Die Reise mit dem TAZARA!

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afritrotter
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Die Reise mit dem TAZARA!

Beitrag von afritrotter »

Die Reise mit dem TAZARA
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Der TAZARA Bahnhof in Dar-es-Salaam

Am 26.07.07 fuhr ich mit einem Dalla Dalla (Kiswahili ausdruck fuer Minibus) zum TAZARA Bahnhof um mir ein Ticket fuer die morgige Zugfahrt nach Zambia zu holen.

Eingangshalle

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Fahrkartenschalter

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Da bekanntermassen der Zug immer recht voll ist, tut man gut daran sich sein Ticket ein bis zwei Tag vorher zu sichern.
Ohne Problem konnte ich mein Erster Klasse Ticket loesen und begab mich wieder auf den Rueckweg zu meiner Unterkunft dem YWCA

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in der Stadtmitte von Dar-es Salaam, der Einfachheit halber nur Dar genannt.
Da es leider keinen Essensservice mehr auf dem Zug gibt,ist es ratsam sich mit etwas Brotzeit einzudecken.

Ich ging noch ein Mal auf den Fischmarkt und genoss die dortigen sehr guenstigen Meeresproduckte

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Frischer Oktopus war eine meiner Lieblingsgerichte, also schlug ich noch ein Mal voll zu

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Und dann hiess es : Ade Dar-es-Salaam!


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Am naechsten Tag,dem 27.07.07 schickte ich mich an den TAZARA zu nehmen.
Beim TAZARA (= Tanzania Zambia Railway Authority) handelt es sich um eine Zugverbindung zwischen Dar-es-Salaam/Tanzania,am indischen Ozean gelegen, und Kapiri Mposhi/Zamibia, im Copperbelt(Kupferguertel) 200km noerdlich von Lusaka gelegen.

Diese Eisenbahnstrecke

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wurde vor 30 Jahren von den Chinesen gebaut und wird wie der Name schon sagt von Zambia und Tanzania gemeinsam betrieben. Die Strecke fuehrt von Dar-es Salaam Richtung Sueden und verlaeuft ueber Mbeya und Tunduma, dem Grenzuebergang nach Zambia nach Kapiri Mposhi,fast 2000km.
Nachmittags um 14.00Uhr stand ich beim YWCA in Dar und wartete auf mein bestelltes Taxi. Da kein Taxi kam machte ich gleich einen Kotrollanruf bei dem Taxifahrer, um von ihm die Antwort zu erhalten, dass er jetzt viel zu beschaeftigt sei und ich solle mir mal ein anderes Taxi nehmen.
Wie der Zufall es wollte stand da ein anderes Taxi mt Fahrer, das schon einen Fahrgast zum TAZARA hatte. Somit waren wir zu zweit und konnten uns das Fahrgeld teilen. Na das war doch prima. Der Fahrer sagte mir, dass der andere Mzungu (= Kiswahiliwort fuer Weisser Mann). Nach 10 Minuten kam Michael, ein Chefkoch aus New York, der seit 5 Monaten auf Weltreise ist. Zusammen fuhren wir dann zum Bahnhof. Im Taxi fragte er mich als erstes, ob ich denn mein Zambia visum schon haette. Hier in Dar in einem Reisebuero hatte man ihm erklaert, er muesse diese Visum vor Antritt der Reise schon haben. Das war neu fuer mich da ich bisher mein Visum immer an der Grenze bekommen hatte. Sollte sich etwas geaendert haben!?!? Naja, dann schau mer mal, wir werden es schon sehen....
Am Bahnhof angekommen warteten bereits 100te Passagiere in langen Schlangen

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vor den Tueren zum Bahnsteig. Da sahen wir noch 2 weitere Wazungu, Plural von Mzungu. Es war ein hollaendisches Paerchen, das uns sofort fragte ob wir noch Fahrkarten braeuchten? Sie hatten naemlich 4 Stueck (ein Kompartment) gekauft, damit sie sicher sein konnten nicht getrennt zu werden. Normalerweise fahren Maennlein und Weiblein getrennt, wenn es nicht eine Gruppe ist. Michael und ich hatten aber bereits unser Tickets und bei der Kontrolle am Eingang stellte sich heraus , dass wir im selben Abteil sitzen werden. Nun mussten wir uns an den ganzen Menschen Massen vorbeikaempfen um in den Warteraum fuer die Erste Klasse zu gelangen.

