Kenia - Gebühren / Neuregelungen in Nationalparks
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Birgitt
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Kenia: Nationalparks - Neue Preise und Regelungen
Nationalparks
Kenia prüft Preiserhöhungen
21.05.2008
Der Besuch bei Elefanten und Löwen in den kenianischen Nationalparks könnte im Jahr 2009 teurer werden. Der Kenya Wildlife Service (KWS), der die Nationalparks des Landes verwaltet, prüft eine Erhöhung der Eintrittspreise. Das berichtet die Zeitung "Business Daily" unter Berufung auf KWS-Marketingdirektor Andrew Toboso. "Wir überlegen eine Einführung von Saisonzuschlägen", sagte Toboso. Aber auch allgemeine Preiserhöhunge würden überlegt. In den besonders beliebten Nationalparks Kenias müssen Ausländer derzeit 40 US-Dollar (etwa 25,65 Euro) Eintritt am Tag zahlen. In ostafrikanischen Nachbarländern wie Tansania und Ruanda werden für Touristen dagegen bis zu 75 Dollar (48 Euro) Eintritt fällig. Der KWS überlegt dem Bericht zufolge, die kenianischen Parkgebühren den Eintrittspreisen in den Nachbarländern anzupassen, selbst wenn dies zu weniger Besuchern führen sollte, die dafür aber mehr Geld bringen ... mehr
Gruß
Birgitt
Kenia prüft Preiserhöhungen
21.05.2008
Der Besuch bei Elefanten und Löwen in den kenianischen Nationalparks könnte im Jahr 2009 teurer werden. Der Kenya Wildlife Service (KWS), der die Nationalparks des Landes verwaltet, prüft eine Erhöhung der Eintrittspreise. Das berichtet die Zeitung "Business Daily" unter Berufung auf KWS-Marketingdirektor Andrew Toboso. "Wir überlegen eine Einführung von Saisonzuschlägen", sagte Toboso. Aber auch allgemeine Preiserhöhunge würden überlegt. In den besonders beliebten Nationalparks Kenias müssen Ausländer derzeit 40 US-Dollar (etwa 25,65 Euro) Eintritt am Tag zahlen. In ostafrikanischen Nachbarländern wie Tansania und Ruanda werden für Touristen dagegen bis zu 75 Dollar (48 Euro) Eintritt fällig. Der KWS überlegt dem Bericht zufolge, die kenianischen Parkgebühren den Eintrittspreisen in den Nachbarländern anzupassen, selbst wenn dies zu weniger Besuchern führen sollte, die dafür aber mehr Geld bringen ... mehr
Gruß
Birgitt
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Birgitt
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Kenia - Gebühren / Neuregelungen in Nationalparks
Hier die
aktuelle Gebührentabelle 2009 für den Besuch von Nationalparks in Kenia.
Kenia hat zum Besuch der Nationalparks die sogenannte "Smartcard" eingeführt,
d.h. nicht an allen Gates kann mehr mit Bargeld gezahlt werden.
Die Smartcard ist erhältlich bei den "KWS Smartcard Point Of Issue (POI)" sowie darüber
hinaus an einigen NP-Gates (siehe Gebührentabelle, Seite 6).
Gruß
Birgitt
Kenia hat zum Besuch der Nationalparks die sogenannte "Smartcard" eingeführt,
d.h. nicht an allen Gates kann mehr mit Bargeld gezahlt werden.
Die Smartcard ist erhältlich bei den "KWS Smartcard Point Of Issue (POI)" sowie darüber
hinaus an einigen NP-Gates (siehe Gebührentabelle, Seite 6).
Gruß
Birgitt
Re: Kenia - Gebühren / Neuregelungen in Nationalparks
Hallo Birgitt,
erstmal Kompliment zu diesem Forum, super was man sich hier für gehaltvolle Infos holen kann!
Könntest Du mir vielleicht erklären was es genau mit den Re-Entry Preisen auf sich hat?
