Kochen mit Knochen | Haute Cuisine aus der Steinzeit
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Birgitt
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Kochen mit Knochen | Haute Cuisine aus der Steinzeit
Archäologen finden bei ihrer Arbeit zwar jede Menge Essensreste - aber wie genau Steinzeit-Köche ihre Mahlzeiten dämpften und garten, das müssen Forscher mühsam im Experiment rekonstruieren. SPIEGEL ONLINE präsentiert jahrtausendealte Rezepte zum Nachkochen ...
Kochen mit Knochen: Haute Cuisine aus der Steinzeit
29.07.2009 - Spiegel
Gruß
Birgitt
Kochen mit Knochen: Haute Cuisine aus der Steinzeit
29.07.2009 - Spiegel
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Birgitt
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Birgitt
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Rezepte aus der Jungsteinzeit | Immer wieder Getreidebrei und Fladenbrot
Immer wieder Getreidebrei und Fladenbrot. Eine angefüllte Vorratskammer, ein bestelltes Feld, zwei milchgebende Rinder, vier Pfauenziegen und zwei Wollschweine. Außerdem zwei Feuerstellen (eine im Haus, eine auf dem Dorfplatz), ein Ofen und viele unterschiedliche Tontöpfe - doch wie wird daraus eine Mahlzeit?
Der Speisezettel der Jungsteinzeit
SWR
Und als pdf von Tschira Jugendakademie:
Gruß
Birgitt
Der Speisezettel der Jungsteinzeit
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Birgitt
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Regula St.
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Kuchbuch | Kulinarische Reise in die Vergangenheit
Und hier noch ein Kochbuch zum Thema:
Kulinarische Reise in die Vergangenheit. Ein Kochbuch mit Rezepten von der Steinzeit bis ins Mittelalter. Schriften des Kantonalen Museums für Urgeschichte Zug, Nr. 44. Zug 2000. ISBN 3-9520098-5-7
Das ist übrigens die 2. Auflage, die 1. Auflage erschien 1995.
LG Regula
Kulinarische Reise in die Vergangenheit. Ein Kochbuch mit Rezepten von der Steinzeit bis ins Mittelalter. Schriften des Kantonalen Museums für Urgeschichte Zug, Nr. 44. Zug 2000. ISBN 3-9520098-5-7
Das ist übrigens die 2. Auflage, die 1. Auflage erschien 1995.
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Regula St.
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Re: Kochen mit Knochen | Haute Cuisine aus der Steinzeit
Et maintenant pour les francophones:
Voyage culinaire dans le passé. Un livre de recettes de cuisine de la Préhistoire au Moyen Age. Centre jurassien du Patrimoine, Lons-le-Saunier 2000 (2ième édition 2003). ISBN 2-905854-32-4
Salutations
Regula
Voyage culinaire dans le passé. Un livre de recettes de cuisine de la Préhistoire au Moyen Age. Centre jurassien du Patrimoine, Lons-le-Saunier 2000 (2ième édition 2003). ISBN 2-905854-32-4
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Birgitt
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Re: Kochen mit Knochen | Haute Cuisine aus der Steinzeit
Hallo Regula,
herzlichen Dank für deinen Tipp -
wenn ich mir die Autorinnen dieses steinzeitlichen Kochbuchs ansehe
(Irmgard Bauer, Sabine Karg und Regula Steinhauser)
haben wir mit dir hier ja eine wahre Expertin unter uns!
Deine Beiträge sind wirklich immer eine Bereicherung für unser Forum.
Hast du die Rezepte am heimischen Herd ausprobiert, oder hast du dir eigens eine Feuerstelle dazu gebastelt?
Und wie lange habt ihr probiert, bis ein Rezept wirklich schmackhaft war?
Neugierige Grüße
Birgitt
herzlichen Dank für deinen Tipp -
wenn ich mir die Autorinnen dieses steinzeitlichen Kochbuchs ansehe
(Irmgard Bauer, Sabine Karg und Regula Steinhauser)
haben wir mit dir hier ja eine wahre Expertin unter uns!
Deine Beiträge sind wirklich immer eine Bereicherung für unser Forum.
Hast du die Rezepte am heimischen Herd ausprobiert, oder hast du dir eigens eine Feuerstelle dazu gebastelt?
Und wie lange habt ihr probiert, bis ein Rezept wirklich schmackhaft war?
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Regula St.
