23.000 km Westafrika und zurück

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barbara-syncro
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23.000 km Westafrika und zurück

Beitrag von barbara-syncro »

23.000 Km mit dem T3-Syncro nach Westafrika u. zurück.
Am 20.11.06 startete ich mit Beifahrer u. einem Micra mit Fahrer vom Allgäu via Schweiz, Frankr., Spanien, hier Fähre nach Ceuta/Marocco, Mauretanien, Mali, Burkina-Faso, Ghana, nach Togo u. zurück. Der Micrafahrer u. seine Frau sind Freunde von mir, die sich in Ghana nieder gelassen u. da eine Lodge eröffnet haben.
Wegen Unvereinbarkeit d. Ansichten u. des Benehmens habe ich meinem Beifahrer in Ghana gekündigt u. bin allein wieder zurück gefahren. Am 7.4.07 war ich mit dem Syncro wieder zu Hause.
Am 23.12. kam ich, stockheiser, mit meinem halb tauben Beifahrer in d. Wli Waterfall Lodge bei Hohoe in Ghana an. Bernhard hatte in Tamale ein ESP Problem bei seinem Micra u. kam erst 24 Std. später an.
Von da bin ich dann 1 Woche nach Avepozzo/Lome/Togo ins Chez Alice gefahren
Der Syncro bekam da neue Lagerschalen, weil ich dummerweise in Ghana d. akustische Ölkontrolle überhört hatte. Ich fuhr dann wieder nach Ghana zu meinen Freunden u. blieb einige Wochen bei ihnen.
Am 18.2.06 machte ich mich morgens mit Sabine auf d. Rückweg. Sie hat mich bis Bamako/Mali begleitet. In, bzw. auf d. Weg nach Burkina Faso, frass d. Motor fast mehr Öl als er Diesel verbrauchte.
Also sind wir nach Umwegen u. einigem Hin u. Her in Ouagadougou in Georges Hammas Werkstatt gelandet, der mir mit seiner Crew ´nen Golf II SB-Motor mit unbekannter Laufleistung einbaute. Dauer d. Aktion 10 Tage.
Am 3.3.07 weiter nach Mali. 120 Km vor Bamako, nix geht mehr! Ist d. Motor wieder hinüber? Bus in einem Dorf unter Mangobaum gestellt u. uns beim Dorfchef vorgestellt.
Sabine blieb da,ich am nächsten Tag mit Minitaxi nach Bamako, da zur Botschaft (die waren sooo nett), haben mir ´ne Werkstatt empfohlen. Da sprachen d. Besitzer sogar deutsch. Am nächsten Morgen, mit ´nem Mechaniker von denen, im Überlandbus zum T3 unter dem Mangobaum ins Dorf. Es war nur d.Massekabel ab. Mechaniker pennte hinten im Bus während d. Fahrt nach Bamako.
7.3. Sabine morgens zum Überlandbus nach Accra/Ghana gebracht u. ich weiter Ri. Senegal, von da über Rosso nach Mauretanien. Bus zieht nicht mehr. In Nouakchott Turbo gewechselt. Ahmed, 28 u. deutsch sprechend hat d. Werkstatt vermittelt. 11 Tageaktion. Allmählich bekomm ich d. Kriese u. überlegte mir d. Bus zu verkaufen oder zu verschiffen. Das scheiterte letztendlich immer wieder daran, dass ich Sachen für 4 Leute in D mit transportierte, wegen d. neuen, nicht billigen Waecokühlbox u. einigen anderen Teilen die nicht, oder nur schweineteuer im Flieger hätten transportiert werden können.
So, 23.3. weiter nach Marocco Motor frisst wieder Öl, 2-3 l auf 300 km. In Guelmim, verschafft mir Mohammed, deutsch sprechender Maroccaner, Hotel für mich u. Werkstatt für den Bus. Die überholen Kopf u. Block komplett in 5 Tagen. Am 29.3. weiter Ri. Europa.
Von da an täglich zwischen 500 u. 800 km gefahren u. war, mit 4 Tagen Aufenthalt in Spanien, am 7.4.07 zu Hause.
Der Motor läuft jetzt wie d. Teufel, wenn ich ihn lasse, hat hervorragende Abgaswerte u. frisst weder Wasser noch Öl. Aber: Feder hi. re., Stoßdämpfer hi. li., Traggelenk vorn re. im Eimer. Dank meines Bulifreundmechanikers Mike alles gerichtet.
Hätte ich nicht Zeit im Überfluss gehabt u. ´nen Bruder, der mir nach Burkina 1500.-€ überwiesen hätte, wäre ich nicht wieder mit dem T3-Syncro hier angekommen, der inzwischen ein knallgelbes Schmuckstück geworden ist.
Mein ganz besonderes Lob gilt unseren Botschaften in Mali u. Mauretanien! Das habe ich auch dem AA gemailt.
Ich habe zwar ein relativ grosses, theoretische Wissen über d. T3 Turbodiesel, kann aber nicht selbst schrauben u. warum?, weil Männerköpfe das alles für Männerpfoten konstruiert haben u. ich, als Frau, da hoffnungslos unterlegen bin. Bild
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Hans46
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Re: 23.000 km Westafrika und zurück

Beitrag von Hans46 »

Guten Abend Barbara, Deine Erfahrungen werfen ein sehr schiefes Licht auf den T3. Deine Erfahrungen braucht man aber nicht unbedingt als typisch für den T3 anzusehen. Ich unternahm fast zur gleichen Zeit wie Du die fast gleiche Reise, allerdings nur bis Burkina Faso mit einem VW-Bus T3, 2x4, Benziner. Mein T3 ''verlangte'' von mir für den 21'000 km Trip 1/2 (halben !!) Liter Motorenöl und 1 Liter Kühlwasser, sonst nichts, aber auch wirklich nichts !!!!!!!!!!!!!! Nicht einmal einen Plattfuss musste ich reparieren......
barbara-syncro
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Re: 23.000 km Westafrika und zurück

Beitrag von barbara-syncro »

Hallo, das war ja meine Schuld, weil ich d. Ölsummer überhört habe u. zwar mindestens 200 km! Als dann d. Öllampe an ging war´s einfach schon zu spät.
Seit die in Marokko d. Motor überholt haben läuft er wie ´ne Nähmaschine.
Und den Ölsummer werde ich wohl nie mehr überhören!
Grüße barbara.
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