Ist es so, das wenn ich einen Tag drin war erstmal wieder kurz rausgehe um dann den Re- Entry Preis nutzen zu können? Würde ja schon den Geldbeutel schonen. Müßte man dann jeden Tag wieder zum Gate?
Nachdem ich die Tansaniaparks ja schon wegen der Preise abgeschrieben habe, muss man sich auch in Kenia echt überlegen ob es das wirklich wert ist ( ich zumindest). Was hast du für Empfehlungen, welchen Park sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen? Die Autos mit Aulandskennzeichen werden nicht nochmal extra heftig zur Kasse gebeten? Laut Gebührentabelle ja offensichtlich nicht.
Ich habe gelesen, das es auch unmittelbar ausserhalb des Parks viele Tiere zu sehen gibt, hast du diese Erfahrung auch gemacht?
Wobei - es geht mir persönlich nicht nur um Tiersichtungen, denn die kann ich auch reichlich in Südafrika zu "vernünftigen" Preisen haben, sondern auch um Landschaftlich schöne Parks.
Vielen Dank schonmal für eine Einschätzung!
Gruß Claudia
erstmal Kompliment zu diesem Forum, super was man sich hier für gehaltvolle Infos holen kann!
Könntest Du mir vielleicht erklären was es genau mit den Re-Entry Preisen auf sich hat?
Ist es so, das wenn ich einen Tag drin war erstmal wieder kurz rausgehe um dann den Re- Entry Preis nutzen zu können? Würde ja schon den Geldbeutel schonen. Müßte man dann jeden Tag wieder zum Gate?
Nachdem ich die Tansaniaparks ja schon wegen der Preise abgeschrieben habe, muss man sich auch in Kenia echt überlegen ob es das wirklich wert ist ( ich zumindest). Was hast du für Empfehlungen, welchen Park sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen? Die Autos mit Aulandskennzeichen werden nicht nochmal extra heftig zur Kasse gebeten? Laut Gebührentabelle ja offensichtlich nicht.
Ich habe gelesen, das es auch unmittelbar ausserhalb des Parks viele Tiere zu sehen gibt, hast du diese Erfahrung auch gemacht?
Wobei - es geht mir persönlich nicht nur um Tiersichtungen, denn die kann ich auch reichlich in Südafrika zu "vernünftigen" Preisen haben, sondern auch um Landschaftlich schöne Parks.
Vielen Dank schonmal für eine Einschätzung!
Gruß Claudia
Ein Leben Unterwegs - mit Buschtaxi, Wanderschuhen, Packraft und Fahrrad ins Abseits
Re: Kenia - Gebühren / Neuregelungen in Nationalparks
Hallo Claudia,
hier meine persoenliche Einschaetzung von Ende 2008:
Tsavo West war mir zu organisiert und zu touristisch.
Tsavo East gefaellt mir sehr gut, weil wilder und urspruenglicher, gute Tiersichtungen.
Ideale Alternative zur Transitstrecke Mombasa-Nairobi (dann von der Kueste ueber Malindi in den Park fahren).
Samburu / Buffalo Springs (bei Isiolo) sind beide recht schoen, wegen besserer Tiersichtungen empfehle ich Buffalo.
Shaba bei Isiolo gefiel mir landschaftlich ausgesprochen gut. Tiersichtungen hier jedoch so gut wie keine.
Meru lohnt sich meiner Meinung nach nicht, da voellig zugewachsen.
Man faehrt mehr oder weniger durch einen Grastunnel.
Im Gegensatz zu Tansania sind die Gebuehren fuer Fahrzeuge mit Auslandskennzeichen nicht hoeher.
Gruesse aus Arba Minch, Aethiopien
Siggi
hier meine persoenliche Einschaetzung von Ende 2008:
Tsavo West war mir zu organisiert und zu touristisch.
Tsavo East gefaellt mir sehr gut, weil wilder und urspruenglicher, gute Tiersichtungen.