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Re: Kochen mit Knochen | Haute Cuisine aus der Steinzeit
Hallo Birgitt
wir machten seinerzeit beides: zuerst einmal versuchten wir's zuhause am Herd (da haben die Familien dann schon manchmal aufbegehrt!), dann aber auch mit den Mitteln, die seinerzeit wirklich zur Verfügung standen. So haben wir Korn mit einer echten jungsteinzeitlichen Handmühle gemahlen (eher gerieben!; das ist unheimlich anstrengend. Ich hatte am Schluss Muskelkater vom Knien und Nach-Vorne-Beugen
) Haselnüsse haben wir mit Steinen geknackt (der Unterlagsstein muss eine Vertiefung haben!), und mit heftigem Überlegen habe wir es auch geschafft, dass weder die Tontöpfe im Feuer zersprangen (an den Rand des Feuers stellen) noch der Gersteneintopf anbrannte (regelmässig drehen und immer gut umrühren).
Ausprobiert haben wir vieles. Manche Rezepte schmeckten auf Anhieb, v.a. die römischen und mittelalterlichen, bei anderen brauchten wir drei oder mehr Versuche, bis sie nur einigermassen essbar waren. Aber alles in allem hat es Spass gemacht und wir haben alle viel gelernt. So versuche ich auch heute noch manchmal, mit dem Essen und v.a. mit dem Würzen in die Geschichte zurück zu gehen. Solange meine jüngere Tochter nicht weiss, was es ist, isst sie es meist klaglos
Nächstes Wochenende werde ich übrigens versuchen, eine nordalpine Instant-Variante der römischen Fisch-Sauce liquamen herzustellen. Ich bin gespannt, wie sie schmecken wird. Vielleicht eignet sie sich auch, um Sojasauce als Würze der Salatsauce zu ersetzen? In einer Nussfüllung für überbackene Pfirsiche dürfte sie auch ganz lecker sein - mmmh!
LG Regula
wir machten seinerzeit beides: zuerst einmal versuchten wir's zuhause am Herd (da haben die Familien dann schon manchmal aufbegehrt!), dann aber auch mit den Mitteln, die seinerzeit wirklich zur Verfügung standen. So haben wir Korn mit einer echten jungsteinzeitlichen Handmühle gemahlen (eher gerieben!; das ist unheimlich anstrengend. Ich hatte am Schluss Muskelkater vom Knien und Nach-Vorne-Beugen
Ausprobiert haben wir vieles. Manche Rezepte schmeckten auf Anhieb, v.a. die römischen und mittelalterlichen, bei anderen brauchten wir drei oder mehr Versuche, bis sie nur einigermassen essbar waren. Aber alles in allem hat es Spass gemacht und wir haben alle viel gelernt. So versuche ich auch heute noch manchmal, mit dem Essen und v.a. mit dem Würzen in die Geschichte zurück zu gehen. Solange meine jüngere Tochter nicht weiss, was es ist, isst sie es meist klaglos
Nächstes Wochenende werde ich übrigens versuchen, eine nordalpine Instant-Variante der römischen Fisch-Sauce liquamen herzustellen. Ich bin gespannt, wie sie schmecken wird. Vielleicht eignet sie sich auch, um Sojasauce als Würze der Salatsauce zu ersetzen? In einer Nussfüllung für überbackene Pfirsiche dürfte sie auch ganz lecker sein - mmmh!
LG Regula
Re: Kochen mit Knochen | Haute Cuisine aus der Steinzeit
Hallo Regula!
Danke für deine interessanten Infos.
Sag mal??? Ist nicht ein Teil unserer heutigen Küche auch dem altvorderen Kochen nachempfunden. Wenn ich zum Beispiel an die übliche gute Rindsuppe aus Wien denke: Knochen, ein Stück Fleisch und Rüben, dann Petersilie und Wasser und das ganze 3 Stunden köcheln lassen.
Soviel anders kann das doch früher auch nicht gewesen sein, vor allen Wurzeln und Fleisch samit Knochen gab es damals doch auch?!?
Gibts Infos auf welche Gerichte unsere heutige "traditionelle Hausmannskost" zurückgeht?
Gruß aus dem kulinarisch aufreizend fixierten schmatzenden Wien
anna
Danke für deine interessanten Infos.
