selberfahrer

Beitrag von philippe »

Hallo,

sind nun in Dar Es Salaam ... und wollen weiter in den Selous. Dazu ein paar Fragen, die evtl. jm klären kann?

1. Wie kommt man am besten in den Selous, via Morogoro oder von der Küste südlich von Dar her?

2. Es gibt laut T4A mind. 1 Campsite im Selous, da das ja aber kein NP ist, kann man dennoch einfach hinfahren oder muss man sich vorher anmelden?

3. Wie hoch sind die Gebühren für Selbstfahrer?

Danke im Voraus, Philippe
Birgitt
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Re: Tansania als Selberfahrer

Beitrag von Birgitt »

Hallo Philippe,

hier ein paar Antworten auf deine Fragen, Stand Januar 2008:


1. Wie kommt man am besten in den Selous, via Morogoro oder von der Küste südlich von Dar her?

Wir sind von der Küste (Kilwa Masoko) über Ikwiriri in den Selous. Die Strecke ließ sich sehr gut und einfach befahren. Wir haben den Selous als Transit genutzt, sind also über Morogoro weiter nach Tanga gefahren. Die Morogoro-Strecke fährt sich deutlich langsamer, ist allerdings landschaftlich traumhaft.


2. Es gibt laut T4A mind. 1 Campsite im Selous, da das ja aber kein NP ist, kann man dennoch einfach hinfahren oder muss man sich vorher anmelden?

Zusätzlich zum Eintrittsgeld in den Selous kostete die Übernachtung (Camping) innerhalb des Selous 20 $ p.P., zuzüglich Kosten für einen Ranger, der die Nacht dort mit einem verbringen muss. Wir haben auf eine Übernachtung im Selous verzichtet.

Ob man sich anmelden muss? Für Camping im Selous? Ich glaube nicht. Die Touristen, die wir im Selous getroffen haben, waren alles Lodge-Touristen.

Kleiner Tipp: es gibt einen kleinen, super schönen und in 2007 neu errichteten Campingplatz :arrow: "Selous River Camp" direkt am Rufiji River gelegen am südl. Entrance Gate, 1 km außerhalb des Selous, der Besitzer heißt Kenny, ein irre netter junger Typ. Der Preis lag im Januar 2008 bei 10 $ p.P. Ich habe leider die GPS-Koordinate nicht. Der Campground liegt genau zwischen dem Entrance-Gate des Selous und dem Selous Mbega Camp der Fam. Heep (S 07 45.814'/ E 038 13.824'). Im Zweifel dort einfach nachfragen, wir hatten den Tipp mit Kenny auch von ihnen erhalten. (Darüber hinaus gibt es in dieser Gegend unzählige weitere kleine private Plätze, die als Campingplätze ausgewiesen sind, jedoch nicht am Fluss gelegen)


3. Wie hoch sind die Gebühren für Selbstfahrer?

Im Januar 2008 haben wir für ein Tagesticket im Selous (Transit) 30 $ p.P. gezahlt, zuzüglich 30 $ für das Auto (Fahrzeuge mit tansanischem Nummernschild zahlen 5000 TSH).


Vielleicht hat ja jemand noch weitere und aktuellere Infos.

Euch weiterhin eine gute Reise
Birgitt
philippe
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Re: Tansania als Selberfahrer

Beitrag von philippe »

Hallo zusammen,

hier ein paar Eindrücke von unserer Rundreise im Südwesten Tanzanias, danke für alle Tipps!

Kurz, der Selous war ein Hit. Wir haben schon viele Parks in ganz Afrika gesehen, aber noch keinen wie den Selous. Die Landschaft ist noch sehr wild, es hat fast keine Touristen (obwohl man anscheinend seit 3-4 Jahren versucht den nördlichen Teil des Reserves für Photosafari attraktiver zu machen) und man sieht dennoch viele Tiere - obwohl diese sehr scheu sind, was wohl auch der Jagd zuzuschreiben ist.
Die Anfahrt von Dar es Salaam via Kibiti war auch sehr gemütlich. Bis Kibiti eine perfekte Teerstrasse (ca. 120km), danach eine zuerst sehr gute Piste (etwa 60km), gefolgt von einer etwas weniger guten, z.T. sandigen Piste (nochmals etwa 60km).
Der schön am Rufiji River gelegene Campingplatz Selous River Camp nahe dem Gate kann nur empfohlen werden (ist im T4A drin).

Der einzige Nachteil vom Selous Game Reserve sind IMO die Eintrittspreise. Anscheinend hat man diese im Laufe dieses Jahres beinahe verdoppelt. Wir haben folgende Gebühren für jeweils 24h Eintritt bezahlt: 50$ p.P. plus 15$ p.P. "Übernachtungsgebühr" (und das obwohl wir ausserhalb übernachtet haben, sonst wären es jeweils 25$), und unser nicht in Tanzania immatrikulierter Landy hat nochmals 50$ gekostet. Ich persönlich finde die Preise unverschämt, und auch die Betreiber der Campings/Lodges leiden anscheinend ziemlich darunter. Es ist also gut möglich, dass man diese bald wieder revidiert...

Wir sind dann weiter in den Mikumi NP gereist. Dazu fuhren wir "Transit" durch den Selous gen Norden (normaler Eintrittspreis...) und haben 18km ausserhalb des Reserves auf einem wohl rel. neuen Campingplatz direkt neben der Piste übernachtet (das ehem. Ranger Camping 2 Stunden Fahrt ausserhalb gibt es laut den Rangern nicht mehr). Auch hier waren die Preise unverschämt, 15000 Tsh p.P. für nichts ausser einem knappen Stellplatz, einer "afrikanischen Dusche" und einem Plumsklo. Aber da es das einzige Camping in der Gegend ist...

Die Strecke nach Morogoro ist sehr schön, dauert aber eine Weile, da die Piste durch die Berge zwar gut aber nur langsam zu befahren ist. In Morogoro kann man im Kola Hill Hotel campen, das kostet nicht sehr viel, ist aber auch nicht der Hit (man bekommt immerhin ein Zimmer für die Dusche).

In Mikumi gibt es z.Z. auch nur ein Campingplatz (Genesis Motel), schön ist der nicht, aber für 4$ p.P. ist es OK. Leider sind die Campings im tollen Baobab Valley etwas zu weit weg. Der Mikumi NP ist für mich v.a. landschaftlich reizvoll, Tiere sieht man dagegen nicht so viele. Der Eintritt ist dafür im Vgl. zum Selous moderat (20$ p.P. und 40$ für den Land Rover, gültig 24h), das Camping kostete dafür 30$ p.P.. Wenn man auf Stellplatz 3 jenseits der Transitstrasse geht ist das noch OK (sofern es Wasser hat), Platz 2 dagegen ist eine Zumutung...

Zur "Erholung" waren wir dann noch im Peponi Ressort südlich von Tanga. Das ist absolut die Wucht und jedem zu empfehlen (auch im T4A drin). Super Restaurant, freundliches Personal, sympathische Besitzer, preisgünstig und toll gelegen. Unbedingt auch die Schnorcheltour machen!

Weitere Infos und Photos werde ich in den nächsten Tagen auf unserer Reisehomepage veröffentlichen.

Gruss aus Dar,

Philippe
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