Ideale Alternative zur Transitstrecke Mombasa-Nairobi (dann von der Kueste ueber Malindi in den Park fahren).
Samburu / Buffalo Springs (bei Isiolo) sind beide recht schoen, wegen besserer Tiersichtungen empfehle ich Buffalo.
Shaba bei Isiolo gefiel mir landschaftlich ausgesprochen gut. Tiersichtungen hier jedoch so gut wie keine.
Meru lohnt sich meiner Meinung nach nicht, da voellig zugewachsen.
Man faehrt mehr oder weniger durch einen Grastunnel.
Im Gegensatz zu Tansania sind die Gebuehren fuer Fahrzeuge mit Auslandskennzeichen nicht hoeher.
Gruesse aus Arba Minch, Aethiopien
Siggi
- Uwe Schmitz
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Re: Kenia - Gebühren / Neuregelungen in Nationalparks
hallo claudia,
mir hat damals -obwohl teuer- der amboseli sehr gut gefallen: weites steppenland, so wie man sich eben die ostafrikanische weite vorstellt, mit der kulisse des kili, leider auch oft mit vielen touristenfahrzeugen.
bei buffalo springs/samburu stimme ich siggi zu,
dann sind da noch die seen bogoria und baringo, spannend wegen wasserviechern, hippos direkt am zelt und massen von flamingos.
grundsätzlich siehst du auch immer wieder tiere ausserhalb der parks, sind ja schliesslich keine ummauerten zoos, und es gab damals etliche farmen, die günstiger als die nat-parks gamewalks anbieten, zB. zu fuss zwischen giraffen.
gute bücher dazu in nairobis buchläden:
camping guide to kenya von david else
oder
national parks of east afrika (mit listen von häufig anzutreffenden säugern und vögeln)
viel spass wünscht
uwe
mir hat damals -obwohl teuer- der amboseli sehr gut gefallen: weites steppenland, so wie man sich eben die ostafrikanische weite vorstellt, mit der kulisse des kili, leider auch oft mit vielen touristenfahrzeugen.
bei buffalo springs/samburu stimme ich siggi zu,
dann sind da noch die seen bogoria und baringo, spannend wegen wasserviechern, hippos direkt am zelt und massen von flamingos.
grundsätzlich siehst du auch immer wieder tiere ausserhalb der parks, sind ja schliesslich keine ummauerten zoos, und es gab damals etliche farmen, die günstiger als die nat-parks gamewalks anbieten, zB. zu fuss zwischen giraffen.
gute bücher dazu in nairobis buchläden:
camping guide to kenya von david else
oder
national parks of east afrika (mit listen von häufig anzutreffenden säugern und vögeln)
viel spass wünscht
uwe
Re: Kenia - Gebühren / Neuregelungen in Nationalparks
Hallo Siggi, hallo Uwe!
Vielen Dank für eure Infos und Meinungen!
Gruß Claudia!
Vielen Dank für eure Infos und Meinungen!
Gruß Claudia!
Ein Leben Unterwegs - mit Buschtaxi, Wanderschuhen, Packraft und Fahrrad ins Abseits
Re: Kenia - Gebühren / Neuregelungen in Nationalparks
Hallo Claudia,
wenn es deine Zeit erlaubt, ist ein Besuch in der Masai-Mara (wenn möglich im August - September während der Migration aus der Serengeti) ein Top-Event im afrikanischen Wildlife.
Die Masai-Mara hat eine der größten Löwenpopulationen und während der Migration halten sich Millionen Gnus und Zebras dort auf.
Da die Masai Mara kein Nationalpark, sondern Reservat ist, gelten dort abweichende Regelungen. Die Preise werden in etwa mit Nakuru übereinstimmen, ob mittlerweile auch dort die Smart-Card eingeführt ist, weiss ich nicht, vermutlich wird man aber noch Cash zahlen können.