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Hier waren insgesamt 20 Wazungu/Europaeer, die alle mit dem Zug fahren wolllten. Ich war ziemlich ueberrascht so eine „Weisse Invasion“ zu sehen, da die beiden anderen Male, als ich diesen Zug nahm nur 3 bzw. 4 Weisse mitgefahren waren. So warteten wir alle gemeinsam auf die Abfahrt des Zuges und es entspannten sich die ersten Konatkte zu anderen Reisenden.Nach etwa 10 Minuten wurden die Tore geoeffnet und wir sahen wie sich die Menschen Massen auf den Bahnsteig ergossen.

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Nach ungefaehr 20 Minuten war der groesste Ansturm vorbei und wir packten unsere „Sieben Sachen“ und gingen zu unserem Abteil. Da stand auf dem Bahnsteig auch gleich eine junge nette Dame,

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die uns mit ausgesuchter Hoefflichkeit nach unseren Tickets fragte um uns dann nach vorzeigen derselben unser Abteil anzuweisen. Irgendwie konnte ich mein Ticket nicht finden, mal wieder in die verkehrte Tasche gesteckt. Wie sie mich so suchen sah, fragte sie mich ob ich mein Ticket verloren haette, was ich mit einem Achselzuckenden „Hmm“ beantwortete. Woraufhin sie mich sofort beruhigte, dass das nicht schlimm sei, da sie ja eine Namensliste mit allen Passagieren haette. Aber Holla, da zauberte ich wie aus der Trickkiste meine Ticket aus den Tiefen meiner Jacke herraus und schwupp die wupp bestiegen wir den Zug. In unserem Zug trafen wir David und Stanley aus Lusaka. Sie waren mit ihren Ladys unterwegs, die im Nachbarabteil mit zwei anderen Frauen untergebracht waren.

Stanley

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erzaehlte uns , dass er blind sei und in Dar zur Behandlung war, diese aber leider erfolglos verlaufen waere. Na , ich war sehr verwundert, dass jemand freiwillig zu einer aerztlichen Behandlung nach Dar fuhr, da mir bis jetzt jeder, den ich in Tansania kannte, erklaert hatte , man muesse fuer gute aerztlicher Versorgung schon nach Nairobi bzw. Johannesburg fahern. Als ich ihn fragte warum er denn hierher zur Behandlung kaeme, sagte er mir dass es in Zambia eben keine guten Augenaerzte geben wuerde. Auf meine Frage warum er nicht nach Windoek gefahren waere um sich dort von den Spezialsten behandeln lassen, da war er nur verbluefft, denn er wusste nicht, dass es Augenkliniken dort gibt. Na vielleicht beim Naechsten Mal.
Da, ganz puenktlich um 15.50h


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setzte sich der Zug in Bewegung und wir ratterten

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slowly but surely zum Dorf hinaus, passierten den Flugplatz und tuckerten ganz gemuetlich durch die
tansanische

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Landschaft.

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Leider wird kein Essen mehr im Zug serviert, aber wir waren ja praepariert und hatten uns vor Beginn der Reise gut versorgt. So zogen wir mit Sauerteigbrot und Salami bewaffnet gegen 18.00Uhr in den „Speisewagen“, um dort unsere Brozeit

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mit warmen Kilimanjaro Bier zu geniessen. Ach , es war einfach herrlich...!