Sag mal??? Ist nicht ein Teil unserer heutigen Küche auch dem altvorderen Kochen nachempfunden. Wenn ich zum Beispiel an die übliche gute Rindsuppe aus Wien denke: Knochen, ein Stück Fleisch und Rüben, dann Petersilie und Wasser und das ganze 3 Stunden köcheln lassen.
Soviel anders kann das doch früher auch nicht gewesen sein, vor allen Wurzeln und Fleisch samit Knochen gab es damals doch auch?!?
Gibts Infos auf welche Gerichte unsere heutige "traditionelle Hausmannskost" zurückgeht?
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Regula St.
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Re: Kochen mit Knochen | Haute Cuisine aus der Steinzeit
Hallo Anna
ja, natürlich gibt es viele Gerichte, bei denen sich (ausser der Art der zum Kochen gebrauchten Energie und den Kochgefässen) nicht sehr viel geändert hat. Ein Beispiel dafür ist die Bündner Gerstensuppe, ein anderes die Bouillabaisse; auch ein Spanferkel am Spiess hat man vor 6000 Jahren wahrscheinlich genau gleich zubereitet wie heute. Und die Römer haben schon eine Art Lasagne gekannt. Wie ich es sehe, gehen viele unserer heutigen traditionellen einfachen Gerichte (v.a. Eintöpfe und Suppen, aber auch gefüllte Kuchen) auf sehr alte Zeiten zurück. Hie und da findet man an Topfscherben angebrannte Krusten von Speisen, die auf ihre Zusammensetzung untersucht werden können. So konnte z.B. die Zusammensetzung einer jungsteinzeitlichen Fischsuppe recht genau bestimmt werden.
Was sich sicher verändert hat, ist die Art des Würzens. Salz war in "unseren" Gegenden bis in die frühe Neuzeit ein teures Gewürz, das sehr sparsam eingesetzt wurde; dasselbe gilt für Pfeffer, Nelken, Zimt und und und ... Dies gilt nicht für die römische Oberschicht, in deren Rezepten mit dem Pfeffer nur so um sich geschmissen wird. Die weniger Begüterten konnten sich hingegen vielleicht mal einen Krug "garum" (auch als liquamen bezeichnet) leisten (römische Würzsauce aus in der Sonne vergorenen Fischen, aufgepeppt mit eingekochtem Traubenmost), den sie dann aber sicher nur tropfenweise gebraucht haben. Zucker war bis weit in die frühe Neuzeit hinein ebenfalls teuer und selten. Und dann brauchen wir heute sehr viele Lebensmittel, die erst nach 1492 in Europa bekannt wurden, wie Kartoffeln, Tomaten, grüne Bohnen etc.
Als Grundprinzip kann bis um 1900 herum gelten: Man nimmt, was vorhanden ist und schaut, dass man möglichst wenig zukaufen muss.
LG Regula
PS: Mein nordalpines Instant-Liquamen fand als tropfenweise Würze des gestrigen Grabungsfest-Spanferkels Anklang; auch auf Brot schmeckte es sehr gut! Ich habe allerdings für die Herstellung etwa acht Stunden gebraucht. Instant
heisst es natürlich im Vergleich mit der originalen Essenz, bei der die Fische über mehrere Wochen vergoren wurden...
ja, natürlich gibt es viele Gerichte, bei denen sich (ausser der Art der zum Kochen gebrauchten Energie und den Kochgefässen) nicht sehr viel geändert hat. Ein Beispiel dafür ist die Bündner Gerstensuppe, ein anderes die Bouillabaisse; auch ein Spanferkel am Spiess hat man vor 6000 Jahren wahrscheinlich genau gleich zubereitet wie heute. Und die Römer haben schon eine Art Lasagne gekannt. Wie ich es sehe, gehen viele unserer heutigen traditionellen einfachen Gerichte (v.a. Eintöpfe und Suppen, aber auch gefüllte Kuchen) auf sehr alte Zeiten zurück. Hie und da findet man an Topfscherben angebrannte Krusten von Speisen, die auf ihre Zusammensetzung untersucht werden können. So konnte z.B. die Zusammensetzung einer jungsteinzeitlichen Fischsuppe recht genau bestimmt werden.