Die Masai-Mara und das Umland ist für Selbstfahrer nicht so einfach zu bereisen wie andere Parks in Kenia, man sollte schon etwas vorbereitet sein. (Kartenmaterial, Übernachtungskonzept, aktuelle Tierkonzentrationen). Das Wegenetz ist sehr verzweigt und ohne Karte oder GPS kann man sich leicht "verfransen".
Der westliche Teil ist touristisch abgelegener und anspruchsvoller, aber während der Migration sind dort die Rivercrossings.
Infos auch unter
http://Naturetrail.privat.t-online.de
unter Länderinfos "Kenia" ---> Masai Mara
Gute Reise in Kenia
Lothar
wenn es deine Zeit erlaubt, ist ein Besuch in der Masai-Mara (wenn möglich im August - September während der Migration aus der Serengeti) ein Top-Event im afrikanischen Wildlife.
Die Masai-Mara hat eine der größten Löwenpopulationen und während der Migration halten sich Millionen Gnus und Zebras dort auf.
Da die Masai Mara kein Nationalpark, sondern Reservat ist, gelten dort abweichende Regelungen. Die Preise werden in etwa mit Nakuru übereinstimmen, ob mittlerweile auch dort die Smart-Card eingeführt ist, weiss ich nicht, vermutlich wird man aber noch Cash zahlen können.
Die Masai-Mara und das Umland ist für Selbstfahrer nicht so einfach zu bereisen wie andere Parks in Kenia, man sollte schon etwas vorbereitet sein. (Kartenmaterial, Übernachtungskonzept, aktuelle Tierkonzentrationen). Das Wegenetz ist sehr verzweigt und ohne Karte oder GPS kann man sich leicht "verfransen".
Der westliche Teil ist touristisch abgelegener und anspruchsvoller, aber während der Migration sind dort die Rivercrossings.
Infos auch unter
http://Naturetrail.privat.t-online.de
unter Länderinfos "Kenia" ---> Masai Mara
Gute Reise in Kenia
Lothar
Re: Kenia - Gebühren / Neuregelungen in Nationalparks
Hallo Lothar,
ja, wäre toll das mal zu sehen. Zeit habe ich ohne Ende, mal schauen, vielleicht bin ich dann tatsächlich noch dort und bis dahin sollte ich dann auch mein GPS im Griff haben :D
Gruß Claudia
ja, wäre toll das mal zu sehen. Zeit habe ich ohne Ende, mal schauen, vielleicht bin ich dann tatsächlich noch dort und bis dahin sollte ich dann auch mein GPS im Griff haben :D
Gruß Claudia
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Birgitt
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Re: Kenia - Gebühren / Neuregelungen in Nationalparks
Claudia hat geschrieben:Könntest Du mir vielleicht erklären was es genau mit den Re-Entry Preisen auf sich hat?
Ist es so, das wenn ich einen Tag drin war erstmal wieder kurz rausgehe um dann den Re- Entry Preis nutzen zu können? Würde ja schon den Geldbeutel schonen. Müßte man dann jeden Tag wieder zum Gate?
Kenya Wildlife Service hat geschrieben:Dear Birgitt,
Thank you for your enquiries about our park fees. [...] The re–entry fees have been deferred for now and it normally refers to a visitor who after entry goes out of the park either for lunch or other activities and returning back to the park same day. [...] Thank you.
Yours sincerely.
Edin A.Kalla
Hallo Claudia,
da ich bei den Re-Entry Preisen auch passen musste, hatte ich deine Anfrage an KWS (Kenya Wildlife Service) weitergeleitet. Wenn ich KWS richtig verstehe, greift die Re-Entry Gebühr immer dann, wenn ich den Park kurz verlasse und am gleichen Tag wieder betrete, d.h. ich muss zusätzlich zu meiner bereits bezahlten Eintrittsgebühr noch die Re-Entry Gebühr zahlen.