Nach kurzer Zeit erhielten wir nette Gesellschaft in Form dreier Damen. Rachel mit Tochter Gwyneth und Rebecca,

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somit hatten wir eine vergnuegte Unterhaltung. Da es ja recht frueh dunkel wird konnten wir leider nicht mehr viel von der Landschaft geniessen. Ab und an sahen wir Feldfeuer in der Nacht lodern.
Gegen 23.00Uhr gingen wir ins Abteil zurueck und legten uns schlafen, da die Bar geschlosen wurde. Leider fand ich nicht wie gewohnt meinen gute Schlaf und doeste nur so vor mich hin. Da leider die Netzabdeckung fuer handys entlang der Zugstrecken nicht sehr gut ist konnte ich auch nichteinmal mit meinen Freunden in Suedafrika simsen...Egal...
Ab 05.00Uhr hielt ich es nicht mehr im Bett aus und beschloss einen Spaziergang durh den Zug zu machen. Nirgends regte sich etwas und so beschloss ich Stift und Papier zu holen und in den gut ausgesessenen Sesseln des Barwagens sitzend diesen Bericht zu schreiben. Dabei wurde es Morgen und endlich sah ich wiedereinmal eine Rote Sonne.

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Tja, namibische Sonnenauf- und –untergaenge sind halt schon was besoderes. Hier in Ostafrika, vor allem im Kuestenbereich, verschwindet die Weisse Sonne meist in einem Wolkenband das ueber dem Horizont steht. Alles aeusserst unspektakulaer. Aber jetzt gehts ja weiter gegen Sueden und da werden die Farben immer besser. Draussen ist noch alles neblig und der Zug tuckert

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gemuetlich dahin....

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Mal sehen was der Tag so bringen wird.Jetzt meldet sich mein Magen und ich werde wohl erst mal ein gutes Salamibrot einwerfen, also Mahlzeit und bis spaeter...........
Ah, das war ein Genuss und Unterhaltung gabs auch, bis der Barmann uns aus der Lounge hinaus komplimentierte, da er jetzt sauber machen muesste. Na wir wollten die Arbeitswut

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nicht behindern und machten uns schleunigst aus dem Staub. So gegen 08.00Uhr gabs einen laengeren Stop in Makambo. Da hatte ich die Chance mir draussen etas die Fuesse zu vertreten. Hier hatte man auch Gelegenheit, bei den „Fliegenden Haendlern“ sich mit den veschiedensten Sachen einzudecken. Von den Rolexplagiaten ueber 2te Hand Kleidung, Kekse, Sodas, selbstgemachte Cookies und gegrillten Maiskolben, gab es „Alles“was das Herz begehrte. Mit einem gegrillten Maiskolben in der Hand schritt ich einmal den ganzen Zug ab. Er bestand aus Zwei Zugmaschinen

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und 15 Waggons.

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Diese 15 Waggons teilten sich wie folgt auf:

Zwei Loungewagen,

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ein Gepaeckwagen und in die verschiedenen 1.,2. und 3.Klasse Waegen. Die erste Klasse Abteile haben 4 Betten, jeweils zwei uebereinander und sind mit Decken und Kissen ausstaffiert. Die zweite Klasse heisst Super Seater und man sitzt in Sesseeln angeordnet wie in europaeischen Gross- raumwaegen, vielleicht nicht ganz so bequem. In der 3.Klasse findet man zwei Baenke die sich gegenueberstehen und dies links und rechts vom Mittelgang, also so wie in den alten deutschen 2.Klasse regional Zuegen.
Die sanitaeren Anlagen waren ok

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Mittlerweile erreichten wir Mbeya, die „Haupstadt“ des Suedens von Tansania. Hier ist alles trocken und nur vereinzelt sieht man noch gruene Baeume. Jetzt duerfen wir auch wieder in die Lounge und man zeigt ein video ueber die afrikanische Tierwelt. Die Haelfte der Europaeer sitzt hier und es ist ist eine entspannte Atmosphaere angefuellt mit netten Gespraechen, ein paar Kilis und natuerlich Brotzeit. So plaetschert der Tag ohne besondere Vorkommnisse dahin.
Bei einem weiteren Stopp kann man sich mit den im ganzen Land erhaeltlichen „Chipsi na Kuku“ (Fritten mit Huhn) versorgen.
Nebenbei bemerkt, das hier waren wohl die billigsten aber auch zaehesten Huehnerteile, die ich jemals in Afrika erstanden habe. Nach weiteren 4 Stunden Fahrzeit kommen wir in die Naehe der Grenze.