Was sich sicher verändert hat, ist die Art des Würzens. Salz war in "unseren" Gegenden bis in die frühe Neuzeit ein teures Gewürz, das sehr sparsam eingesetzt wurde; dasselbe gilt für Pfeffer, Nelken, Zimt und und und ... Dies gilt nicht für die römische Oberschicht, in deren Rezepten mit dem Pfeffer nur so um sich geschmissen wird. Die weniger Begüterten konnten sich hingegen vielleicht mal einen Krug "garum" (auch als liquamen bezeichnet) leisten (römische Würzsauce aus in der Sonne vergorenen Fischen, aufgepeppt mit eingekochtem Traubenmost), den sie dann aber sicher nur tropfenweise gebraucht haben. Zucker war bis weit in die frühe Neuzeit hinein ebenfalls teuer und selten. Und dann brauchen wir heute sehr viele Lebensmittel, die erst nach 1492 in Europa bekannt wurden, wie Kartoffeln, Tomaten, grüne Bohnen etc.
Als Grundprinzip kann bis um 1900 herum gelten: Man nimmt, was vorhanden ist und schaut, dass man möglichst wenig zukaufen muss.
LG Regula
PS: Mein nordalpines Instant-Liquamen fand als tropfenweise Würze des gestrigen Grabungsfest-Spanferkels Anklang; auch auf Brot schmeckte es sehr gut! Ich habe allerdings für die Herstellung etwa acht Stunden gebraucht. Instant
Re: Kochen mit Knochen | Haute Cuisine aus der Steinzeit
Hey danke für die Info!
Sag mal wie sieht es eigentlich mit Brot aus. Weißt du zufällig ab wann der Sauerteig aufgekommen ist? Ich nehm mal an, dass früher Brot aus Wasser und Mehl gemacht wurde, so wie heute noch in Afrika u Arabien.
anna
Sag mal wie sieht es eigentlich mit Brot aus. Weißt du zufällig ab wann der Sauerteig aufgekommen ist? Ich nehm mal an, dass früher Brot aus Wasser und Mehl gemacht wurde, so wie heute noch in Afrika u Arabien.
anna
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Regula St.
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Ältestes Brot
Hallo Anna
das meines Wissens älteste Sauerteig-Brot in der Schweiz, wenn nicht sogar überhaupt nördlich der Alpen, stammt aus den cortaillod-zeitlichen Pfahlbauten von Twann am Neuenburgersee (Radiocarbon-Datierung 3560 - 3530 v.Chr.). Etwas älter sind Reste von vermutlich mit Sauermilch gesäuerten Fladenbroten von der gleichen Fundstelle (um 3700 v.Chr.); diese wurden wahrscheinlich aus sog. "Breikonserven" entwickelt (von denen es ebenfalls Überreste gibt).
Nachlesen kann man das hier:
Max Währen: Brot und Gebäck von der Jungsteinzeit bis zur Römerzeit. In: Helvetia Archaeologica 79, 1989, S. 82-110.
LG Regula
das meines Wissens älteste Sauerteig-Brot in der Schweiz, wenn nicht sogar überhaupt nördlich der Alpen, stammt aus den cortaillod-zeitlichen Pfahlbauten von Twann am Neuenburgersee (Radiocarbon-Datierung 3560 - 3530 v.Chr.). Etwas älter sind Reste von vermutlich mit Sauermilch gesäuerten Fladenbroten von der gleichen Fundstelle (um 3700 v.Chr.); diese wurden wahrscheinlich aus sog. "Breikonserven" entwickelt (von denen es ebenfalls Überreste gibt).
Nachlesen kann man das hier:
Max Währen: Brot und Gebäck von der Jungsteinzeit bis zur Römerzeit. In: Helvetia Archaeologica 79, 1989, S. 82-110.
LG Regula
Re: Kochen mit Knochen | Haute Cuisine aus der Steinzeit
Bummsti!!!!!!
Danke, oh du unerschöpfliche Quelle prähistorischen Wissens!
Werde mir das Buch mal zu Gemüte führen.
lg aus dem heißen Wien
Anna
Danke, oh du unerschöpfliche Quelle prähistorischen Wissens!
Werde mir das Buch mal zu Gemüte führen.
lg aus dem heißen Wien
Anna
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Regula St.
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Ein noch älteres Brot...
Hallo Anna
eigentlich bin ich daran, eine Gebrauchsanleitung für ein Astragalorakel zusammenzustellen
; dabei ist mir noch ein Artikel von Max Währen in die Hände gekommen:
"Das jungsteinzeitliche Brot von Montmirail", in: Helvetia Archaeologica 110, 1997, S. 42 - 52. (Das st eine der beiden schweizerischen archäologischen Zeitschriften.)