Vielleicht keine ummauerten ... aber eingezäunteUwe Schmitz hat geschrieben:... grundsätzlich siehst du auch immer wieder tiere ausserhalb der parks, sind ja schliesslich keine ummauerten zoos ...
Anhand der neuen Gebührentabelle ist mir die enorme Preissteigerung von 2008 zu 2009 aufgefallen. Wir haben im Dezember, also vor 2 Monaten, noch 40 US$ Eintritt / 10 US$ Camping gezahlt, heute zahlt man 60 US$ Eintritt / 25 US$ Camping.
Die Preise für Masai Mara sindLothar hat geschrieben:... Da die Masai Mara kein Nationalpark, sondern Reservat ist, gelten dort abweichende Regelungen. Die Preise werden in etwa mit Nakuru übereinstimmen, ob mittlerweile auch dort die Smart-Card eingeführt ist, weiss ich nicht, vermutlich wird man aber noch Cash zahlen können ...
Gruß
Birgitt
Zuletzt geändert von Birgitt am Mo 21. Sep 2009, 12:51, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Kenia - Gebühren / Neuregelungen in Nationalparks
Hallo Birgit,
vielen Dank für Deine Mühe!
Nächstes Jahr gibt es dann sicher wieder eine kleine Preissteigerung
Ja,mal sehen zu was ich mich dann durchringen kann, wenn ich was Neues erfahre, lass ich es Euch wissen.
Gruß Claudia
vielen Dank für Deine Mühe!
Nächstes Jahr gibt es dann sicher wieder eine kleine Preissteigerung
Ja,mal sehen zu was ich mich dann durchringen kann, wenn ich was Neues erfahre, lass ich es Euch wissen.
Gruß Claudia
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Birgitt
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Re: Kenia - Gebühren / Neuregelungen in Nationalparks
Bezüglich Handhabung der Zahlung im Masai Mara Reserve hat mich heute nachfolgende email erreicht.
Für Masai Mara wird demnach KEINE Smartcard benötigt:
Gruß
Birgitt
Für Masai Mara wird demnach KEINE Smartcard benötigt:
Johann du Toit hat geschrieben:Hi Birgitt,
[...] You DO NOT NEED a smart card, you can get your ticket from the gate at the entrance.
[...] Please let me know otherwise.
Good luck,
Johann
_________________________
Johann du Toit
Director
The Mara Online Ltd.
Nairobi, Kenya
www.MaasaiMara.com
Gruß
Birgitt
Re: Kenia - Gebühren / Neuregelungen in Nationalparks
Jambo,
über die Preissteigerungen der afrikanischen Parks kann man nur noch staunen. Man könnte meinen, alle finanziellen Nöte Afrikas sollen von den "Big Five" gelöst werden.
Die "re-entry fee" ist ein weiteres Kuriosum an Gebührentreiberei; ein anderes zeichnete sich bei unserem letzten Besuch 2007 ab:
Die Mara-River-Bridge bildet die Grenze zwischen dem West (Transmara)- und dem Ostteil. Wer über den Ostteil einreiste zahlte 30 USD, über den Westteil 40 USD, obwohl ein Ticket für die gesamte MM gilt.
Es gab erste Fälle, wo Touristen ein neues Ticket für den jeweilig anderen Teil kaufen mussten, angeblich dann, wenn man im anderen Teil übernachten will.
Das Problem dabei: Die Einreise erfolgt meistens über den Ostteil, die Rivercrossings sind meistens im Westteil.
Die Lage war sehr unübersichtlich ....
Wer als Selbstfahrer in die MM fährt, kann einige Überraschungen erleben ...
Weiss jemand, ob ein Ticket immer noch für die gesamte MM gilt ?
# Birgitt:
Es ist wirklich erstaunlich, mit wieviel soliden Beiträgen und Infos du dieses Forum fütterst - klasse und Danke !
/#
Gruss
Lothar
über die Preissteigerungen der afrikanischen Parks kann man nur noch staunen. Man könnte meinen, alle finanziellen Nöte Afrikas sollen von den "Big Five" gelöst werden.