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Vor zwei Jahren, als ich das erste Mal mit diesem Zug fuhr, mussten hier alle „Mann“ aussteigen und zum Grenzgebaeude laufen und sich dort den Stempel holen. Das war ein heilloses Durcheinander. Heute bestiegen mehrere Gruppen mit jeweils zwei Beamten den Zug und erledigten alle Formalitaeten in den Abteilen und das auch noch aeusserst freundlich und schnell. Mein Mitreisender Amerikaner Michael, hatte jetzt Sorge um mich, da ich ja noch kein Visum hatte. Da kamen auch schon die Beamten zu uns ins Abteil und fragten ob wir schon jeder unser visum haetten. Dies verneinte ich, woraufhin sie mir mitteilten , dass sie mir nun eines fuer 25US$ verkaufen muessten. Ganz genau pflichtete ich bei und nach ein paar Minuten war alles erledigt.
Jetzt waren wir in Zambia und auf einmal hatte mein handy keinen Empfang mehr, vielmehr sagte mir das display, dass meine namibische MTC card hier auf kein Netzwerk zugreifen duerfte. Das war aber sehr seltsam, da in meinen 3 Jahren Erfahrung mit Roaming meiner namibischen Simkarte so etwas noch nie vorgekommen war. Normalerweise war sonst gerade das Gegenteil der Fall, naemlich dass die einheimischen simkarten Probleme hatten, aber meine namibische immer Bestens funktionierte. Naja, das sind halt Dinge , die man wohl nicht verstehen muss....
Wir gingen zum Sundowner in den Barwagen und tranken ein paar,

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man hoere und staune, eiskalte Safaris. Allerdings waren diese jetzt hier in Zambia nur in Kwacha zu bezahlen und waren gleichzeitig um 100% im Preis gestiegen. Tja der Aufschwung den China nach Afrika bringt muss man halt teuer bezahlen. Duch die hohe Nachfrage China’s nach dem zambischen Kupfer ist der Kwacha stark gestiegen , aber die Preise leider nicht gefallen.
Nach gemuetlcih durchratterter Nacht, die von ein paar Stopps unterbrochen war, wachte ich gegen 05.00Uhr auf und setzte meine Niederschrift im Barwagen fort.
Bemerkenswert waere vielleicht noch, dass in der Nacht bei verschiedenen Stopps, draussen immer ein grosses Geschrei ansetzte dessen Ursachen wir aber leider nie ergruenden konnten.
Laut Fahrplan sollten wir um 09.00Uhr in Kapiri Mposhi ankommen und auch laut Auskunft der Schaffner waren wir „in Time“! Na schau mer mal wann wir wirklich da sind.
Da kam eine weiblich Zugangestellte und erklaerte uns: We are absolutely in time, we will arrive at 11.00 o’clock! Naja was sind schon 2 Stunden Verspaetung bei fast 2000km.
Um 08.00Uhr stoppte der Zug mitten in der Pampa, aber das muss nichts heissen, koennte ja sein dass ein Zugangestellter nur mal schnell seinen unterwegs gekauften Sack Kartoffeln,