Die Fundstelle befindet sich am Fluss Zihl im westschweizerischen Drei-Seen-Gebiet. Die Siedlung ist dendrochronologisch (= mit Hilfe der Jahrringe von Bäumen) in die Jahre von 3719 - 3699 v.Chr. datiert, also noch etwa 40 Jahre älter als dasjenige von Twann.
Das Brot besteht aus sehr fein gemahlenem Saatweizenmehl und hat die Form eines Walliser Roggenbrotes.
LG Regula
eigentlich bin ich daran, eine Gebrauchsanleitung für ein Astragalorakel zusammenzustellen
"Das jungsteinzeitliche Brot von Montmirail", in: Helvetia Archaeologica 110, 1997, S. 42 - 52. (Das st eine der beiden schweizerischen archäologischen Zeitschriften.)
Die Fundstelle befindet sich am Fluss Zihl im westschweizerischen Drei-Seen-Gebiet. Die Siedlung ist dendrochronologisch (= mit Hilfe der Jahrringe von Bäumen) in die Jahre von 3719 - 3699 v.Chr. datiert, also noch etwa 40 Jahre älter als dasjenige von Twann.
Das Brot besteht aus sehr fein gemahlenem Saatweizenmehl und hat die Form eines Walliser Roggenbrotes.
LG Regula
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Birgitt
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Mehlspeisen aus der Steinzeit
Menschen haben wohl schon in der Altsteinzeit regelmäßig nahrhafte Pflanzen verarbeitet und auf ihren Speiseplan gesetzt. Dabei unterschieden sie womöglich routiniert zwischen besonders geeigneten Energielieferanten und weniger wertvollen Gewächsen ihres Lebensraums, meinen Forscher um Anna Revedina vom Istituto Italiano di Preistoria e Protostoria in Florenz und ihre Kollegen ...
Mehlspeisen aus der Steinzeit
18.10.2010 - spektrum
Gruß
Birgitt
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Der Speisezettel unserer Vorfahren
Was aßen unsere Vorfahren? Neue Methoden revidieren unser Bild vom Speisezettel unsrer Vorfahren: ein Nussknacker, der kaum Nüsse knackte, und Neandertaler mit Appetit auf Salat [...] Ardipithecus ramidus, der vor etwa 4,4 Millionen Jahren durch Äthiopien streifte und als möglicher Vorfahr der späteren Gattungen Australopithecus und Homo gilt, scheint zum Beispiel eine große Vorliebe für C3-Pflanzen gehabt zu haben. Wahrscheinlich hat er seinen Hunger ganz ähnlich gestillt wie heutige Schimpansen, nämlich vor allem mit den Früchten und Blättern von Waldpflanzen [...] Eine ganz andere Geschichte erzählt dagegen der Zahnschmelz des späteren Paranthropus boisei, der vor etwa 2,3 bis 1,4 Millionen Jahren in Ostafrika lebte und wegen seiner gewaltigen Kaumuskeln und riesigen Backenzähne auch den Spitznamen "Nussknackermensch" trägt ...
Besuch im Urzeit-Restaurant
07.11.2011 - spektrum
Gruß
Birgitt
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Albanien | Erste europäische Landwirte hatten reichen Speiseplan
In Vashtëmi im südöstlichen Albanien fanden Archäologen Überreste aus den Anfängen von Ackerbau und Viehzucht in Europa [...] Das Team um Susan Allen von der University of Cincinnati und Ilirjan Gjipali vom Albanischen Archäologischen Institut entdeckte Spuren von Emmer, Einkorn und Gerste – den drei ältesten kultivierten Getreidearten. Außerdem stießen die Forscher auf Knochen von Nutztieren wie Schweinen, Rindern, Ziegen oder Schafen. Auch Gebeinreste von Jagdwild fanden sie: Hirsche, Wildschweine und Kaninchen gehörten vor 8500 Jahren im heutigen Albanien offenbar ebenso zum Speiseplan wie Schildkröten, Fische oder Aale [...] Ackerbau und Viehzucht nahmen vor rund 12 000 Jahren ihren Anfang im Gebiet des "Fruchtbaren Halbmonds" im Nahen Osten ...
Albanien - Erste europäische Landwirte hatten reichen Speiseplan
19.04.2012 - spektrum
Gruß
Birgitt
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19.04.2012 - spektrum
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