Die "re-entry fee" ist ein weiteres Kuriosum an Gebührentreiberei; ein anderes zeichnete sich bei unserem letzten Besuch 2007 ab:
Die Mara-River-Bridge bildet die Grenze zwischen dem West (Transmara)- und dem Ostteil. Wer über den Ostteil einreiste zahlte 30 USD, über den Westteil 40 USD, obwohl ein Ticket für die gesamte MM gilt.
Es gab erste Fälle, wo Touristen ein neues Ticket für den jeweilig anderen Teil kaufen mussten, angeblich dann, wenn man im anderen Teil übernachten will.
Das Problem dabei: Die Einreise erfolgt meistens über den Ostteil, die Rivercrossings sind meistens im Westteil.
Die Lage war sehr unübersichtlich ....
Wer als Selbstfahrer in die MM fährt, kann einige Überraschungen erleben ...
Weiss jemand, ob ein Ticket immer noch für die gesamte MM gilt ?
# Birgitt:
Es ist wirklich erstaunlich, mit wieviel soliden Beiträgen und Infos du dieses Forum fütterst - klasse und Danke !
/#
Gruss
Lothar
Re: Kenia - Gebühren / Neuregelungen in Nationalparks
Hallo Claudia,
ich war im September 2008 im Massai Mara. Zu den diversen Artikeln hier meine Erfahrungen:
GPS völlig unnötig, es gibt am Eingang einen Plan mit allen Pisten, man sollte sich ein wenig mit den Himmelsrichtungen auskennen, dann klappt das schon.
Übernachten im Ostteil bei der Rangerstation Keekorok Lodge, kostet 2 Dosen Bier! Wenn man Glück hat (wir hatten es!) kann man morgens den Ranger, der das Bier bekommen hat, mitnehmen der einem alles zeigt. Nachdem der Ranger die Touristenjeeps bis auf 50m von dem Gepardenweibchen mit den 4 Jungen weggescheucht hatte mußten wir ihn bis auf 5 m heranfahren da er sich vom Gesundheitszustand der Jungen überzeugen mußte :D
Im Westteil bei der "Mara Serena Lodge" : kurz vorher links neben der Strasse, ist ausgeschildert, kein richtiger Campingplatz sondern lediglich eine Lichtung, hat den Vorteil: man wird frühmorgens von den ausströmenden Touristenjeeps geweckt
aber kostet nix!
Wir mußten am Sekenani Gate und dann nochmal an der New Mara Bridge zahlen.
Es macht wenig Sinn, an einem Tag den ganzen Park sehen zu wollen, Ende September waren die meisten Tiere im Westteil.
Uns wurde gesagt, daß die Überquerung des Mara im Dezember stattfindet.
Die Anfahrtswege sowohl im Osten als auch im Westen sind eine echte Katastrophe! Trotzdem : gute Reise dorthin, lohnt sich wirklich!
Grüße
Burckhard
ich war im September 2008 im Massai Mara. Zu den diversen Artikeln hier meine Erfahrungen:
GPS völlig unnötig, es gibt am Eingang einen Plan mit allen Pisten, man sollte sich ein wenig mit den Himmelsrichtungen auskennen, dann klappt das schon.
Übernachten im Ostteil bei der Rangerstation Keekorok Lodge, kostet 2 Dosen Bier! Wenn man Glück hat (wir hatten es!) kann man morgens den Ranger, der das Bier bekommen hat, mitnehmen der einem alles zeigt. Nachdem der Ranger die Touristenjeeps bis auf 50m von dem Gepardenweibchen mit den 4 Jungen weggescheucht hatte mußten wir ihn bis auf 5 m heranfahren da er sich vom Gesundheitszustand der Jungen überzeugen mußte :D
Im Westteil bei der "Mara Serena Lodge" : kurz vorher links neben der Strasse, ist ausgeschildert, kein richtiger Campingplatz sondern lediglich eine Lichtung, hat den Vorteil: man wird frühmorgens von den ausströmenden Touristenjeeps geweckt
Wir mußten am Sekenani Gate und dann nochmal an der New Mara Bridge zahlen.