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naeher an seinem zu Hause abstellen moechte, alles schon vorgekommen.Nach einer halben Stunde erfahren wir, dass wohl der Diesel ausgegangen waere. Grund hierfuer war, dass bei der planmaessigen Nachfuellstation letzte Nacht um 03.00Uhr kein Diesel da war und man halt auf gut Glueck weitergefahren ist. Also warten und schauen was passiert... Nach 30 Minuten setzt sich vollkommen unerwartet der Zug wieder in Bewegung und wir fragen uns fuer wie lange das wohl andauern wird? Nach ein paar km erreichen wir Mkalongo, eine kleine Station, hier stoppt der Zug wieder, aber alles bleibt ziemlich unklar. Inzwischen hatten wir gehoert, es waere nur ein technisches Problem gewesen, naemlich das Umpumpen des Diesels von einer Maschine in die andere. Also es wurde nicht gepumpt sondern die zweit Maschine wurde angeschmissen und zog und schob jetzt den Zug. Naja, aber desewegen koennte der Diesel ja auch gleich ausgehen. Sollte nicht so schlimm sein, da wir ja jetzt genau paralell zur Strasse fahren. Man koennte also locker zur Strasse laufen und dort einen der Busse nehmen die hier verkehren, wenn’s hier wirklich nicht mehr weitergehen sollte.Jetzt haben wir Mkushi Boma erreicht, noch 92km bis Kapiri Mposhi. Schon nach 5 Minuten

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setzt sich der Zug wieder in Bewegung. Genaue Infos sind nicht zu erhalten. Rachel fragt auch, ob wir nun neuen Diesel erhalten haben oder ob wir noch auf dem Reservetank fahren, aber Niemand kann dies beantworten. Um 10.40Uhr stoppen wir an einem kleine Bahnhof mit Namen Lunsemfwa.

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Da keiner der Zugangestellten weiss was los ist steige ich aus dem Zug und gehe die 200m zum Bahnhof.Hier treffe ich James, einen anderen Mitreisenden aus Lusaka. Er erklaert mir , dass jetzt entgueltig kein Diesel mehr in den tanks waere und man uns eine dritte Lok aus Kapiri entgegenschickt um uns abzschleppen. Auf meine Frage , ob man wuesste wann die Lok hier wohl eintreffen wuerde, begann James lauthals zu lachen. Auf mein verdutztes Gesicht antwortete er: Joerg , you are long enough in Africa, to know about „Black Management“!
Ja, was soll man da noch erwiedern. Natuerlich nicht viel, ausser dass ich bemerkte, manchmal haette ich auch schon schnelle Problemloesungen erlebt. Und wie wir so dastehen und noch rumalbern, da tutet es ploetzlich und siehe da unser „Abschleppdienst“ ist schon da. Alles springt in den zug und schon 10 Minuten spaeter setzt sich der Zug wieder in Bewegung. Ohne weitere Vorkommnisse ueberstehen wir die naechsten 30km, bis Kapiri Mposhi, wo uns das naechste Abenteuer erwartet, naemlich die Jagd nach einem Taxi, das uns in den Ort bringt wo wir dann einen Bus nach Lusaka erwischen muessen.
Wir machen uns also fertig und sowie der Zug in Kapiri

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anhaelt streben wir dem Ausgang zu. Wir bekommen gleich ein Taxi und beladen es sofort. Da wir fuenf Personen mit Gepaeck sind

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will der Fahrer streiken, aber nach kurzer Erklaerung:That’s Africa!!, nimmt er uns doch alle mit und vollbeladen eiern wir zu dem nahegelegen Busstopp.
Nach 15 Minuten haben wir auch schon einen Bus identifiziert, der uns alle an Bord nehmen kann und schwupp die wupp sind wir im Bus

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and on the road again. Es ist ziemlich warm und im Buss funktionert keine Klimaanlage. Nach einer halben Stunde Fahrt haelt der Bus fuer einen „Pitstop“ an einem Takeaway. Wir steigen auch aus und goennen uns ein eiskaltes WINDHOEK DRAUGHT, fuer 6US$ zwar, aber es schmeckt einfach koestlich.
Nach problemloser Weiterfahrt, erreichen wir dem Moloch Lusaka,

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wo wir nur noch ein 1,5km weite Taxifahrt zum Backpackers

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vor uns haben. Auch diese ueberstehen wir gluecklich und koennen ein frisch bezogenes Bett beziehen. Morgen gehts ja weiter, mit dem Bus nach Pretoria....
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