Es macht wenig Sinn, an einem Tag den ganzen Park sehen zu wollen, Ende September waren die meisten Tiere im Westteil.
Uns wurde gesagt, daß die Überquerung des Mara im Dezember stattfindet.
Die Anfahrtswege sowohl im Osten als auch im Westen sind eine echte Katastrophe! Trotzdem : gute Reise dorthin, lohnt sich wirklich!
Grüße
Burckhard
Re: Kenia - Gebühren / Neuregelungen in Nationalparks
Hallo Burkhard, vielen Dank für deine Antwort.
Ah, solche Übernachtungstipps liebe ich. Ansonsten werde ich immer reichlich Bier und meinen weiblichen Charme dabeihaben
Gruß Claudia
Ah, solche Übernachtungstipps liebe ich. Ansonsten werde ich immer reichlich Bier und meinen weiblichen Charme dabeihaben
Gruß Claudia
Ein Leben Unterwegs - mit Buschtaxi, Wanderschuhen, Packraft und Fahrrad ins Abseits
Re: Kenia - Gebühren / Neuregelungen in Nationalparks
Hallo Burckhard,
.... da hattet ihr aber eine Glücksfee mit an Bord, wenn ihr die Übernachtungen und euren Privatranger quasi umsonst bekommen habt -
War die Übernachtung bei der Serena-Lodge (Campsite) und der Keekorok-Lodge wirklich umsonst oder habt ihr nur nichts gezahlt ??
Übernachtungen im Park sind grundsätzlich nicht umsonst, und hat euer Ranger ausser den 2 Dosen Bier nichts erwartet ?
Wenn du schreibst, ihr habt an der Mara-Bridge nochmal bezahlt, meinst du damit, ihr habt ein neues Ticket für den nächsten Tag an der Mara-Bridge gekauft oder willst du damit sagen, man braucht immer ein neues Ticket, auch wenn man für den anderen Teil der MM schon eines hat.
Die Gefahr ist, dass es irgendwann zum Selbstläufer wird, dort zu zahlen, weil es nie richtig hinterfragt wurde. Bei 60 USD/Tag lohnt es sich darüber nachzudenken.
Also so richtig kann ich deine Aussagen nicht interpretieren.
Dass es jetzt eine Karte für die MM ist ja schon ein Fortschritt, was kostet denn die Karte, die gibt es doch nicht etwa auch umsonst - oder ?
Gruss
Lothar
.... da hattet ihr aber eine Glücksfee mit an Bord, wenn ihr die Übernachtungen und euren Privatranger quasi umsonst bekommen habt -
War die Übernachtung bei der Serena-Lodge (Campsite) und der Keekorok-Lodge wirklich umsonst oder habt ihr nur nichts gezahlt ??
Übernachtungen im Park sind grundsätzlich nicht umsonst, und hat euer Ranger ausser den 2 Dosen Bier nichts erwartet ?
Wenn du schreibst, ihr habt an der Mara-Bridge nochmal bezahlt, meinst du damit, ihr habt ein neues Ticket für den nächsten Tag an der Mara-Bridge gekauft oder willst du damit sagen, man braucht immer ein neues Ticket, auch wenn man für den anderen Teil der MM schon eines hat.
Die Gefahr ist, dass es irgendwann zum Selbstläufer wird, dort zu zahlen, weil es nie richtig hinterfragt wurde. Bei 60 USD/Tag lohnt es sich darüber nachzudenken.
Also so richtig kann ich deine Aussagen nicht interpretieren.
Dass es jetzt eine Karte für die MM ist ja schon ein Fortschritt, was kostet denn die Karte, die gibt es doch nicht etwa auch umsonst - oder ?
Gruss
Lothar




